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Die Sustainable Development Goals am Beispiel Indiens. Geschlechtergerechtigkeit durch finanzielle Inklusion

Titel: Die Sustainable Development Goals am Beispiel Indiens. Geschlechtergerechtigkeit durch finanzielle Inklusion

Hausarbeit , 2021 , 25 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung, inwiefern die finanzielle Inklusion des weiblichen Geschlechts einer Geschlechtergerechtigkeit vorausgeht. Dazu werden wir die SDGs 5 "Geschlechtergerechtigkeit" und 1 "keine Armut" erläutern. Daraufhin werden wir diese am Fallbeispiel Indien, ein Land bekannt für seine ungleichen Geschlechterverhältnisse und ungleichen finanziellen Verhältnisse, analysieren. Anschließend werden wir die weltweiten Erfolge der beiden SDGs, nach 6 Jahren, feststellen, um daraufhin das Zusammenspiel der SDGs zu erforschen. Dazu wird die Relevanz von Armut für die Erreichung des SDG 5 Geschlechtergerechtigkeit erläutert. Dabei steht im Vordergrund, wie unrealistisch es ist, 17 Ziele, die eine perfekte Welt symbolisieren, in nur 15 Jahren umzusetzen und was bei Beschluss unbeachtet blieb.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 SDG 5: Geschlechtergerechtigkeit

2.1 Ziele bis 2030

2.2 Umsetzung am Länderbeispiel Indien

2.3 Prognose und Erfolge weltweit

3 SDG 1: keine Armut

3.1 Ansatz und Ziele bis 2030

3.2 Umsetzung am Beispiel Indiens

3.3 Prognose und Erfolge weltweit

4 Zusammenhang zwischen Geschlechtergerechtigkeit (SDG5) und Armut (SDG1)

5 Kritik

6 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht die Wechselwirkung zwischen dem SDG 5 (Geschlechtergerechtigkeit) und dem SDG 1 (keine Armut), mit einem speziellen Fokus auf Indien. Die zentrale Forschungsfrage lautet, inwiefern die finanzielle Inklusion von Frauen eine notwendige Voraussetzung für die Erreichung tatsächlicher Geschlechtergerechtigkeit darstellt.

  • Analyse der Ziele und Indikatoren von SDG 1 und SDG 5
  • Untersuchung der Umsetzung beider SDGs am Fallbeispiel Indien
  • Bewertung globaler Prognosen und Fortschritte hinsichtlich Armutsbekämpfung und Gender-Gleichstellung
  • Kritische Reflexion der Herausforderungen durch Pandemien, kulturelle Strukturen und Datenerhebungsdefizite
  • Erörterung des Zusammenhangs zwischen finanzieller Unabhängigkeit und sozialen Machtstrukturen bei Frauen

Auszug aus dem Buch

4. Zusammenhang zwischen Geschlechtergerechtigkeit und Armut

Im Folgenden soll die Relevanz von SDG 1 „keine Armut“ für die Erreichung des SDG 5 Geschlechtergerechtigkeit erläutert werden. Ausgehend von der Eingangsthese ist dieser Schritt wichtig, um die finanziellen Einflüsse (SDG 1) auf das SDG 5 Geschlechtergerechtigkeit darzustellen und zu erläutern. Dass die 17 SDGs in einem Zusammenhang stehen ist offensichtlich, da jedes der SDGs das Gesamtziel einer „besseren“ Welt verfolgt. Der besondere Zusammenhang zwischen Geschlechtergerechtigkeit und Armut liegt in der finanziellen Schlechterstellung der Frau begründet. Schon bei der Analyse des SDG 1 wurde auf die schlechtergestellte Position der Frau in Bezug auf finanzielle Mittel verwiesen und die besondere Bemühung Frauen durch die Programme gegen Armut zu unterstützen.

