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Insolvenzvorsorge im Handwerksbetrieb, unter besonderer Berücksichtigung der aktuellen Finanzkrise

Theorie und Praxis

Titel: Insolvenzvorsorge im Handwerksbetrieb, unter besonderer Berücksichtigung der aktuellen Finanzkrise

Projektarbeit , 2009 , 48 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Uwe Schäfer (Autor:in)

BWL - Controlling

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Auf Grund der weltweiten Finanzkrise und deren Auswirkung auf die deutsche Binnenwirtschaft ist eine Zunahme von Unternehmensinsolvenzen zu befürchten. Oft gehen Unternehmen mit zu optimistischen Erwartungen und gelegentlich zu sorgloser Planung und Kontrolle Ihrer Finanzen zu Werke.

Gerade Klein- und mittelständische Unternehmen sind in solch einer „sensiblen“ Zeit durch ihre oft dünne Kapitaldecke besonders bedroht. Eine entscheidende Voraussetzung zur erfolgreichen Bewältigung einer Krise ist deren Früherkennung. Je früher die Krise erkannt, desto höher sind die Chancen, dem Unternehmen Lösungsansätze aufzuzeigen.

In meiner Projektarbeit stelle ich mögliche Ursachen, die Alarmzeichen und allgemeine Grundregeln für eine Krisenfrüherkennung zur Vorbeugung und Vermeidung einer Insolvenz dar. Dabei lege ich die theoretischen Grundregeln zur Insolvenzvorsorge wie prüfen des Unternehmenskonzeptes, Sofortmaßnahmen gegen Zahlungsunfähigkeit, Schritte zur Liquiditätsverbesserung sowie längerfristige Maßnahmen und stets aktuelle Kenntnis der Vorschriften aus dem StGB dar. Im Vordergrund steht die Erhaltung der Unternehmensexistenz. An Hand einer Beispielfirma werde ich darlegen, wie es möglich ist Insolvenzvorsorge durch ein effizientes Forderungsmanagement, alternative Finanzierungsinstrumente sowie einer gezielten Liquiditätsanalyse und damit verbundener zahlungsorienterte Liquiditätsplanung aktiv im Unternehmen zu etablieren
Da jedes Klein- bzw. mittelständiges Unternehmen seine eigenen, spezifischen Eigenheiten hat, kann ich natürlich nicht auf alle Besonderheiten eingehen. Die Softwarelösungen sind bei Klein- bzw. mittelständigen Unternehmen sehr unterschiedlich. Ich werde mich auf Kennzahlen und Informationsdaten aus der BWA, der GuV und der Bilanz beziehen.
Zukünftig wird die Frage der Insolvenzvorsorge durch genügend Handlungsspielraum und geeignete Sicherungsmaßnahmen in verschiedenen handelsrechtlichen Ansätzen europaweit Berücksichtigung finden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Motivation

