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Das Streben nach Gott. Gott suchen auf dem kontemplativen Weg

Titel: Das Streben nach Gott. Gott suchen auf dem kontemplativen Weg

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2022 , 16 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Erik Hitter (Autor:in)

Theologie - Systematische Theologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Suchen und Fragen nach Gott lässt sich nicht logisch, argumentativ befrieden; der Mensch, der eine „Herzenssehnsucht“ nach Gott verspürt, möchte sie existentiell erfahren und nicht theoretisch erklärt bekommen. Es scheint den Menschen zerreißen zu können, die Sehnsucht nach Gott zu verspüren, aber keine Anleitung zu finden, was er tun kann, um zum Göttlichen zu gelangen.

Johannes vom Kreuz kannte diese Probleme durch seine Arbeit als Seelsorger, Berater, geistlicher Begleiter, sowie aus eigener Perspektive nur zu gut; seine Schriften sind von diesen Erfahrungen durchtränkt. Sein Weg hin zu Gott und damit zur Besänftigung des Strebens nach Gott ist der, der Kontemplation. Nur die Beruhigung aller Einflüsse, kann den Menschen in Stille und Einsamkeit für Gott öffnen, um zu empfangen, was der Mensch selbst nicht erreichen kann, Gotteserfahrung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Der Mensch auf der Suche nach Spiritualität

Johannes vom Kreuz

Kontemplation im Vergleich zur Meditation

Das Ziel der Kontemplation

Der Weg der Kontemplation

Die dunkle Nacht der Kontemplation

Schlussbetrachtungen

Persönliches Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen der „Herzenssehnsucht“ nach Gott und geht der Frage nach, wie dieser Wunsch durch den kontemplativen Weg nach Johannes vom Kreuz existentiell erfahren werden kann. Ziel ist es, den spirituellen Prozess der Gotteserfahrung, die damit verbundenen Herausforderungen und das Phänomen der „dunklen Nacht“ theoriegeleitet sowie seelsorgerisch zu erschließen.

  • Die menschliche Grundkonstante der Suche nach dem „Mehr“ und Transzendenz.
  • Die Abgrenzung von Meditation und Kontemplation als spirituelle Praktiken.
  • Die Rolle von Glauben, Liebe und Hoffnung auf dem Weg zur Gotteserfahrung.
  • Die Dynamik der „dunklen Nacht“ als Läuterungsprozess des suchenden Menschen.
  • Die seelsorgerischen Erkenntnisse nach Johannes vom Kreuz.

Auszug aus dem Buch

Die dunkle Nacht der Kontemplation

Wenn die gottsuchende Person sich auf den Weg der Kontemplation begibt und sich in ihrem Sehnen nach Gotteserfahrung darum bemüht, sich für Gott zu öffnen, tritt sie in einen Zustand, den Johannes vom Kreuz „Dunkle Nacht“ nennt. Gott führt den hierfür offenen Menschen nun von dem Mittel der Meditation, mit konkreten Gegenständen, hin zu der hiervon losgelösten Kontemplation. Den Begriff der Nacht wird von Johannes verwendet, weil der Mensch, der beginnt Gott zu erfahren, erstmal von dieser Erfahrung übermannt wird, sie ist „geheimnisvoll verborgen“, da vom irdischen Verstehungshorizont des Menschen gelöst. Der Weg zur Gotteserfahrung liegt ab einem gewissen Stadium bei Gott, deshalb ist er dem Menschen rätselhaft und uneinsichtig. Die Dunkelheit der Nacht erklärt Johannes vom Kreuz mit dem Kontrast des irdisch verhafteten Menschen und dem übernatürlich Göttlichen. Der Mensch versteht die Erfahrung Gottes erstmal nicht und bleibt so über das, was sich ereignet, im Dunklen.

Die glaubende Person wird durch sie aus einem unmündigen Glauben, dem der Meditation mit konkreten Dingen, in der er Gott schemenhaft erahnt hat, herausgeholt und zu einem erwachsenen Glauben geführt. Das kann mitunter äußerst qualvoll sein, doch es muss durchgestanden werden, um zum Ziel der Gotteserfahrung zu gelangen. Was hier geschieht, liegt nicht mehr beim Menschen, aber er muss es geschehen lassen und durchstehen, was ihn in dieser Phase bedrängen kann. Johannes weist auf die Notwendigkeit hin, sich von allen Einflüssen freizumachen und in „Stille“ auszuhalten. Diese Bedrängnisse, die ihn in der Kontemplation beeinflussen können, müssen durchgestanden werden, aber auch das Verlangen nach der Gotteserfahrung, was sich mitunter nicht sofort einstellt. Die Kontemplation bleibt etwas Passives, dem Menschen durch Gott Zukommendes.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung führt in die existenzielle Herzenssehnsucht nach Gott ein und stellt Johannes vom Kreuz als wegweisenden Mystiker für den kontemplativen Pfad vor.

