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Ansätze, Grundzüge, Ziele und Menschenbild der Pädagogik im Dritten Reich

Titel: Ansätze, Grundzüge, Ziele und Menschenbild der Pädagogik im Dritten Reich

Hausarbeit , 2007 , 21 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Walther Baumgartner (Autor:in)

Pädagogik - Pädagogische Soziologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Durch die öffentliche Diskussion über die frühkindliche Betreuung in Krippenplätzen und Kindertagesstätten erfahren die Begriffe Pädagogik und Erziehung in der Gesellschaft ein selten genossenes Interesse. Dieses beschränkt sich nicht nur auf die pädagogische Vorstellung über das Konzept einer „optimalen“ Erziehung in unserer Epoche, der Postmoderne, sondern legt das Augenmerk auch auf das, was dabei als politisch motivierte Erziehung angesehen wird. Denn einerseits empfinden junge Familien es als vorteilhaft, dass den Kindern und den Eltern sehr früh die Möglichkeit geboten wird, professionelle Förderung in den entsprechenden Institutionen zu erhalten, andererseits steht auch der Gedanke zur Debatte, es handle sich nur um ein volkswirtschaftliches Interesse seitens unserer Politiker, den familiären Betreuungspersonen eine schnelle Rückkehr an den Arbeitsplatz zu ermöglichen und somit zur Produktivität der Wirtschaft beizutragen.

Es wird deutlich, dass sich die Konzepte und Ziele in der Erziehung in der Geschichte verändern können. Pädagogik vollzieht und verändert sich eben im politischen und geschichtlichen Kontext, vor allem aber die Form und Handhabung erzieherischen Denkens und Handelns. Meine folgenden Überlegungen werden auf die Epoche des 20. Jahrhunderts gelenkt, die wohl die einschneidensten Veränderungen in vielfacher Hinsicht erlebt hat. Auch die Ausrichtung der Erziehung, ihre Methoden und Absichten unterwarfen sich den Entwicklungen der damaligen Zeit.

Diese Arbeit befasst sich also mit der Pädagogik im Dritten Reich, das von 1933 bis 1945 im Deutschen Reich währte. Zunächst aber wird im ersten Kapitel eine Begriffsbestimmung vorgenommen. Eine Orientierung und ein Überblick über die Pädagogik, was diese auszeichnet, deren Entwicklung und Strömungen sollen zum Verständnis des Erziehungsbegriffes beitragen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einführung

1. Begriffsbestimmung „Pädagogik“

2. Das Menschenbild der Pädagogik im Nationalsozialismus

3. Die Ansätze und Grundzüge der Erziehung im Dritten Reich

4. Ziele der Pädagogik des Dritten Reichs und Einbindung der Jugend in Institutionen und Organisationen

5. Nachwirkungen, Bezug zur Gegenwart, eigene Stellungnahme

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die pädagogischen Konzepte, Zielsetzungen und das zugrunde liegende Menschenbild während des Nationalsozialismus (1933–1945), um die systematische Einflussnahme auf die Jugend und die ideologische Ausrichtung des Erziehungswesens aufzuzeigen.

  • Grundlagen der Pädagogik und des Erziehungsbegriffs.
  • Nationalsozialistisches Menschenbild und ideologische Grundpfeiler.
  • Methoden der Erziehung und Indoktrination in Familie, Schule und Jugendorganisationen.
  • Ziele der Wehrerziehung und soldatischen Formung der Jugend.
  • Nachwirkungen autoritärer Erziehungsmuster und die Bedeutung von Aufklärung in der Gegenwart.

Auszug aus dem Buch

3. Die Ansätze und Grundzüge der Erziehung im Dritten Reich

Der Ansatz jeder Pädagogik - also die Anleitung, Führung und Formung - und Erziehung vollzieht sich bei jedem in seinem ersten sozialen Umfeld und durch seine ersten Bindungspersonen. Diese sind meist die Eltern und die engsten Familienmitglieder. Dazu kommen außerdem später die Verwandtschaft, das soziale Netzwerk der Familie und der erste Freundes- und Bekanntenkreis des Kindes. Der oben erwähnte Sozialisationsprozess der Herausbildung einer Persönlichkeit/Identität durch die Übernahme der Werte und Normen seiner ersten Beziehungspunkte ist durch ein Wirken von außen beeinflusst und beeinflussbar!

