Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Philosophie - Philosophie der Antike

Differenzen und Gemeinsamkeiten zwischen den Dialektikkonzepten von Sokrates, Platon und Aristoteles

Titel: Differenzen und Gemeinsamkeiten zwischen den Dialektikkonzepten von Sokrates, Platon und Aristoteles

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2005 , 17 Seiten , Note: 3,0

Autor:in: André Schmidt (Autor:in)

Philosophie - Philosophie der Antike

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Seminararbeit sollen anhand von ausgewählten Texten und Überlieferungen antiker Autoren, wie XENOPHON, PLATON sowie ARISTOTELES die unterschiedlichen dialektischen Vorstellungen und Konzeptionen von SOKRATES, PLATON und ARISTOTELES näher betrachtet werden. Dabei werden die verschiedenen Einflüsse dieser Epoche für ein besseres Verständnis der Beweggründe dieser Philosophen, ihre bis heute bekannten Weisheitslehren zu verfassen, neben einer anfänglichen begrifflichen Einordnung auch in einen kurzen sozial-geschichtlichen Kontext eingeordnet. Der Schwerpunkt dieser Arbeit soll auf die Herausarbeitung der verschiedenen Dialektikkonzepte nach ihren Inhalten, Motiven und Zielstellungen gelegt werden. Ein Hauptaugenmerk wird dabei der Fragestellung gewidmet sein, welche Leitsätze und Hauptaussagen diesen dialektischen Konzeptionen entnommen werden können. Im Speziellen soll eine Untersuchung der Gemeinsamkeiten und Unterschiede am Beispiel von ausgewählten Texten dieser Autoren unternommen werden, indem auch der Frage nach der geschichtlichen Entwicklung des Dialektikbegriffes nachgegangen werden soll.
Als wissenschaftliche Grundlagen zur Klärung dieser Fragen dienen unter anderem die schriftlichen Übersetzungen von europäischen Autoren wie FRANZ DIRLMEIER, „Aristoteles, Nikomachische Ethik“, „Platon, Politeia“ von OTTO APELT sowie die von IRMSCHER übersetzten „Erinnerungen an Sokrates“ von XENOPHON. Aber auch Sekundärliteratur, wie die Monographien PETER STEMMERs, „Platons Dialektik, die frühen und mittleren Dialoge“, LIVIO SICHIROLLOs, „Dialegesthai – Dialektik von Homer – Aristoteles“ sowie „Metzler Philosophie Lexikon, Begriffe und Definitionen“ von PETER PRECHTL als Tertiärliteratur werden hierfür herangezogen, um die Untersuchungen anderer Philosophen sowie den Forschungsstand mit einzubeziehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der sozialpolitische Kontext

2.1 Das neue Zeitalter

2.2 Die Krise der ethischen Ordnung

2.3 Die Philosophie und die Dialektik

3 Sokrates

3.1 Beginn des metaphysischen wissenschaftlichen Suchens

3.2 Der Sokratische Dialog

3.3 Die moralische Handlung zum Ziel

3.4 Die Sokratische Ironie

4 Platon

4.1 Der schriftliche platonische Dialog

4.2 Dialektik des Einteilens und Zusammenfassens

4.3 Schluss- und Prüfstein der Vernunfttätigkeit

4.4 Der sokratische Einfluss

5 Aristoteles

5.1 Sophistik, Rhetorik und Dialektik

5.2 Das neue Fundament der Philosophiewissenschaft

5.3 Dialektik und Philosophie

5.4 Die praktische dialektische Analyse

6 Schlussbemerkung

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert die verschiedenen dialektischen Konzeptionen von Sokrates, Platon und Aristoteles, eingebettet in ihren jeweiligen sozial-geschichtlichen Kontext, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in ihrer theoretischen und praktischen Anwendung aufzuzeigen.

  • Sozial-geschichtliche Einordnung der antiken Philosophie
  • Dialektik als Kunst des Argumentierens bei Sokrates
  • Platons Dialektik des Einteilens und Zusammenfassens
  • Aristoteles’ Abgrenzung von Rhetorik und Dialektik
  • Historische Entwicklung des Dialektikbegriffs

Auszug aus dem Buch

3.4 Die Sokratische Ironie

SOKRATES versuchte durch seine Dialektik, der Wahrheit näher zu kommen, musste aber gleichzeitig feststellen, dass er sie auch nicht angemessen formulieren konnte. Das ist die Sokratische Ironie, eine notwendig unangemessene Formulierung mit dem gleichzeitigen Hinweis auf ihre Unangemessenheit. SOKRATES wusste, dass er das Wesen einer Sache nicht angemessen darstellen konnte, welches für ihn in der Unzulänglichkeit des menschlichen Geistes, im Gegensatz zum göttlichen Geist, begründet schien.

