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Work Life Balance unter dem Aspekt instabiler Beschäftigungen

Title: Work Life Balance unter dem Aspekt instabiler Beschäftigungen

Term Paper , 2007 , 27 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Ella Kolb (Author)

Psychology - Work, Business, Organisation

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Summary Excerpt Details

Im Zuge des Strukturwandels der Arbeitsgesellschaft zeichnen sich Veränderungstendenzen ab, die die Arbeits- und Lebenswelt des Einzelnen stark beeinflussen. Mit der Zunahme instabiler Beschäftigungsverhältnisse und einer zeitlichen und räumlichen Flexibilisierung von Arbeit werden sich die steuernden und regelnden Funktionen in ihrer Wirkung abschwächen. Damit entstehen für den Einzelnen auf der einen Seite neue Freiheiten, Optionen und Chancen, aber auch vielfältige Risiken, Entscheidungs- und Wahlzwänge, die belastend wirken können und gewohnte Sicherheiten in Frage stellen. Für die Betroffenen wächst die Notwendigkeit, das eigene Leben bewusst und aktiv zu gestalten. Der in diesem Zusammenhang häufig gebrauchte Begriff Work Life Balance (WLB) kann dabei als Schlagwort aufgefasst werden, dessen Bedeutung und Inhalt sich in Abhängigkeit der Fragestellung unterschiedlich erschließen lässt.

In dieser Arbeit wird versucht den Zugang über instabile Beschäftigungsformen und den damit einhergehenden Belastungen, Ressourcen und Puffern herzustellen. Ein Ausblick auf mögliche Potentiale, eine Balance zwischen den geänderten arbeitsweltlichen Anforderungen und den eigenen Ressourcen (wieder) herzustellen, sollen das Bild einer Work Life Balance unter dem Aspekt instabiler Beschäftigungen abrunden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 ZIELSETZUNG

2 ARBEITSGESELLSCHAFT IM WANDEL

2.1 EIN ÜBERBLICK

2.2 SUBJEKTIVIERUNG IN DER ARBEITSWELT

2.3 FLEXIBILISIERUNG IN DER ARBEITSWELT

2.4 BEDEUTUNG DER ERWERBSARBEIT

3 FLEXIBILISIERUNG DER BESCHÄFTIGUNGSVERHÄLTNISSE

3.1 NORMALARBEITSVERHÄLTNIS

3.2 ENTWICKLUNG DER BESCHÄFTIGUNGSVERHÄLTNISSE

3.3 PREKARISIERUNG DER BESCHÄFTIGUNGSVERHÄLTNISSE?

3.4 WAS IST „GUTE ARBEIT“ AUS SICHT VON ERWERBSTÄTIGEN?

3.5 WORK LIFE BALANCE TROTZ INSTABILER BESCHÄFTIGUNGEN?

3.6 ABGRENZUNG

4 HERAUSFORDERUNG DURCH INSTABILE BESCHÄFTIGUNG

4.1 ALLGEMEINES

4.2 THEORETISCHE BETRACHTUNG IM ÜBERBLICK

4.3 MÖGLICHE FLEXIBILISIERUNGSBELASTUNGEN

4.3.1 Übersicht

4.3.2 Integration / Desintegration

4.3.3 Lebensplanung

4.3.4 Identität- und Anerkennungsproblematik

4.3.5 Gesundheit

4.4 FÖRDERUNG PERSONALER RESSOURCEN

4.5 STELLUNGNAHME

5 ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Wandel der Arbeitsgesellschaft und die damit einhergehende Zunahme instabiler Beschäftigungsverhältnisse, um deren Auswirkungen auf die Work-Life-Balance (WLB) der Erwerbstätigen zu analysieren. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie in einem Umfeld zunehmender Flexibilisierung und Entgrenzung langfristige Balanceprozesse erfolgreich optimiert werden können, um psychomentalen Belastungen entgegenzuwirken.

  • Strukturwandel der Arbeitsgesellschaft (Subjektivierung und Flexibilisierung)
  • Erosion des Normalarbeitsverhältnisses und Zunahme atypischer Beschäftigung
  • Prekarisierung und deren Auswirkungen auf Identität, Lebensplanung und Gesundheit
  • Ressourcenorientierte Ansätze zur Förderung der persönlichen Bewältigungskompetenz

Auszug aus dem Buch

4.3.1 Übersicht

Der Zunahme von Flexibilität in Beschäftigung, Berufsverlauf und Biographie stehen die Notwendigkeit, sich immer wieder auf Neues einzustellen sowie der Verlust von Planbarkeiten und Sicherheiten gegenüber. Beide Tendenzen werden von Sennett in der Figur des „flexiblen Menschen“ (Sennett, 1998) beschrieben. Dieser „flexible Mensch“ hat - durch den fortschreitenden Verlust von gesellschaftlichen Leitlinien und Orientierungen - die Risiken von hoher Flexibilität und vielfachen Unwägbarkeiten hinsichtlich seines Erwerbslebens und Berufsverlaufs zunehmend in Eigenregie zu bewältigen. Wieland und Krajewski (2002) haben ein integratives Konzept vorgeschlagen, das eine zusammenhängende Betrachtung von Arbeit, Freizeit, Familie bzw. sozialer Beziehungen beinhaltet (siehe dazu Tabelle 1). Dabei wurden für die einzelnen Flexibilisierungsfelder potentielle Belastungen und deren Folgewirkungen der Flexibilisierung mit Verweisen auf den entsprechenden Forschungsstand zusammengefasst. Wieland und Krajewski verweisen in ihrer Arbeit insbesondere auf die Gefahr einer vollständig erwerbsorientierten Durchgestaltung des Lebensalltags und der damit einhergehenden Desynchronisation der Lebensrhythmen, was die Bildung und Aufrechterhaltung befriedigender Sozialkontakte als auch stabiler und qualitativ hochwertiger familiärer und freundschaftlicher Beziehungen erschweren bzw. behindern kann (2002, S.22).

