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Quotenbringer WETTEN, DASS...? – Systematik eines Erfolgskonzepts

Eine Einführung in die „Ökonomie der Aufmerksamkeit“ unter besonderer Betrachtung der Prominenz als Aufmerksamkeitsgenerator

Titel: Quotenbringer WETTEN, DASS...? – Systematik eines Erfolgskonzepts

Hausarbeit , 2007 , 15 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Annemarie Binkowski (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Rundfunk und Unterhaltung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der moderne Medienmarkt wird heutzutage von Faktoren wie erhöhter Komplexität, Innovation und gesteigerten Effizienzleistungen bestimmt. Somit gewinnt eine Betrachtung von bereits dauerhaft auf dem Markt etablierten Fernsehformaten und Quotenbringern zunehmend an Interesse.
Das Showformat „Wetten, dass...?“ spielt bei dieser Betachtung eine bedeutende Rolle. Bereits seit über 25 Jahren gehört die Show zum deutschen samstagabendlichen Fernsehprogramm und ist von dort nicht mehr wegzudenken, zudem wird sie im europäischen Vergleich als erfolgreichste Fernsehshow gehandelt und kann auf zahlreiche internationale Ableger des Showkonzepts verweisen. All diese Faktoren begründen das analytische Interesse an diesem Erfolgskonzept.
Im folgenden Verlauf soll im ersten Teil der Analyse, neben einer knappen Darstellung des Formats, im Besonderen auf die differenzierten Erfolgsfaktoren, wie beispielsweise, die Komplexität eingegangen werden, welche zugleich Tradition wie auch Innovation unterliegt, um zunächst nur einen der zahlreichen Punkte zu nennen. Somit wird das Erfolgsgeheimnis des etablierten Konzepts auf seine plakativen und essenziellen Grundstrukturen reduziert und eine vorläufige, aber umfassende analytische Entschlüsselung vorgenommen.
In einem weiteren Schritt findet eine kurze Einführung in die „Ökonomie der Aufmerksamkeit“ nach Georg Franck statt. Auf deren Basis wird im Folgenden der Faktor der Prominenz, als aufmerksamkeitsgenerierendes Moment in all seinen Facetten dargestellt. Behandelt wird hierbei neben dem Einsatz von Prominenz innerhalb des Fernsehmarkts und speziell innerhalb der Strukturen des Formats, vor allem auch die spezifischen Funktionsmechanismen von Prominenz, welche sich direkt und indirekt beim Konsumenten niederschlagen und somit unter anderem den Erfolg der Quotenshow „Wetten, dass..?“ bedingen und auch weiterhin etablieren. Es soll eine umfassende und intensive Auseinandersetzung mit den differenzierten Erfolgsfaktoren stattfinden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Konzept

2.1 Entwicklung des Konzepts

2.2 Konzeptueller Aufbau

3 Die Erfolgsfaktoren

3.1 Faktor: Konzeptualität

3.2 Faktor: Moderation

3.3 Faktor: Popularität

3.4 Faktor: Integration und Identifikation

3.5 Faktor: Tradition und Innovation

4 Einführung „Ökonomie der Aufmerksamkeit“

5 Aufmerksamkeitsgenerator: Prominenz

5.1 Was ist Prominenz?

5.2 Funktionsmechanismen

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Showformat „Wetten, dass...?“ als Paradebeispiel für ein erfolgreiches Fernsehkonzept, wobei insbesondere die Mechanismen der „Ökonomie der Aufmerksamkeit“ und die Rolle der Prominenz als zentraler Aufmerksamkeitsgenerator analysiert werden, um das Erfolgsgeheimnis hinter der langjährigen Stabilität des Formats zu entschlüsseln.

  • Analyse der konstitutiven Erfolgsfaktoren des Formats „Wetten, dass...?“
  • Untersuchung der strukturellen Verbindung von Tradition und Innovation
  • Einführung in das theoretische Konzept der „Ökonomie der Aufmerksamkeit“ nach Georg Franck
  • Dekonstruktion von Prominenz als mediale Ressource und Aufmerksamkeitsgenerator
  • Untersuchung werbepraktischer Funktionsmechanismen wie Sponsoring und Event-Präsenz

Auszug aus dem Buch

5.2 Funktionsmechanismen

Prominente verkörpern etwas Besonderes. Ihr Sonderstatus generiert die Aufmerksamkeit des Rezipienten, der nicht länger nur zur Kenntnis nimmt was ihm vermittelt wird, sondern auch eine gewisse Teilhabe fordert. Der Prominente agiert als Person des öffentlichen Lebens und wird zur „Person der Zeitgeschichte“, deren Leben und Privatsphäre die öffentliche Neugier weckt und aufrechterhält. (vgl. Schneider 2004: 21) Durch das private und intime Auftreten eines Prominenten werden einerseits ein Sensations- und andererseits ein intensiver Initiationswert vermittelt und eine gleichzeitige Teilhabe am Erfolg des Prominenten und an der Person selbst statuiert. Information und Unterhaltung dienen dabei als Ansatzpunkte für eine gesteigerte Aufmerksamkeit.