Der Mensch auf der Suche nach Spiritualität: Dieses Kapitel erläutert die anthropologische Grundkonstante des Menschen, über seine eigene Begrenzung hinaus nach Sinn und Transzendenz zu streben.

Johannes vom Kreuz: Die biographische Skizze beleuchtet das Leben und das seelsorgerische Wirken des Karmeliten sowie die Genese seiner zentralen mystischen Schriften.

Kontemplation im Vergleich zur Meditation: Hier wird der methodische Unterschied zwischen der gegenstandsorientierten Meditation und der kontemplativen Öffnung für eine passive Gotteserfahrung herausgearbeitet.

Das Ziel der Kontemplation: Das Kapitel beschreibt das Ziel als Teilhabe an Gott und die Erfüllung des menschlichen Verlangens nach göttlicher Vereinigung innerhalb der trinitarischen Einheit.

Der Weg der Kontemplation: Die Erläuterung der Trias Glaube, Liebe und Hoffnung bildet den theoretischen Rahmen, um die drei Seeleneigenschaften zu beruhigen und Hindernisse auf dem spirituellen Weg zu überwinden.

Die dunkle Nacht der Kontemplation: Dieses Kapitel vertieft den kritischen Läuterungsprozess, in dem der Mensch seine gewohnten geistigen Halteseile verliert, um zu einem reinen, adulten Glauben zu gelangen.

Schlussbetrachtungen: Die zusammenfassende Reflexion betont die aktuelle Relevanz mystischer Erfahrung als Antwort auf die Glaubensunsicherheiten der Moderne.

Persönliches Fazit: Der Autor resümiert, dass Kontemplation keine theoretische Übung ist, sondern ein Wagnis, das Mut und das Zutrauen in die göttliche Führung erfordert.

Schlüsselwörter

Johannes vom Kreuz, Kontemplation, Meditation, Herzenssehnsucht, Gotteserfahrung, Mystik, Dunkle Nacht, Spiritualität, Transzendenz, Gottesbeziehung, Läuterung, Glaube, Liebe, Hoffnung, Seelsorge.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert das tief verwurzelte menschliche Streben nach Gott und untersucht, wie dieses Verlangen durch den von Johannes vom Kreuz beschriebenen kontemplativen Weg gestillt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die christliche Mystik, die anthropologische Suche nach Sinn, die Abgrenzung zwischen meditationstechnischen Ansätzen und kontemplativer Stille sowie der Prozess der Läuterung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den „kontemplativen Weg“ als eine Form der Gottesbegegnung zu explizieren, die über bloße kognitive oder mediale Religionsausübung hinausgeht und eine existenzielle Transformation anstrebt.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Die Arbeit basiert auf einer theologischen Literaturanalyse der Werke von Johannes vom Kreuz, kombiniert mit anthropologischen und fundamentaltheologischen Ansätzen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Abgrenzung von Kontemplation und Meditation, die Darstellung der Trias aus Glaube, Liebe und Hoffnung sowie eine detaillierte Analyse der „dunklen Nacht“ als notwendiger Läuterungsphase.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Die Arbeit wird primär durch die Begriffe „Kontemplation“, „Johannes vom Kreuz“, „Gotteserfahrung“ und „Dunkle Nacht“ definiert.

Inwiefern unterscheidet sich die Kontemplation für Johannes vom Kreuz von der Meditation?

Während die Meditation einen konkreten Gegenstand zur Fokussierung benötigt, zeichnet sich die Kontemplation bei Johannes vom Kreuz durch das Loslassen aller Vorstellungen und ein passives Empfangen Gottes aus.

Warum wird die „dunkle Nacht“ als notwendiger und nicht als negativer Zustand beschrieben?

Sie gilt als notwendiger Läuterungsprozess, der den Suchenden aus einem „unmündigen“ Glauben befreit und ihn lehrt, sich jenseits der Sinne und des Verstandes auf Gott einzulassen.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Streben nach Gott. Gott suchen auf dem kontemplativen Weg
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz  (katholische Theoloige)
Veranstaltung
Hauptseminar
Note
1,7
Autor
Erik Hitter (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
16
Katalognummer
V1291441
ISBN (eBook)
9783346755537
ISBN (Buch)
9783346755544
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kontemplation Gebet Johannes vom kreuz Gottesbeziehung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Erik Hitter (Autor:in), 2022, Das Streben nach Gott. Gott suchen auf dem kontemplativen Weg, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1291441
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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