1.2 Aufbau und Zielsetzung

1.3 Abgrenzung

2. Theoretische Grundlagen der Krisenvorbeugung und des Krisenmanagements

2.1 Ursachen von Insolvenzen

2.2 Alarmzeichen einer drohenden Krise

2.2.1 Allgemeine Alarmzeichen

2.2.2 Alarmzeichen und Maßnahmen des Schuldners

2.2.3 Alarmzeichen aus Gläubigersicht

2.2.4 Sonstige Alarmzeichen

2.3 Maßnahmen zur Krisenfrüherkennung (Instrumente)

3. Verhalten bei Insolvenzvorsorge

3.1 Allgemeine Grundregeln

3.2 Prüfen des Unternehmenskonzeptes

3.3 Sofortmaßnahmen gegen Zahlungsunfähigkeit

3.4 Schritte zur Liquiditätsverbesserung

3.5 Längerfristige Maßnahmen

3.6 Kenntnisse des StGB

4. Anwendung der Insolvenzvorsorge an einer Beispielfirma

4.1 Die Beispielfirma stellt sich vor

4.2 Überleitung von der Originalbilanz zur Strukturbilanz

4.3 Vermögensstruktur

4.3.1 Anlagenintensität

4.3.2 Umlaufintensität (Arbeitsintensität)

4.4 Kapitalstruktur

4.4.1 Eigenkapitalquote

4.4.2 Fremdkapitalquote

4.4.3 statischer Verschuldungsgrade

4.5 Finanzstruktur

4.5.1 Anlagendeckung I

4.6 Liquiditätsstruktur / Zahlungsfähigkeit

4.7 Analyse der Ertragslage

4.7.1 Eigenkapitalrentabilität

4.8 Ergebnis der Analyse

4.9 Softwarelösung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die theoretischen Grundlagen und praktischen Instrumente zur Krisenfrüherkennung im Handwerk vorzustellen, um durch ein effizientes Controlling insolvenzgefährdete Betriebe frühzeitig zu identifizieren und Gegenmaßnahmen zur Existenzsicherung zu etablieren.

  • Analyse von Insolvenzursachen und Krisenanzeichen
  • Methodik der Krisenfrüherkennung und des Controllings
  • Sanierungsstrategien und operative Sofortmaßnahmen bei drohender Zahlungsunfähigkeit
  • Praktische Bilanzanalyse an einer Handwerks-Beispielfirma zur Darstellung der Vermögens- und Kapitalstruktur

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Allgemeine Alarmzeichen

Die Abschwächung der Konjunktur (Rezession) ist durch Auftragsrückgang, Umsatzverluste und Kaufkraftzurückhaltung geprägt. Die Arbeitslosenzahl ist im steigen. Die Regierung leitet wirtschaftliche Maßnahmen ein und steht der Wirtschaft mit Konjunktur- und Beschäftigungsprogrammen zur Seite (z.B. Infrastrukturmaßnahmen: zusätzliche oder vorgezogene Aufträge für Straßenbau, Bau oder Renovierung von Schulen, Krankenhäusern etc. und/oder die zusätzliche oder vorgezogene Beschaffung von Ausrüstungen, Fahrzeuge etc. für die Polizei und das Militär).

Zu den Instrumenten der Prozesspolitik gehören die Staatsausgaben, die Steuersätze, die Subventionen und die Leitzinsen der Zentralbank. Mit dem Einsatz ihrer prozesspolitischen Instrumente zielen die Träger der Wirtschaftpolitik darauf ab, die wirtschaftlichen Aktivitäten anzuregen oder zu dämpfen, je nachdem, ob die wirtschaftliche Gesamtsituation eher eine Bekämpfung der Arbeitslosigkeit oder der Inflation erfordert. Gesetzesänderungen, wie z.B. die Reform der Körperschaftssteuer, die Erhöhung des Kindergeldes oder das Erbschaftssteuergesetz sind weitere Beispiele wie die Regierung die Konjunkturabschwächung versucht zu dämpfen und die Kaufkraft anzuregen. Jeder Wirtschaftsmarkt hat nur ein bestimmtes Aufnahmevolumen. Ist es erreicht, können keine weiteren Waren abgesetzt werden. Der Markt ist gesättigt und das Marktpotential ist erreicht. Dieser Marksättigung müssen neue Produkte folgen, da der Lebenszyklus eines Produktes nicht unbegrenzt ist müssen schon beim Umsatzrückgang Maßnahmen für die Einführung eines neuen Produktes unternommen werden. Eigener Kapitalmangel steht dem oft entgegen, so dass jeder Unternehmer rechtzeitig sich über Investitionsmöglichkeiten Gedanken machen muss (z.B. Kreditaufnahme, Einlage, Mitarbeiterbeteiligungen oder zusätzliche Gesellschafter aufnehmen).Die Änderung der Verbrauchergewohnheiten, wie z.B. der Trend hin zu mehr uneingeschränkte Mobilität beim Telefonieren oder Arbeiten im Internet, die anspruchsvollere Qualität von Lebensmitteln (Bio-Produkte) oder das immer mehr ausgeprägte Verhalten der Kunden nach Umweltschutz (CO2-Ausstoß beim Auto) müssen dem Unternehmer eine Neuorientierung seiner Produkte bzw. Dienstleistungen abfordern.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Zunahme von Unternehmensinsolvenzen im Kontext der Finanzkrise und motiviert den Einsatz eines effizienten Controllings.

