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Einfluss von Besuchszeitenregelungen auf das Patientenoutcome. Können flexiblere Besuchszeiten das Outcome von Patienten auf der Intensivstation verbessern?

Titel: Einfluss von Besuchszeitenregelungen auf das Patientenoutcome. Können flexiblere Besuchszeiten das Outcome von Patienten auf der Intensivstation verbessern?

Hausarbeit , 2022 , 14 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Alexandra Zühlke (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Akutpflege

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Forschungsfrage lautet: Ist eine flexiblere Besuchszeitenregelung auf Intensivstation mit einem besseren Outcome für den Patienten verbunden? Ziel dieser Hausarbeit ist es, zu analysieren, ob das Outcome von ITS-Patient*innen mittels einer flexibleren Besuchszeitengestaltung verbessert wird und dieses Wissen bei zukünftigen Diskussionen über Besuchszeitenregelungen anzuwenden.

Der Aufenthalt auf einer Intensivstation stellt für Patient*innen eine akute und oft lebensbedrohliche Situation dar. Der Zustand kann sich von Stunde zu Stunde, sowie von Tag zu Tag ändern. Patient*innen sowie deren Angehörige erleben oft eine Krisenhafte Zeit, die durch Sorgen und Ängste geprägt ist. Intensivpflichtige Patient*innen sind oft unterschiedlich bei Bewusstsein und können häufig nicht zwischen Realität und Fantasie unterscheiden. Angehörige haben einen besonderen Stellenwert für den akut Kranken, sowie für das gesamte Team. Durch die Anwesenheit eines Angehörigen geben sie den Erkrankte Orientierung, Hoffnung und Nähe, da sie häufig die einzigen bekannten Menschen für den Patienten sind. Viele Patient*innen aber auch deren Angehörigen leiden unter Stress, Angst und Depression sowie PTBS, welche sich auch nach dem Aufenthalt fortsetzt.

Doch der Zugang für Angehörige auf Intensivstationen gestaltet sich oft als schwierig da es keine einheitlichen Vorgaben gibt und fast jede ITS ihre eigenen Besuchszeitenregelungen festgelegt hat. Von offenen bzw. flexibleren bis, was meist eher der Fall ist, eingeschränkten bis sehr strenge Besuchszeiten.

Leseprobe


Struktur der wissenschaftlichen Arbeit

1. Einleitung

2. Forschungsanlass

2.1 Darstellung und Relevanz des Problems

2.2 Forschungsziele und Forschungsfragen

3. Literaturrecherche, Stand der Forschung und Methodik

4. Hintergrund

4.1 Akutkranke auf Intensivstation

4.2 Besuchszeitenregelungen für die Intensivstation

5. Flexible versus restriktive Besuchszeiten auf Intensivstation, eine systematische Übersichtsarbeit und Metanalyse

5.1 Zusammenfassung der Studie

5.2 Ergebnisse der Studie

5.3 Fazit der Studie

6. Flexible versus eingeschränkte Besuchszeiten und das Auswirken auf Delirium, eine randomisierte kontrollierte Studie

6.1 Zusammenfassung der Studie

6.2 Ergebnisse der Studie

6.3 Fazit der Studie

7. Pandemie bedingte Besuchereinschränkungen und deren Auswirkung

8. Fazit und Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit analysiert den Einfluss verschiedener Besuchszeitenmodelle auf Intensivstationen auf das Patientenoutcome. Ziel ist es, auf Basis wissenschaftlicher Studien zu klären, ob flexiblere Besuchsregelungen messbare Vorteile für intensivpflichtige Patientinnen und Patienten bieten, um so fundierte Entscheidungsgrundlagen für die pflegerische Praxis zu schaffen.

  • Vergleich von flexiblen versus restriktiven Besuchszeitenmodellen.
  • Analyse der Auswirkungen auf das Auftreten von Delirien bei Intensivpatienten.
  • Untersuchung psychologischer Faktoren wie Angst, Stress und Depression.
  • Bewertung des Einflusses von Besuchsbeschränkungen während der COVID-19-Pandemie.
  • Stellenwert der Angehörigenintegration in der Intensivpflege.

Auszug aus dem Buch

Das offene Besuchszeitenmodell:

Dieses Modell schreibt keine Zeiten zur Besucherregelung vor. Angehörige haben die Möglichkeit, ihre erkrankten Angehörigen jederzeit zu besuchen. Aus Sicht der Patienten und Angehörigen ist dies ein großer Vorteil, da die Nähe zum Angehörigen und der persönliche Komfort sowie die Unterstützung sichergestellt sind. Für die Pflegenden ist dieses Modell mit einem „Abenteuer“ verbunden, da man nie weiß, wann Besucher erscheinen. Dieses Modell ist nicht einfach in die Praxis umzusetzen denn es benötigt eine äußerst gute Vorbereitung. Das gesamte Team muss im Umgang mit Angehörigen geschult werden. Von Beginn an muss eine klare Informationskette aufgebaut werden und alle beteiligten im gesamten Team müssen dieser klaren Linie folgen (ebd.). Laut Zilezinski ist das offene Modell das empfehlenswerteste für den Patienten und Angehörigen, für die Pflegenden ist es das Modell mit der größten Herausforderung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die krisenhafte Situation von Patienten auf Intensivstationen und die Bedeutung der Angehörigen als Stütze im Genesungsprozess.

