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Vertrauen ist gut, Kontrolle ist profitabel. Ist durch das Voranschreiten der Digitalisierung in der Arbeitswelt und den daraus resultierenden Kontrollpotenzialen ein neuer digitaler Taylorismus zu erwarten?

Titel: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist profitabel. Ist durch das Voranschreiten der Digitalisierung in der Arbeitswelt und den daraus resultierenden Kontrollpotenzialen ein neuer digitaler Taylorismus zu erwarten?

Hausarbeit , 2021 , 19 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Justus Aufderheide (Autor:in)

Soziologie - Arbeit, Ausbildung, Organisation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Augenmerk dieser Hausarbeit soll nicht darin liegen, einen spekulativen Blick auf die Strukturveränderung des zukünftigen Arbeitsmarkts zu werfen und Hypothesen aufzustellen, wie sich Arbeit in Zukunft grundlegend transformieren könnte. Vielmehr soll ein Beitrag über ein mögliches Phänomen, das durch die Digitalisierung der Arbeitswelt entstehen könnte bzw. schon entstanden ist, dargestellt werden.

Die Hausarbeit soll die besondere Ambivalenz zwischen digitalen Technologien und den daraus resultierenden Kontrollpotenzialen darstellen. Darauf aufbauend soll die konkrete Fragestellung diskutiert werden, ob durch das Voranschreiten der Digitalisierung in der Arbeitswelt und den daraus resultierenden Kontrollpotenzialen ein neuer digitaler Taylorismus entstanden ist. Der Aufbau der Arbeit organisiert sich dabei folgendermaßen. Zuerst wird die Thematik "Industrie 4.0" beschrieben. Neben der Begriffsdefinition soll dieses Kapitel die Ambivalenz zwischen Technisierung bzw. Digitalisierung und den daraus resultierenden arbeitssoziologischen Kontroversen näherbringen.

Die nächsten beiden Kapitel dienen dazu, eine Idee über die theoretischen Aspekte des klassischen und digitalen Taylorismus zu erlangen. Außerdem wird die Kontroverse, inwieweit Kontrollpotenziale durch die Digitalisierung entstehen und genutzt werden, vertiefend diskutiert. Das anschließende Kapitel "Voraussetzungen 'digitaylorisierter' Arbeit" zeigt die Strukturen, die für das Durchsetzen eines digitalen Taylorismus notwendig sind, auf. Bevor in dem abschließenden Fazit diskutiert wird, inwieweit ein neuer digitaler Taylorismus vorhanden ist und wie sich dieser zukünftig entwickeln könnte, soll durch das Kapitel "Digitaler Taylorismus im Onlineversandhandel - Stabil genug für die Zukunft?" die Grundlage für die Diskussion geschaffen werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis der Arbeit

EINLEITUNG

1. INDUSTRIE 4.0

2. KLASSISCHER TAYLORISMUS

3. DIGITALER TAYLORISMUS UND DIE KONTROLLPOTENZIALE DIGITALISIERTER ARBEIT

4. VORAUSSETZUNGEN „DIGITAYLORISIERTER“ ARBEIT

5. DIGITALER TAYLORISMUS IM ONLINEVERSANDHANDEL - STABIL GENUG FÜR DIE ZUKUNFT?

6.) FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ambivalenz zwischen digitalen Technologien und daraus resultierenden Kontrollpotenzialen. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, ob durch das Voranschreiten der Digitalisierung in der Arbeitswelt ein neuer, digitaler Taylorismus entstanden ist, aufgezeigt am Beispiel der Logistikbranche.

  • Grundlagen der Industrie 4.0
  • Historische Entwicklung des klassischen Taylorismus
  • Analyse digitaler Kontrollpotenziale durch Assistenzsysteme
  • Strukturvoraussetzungen für digitale Überwachung und Kontrolle
  • Fallbeispiel Onlineversandhandel: Herausforderungen und Stabilität

Auszug aus dem Buch

3. Digitaler Taylorismus und die Kontrollpotenziale digitalisierter Arbeit

Das Voranschreiten der Digitalisierung ermöglicht es, die klassischen tayloristischen Prinzipien zu expansivieren und zu intensivieren. Durch die computergestützte Arbeitsweise können komplexe Tätigkeiten in einfache Aufgaben zerlegt werden. In diesem Zusammenhang kommt es häufig zu dem Vergleich mit einem „digitalen Fließband“.

Hinzukommt, dass sich tayloristische Prinzipien auf bisher nicht betroffene Berufsgruppen und Branchen übertragen lassen, weil beispielsweise diese Berufe zur Zeit des klassischen Taylorismus nicht existierten. Der Grund liegt in dem Strukturwandel von Arbeit und den erweiterten Kontrollmöglichkeiten. So erstreckt sich die Nutzung und Auswertung von arbeits- und personenbezogenen Daten auf jegliche Tätigkeits- und Qualifikationstypen, unabhängig von dem jeweiligen Status und kognitiven Niveau der Arbeiter:innen (vgl. Hirsch-Kreinsen 2020: 64).

Betriebliche Kontrollen egal ob sie digital gestützt sind oder nicht, dienen häufig dazu, die Interessen der Arbeitgeber:innen durchzusetzen. Betrachtet man den Kontrollbegriff im Spannungsfeld des kapitalismusspezifischen Transformationsprozesses wird deutlich, dass die Interessen der Arbeitgeber:innen den Interessen der Arbeitnehmer:innen gegenüberstehen. Während die Arbeitgeber:innen eine möglichst hohe Arbeitsleistung aus der gekauften Arbeitskraft gewinnen wollen, zeigen sich die primären Ziele der Arbeitnehmer:innen in der Erhaltung ihrer Arbeitskraft und der Sicherung einer guten Lohn- und Leistungsrelation, sowie der Vermeidung von Belastungen und Disqualifizierungen (Marrs 2018: 474).