Die Ideologischen Grundpfeiler des NS-Gedankengutes sind geschickt durch den Propagandaminister Göbbels verbreitet worden. Sie wurde im Verbund mit den damals neuen Medien in alle Ecken des Reiches gesendet. In einer Rede erklärte er schon 1933 den wahren Zweck von Radios, da er es als „allerwichtigstes Massenbeeinflussungsinstrument sieht, dass es überhaupt gibt, um das deutsche Volk zu vereinheitlichen...“ (Horvath, S. 162).

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung: Die Einleitung erläutert die Relevanz pädagogischer Forschung im politischen Kontext und umreißt die Untersuchung der Erziehungsmethoden zwischen 1933 und 1945.

1. Begriffsbestimmung „Pädagogik“: Dieses Kapitel klärt den Erziehungsbegriff wissenschaftlich und erörtert, wie pädagogische Anleitung bereits im Kleinkindalter zur Identitätsbildung beiträgt.

2. Das Menschenbild der Pädagogik im Nationalsozialismus: Hier werden die ideologischen Säulen wie Rassentheorie, Führerprinzip und Volksgemeinschaft als Basis für das NS-Erziehungskonzept analysiert.

3. Die Ansätze und Grundzüge der Erziehung im Dritten Reich: Das Kapitel beschreibt, wie durch Propaganda und staatliche Lenkung das familiäre und gesellschaftliche Umfeld „nazifiziert“ wurde.

4. Ziele der Pädagogik des Dritten Reichs und Einbindung der Jugend in Institutionen und Organisationen: Diese Sektion zeigt die systematische Vorbereitung der Jugend auf den Krieg durch Schule und Organisationen wie die Hitlerjugend auf.

5. Nachwirkungen, Bezug zur Gegenwart, eigene Stellungnahme: Der Autor reflektiert das Fortbestehen autoritärer Denkmuster nach 1945 und betont die Notwendigkeit aktiver Aufklärungsarbeit in der heutigen Gesellschaft.

Schlüsselwörter

Nationalsozialismus, Pädagogik, Erziehung, Ideologie, Volksgemeinschaft, Hitlerjugend, Indoktrination, Führerprinzip, Sozialisation, Wehrerziehung, Rassentheorie, Schule, Propaganda, Charakterbildung, Aufklärung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die theoretischen Grundlagen und praktischen Methoden der Pädagogik während der Zeit des Nationalsozialismus und deren Zielsetzung, die Jugend ideologisch zu formen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem NS-Menschenbild, der Rolle der Familie und Schule, der Funktion von Jugendorganisationen sowie der langfristigen Wirkung dieser Ideologie.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine systematische „Unpädagogik“ eine gesamte Generation in den Dienst einer menschenverachtenden Ideologie und Kriegsvorbereitung gestellt wurde.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine geisteswissenschaftliche Literaturarbeit, die zentrale Begriffe definiert und historische pädagogische Ansätze kritisch analysiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des NS-Menschenbildes, der Einflussnahme auf Familien und Institutionen sowie die spezifische Ausbildung und Organisation der Jugend.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie Nationalsozialismus, Indoktrination, Führerprinzip, Volksgemeinschaft und Wehrerziehung sind für das Verständnis der Arbeit zentral.

Wie unterscheidet sich die Pädagogik des Dritten Reiches von modernen Konzepten?

Während moderne Pädagogik auf Mündigkeit und Selbstbestimmung setzt, zielte die NS-Pädagogik auf die Ausschaltung eigener Meinung, blinden Gehorsam und soldatische Zurichtung.

Warum spielt die Aufklärung heute noch eine so wichtige Rolle?

Der Autor betont, dass mangelnde Aufklärung dazu führen kann, dass extremistische Ideologien in Familien und sozialen Gruppen wieder an Boden gewinnen, weshalb gesellschaftliche Prävention essenziell ist.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ansätze, Grundzüge, Ziele und Menschenbild der Pädagogik im Dritten Reich
Hochschule
Katholische Stiftungsfachhochschule München
Note
1,7
Autor
Walther Baumgartner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
21
Katalognummer
V132521
ISBN (eBook)
9783640387861
ISBN (Buch)
9783640388240
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ansätze Grundzüge Ziele Menschenbild Pädagogik Dritten Reich
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Walther Baumgartner (Autor:in), 2007, Ansätze, Grundzüge, Ziele und Menschenbild der Pädagogik im Dritten Reich, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/132521
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Leseprobe aus  21  Seiten
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