2. Forschungsanlass: Beleuchtet die Diskrepanz der Besuchsregelungen zwischen verschiedenen Intensivstationen und leitet die Forschungsfrage nach dem Benefit flexibler Besuchszeiten ab.

3. Literaturrecherche, Stand der Forschung und Methodik: Erläutert das methodische Vorgehen bei der systematischen Suche nach internationalen Studien zur Besuchspolitik auf Intensivstationen.

4. Hintergrund: Definiert die belastende Situation von Patienten und Angehörigen im intensivmedizinischen Setting sowie die gängigen Modelle zur Besuchsregelung in Deutschland.

5. Flexible versus restriktive Besuchszeiten auf Intensivstation, eine systematische Übersichtsarbeit und Metanalyse: Analysiert Ergebnisse einer Meta-Analyse in Bezug auf Delirhäufigkeit, Patientenzufriedenheit und psychische Symptome.

6. Flexible versus eingeschränkte Besuchszeiten und das Auswirken auf Delirium, eine randomisierte kontrollierte Studie: Präsentiert die Ergebnisse einer klinischen Cluster-Crossover-Studie zur Delirprävention durch flexible Besuchszeiten bei Patienten in Brasilien.

7. Pandemie bedingte Besuchereinschränkungen und deren Auswirkung: Untersucht den negativen Effekt restriktiver Besuchsverbote während der Pandemie auf die Inzidenz von Delirien und psychischen Erkrankungen.

8. Fazit und Ausblick: Synthetisiert die Ergebnisse und betont, dass nicht nur die Besuchszeit an sich, sondern die kommunikative Einbeziehung der Angehörigen der entscheidende Faktor für das Patientenwohl ist.

Schlüsselwörter

Intensivstation, Besuchszeiten, Patientenoutcome, Delirium, Angehörige, Angehörigenintegration, Pflegequalität, Flexibilität, Restriktion, Patientenzufriedenheit, Psychische Belastung, Krisenmanagement, Evidenzbasierte Pflege, COVID-19, Angehörigenkommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob die Art der Besuchszeitenregelung auf Intensivstationen Auswirkungen auf das Wohlbefinden und den medizinischen Genesungsverlauf von Patienten hat.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Fokus stehen der Vergleich zwischen flexiblen und restriktiven Besuchsmodellen, die psychische Gesundheit der Patienten sowie die Rolle der Angehörigen während des intensivmedizinischen Aufenthalts.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Autorin geht der Frage nach, ob eine flexiblere Besuchszeitenregelung auf Intensivstationen mit einem besseren gesundheitlichen Outcome für die Patienten verbunden ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird genutzt?

Es handelt sich um eine systematische Literaturanalyse, bei der internationale Studien (Meta-Analysen, randomisierte kontrollierte Studien) ausgewertet und in einen klinischen Kontext gesetzt werden.

Was wird im Hauptteil analysiert?

Die Arbeit betrachtet verschiedene Besuchskonzepte, wertet spezifische Studien zu Delirhäufigkeiten aus und diskutiert die Einflüsse von pandemiebedingten Besuchseinschränkungen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind Intensivstation, Besuchszeitenmodell, Patientenzufriedenheit, Delirprävention, Angehörigenarbeit und Pflegequalität.

Welche Herausforderungen bei der Umsetzung offener Besuchszeiten werden genannt?

Die Arbeit weist darauf hin, dass offene Besuchszeiten an das Pflegepersonal hohe Anforderungen stellen, eine intensive Vorbereitung benötigen und ein geschlossenes Teamkonzept sowie klare Kommunikationsstrukturen voraussetzen.

Welches Fazit ziehen die zitierten Studien zum Thema Delirium?

Die Ergebnisse sind nicht eindeutig; während einige Studien positive Effekte auf die Reduktion von Angst und eine höhere Zufriedenheit zeigen, war der direkte Einfluss auf die Delirinzidenz in der großen randomisierten Studie eher geringfügig.

Warum ist die Einbeziehung von Angehörigen laut der Autorin essenziell?

Die Autorin schließt, dass flexible Besuchszeiten allein keine Garantie für Genesung sind, sondern die kompetente Einbeziehung, Beratung und Versorgung der Angehörigen den eigentlichen Schlüssel zur Genesung der Patienten darstellt.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Einfluss von Besuchszeitenregelungen auf das Patientenoutcome. Können flexiblere Besuchszeiten das Outcome von Patienten auf der Intensivstation verbessern?
Hochschule
Akkon-Hochschule für Humanwissenschaften
Note
1,3
Autor
Alexandra Zühlke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
14
Katalognummer
V1303943
ISBN (eBook)
9783346773173
ISBN (Buch)
9783346773180
Sprache
Deutsch
Schlagworte
*visit hours * ICU *members *visit time *visitation icu *outcome *extended icu visitation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alexandra Zühlke (Autor:in), 2022, Einfluss von Besuchszeitenregelungen auf das Patientenoutcome. Können flexiblere Besuchszeiten das Outcome von Patienten auf der Intensivstation verbessern?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1303943
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Leseprobe aus  14  Seiten
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