Bereits in der Figur des Moderators Thomas Gottschalk ist eine Marke impliziert. Diese Strategie der dezenten Platzierung von Werbung innerhalb des Formats wird konsequent umgesetzt, sodass zwar Gottschalk bereits plakativ für Marke und Format einsteht, dem Zuschauer jedoch durch Sponsoring, Productplacement und Merchandising wiederholt werbestrategische Informationen eingeflößt werden. Durch kostenfreies Sponsoring beispielsweise des neuen Films in Phasen des Talks, durch das gezielte Productplacement von Marken oder durch gezielte Werbung für Merchandising Produkte während der Abschiedszeremonie des prominenten Gastes, dank all diese Maßnahmen wird das Format und auch der Konsument mit Werbung überhäuft. Die nach dem Rundfunkstaatsvertrag als Schleichwerbung deklarierten und verbotenen Maßnahmen (vgl. Schneider 2004: 248) werden jedoch jeweils geschickt in den Programmablauf eingebunden und wirken daher nicht als werbestrategisch, sondern eher als unterhaltungsfördernd, da durch dieses Element ein neuer Bereich der Informationsquelle für den Zuschauer freigegeben wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung begründet das analytische Interesse an dem langlebigen Showformat „Wetten, dass...?“ vor dem Hintergrund eines komplexen Medienmarktes.

2 Das Konzept: Dieses Kapitel zeichnet die Entstehungsgeschichte durch Frank Elstner nach und erläutert den konzeptuellen Aufbau als Mischung aus Wett-Elementen, Talk und Show.

3 Die Erfolgsfaktoren: Hier werden die zentralen Säulen des Erfolgs identifiziert, darunter die Konzeptualität, die prägende Rolle der Moderation sowie die strategische Nutzung von Popularität, Integration und Tradition.

4 Einführung „Ökonomie der Aufmerksamkeit“: Das Kapitel führt in die Theorie von Georg Franck ein, um Aufmerksamkeit als knappe Ressource und „Neue Währung“ moderner Gesellschaften zu definieren.

5 Aufmerksamkeitsgenerator: Prominenz: Die Untersuchung analysiert Prominenz als soziologisches Konstrukt und zeigt deren konkrete Funktionsmechanismen innerhalb der Sendung auf.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und hinterfragt kritisch, ob das Format langfristig die Basisziele von Identifikation wahren kann oder zunehmend kommerziellen Interessen unterliegt.

Schlüsselwörter

Wetten dass, Fernsehformat, Erfolgslogik, Ökonomie der Aufmerksamkeit, Prominenz, Aufmerksamkeitsgenerator, Medienmarkt, Identifikation, Projektion, Moderation, Thomas Gottschalk, Unterhaltungsfernsehen, Medienwirtschaft, Sponsoring, Quotenorientierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit untersucht das langjährige Erfolgskonzept der Fernsehsendung „Wetten, dass...?“ und analysiert, warum das Format über Jahrzehnte hinweg eine so hohe Anziehungskraft auf das Publikum ausüben konnte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themenfelder sind die strukturelle Zusammensetzung der Sendung, die Rolle des Moderators als Marke, die strategische Einbindung von Prominenten und die theoretische Fundierung durch das Konzept der „Ökonomie der Aufmerksamkeit“.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, das Erfolgsgeheimnis des Showformats „Wetten, dass...?“ mittels einer analytischen Entschlüsselung der Grundstrukturen sowie der Funktionsweise von Prominenz als Aufmerksamkeitsressource zu erklären.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse medienwissenschaftlicher und medienökonomischer Theorien (insbesondere zum Thema Aufmerksamkeit) und wendet diese theoretischen Rahmenbedingungen auf eine Fallstudie des Fernsehformats „Wetten, dass...?“ an.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Erfolgsfaktoren wie Konzeptualität, Moderation und Integration erläutert, gefolgt von einer theoretischen Einführung in die Aufmerksamkeitsökonomie und einer detaillierten Analyse der Funktionsmechanismen von Prominenz im Sendungsablauf.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich charakterisiert durch Begriffe wie „Ökonomie der Aufmerksamkeit“, „Prominenz“, „Erfolgslogik“, „Wetten dass“ und „mediale Identifikation“.

Welche Rolle spielt Thomas Gottschalk für das Konzept?

Thomas Gottschalk wird als zentrales Element der Sendung beschrieben, dessen persönliche Note, Schlagfertigkeit und soziale Kompetenz das Format personalisieren und eine intime Atmosphäre schaffen, die für die Zuschauerbindung essenziell ist.

Wie definiert die Autorin den Begriff der Prominenz im Kontext der Show?

Prominenz wird hier als „Oberschicht“ des Öffentlichkeitssystems verstanden, die durch mediale Verbreitung Aufmerksamkeit generiert und dem Zuschauer Identifikations- sowie Projektionsmöglichkeiten bietet, um dem Alltag zu entfliehen.

Warum wird Charity innerhalb des Formats thematisiert?

Wohltätigkeit wird als werbestrategisches Instrument interpretiert, das nicht nur das Image der Prominenten aufwertet, sondern auch den Zuschauer stärker an die Sendung bindet und den Unterhaltungswert steigert.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Quotenbringer WETTEN, DASS...? – Systematik eines Erfolgskonzepts
Untertitel
Eine Einführung in die „Ökonomie der Aufmerksamkeit“ unter besonderer Betrachtung der Prominenz als Aufmerksamkeitsgenerator
Hochschule
Philipps-Universität Marburg  (Fachbereich 09 – Germanistik und Kunstwissenschaften)
Note
1,7
Autor
Annemarie Binkowski (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
15
Katalognummer
V131554
ISBN (eBook)
9783640372713
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Quotenbringer Quoten System Systematik Erfolgskonzept Erfolg Konzept Wetten dass Ökonomie Aufmerksamkeit Prominenz Autmerksamkeitsgenerator Generator Entwicklung Konzeption Faktor Konzeptualität Moderation Popularität Integration Identifikation Tradition Innovation Mechanismen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Annemarie Binkowski (Autor:in), 2007, Quotenbringer WETTEN, DASS...? – Systematik eines Erfolgskonzepts, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/131554
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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