Bei der Analyse des SDG 5 wurde auf die Strategie 5a verwiesen, dessen Ziel eine Verbesserung der wirtschaftlichen Teilhabe von Frauen ist. Auffällig bei den Analysen des SDG 1 und SDG 5 am Beispiel Indien ist außerdem, dass die Programme MGNREGA, PMJDY und das „National Social Asstistance Programme“ für beide SDGs relevant sind. Eine Verbesserung zum Zugang von Erwerbsarbeit (MGNREGA) verhilft Frauen und Männern durch eine Anstellung aus der Armut (vgl. 3.2) und fördert die Gleichstellung der Frau, die somit finanziell von Anderen unabhängig sein kann (vgl. 2.2). Der Zugang zu Bankkonten, Krediten und Versicherungen (PMJDY) gliedert arme Männer, Frauen und Familien finanziell ein und kann somit den Weg aus der Armut erleichtern (vgl. 3.2). Außerdem ist die finanziellen Eingliederung der Frau auf dem Weg zur Gleichstellung unverzichtbar (vgl. 2.2).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Thematik der SDGs, Darstellung der globalen Ungleichheiten und Formulierung der Forschungsfrage zur finanziellen Inklusion von Frauen.

2 SDG 5: Geschlechtergerechtigkeit: Detaillierte Auflistung der Ziele und Indikatoren des fünften Entwicklungsziels sowie eine Analyse der indischen Situation.

3 SDG 1: keine Armut: Definition der Armutsarten und Erläuterung der Zielvorgaben zur Armutsbeseitigung, ergänzt durch die Analyse von Indiens Strategien.

4 Zusammenhang zwischen Geschlechtergerechtigkeit (SDG5) und Armut (SDG1): Erläuterung der Interdependenzen zwischen beiden Zielen und der Rolle finanzieller Programme bei der Emanzipation von Frauen.

5 Kritik: Reflexion über die Umsetzbarkeit der Ziele, die Problematik postkolonialer Ansätze und die Herausforderungen durch unzureichende Datenlage.

6 Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Ausgangsthese und Ausblick auf die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Betrachtung aller SDGs.

Schlüsselwörter

Sustainable Development Goals, SDG 1, SDG 5, Geschlechtergerechtigkeit, Armutsbekämpfung, Indien, Finanzielle Inklusion, Wirtschaftliche Teilhabe, MGNREGA, PMJDY, Empowerment, Agenda 2030, Soziale Sicherung, Genderkluft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Verknüpfung der globalen Nachhaltigkeitsziele, speziell SDG 1 (keine Armut) und SDG 5 (Geschlechtergerechtigkeit), und analysiert deren gegenseitige Abhängigkeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind finanzielle Inklusion von Frauen, Armutsreduzierung, politische Repräsentation, Bildungszugang sowie die Auswirkungen von Sozial- und Beschäftigungsprogrammen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, dass ohne eine gezielte finanzielle Förderung und Inklusion von Frauen das übergeordnete Ziel der Geschlechtergerechtigkeit nicht erreicht werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin nutzt eine theoretische Analyse sowie eine fallstudienbasierte Untersuchung am Beispiel Indiens anhand von Berichten und Indikatoren der Vereinten Nationen und indischer Regierungsdaten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil bietet eine detaillierte Auseinandersetzung mit den Zielvorgaben der SDGs, der praktischen Umsetzung durch Programme wie MGNREGA und PMJDY in Indien und der Prognosefähigkeit dieser Ziele.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie SDG, Geschlechtergerechtigkeit, Armut, Indien, finanzielle Inklusion und Empowerment definieren.

Warum wird Indien als Fallbeispiel herangezogen?

Indien bietet aufgrund seiner drastischen geschlechtsspezifischen und finanziellen Ungleichheiten sowie der aktiven Umsetzung nationaler Förderprogramme ein besonders aufschlussreiches Szenario für die Wirksamkeit der SDGs.

Welchen Einfluss hat die Covid-19-Pandemie auf die Zielerreichung?

Die Pandemie wird als signifikanter Rückschlag identifiziert, der bestehende Armutsstrukturen verschärft hat und durch Arbeitsplatzverluste besonders Frauen in ihrer wirtschaftlichen Unabhängigkeit bedroht.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Sustainable Development Goals am Beispiel Indiens. Geschlechtergerechtigkeit durch finanzielle Inklusion
Hochschule
Universität Bielefeld
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
25
Katalognummer
V1301527
ISBN (eBook)
9783346779083
ISBN (Buch)
9783346779090
Sprache
Deutsch
Schlagworte
sustainable development goals beispiel indiens geschlechtergerechtigkeit inklusion
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Die Sustainable Development Goals am Beispiel Indiens. Geschlechtergerechtigkeit durch finanzielle Inklusion, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1301527
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Leseprobe aus  25  Seiten
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