Dennoch sehen viele Menschen in dieser offenen und progressiven Denkweise den Grundstein für die Menschheitsentwicklung sowie der Wissenschaft in der Antike, obwohl – wie für MAX WEBER – schon die Gefahr der Verkrümmung der Vernunft auf ihr rein instrumentelles Moment gegeben ist. SOKRATES wusste wirklich keine endgültigen Antworten und wollte die Menschen auch nicht in eine bestimmte Richtung lenken. Er war überzeugt, dass nur das kritische hinterfragende Suchen in Form des Dialoges das menschliche Denken weiterbringen kann. Die reine Wahrheit wusste für ihn nur Gott allein.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, die dialektischen Vorstellungen von Sokrates, Platon und Aristoteles anhand antiker Überlieferungen kritisch zu vergleichen.

2 Der sozialpolitische Kontext: Das Kapitel beleuchtet den historischen Übergang in Griechenland, der durch das Hinterfragen alter Mythen und eine Krise der ethischen Ordnung den Boden für das philosophische Denken bereitete.

3 Sokrates: Sokrates wird als Begründer der dialektischen Vorgehensweise vorgestellt, die durch den Dialog und das kritische Hinterfragen von Begriffen auf die moralische Handlung zielt.

4 Platon: Hier wird Platon als erster Systematiker beschrieben, dessen Dialektik die Synopsis und Diärese nutzt, um das Wissen über Ideen methodisch zu strukturieren.

5 Aristoteles: Aristoteles entwickelt die Dialektik weiter, grenzt sie jedoch als propädeutische Kunst von der Wissenschaft ab, indem er die empirische Methode in den Vordergrund stellt.

6 Schlussbemerkung: Das Fazit stellt die unterschiedlichen Schwerpunkte der drei Philosophen heraus und betont das Leitmotiv des Strebens nach einem universalen Wissen.

Schlüsselwörter

Dialektik, Sokrates, Platon, Aristoteles, Antike Philosophie, Dialog, Metaphysik, Erkenntnistheorie, Logik, Vernunft, Ethische Ordnung, Synopsis, Diärese, Peirastik, Wissenschaftstheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Gemeinsamkeiten und Differenzen der Dialektikkonzepte von Sokrates, Platon und Aristoteles.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der methodischen Entwicklung der Dialektik, dem sozial-historischen Kontext der Antike und der philosophischen Abgrenzung zwischen Argumentation und wissenschaftlichem Wissen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Motive, Zielstellungen und methodischen Leitlinien der antiken Dialektik herauszuarbeiten und ihre geschichtliche Entwicklung zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Analyse antiker Primärquellen sowie einschlägige Sekundärliteratur zur historischen und begrifflichen Einordnung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich ausführlich den drei Philosophen und ihren spezifischen dialektischen Verfahrensweisen, vom Sokratischen Dialog bis zur aristotelischen praktischen Analyse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Dialektik, Sokratische Ironie, Ideenlehre, Syllogistik bzw. logische Analyse und das Streben nach universalem Wissen.

Was unterscheidet den Sokratischen Dialog von der Sophistik?

Während die Sophisten durch rhetorische Tricks Überzeugung anstrebten, zielte Sokrates auf das Eingeständnis des Nichtwissens und die moralische Klärung durch aufrichtiges Gespräch.

Inwiefern hat Platon den Dialektikbegriff systematisiert?

Platon entwickelte aus dem Sokratischen Dialog eine methodische Wissenschaft, die durch die Prozesse der Synopsis und Diärese eine strukturierte Ordnung der Ideen anstrebt.

Warum betrachtet Aristoteles die Dialektik nicht als Wissenschaft?

Aristoteles sieht die Dialektik als nützliches Werkzeug des kritischen Fragens und der Wahrscheinlichkeit, während die Wissenschaft für ihn auf notwendigen und bewiesenen Prinzipien basiert.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Differenzen und Gemeinsamkeiten zwischen den Dialektikkonzepten von Sokrates, Platon und Aristoteles
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Institut für Philosophie)
Veranstaltung
Bedeutende Dialektiker der Antike
Note
3,0
Autor
André Schmidt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
17
Katalognummer
V131215
ISBN (Buch)
9783640382859
ISBN (eBook)
9783640383313
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sokrates Platon Aristoteles Dialektik Nikomachische Ethik Politeia Sokratische Dialog Platonische Dialog Dialegästhai
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
André Schmidt (Autor:in), 2005, Differenzen und Gemeinsamkeiten zwischen den Dialektikkonzepten von Sokrates, Platon und Aristoteles , München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/131215
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  17  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum