Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Gender Studies

Konstruktion von Männlichkeit(en) im Fitnessstudio. Bedeutung von Drogen, Homosexualität und der Abgrenzung zu Frauen

Title: Konstruktion von Männlichkeit(en) im Fitnessstudio. Bedeutung von Drogen, Homosexualität und der Abgrenzung zu Frauen

Term Paper , 2022 , 22 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Areti-Kristin Bouras (Author)

Gender Studies

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Diese Arbeit wird der Frage danach nachgehen, wie Männlichkeit im Fitnessstudio hergestellt und reproduziert wird. Dabei soll auch gezeigt werden, welche Aspekte zur Konstruktion von Männlichkeit beitragen und inwiefern diese im Fitnessstudio erkennbar sind. Um diese Frage beantworten zu können, wurde eine literature review durchgeführt mit Publikationen aus den Jahren 1996 bis 2022, die sich alle mit der Konstruktion von Männlichkeit im Kontext von Fitness(-studios) beschäftigen. In der verwendeten Literatur geht es zumeist um die Darstellung von Studien, die in Fitnessstudios durchgeführt wurden und bei denen zumeist männlich gelesene Personen zu ihren Beweggründen befragt wurden, warum sie das Studio besuchen.

Die vorliegende Arbeit ist inhaltlich so aufgebaut, dass es zunächst eine Einführung in Körperbilder, soziale Kontrolle und Fitness im Allgemeinen geben wird. Anschließend wird sich auf männliche Körperbilder fokussiert. Bei der Analyse der Literatur sind vier Unterpunkte herausgefiltert worden, anhand derer die Konstruktion von Männlichkeit verdeutlicht werden soll. Bei ihnen handelt es sich um Drogen, performance-enhancing substances (PES) und Bodybuilding, Homosexualität und Homoerotik, Deindustrialisierung und Moderne sowie Homosoziale Netzwerke und die Abgrenzung zu Frauen. Am Ende schließt sich noch ein Fazit an, in dem auch Hinweise auf zukünftige Forschung gegeben werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Körperbilder, soziale Kontrolle und Fitness

3. Männliche Körper

4. Konstruktion von Männlichkeit im Fitnessstudio

4.1 Drogen, PES und Bodybuilding

4.2 Homosexualität und Homoerotik

4.3 Deindustrialisierung und Moderne

4.4 Homosoziale Netzwerke und die Abgrenzung zu Frauen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der Konstruktion von Männlichkeit im Fitnessstudio-Kontext. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie Männlichkeit durch Fitnesspraktiken hergestellt und reproduziert wird und welche Rolle dabei soziale Identitätsbildung sowie Abgrenzungsprozesse spielen, basierend auf einer literaturbasierten Analyse aktueller Studien.

  • Konstruktion von Männlichkeit im Kontext von Fitnesspraktiken
  • Die Rolle von Körperbildern und sozialer Kontrolle
  • Einfluss von Bodybuilding, Drogen (PES) und Homoerotik
  • Soziologische Auswirkungen der Deindustrialisierung
  • Homosoziale Dynamiken und Abgrenzung gegenüber Frauen

Auszug aus dem Buch

Konstruktion von Männlichkeit im Fitnessstudio

Die sogenannte Körper-(Sub)Kultur war ursprünglich männlich dominiert, da traditionell Stärke mit Begriffen wie Kriegsführung, Gewalt und Nationalstaatsbildung verbunden war, welche männlich konnotiert waren (vgl. Andreasson 2015: 546). In diesem Zusammenhang galt auch Bodybuilding als Sport stets als männliche Domäne (vgl. ebd.: 547) und in der Untersuchung von Andreasson (2015) stellte er unter anderem die Konstruktion einer muskulösen Männlichkeit im Fitnessstudio fest, bei gleichzeitiger Reproduktion traditioneller Geschlechternormen (vgl. ebd.: 550). Während einige Befragte sagten, dass sie der Wunsch danach antreibt, stärker zu werden und aus der Masse herauszustechen, gaben andere an, dass das Fitnesstraining für sie eine Möglichkeit darstelle, sich von Mobbing zu befreien und eine Alternative zu Teamsportarten bilde (vgl. ebd.: 551). Aber trotzdem spielt scheinbar auch der Konkurrenzkampf hier eine entscheidende Rolle, so äußert einer der Befragten: „It’s more fun if you notice that you are better than everyone else“ (ebd.: 551), der Spaß am Training ist also unmittelbar damit verbunden, bessere Ergebnisse als andere zu erzielen. Verstärkend wirkt bei Fitnesstraining und der Kultur darum auch, dass muskulöse Körper meist als das Ergebnis von harter Arbeit angesehen werden und vor allem in Mainstream Filmen und Serien ein Bild von heroischer Männlichkeit ausdrücken (vgl. ebd.: 553).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Themas Fitness und Körperkult für junge Männer ein und umreißt die wissenschaftliche Vorgehensweise mittels eines Literaturreviews.

2. Körperbilder, soziale Kontrolle und Fitness: Das Kapitel diskutiert Foucaults Konzepte der Körperdisziplinierung und die soziologische Bedeutung des "Body Projects" zur Identitätsdarstellung.

3. Männliche Körper: Hier wird der historische Wandel des männlichen Körperideals hin zur Hypervisibilität sowie das Konzept der hegemonialen Männlichkeit analysiert.

4. Konstruktion von Männlichkeit im Fitnessstudio: Dieses Hauptkapitel untersucht spezifische Faktoren wie Leistungssteigerung, Homosexualität, soziale Folgen der Deindustrialisierung und die Abgrenzung zu femininen Normen.

4.1 Drogen, PES und Bodybuilding: Fokus auf die Nutzung leistungssteigernder Substanzen zur Erreichung männlicher Ideale und deren Folgen für die Selbstwahrnehmung.

4.2 Homosexualität und Homoerotik: Analyse wie schwule Männer mit dem Fitness-Körperideal umgehen und wie sich ihre Identität im Spannungsfeld zwischen Anpassung und Exklusion bewegt.

4.3 Deindustrialisierung und Moderne: Betrachtung des Trainings als Ersatz für den verlorenen "working-class pride" nach der Deindustrialisierung.

4.4 Homosoziale Netzwerke und die Abgrenzung zu Frauen: Untersuchung der männlich dominierten Fitnessräume und der exklusiven sozialen Dynamiken.

5. Fazit: Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse über die Konstruktion von Männlichkeit sowie Ausblick auf zukünftige Forschungsnotwendigkeiten.

Schlüsselwörter

Männlichkeit, Fitnessstudio, Körperbilder, Soziale Kontrolle, Bodybuilding, Hegemoniale Männlichkeit, Identität, Geschlechterrollen, PES, Homoerotik, Deindustrialisierung, Homosoziale Netzwerke, Körperkult, Diskursanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der soziologischen Konstruktion von Männlichkeit durch Sport- und Fitnesspraktiken im Fitnessstudio.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Bedeutung von Körperbildern, Leistungssteigerung durch Steroide, die Rolle von Homosexualität im gym-Kult sowie die soziologische Identitätsarbeit von Männern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, nachzuzeichnen, wie Männlichkeitsnormen im Fitnessstudio durch Training, soziales Miteinander und Körperinszenierung produziert und reproduziert werden.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde eine qualitative Literaturanalyse (Literature Review) durchgeführt, welche Publikationen der Jahre 1996 bis 2022 auswertet.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in Analysen zur Verwendung von PES, zur Wahrnehmung maskuliner Räume durch schwule Männer sowie zur transformationellen Funktion des Trainings nach dem industriellen Zeitalter.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Männlichkeit, Fitnessstudio, Körperkultur, Identitätsbildung und hegemoniale Männlichkeit.

Wie unterscheidet sich der Fitnessraum für schwule Männer von anderen?

Die Arbeit legt dar, dass schwule Männer teilweise unter zusätzlichem Druck stehen, sich an hegemoniale körperliche Standards anzupassen, um dem Stigma der "Effeminiertheit" entgegenzuwirken.

Welche Rolle spielt die Deindustrialisierung für den modernen Mann im Fitnessstudio?

Die Arbeit argumentiert, dass das schweißtreibende Training den körperlichen Arbeitsprozess, der in Fabriken verloren gegangen ist, funktional als Ort der Identitätsstiftung ersetzt.

Excerpt out of 22 pages  - scroll top

Details

Title
Konstruktion von Männlichkeit(en) im Fitnessstudio. Bedeutung von Drogen, Homosexualität und der Abgrenzung zu Frauen
College
University of Göttingen
Grade
1,0
Author
Areti-Kristin Bouras (Author)
Publication Year
2022
Pages
22
Catalog Number
V1283017
ISBN (eBook)
9783346747457
ISBN (Book)
9783346747464
Language
German
Tags
konstruktion männlichkeit fitnessstudio bedeutung drogen homosexualität abgrenzung frauen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Areti-Kristin Bouras (Author), 2022, Konstruktion von Männlichkeit(en) im Fitnessstudio. Bedeutung von Drogen, Homosexualität und der Abgrenzung zu Frauen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1283017
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  22  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint