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Wo sind die Frauen in der männerdominierten Theaterwelt?

Title: Wo sind die Frauen in der männerdominierten Theaterwelt?

Term Paper , 2021 , 17 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

Theater Studies, Dance

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Summary Excerpt Details

Schauen wir in die Theaterwelt, so wird schnell klar, diese ist eine Männerwelt. Noch immer sind es die Männer, die die großen Bühnen leiten. Noch immer sind es die Männer, die die meisten (und wenn wir hier ehrlich sein wollen, fast alle) Texte schreiben. Noch immer sind es die Männer, die zuweilen anstrengend oft Regie führen. Und seit es das Theatertreffen gibt, welches seit 1964 besteht, wurden insgesamt 26 Frauen im Bereich Regie eingeladen. Insgesamt waren es in dem Bereich 219 Nennungen, das entspricht einem Anteil von 12%. Dabei lässt sich natürlich die Frage stellen: warum ist das so? Warum sind Frauen so unterrepräsentiert in der Theaterwelt, die doch zumindest von außen, einen relativ gleichberechtigten Anschein trägt? Warum gibt es so wenige Regisseurinnen? Wobei doch die meisten der Studierenden, in den Studiengängen Regie, Darstellende Kunst und Bühnenkunst, Frauen sind. Wie kommt das, wie entsteht das? Welche Fragen muss man sich stellen, um auf diese Fragen Antworten zu erlangen?

(...) Diese Hausarbeit soll sich mit dem Thema Regisseurinnen im Theater beschäftigen, und weiter mit den Fragen; wie viel Raum bleibt für Frauen? Und wo sind die Frauen? Was wird gesagt über Regisseurinnen? Hierbei wird diese Frage deutlich ernst genommen, im Sinne von wo bleiben sie stehen/stecken/auf der Strecke. Welche Unterschiede gibt es, wenn man die „Karriere Regie“ von der Frauen-, als auch von der Männer-Sicht betrachtet. Wo liegen die Unterschiede in der Arbeitsweise (...) Diese Hausarbeit soll also eher als Auftakt einer mehrteiligen wissenschaftlichen Arbeit verstanden werden.

Hierbei wird mit der Fragestellung: „Wo sind die Frauen? – in der männerdominierten Theaterwelt“ gearbeitet. (...) Im Fazit werden die gewonnen Erkenntnisse nochmals aufgegriffen und es wird versucht die Fragestellung zu beantworten. Da auch diese Hausarbeit einen begrenzten Umfang hat, lässt sich noch sagen, dass in dem Rahmen, der hier zur Verfügung steht, versucht wird alles bestmöglich zu bearbeiten. Wie bereits erwähnt, würde sich, eine intensivere und tiefergreifende Auseinandersetzung mit dem Thema, beispielsweise in einer weiteren Hausarbeit oder wissenschaftlichen Arbeit anbieten. Hierbei könnten folgende Themen aufgegriffen werden: „Frauenberufe“, „Männerberufe“, Gender Pay Gap, (Un-)vereinbarkeit Beruf und Familie, Interview mit der Schauspielerin Sophie Krauß, sowie mit der Regisseurin Leonie Böhm (siehe oben), und die #MeToo Bewegung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Theater – der patriarchalische Betrieb

2.2 Karriere Regie

2.3 Die Gegenwart ist von der Vergangenheit geprägt

2.4 Der Thomas-Kreislauf

2.5 Lösungsansätze

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende wissenschaftliche Hausarbeit untersucht die Unterrepräsentation von Frauen in Führungspositionen der Theaterwelt, insbesondere im Bereich der Regie, und analysiert die historisch gewachsenen, patriarchalen Strukturen sowie aktuelle Lösungsansätze für eine geschlechtergerechte Theaterlandschaft.

  • Historische Herleitung patriarchaler Strukturen im Theater
  • Analyse geschlechtsspezifischer Karriereeinstiege und Barrieren
  • Untersuchung des Phänomens "Thomas-Kreislauf" in der Regiebesetzung
  • Evaluation von aktuellen Förderinitiativen und Mentoring-Programmen
  • Die Rolle politischer Interventionen für Geschlechtergerechtigkeit

Auszug aus dem Buch

2.4 Der Thomas-Kreislauf

Es gibt ein Phänomen, welches unter dem Begriff „Thomas-Kreislauf“ bekannt ist. Dieser lässt sich wie folgt darstellen: in deutschen Konzernen gibt es besonders viele Thomasse. Und es gibt besonders viele von ihnen, die es nach oben schaffen. Das liegt daran, dass vor ihnen, bereits ein anderer Thomas es ganz nach oben geschafft hat. Dieser wiederum hat ihnen geholfen, auch den gleichen Weg zu gehen, wie er selbst. Hierbei dient der Name natürlich nur zur deutlichen Darstellung dessen, was hier passiert.

