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Lernen mit Kindern mit besonderem Förderbedarf in heterogenen Gruppen. Die Methode der Lernwerkstatt anhand eines Fallbeispiels

Title: Lernen mit Kindern mit besonderem Förderbedarf in heterogenen Gruppen. Die Methode der Lernwerkstatt anhand eines Fallbeispiels

Term Paper , 2021 , 17 Pages , Grade: 1

Autor:in: Cindy Rosenthal (Author)

Pedagogy - Orthopaedagogy and Special Education

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Im Fach Sachkunde/Sachunterricht soll versucht werden, mit verschiedenen Zugängen ein Thema zu erarbeiten, um der Heterogenität der Klasse gerecht zu werden. Dem trägt der_die Lehrer_in mit der Organisation und dem Aufbau Rechnung. Dies wird anhand des folgenden Fallbeispiels gezeigt werden.

Frau Maier, Inklusionspädagogin, leitet eine vierte Klasse in einem inklusiv geführten Klassenverband. Ihre Klasse umfasst 16 Schüler_innen verschiedener Förderschwerpunkte (darunter emotional-soziale Entwicklung, Lernen, Sprache und geistige Behinderung), sowie Kinder, die im nächsten Jahr den gymnasialen Bildungsweg anstreben. Innerhalb des Klassenverbandes zeigt ein Kind eine Einschränkung der Gehfähigkeit und ein weiteres hat die Diagnose einer Autismus-Spektrum-Störung. Der heterogene Klassenverband bearbeitet im Unterricht aktuell das Thema Wald. Frau Maier überlegt sich eine Methode, wie sie ihrer heterogenen Klasse den Lehrstoff vermitteln kann. Um einen Zugang zum Thema Wald durch unterschiedliche Lernformen anbieten zu können und so den differenten Lerntypen und Entwicklungsständen, im Lebensalter von neun bzw. zehn Jahren aller Schüler_innen gerecht zu werden, hält sie verschiedene Umgangsweisen mit dem Thema für nötig. Darum wählt Frau Maier die Methode der "Lernwerkstatt".

Die Methode der Lernwerkstatt kann differenzierten Unterricht in heterogenen Gruppen leisten, da sie für alle Schüler_innen denselben Lerngegenstand bearbeitet, jedoch am jeweils unterschiedlichen Entwicklungsstand ansetzt und die Schüler_innen "nach oben" fördert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorstellung des Fallbeispiels (Einleitung)

2. Beschreibungen der Lernformen

3. Anwendung der Lernformen im Beispiel Wald

3.1. Beispiel Reiz-Reaktions-Lernen

3.2. Beispiel instrumentelles Lernen

3.3. Beispiel kognitives Lernen (Begriffsbildung und Wissenserwerb)

3.4. Beispiel Lernen von Handeln und Problemlösen

4. Zusammenfassung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht, wie die Methode der Lernwerkstatt dazu genutzt werden kann, fachlichen Unterricht in einer heterogenen Grundschulklasse – unter besonderer Berücksichtigung eines Schülers mit Asperger-Syndrom – inklusiv zu gestalten und an unterschiedliche Lernvoraussetzungen anzupassen.

  • Anwendung der vier Lernformen nach Edelmann (2012) im schulischen Kontext.
  • Integration inklusiver Ansätze am Beispiel eines autistischen Schülers.
  • Gestaltung von Lernumgebungen zur Förderung von Motivation und Struktur.
  • Förderung von kognitiven Strukturen, Handlungskompetenz und Problemlösefähigkeiten.

Auszug aus dem Buch

3.1. Beispiel Reiz-Reaktions-Lernen

Innerhalb des Reiz-Reaktions-Lernens (klassisches Konditionieren, Pawlow, 1973) ist es wichtig, dass eine Atmosphäre der Sicherheit und eine klare Strukturierung für den Jungen mit Asperger-Syndrom geschaffen wird. Das Reiz-Reaktions-Lernen kann dementsprechend als Basis für ein erfolgreiches Lernen angesehen werden.

Im Sinne des Reiz-Reaktionslernens ist eine adäquate Situationsgestaltung wichtig, d.h. die Lehrperson stellt räumliche Bedingungen her, die für die Bewältigung der Werkstattaufgaben förderlich sind. Für den Jungen mit Asperger-Syndrom ist eine besonders ruhige Lernumwelt von Vorteil. Deshalb sollte ihm erlaubt sein, Kopfhörer zu tragen. Weiterhin ist eine übersichtliche Anordnung des Materials von Vorteil, beispielsweise könnte der Junge einen Kasten haben, worin er seine Unterlagen nach Fächern geordnet ablegt. Klare Abgrenzungen der verschiedenen Bereiche des Klassenzimmers erleichtern die Orientierung im Raum. Innerhalb der Aufgabe der Werkstatt ist es dementsprechend wichtig, dass der Junge stets am gleichen Platz arbeiten kann, um sich besser zur orientieren.