Die von Wieland und Krajewski (2002) erstellte Übersicht (vgl. Tab.1) erscheint hilfreich um das weite Feld der potentiellen Belastungsmomente aus der Flexibilisierung der Arbeitsverhältnisse im Überblick „greifen“ zu können. Allerdings kann eine eindeutige Zuordnung der Belastungsmomente zu den einzelnen Flexibilisierungsfeldern nur als Vereinfachung der Darstellung interpretiert werden. Diese klare Zuordnung erscheint für die Praxis nicht aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus gilt es immer auch die subjektiven Komponenten zu berücksichtigen. Dieselbe Arbeitsstelle mit vergleichbaren sozialen Merkmalen und institutionellen Rahmenbedingungen kann in Abhängigkeit der berufsbiografischen oder soziallagespezifischen Erwartungshaltung des Einzelnen sehr unterschiedlich bewertet und erlebt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 ZIELSETZUNG: Einleitung in das Thema des Strukturwandels der Arbeitswelt und Darlegung der zentralen Fragestellung bezüglich der Work-Life-Balance bei instabilen Beschäftigungsformen.

2 ARBEITSGESELLSCHAFT IM WANDEL: Analyse der aktuellen Umbruchphase, geprägt durch Subjektivierung, Flexibilisierung und den Bedeutungswandel von Erwerbsarbeit.

3 FLEXIBILISIERUNG DER BESCHÄFTIGUNGSVERHÄLTNISSE: Diskussion über den Rückgang des Normalarbeitsverhältnisses, die Prekarisierung und die Anforderungen an eine als "gut" empfundene Arbeit.

4 HERAUSFORDERUNG DURCH INSTABILE BESCHÄFTIGUNG: Untersuchung der spezifischen Belastungsmomente wie Desintegration und Identitätsverlust sowie Ansätze zur Förderung personaler Ressourcen zur Bewältigung.

5 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Darstellung der Erkenntnisse über den Zusammenhang von Arbeitsbedingungen, individuellen Belastungsprofilen und der Notwendigkeit von Lebensmanagement.

Schlüsselwörter

Work-Life-Balance, instabile Beschäftigung, Flexibilisierung, Arbeitsgesellschaft, Subjektivierung, Prekarisierung, Normalarbeitsverhältnis, Gesundheitsförderung, Stressmodell, Ressourcen, Bewältigungsstrategien, Erwerbsarbeit, Selbstorganisation, Identitätsbildung, Lebensmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen instabiler Beschäftigungsverhältnisse auf die Work-Life-Balance und thematisiert, wie betroffene Erwerbstätige mit den damit verbundenen psychomentalen Belastungen umgehen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind der Strukturwandel der Arbeitswelt, die Erosion des Normalarbeitsverhältnisses, die theoretische Fundierung von Stress und Gesundheit sowie Strategien zur Förderung personaler Ressourcen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen instabilen Beschäftigungsformen und den einhergehenden Belastungs- und Ressourcenprofilen aufzuzeigen, um Strategien für eine erfolgreiche Balance der Lebensbereiche zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literaturanalyse soziologischer und psychologischer Konzepte zum Wandel der Arbeitswelt sowie auf empirische Erkenntnisse zur gesundheitlichen Bedeutung instabiler Beschäftigung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden der Wandel der Arbeitsgesellschaft, die Erosion des Normalarbeitsverhältnisses, die theoretischen Stressmodelle, die verschiedenen Belastungsfelder bei flexiblen Beschäftigungsformen sowie Möglichkeiten der persönlichen Gesundheitsförderung detailliert erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Work-Life-Balance, instabile Beschäftigung, Flexibilisierung, Subjektivierung, Prekarisierung und personale Ressourcen.

Wie unterscheidet sich die "Wippe" bei Kastner von traditionellen Ansätzen?

Das Modell der "Wippe" betrachtet Arbeit, Gesundheit, Privatleben und Sinn als ausgleichende Ebenen und betont, dass auf beiden Seiten Puffer notwendig sind, um unerwünschte Energien abzufedern und ein dauerhaftes Ungleichgewicht zu verhindern.

Warum ist laut der Arbeit "Selbstmanagement" bei instabilen Jobs so wichtig?

Da instabile Beschäftigungen oft nicht in die betrieblichen Strukturen der Gesundheitsförderung integriert sind, ist der Einzelne stärker gefordert, eigene Kompetenzen zur Bewältigung und Reflexion aufzubauen, um seine langfristige Beschäftigungsfähigkeit zu erhalten.

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Details

Title
Work Life Balance unter dem Aspekt instabiler Beschäftigungen
College
University of Hagen
Course
Selbst- und Sozialkompetenz
Grade
1,3
Author
Ella Kolb (Author)
Publication Year
2007
Pages
27
Catalog Number
V131192
ISBN (eBook)
9783640367108
ISBN (Book)
9783640367412
Language
German
Tags
Work Life Balance Aspekt Beschäftigungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ella Kolb (Author), 2007, Work Life Balance unter dem Aspekt instabiler Beschäftigungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/131192
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