2. Theoretische Grundlagen der Krisenvorbeugung und des Krisenmanagements: Es werden Ursachen, Alarmzeichen und Instrumente zur Krisenfrüherkennung detailliert dargelegt.

3. Verhalten bei Insolvenzvorsorge: Dieses Kapitel behandelt notwendige Sanierungsstrategien, vom Unternehmenskonzept bis hin zu rechtlichen Aspekten des StGB.

4. Anwendung der Insolvenzvorsorge an einer Beispielfirma: Anhand einer Beispiel-GmbH & Co KG werden die theoretischen Konzepte wie Bilanzstruktur, Finanzierung und Ertragslage praktisch analysiert.

Schlüsselwörter

Insolvenzvorsorge, Handwerksbetrieb, Finanzkrise, Krisenfrüherkennung, Controlling, Bilanzanalyse, Liquiditätssicherung, Kapitalstruktur, Sanierung, Zahlungsunfähigkeit, Insolvenzordnung, Unternehmenskrisen, Kennzahlen, Umsatz, Eigenkapitalquote.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Identifikation und Abwendung von Insolvenzrisiken in Handwerksbetrieben unter besonderer Berücksichtigung schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen wie der Finanzkrise.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen Krisenfrüherkennung, betriebswirtschaftliche Bilanzanalyse, Sanierungskonzepte und die Rolle des Controllings bei der Existenzsicherung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Vorstellung von Theorie und Praxis für Anzeichen einer Insolvenz sowie die Darlegung von Instrumenten, mit denen Unternehmer durch effizientes Controlling einer Zahlungsunfähigkeit vorbeugen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Kombination aus einer fundierten Literaturrecherche zu den theoretischen Grundlagen der Krisenvorsorge und einer betriebswirtschaftlichen Fallstudie (Bilanzanalyse) zur praktischen Anwendung dieser Instrumente.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erstreckt sich von der theoretischen Krisenanalyse über konkrete Handlungsanweisungen für Unternehmer im Krisenfall bis hin zur praktischen Bilanzaufbereitung und Kennzahlenbewertung einer konkreten Beispielfirma.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Insolvenzvorsorge, Liquidität, Bilanzanalyse, Krisenfrüherkennung und Kapitalstruktur.

Wie unterscheidet der Autor zwischen operativer und strategischer Früherkennung?

Die operative Früherkennung stützt sich auf "hard facts" wie Bilanzen und monatliche betriebswirtschaftliche Auswertungen (BWA), während der strategische Ansatz die Planung, Koordination und Kontrolle der gesamten Marktaktivitäten sowie rechtliche und personelle Aspekte umfasst.

Welche Rolle spielt das StGB im Kontext der Insolvenzvorsorge?

Die Kenntnis strafrechtlicher Vorschriften, insbesondere des § 283 StGB (Bankrott), ist essenziell, um als Geschäftsführer Haftungsrisiken zu vermeiden und die Folgen von unterlassener oder unordentlicher Buchführung zu verstehen.

Warum ist die Strukturbilanz für die Analyse wichtig?

Die Strukturbilanz bereitet die handelsrechtliche Bilanz auf, um Deckungsverhältnisse und die tatsächliche Liquiditäts- und Kapitalsituation besser vergleichbar und analysierbar zu machen.

Ende der Leseprobe aus 48 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Insolvenzvorsorge im Handwerksbetrieb, unter besonderer Berücksichtigung der aktuellen Finanzkrise
Untertitel
Theorie und Praxis
Veranstaltung
Controlling- Insolvenzvorsorge
Note
1,0
Autor
Uwe Schäfer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
48
Katalognummer
V132513
ISBN (eBook)
9783640641086
ISBN (Buch)
9783640641192
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Insolvenzvorsorge Handwerksbetrieb Finanzkrise klein- und mittelständische Unternehmen Krisenfrüherkennung Zahlungsunfähigkeit Insolvenz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Uwe Schäfer (Autor:in), 2009, Insolvenzvorsorge im Handwerksbetrieb, unter besonderer Berücksichtigung der aktuellen Finanzkrise, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/132513
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Leseprobe aus  48  Seiten
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