Eine besondere Ausweitung und Intensivierung zeigt der digitale Taylorismus, gegenüber der klassischen Variante, in den Möglichkeiten der engmaschigen Kontrolle von Arbeitsabläufen. Die neuen Möglichkeiten digitaler Kontrolle bilden den Grund dafür, weshalb in diesem Zusammenhang von Neotaylorismus die Rede ist.

Zusammenfassung der Kapitel

EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die Thematik der Digitalisierung der Arbeitswelt ein und definiert die Ausrichtung der Hausarbeit auf die Ambivalenz zwischen neuen Technologien und Kontrollpotenzialen.

1. INDUSTRIE 4.0: Dieses Kapitel erläutert den Begriff Industrie 4.0 als vierte industrielle Revolution und thematisiert die damit verbundenen arbeitssoziologischen Kontroversen.

2. KLASSISCHER TAYLORISMUS: Hier werden die Ursprünge und Merkmale des klassischen Taylorismus detailliert, um eine Basis für den Vergleich mit modernen digitalen Strukturen zu schaffen.

3. DIGITALER TAYLORISMUS UND DIE KONTROLLPOTENZIALE DIGITALISIERTER ARBEIT: Das Kapitel untersucht, wie moderne digitale Instrumente eine intensivierte Kontrolle und Standardisierung von Arbeitsprozessen ermöglichen.

4. VORAUSSETZUNGEN „DIGITAYLORISIERTER“ ARBEIT: Der Fokus liegt auf der Analyse der spezifischen Bedingungen und Arbeitsstrukturen, die für die Implementierung eines digitalen Taylorismus erforderlich sind.

5. DIGITALER TAYLORISMUS IM ONLINEVERSANDHANDEL - STABIL GENUG FÜR DIE ZUKUNFT?: Am Beispiel eines großen Onlineversandhändlers wird die Stabilität der digitalen tayloristischen Kontrollsysteme kritisch geprüft.

6.) FAZIT: Das Fazit fasst die gesammelten Erkenntnisse zusammen und bewertet die Existenz sowie die zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten des digitalen Taylorismus in Deutschland.

Schlüsselwörter

Digitalisierung, Industrie 4.0, Taylorismus, Digitaler Taylorismus, Kontrolle, Arbeitssoziologie, Einfacharbeit, Logistik, Amazon, Arbeitsteilung, Assistenzsysteme, Neotaylorismus, Leistungskontrolle, Arbeitsorganisation, Arbeitsbedingungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, ob die fortschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt zu einer neuen Form der tayloristischen Arbeitsorganisation führt, die durch verstärkte Kontrolle gekennzeichnet ist.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind der Wandel von Industriearbeit, die historischen Konzepte des Taylorismus, die technologischen Möglichkeiten digitaler Überwachung und die spezifischen Arbeitsbedingungen im Onlineversandhandel.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu untersuchen, inwieweit durch Digitalisierung und daraus resultierende digitale Kontrollpotenziale eine neue Form des "digitalen Taylorismus" als Arbeitsform entstanden ist.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung arbeitssoziologischer Aspekte sowie der Analyse von empirischen Erfahrungsberichten und Studienergebnissen zu aktuellen Arbeitsbedingungen in der Logistikbranche.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Begriffe Industrie 4.0 und Taylorismus, die Analyse digitaler Kontrollwerkzeuge (z.B. Wearables), die Definition von Voraussetzungen für digitale Überwachung und eine tiefgehende Untersuchung des Fallbeispiels Onlineversandhandel.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Digitaler Taylorismus, Kontrolle, Industrie 4.0, Arbeitsorganisation, Einfacharbeit und Leistungsüberwachung.

Warum wird der Onlineversandhandel explizit als Fallbeispiel angeführt?

Der Onlineversandhandel dient als repräsentatives Beispiel für Branchen, in denen Arbeitsstrukturen vorliegen, die sämtliche Voraussetzungen für eine engmaschige digitale Kontrolle (hohe Standardisierung, geringe Qualifikationsanforderungen) ideal erfüllen.

Ist der digitale Taylorismus ein allgemeines Phänomen oder branchenspezifisch?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass der digitale Taylorismus keine flächendeckende Entwicklung ist, sondern sich auf bestimmte Arbeitsbereiche mit hoher Arbeitsteilung und logistischen Tätigkeiten, wie sie beim Beispiel Amazon zu finden sind, begrenzt.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist profitabel. Ist durch das Voranschreiten der Digitalisierung in der Arbeitswelt und den daraus resultierenden Kontrollpotenzialen ein neuer digitaler Taylorismus zu erwarten?
Hochschule
Universität Bielefeld
Veranstaltung
Einführung in die Arbeitssoziologie
Note
2,7
Autor
Justus Aufderheide (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
19
Katalognummer
V1290035
ISBN (eBook)
9783346750778
ISBN (Buch)
9783346750785
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Digitalisierung Taylorismus Arbeitssoziologie Kontrolle
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Justus Aufderheide (Autor:in), 2021, Vertrauen ist gut, Kontrolle ist profitabel. Ist durch das Voranschreiten der Digitalisierung in der Arbeitswelt und den daraus resultierenden Kontrollpotenzialen ein neuer digitaler Taylorismus zu erwarten?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1290035
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Leseprobe aus  19  Seiten
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