Rituale und Routinen erleichtern dem Jungen die selbstständige Arbeit, so sollte auch bei der Aufgabe des Sortierens der Blätter zunächst alles bereit gelegt werden, was für diese Aufgabe notwendig ist. Das Aufhängen von Uhren (Reizsetzung) erleichtert die Einschätzung der zu verbleibenden Zeit für die Aufgabe. Weiterhin kann der_die Lehrende Stimuli kontrollieren, in dem er_sie ablenkende Reize aus der Umwelt entfernt. Beispielsweise könnte bei besonders hohem Verkehrsaufkommen das Fenster geschlossen werden, um Lärmquellen zu vermeiden. Wichtig ist weiterhin die Berücksichtigung von Emotionen. So sind einige emotionale Reaktionen bei Kindern klassisch konditioniert oder durch bestimmte Sensibilitätsstörungen angeboren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorstellung des Fallbeispiels (Einleitung): Die Einleitung schildert die inklusive Unterrichtssituation in einer 4. Klasse unter Leitung der Sonderpädagogin Frau Maier und stellt das Fallbeispiel eines Schülers mit Asperger-Syndrom im Kontext der Werkstattmethode vor.

2. Beschreibungen der Lernformen: Dieses Kapitel differenziert zwischen den vier Lernformen (Reiz-Reaktions-Lernen, instrumentelles Lernen, kognitives Lernen sowie Lernen von Handeln und Problemlösen) auf Basis der Unterteilung in Innen- und Außensteuerung.

3. Anwendung der Lernformen im Beispiel Wald: Hier wird der theoretische Rahmen anhand einer konkreten Unterrichtssequenz zum Thema „Wald“ praktisch angewandt und auf die Bedürfnisse des autistischen Schülers angepasst.

3.1. Beispiel Reiz-Reaktions-Lernen: Erläutert, wie durch räumliche Strukturierung, Rituale und die Kontrolle von Stimuli ein sicheres Lernklima für den Jungen mit Asperger-Syndrom geschaffen wird.

3.2. Beispiel instrumentelles Lernen: Beschreibt den Einsatz von Werkstattordnern und Belohnungen (Stempelsystem), um gewünschtes Arbeitsverhalten zu verstärken und eigenständiges Lernen zu fördern.

3.3. Beispiel kognitives Lernen (Begriffsbildung und Wissenserwerb): Zeigt auf, wie durch visuelle Hilfen, Mind Mapping und sozialen Austausch in Partnerarbeit kognitive Strukturen zum Thema Chlorophyll und Baumarten aufgebaut werden.

3.4. Beispiel Lernen von Handeln und Problemlösen: Analysiert, wie durch selbstständiges Experimentieren und die Reflexion von Fehlern Problemlösekompetenzen initiiert und durch systematisches Vorgehen weiterentwickelt werden.

4. Zusammenfassung: Resümiert, dass die Methode der Lernwerkstatt effektiv zur Inklusion heterogener Gruppen beiträgt, da sie alle vier Lernformen integriert und individuelle Stärken zur Geltung bringt.

Schlüsselwörter

Lernwerkstatt, Inklusionspädagogik, Heterogene Gruppen, Asperger-Syndrom, Reiz-Reaktions-Lernen, Instrumentelles Lernen, Kognitives Lernen, Problemlösen, Sachunterricht, Förderschwerpunkte, Lernpsychologie, Differenzierung, Inklusion, Begriffsbildung, Selbstregulation.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Ziel dieser Belegarbeit?

Die Arbeit möchte aufzeigen, wie Unterricht in einer heterogenen Inklusionsklasse mittels der Lernwerkstattdidaktik so gestaltet werden kann, dass er verschiedenen Lernbedürfnissen gerecht wird.

Welche vier Lernformen werden im Text zentral behandelt?

Es handelt sich um das Reiz-Reaktions-Lernen, das instrumentelle Lernen, kognitives Lernen sowie das Lernen von Handeln und Problemlösen.

Wie definiert die Autorin das primäre Forschungsziel?

Das Ziel ist die didaktische Aufbereitung des Unterrichtsgegenstandes „Wald“, um Schüler mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen effektiv zu fördern.

Welche pädagogische Methode steht im Mittelpunkt der Arbeit?

Die Autorin verwendet die Methode der Lernwerkstatt als zentrales Instrument für differenzierten Unterricht.

Was wird im Hauptteil des Werks behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung der Lernformen und deren konkrete praktische Anwendung in einer Unterrichtseinheit zum Thema Wald, inklusive der spezifischen Förderung eines Schülers mit Asperger-Syndrom.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Lernwerkstatt, Inklusion, pädagogisch-psychologische Grundlagen, heterogene Lerngruppen und Lernpsychologie nach Edelmann.

Wie unterstützt die Lernwerkstatt konkret einen autistischen Schüler?

Durch klare Strukturen, Routinen, akustische Vermeidung von Reizüberflutung und die Möglichkeit zur individuellen Aufgabenwahl erhält der Schüler Sicherheit und Orientierung.

Welche Rolle spielen Belohnungen in der hier vorgestellten Methodik?

Belohnungen (z. B. durch ein Stempelsystem im Werkstattordner) dienen dazu, erwünschtes Verhalten systematisch zu verstärken, insbesondere bei autistischen Kindern.

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Details

Title
Lernen mit Kindern mit besonderem Förderbedarf in heterogenen Gruppen. Die Methode der Lernwerkstatt anhand eines Fallbeispiels
College
Technical University of Chemnitz
Grade
1
Author
Cindy Rosenthal (Author)
Publication Year
2021
Pages
17
Catalog Number
V1297782
ISBN (eBook)
9783346762399
ISBN (Book)
9783346762405
Language
German
Tags
lernen kindern förderbedarf gruppen methode lernwerkstatt fallbeispiels
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Cindy Rosenthal (Author), 2021, Lernen mit Kindern mit besonderem Förderbedarf in heterogenen Gruppen. Die Methode der Lernwerkstatt anhand eines Fallbeispiels, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1297782
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