Anna Mayer schreibt dazu: „Menschen halten unbewusst diejenigen für kompetent, die ihnen selbst ähnlich sind, und fördern sie so, wie sie selbst gefördert wurden.“ Betrachten wir nun, unter dem Augenmerk des Thomas Kreislaufs, die Theaterwelt. Dieses Phänomen stellt natürlich ein Problem dar, wenn wir uns wieder die Regie vor Augen führen: wenn 70% Männer Regie führen, so werden diese wohl eher jemanden fördern, der ihnen ähnlich ist, da sie so jemanden für kompetent halten, also wahrscheinlich einen Mann. Theoretisch gesehen, müsste also die Verteilung der Regieassistenz Plätze (siehe Kapitel 2.2 Karriere Regie) ebenfalls auch schon nach dieser Verteilung geschehen. Demnach ist es für Frauen also auch noch schwieriger überhaupt gefördert zu werden. Das Problem an dem Thomas-Kreislauf, dass es kein Gegenmodell gibt. Es gibt keinen weiblichen Thomas-Kreislauf. Der weibliche Kreislauf besteht darin, es ohne die Hilfe von einer anderen Frau nach oben geschafft zu haben. Daher erwartet man dies dann als Frau, natürlich unterbewusst, auch von anderen Frauen: es ohne die Hilfe zu schaffen. Jedoch hätten es die Thomasse ja nun auch nicht geschafft, wenn es ein Thomas vor ihnen nicht auch schon geschafft hätte. Um den Thomas-Kreislauf zu entkommen, und einen gleichberechtigten Lisa-Max-Kreislauf ins Leben zu rufen, müsste also einiges anders laufen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Fragestellung zur Unterrepräsentation von Frauen im Regiebereich ein und definiert das methodische Vorgehen als Situationsüberblick sowie Analysearbeit.

2. Hauptteil: Der Hauptteil beleuchtet die patriarchalen Strukturen der Theaterwelt, die geschlechtsspezifische Karriereentwicklung, die historische Fundierung dieser Ungleichheit, das Phänomen des "Thomas-Kreislaufs" sowie konkrete Lösungsansätze.

2.1 Theater – der patriarchalische Betrieb: Dieses Kapitel zeigt anhand von Statistiken, insbesondere am Beispiel von Frankfurt und Berlin, die signifikante Unterrepräsentation und ungleiche Bezahlung von Regisseurinnen auf.

2.2 Karriere Regie: Hier wird der Diskrepanz zwischen hohen Frauenanteilen in künstlerischen Studiengängen und dem niedrigen Anteil beruflicher Erfolge in der Regie nachgegangen.

2.3 Die Gegenwart ist von der Vergangenheit geprägt: Dieses Kapitel untersucht die historische Genese der Regie als männlich konzipierten Beruf und zeigt auf, wie Vorurteile gegenüber Frauen die Theaterkultur nachhaltig geformt haben.

2.4 Der Thomas-Kreislauf: Es wird analysiert, wie unbewusste Ähnlichkeitspräferenzen bei männlichen Führungskräften dazu führen, dass bevorzugt Männer rekrutiert und gefördert werden.

2.5 Lösungsansätze: Dieses Kapitel stellt aktuelle Initiativen, wie Förderprogramme des Runden Tisches und das Engagement von Netzwerken wie "Pro Quote Bühne", vor.

3. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen, bestätigt die patriarchale Prägung des Theaterbetriebs und hebt hervor, dass sich erste positive Veränderungen abzeichnen.

Schlüsselwörter

Theater, Regie, Frauenförderung, Patriarchat, Gender Gap, Thomas-Kreislauf, Karriere, Geschlechtergerechtigkeit, Theatergeschichte, Führungspositionen, Pro Quote Bühne, Unterrepräsentation, Machtstrukturen, Theaterbetrieb

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die geschlechtsspezifische Ungleichheit und Unterrepräsentation von Frauen in der Regie an deutschen Theatern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die historische Entwicklung des Regieberufs, aktuelle Beschäftigungsstatistiken, soziologische Erklärungsmodelle für Karrierebarrieren und bestehende Förderbestrebungen.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Es soll analysiert werden, warum trotz großer Absolventinnenzahlen in künstlerischen Studiengängen signifikant weniger Frauen in Führungspositionen und der Theaterregie tätig sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert als Analyse- und Situationsüberblick auf einer Auswertung von Statistiken, Fachliteratur und historischen Diskursen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die aktuelle Situation, Karrierehürden, historische Hintergründe, das Phänomen des "Thomas-Kreislaufs" sowie Lösungsansätze wie Quoten und Mentoring.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird wesentlich durch Begriffe wie Gender Gap, patriarchaler Betrieb, Regie, Gleichberechtigung und Thomas-Kreislauf geprägt.

Was genau versteht man unter dem "Thomas-Kreislauf"?

Der Begriff beschreibt ein Phänomen, bei dem männliche Führungskräfte unbewusst Personen fördern, die ihnen ähnlich sind, wodurch sich traditionelle, männlich dominierte Strukturen verfestigen.

Welche Rolle spielt die historische Perspektive für die heutige Situation?

Die Autorin argumentiert, dass die heutige Verteilung im Theater auf einem über Jahrhunderte gewachsenen Verständnis des Regisseurs als „männliches Genie“ basiert.

Welche Lösungsansätze werden für das Theater genannt?

Genannt werden unter anderem Frauenquoten (z. B. am Theatertreffen), Mentoring-Programme und die Arbeit von Interessenvertretungen wie dem "ensemble-netzwerk" und "Pro Quote Bühne".

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Details

Title
Wo sind die Frauen in der männerdominierten Theaterwelt?
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2021
Pages
17
Catalog Number
V1306520
ISBN (eBook)
9783346779328
ISBN (Book)
9783346779335
Language
German
Tags
frauen theaterwelt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2021, Wo sind die Frauen in der männerdominierten Theaterwelt?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1306520
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