Diese Seminararbeit befasst sich mit der digitalen Transformation der Produktion eines fiktiven mittelständischen Unternehmens und umfasst, neben einer allgemeinen Betrachtung der Transformation, auch die Entwicklungen und Veränderungen innerhalb des Mobilitätssektors.
Das mittelständische Unternehmen mit Sitz in Deutschland, welches für den Automobilsektor Bremsbeläge liefert und weitere regionale Vertriebszentren in den USA, in Japan sowie in der Slowakei besitzt, hat den Bedarf, sich mit dem aufkommenden Wandel der digitalen Transformation intensiver auseinander zu setzen. Bevor jedoch Maßnahmen für diese Transformation aktiv gestartet werden können, bedarf es einer umfassenden Management Summary. Die Inhalte dieser Management Zusammenfassung werden im nachfolgenden Kapitel aufgeführt und im Detail vorgestellt.
Inhaltsverzeichnis
1 EINFÜHRUNG
2 AUFGABENSTELLUNG
3 MANAGEMENT SUMMARY
3.1 WOHIN ENTWICKELT SICH DER MOBILITÄTSSEKTOR ALLGEMEIN?
3.2 WIE VERÄNDERN SICH GERADE DIE KONVENTIONELLEN GRUNDLAGEN DER PRODUKTION?
3.3 DARF ERWARTET WERDEN, DASS SICH DIE GESAMTE BRANCHE WEITERENTWICKELT?
3.4 MÜSSEN DIESE VERÄNDERUNGEN UND UMBRÜCHE NUN FUNDAMENTAL UND EINMALIG VOLLZOGEN WERDEN?
3.5 ZUSAMMENFASSUNG UND EMPFEHLUNG
Zielsetzung & Themen
Diese Seminararbeit hat das Ziel, die Auswirkungen der digitalen Transformation auf die Produktion eines mittelständischen Automobilzulieferers zu analysieren und strategische Empfehlungen für den notwendigen Wandel abzuleiten.
- Analyse des digitalen Wandels im Mobilitätssektor
- Grundlagen und Potenziale der Smart Factory
- Transformationen im Automotive-Segment
- Strategien für inkrementellen Wandel und Organisationskultur
Auszug aus dem Buch
3.2 Wie verändern sich gerade die konventionellen Grundlagen der Produktion?
Im Hinblick auf die digitale Transformation verändert sich die konventionelle Produktion signifikant. Neben der Automatisierung, welche bislang durch die 3. industrielle Revolution geprägt war, transformiert sich die Produktion über die Digitalisierung durch die Vernetzung von Maschinen und Anlagen in ein neues Zeitalter. Wo bislang Produktionsanalgen und -ketten nur bedingt miteinander kommunizierten oder in Abhängigkeit stehende Analysen durchgeführt wurden, kann durch den Einsatz von ‚Smarten Objekten‘ aus dem Internet der Dinge das Rahmenwerk ‚Smart Factory‘ etabliert werden. ‚Smart Factory‘ umfasst die Begrifflichkeit der vernetzten und intelligenten Produktion. ‚Smart Factory‘ steht dabei im Kern des 2011 von der Deutschen Bundesregierung vorgestellten Zukunftsprojekts ‚Industrie 4.0‘. Auf Basis des ‚Internet of Things‘, bei den sämtlichen Anlagen und Objekte über das Internet verbunden sind und miteinander kommunizieren, um den Produktionsbetrieb von morgen radikal zu modernisieren. Der deutsche Verband für Arbeitsgestaltung, Betriebsorganisation und Unternehmensentwicklung (kurz: REFA) spricht sogar von einer vollständigen Ablösung menschlicher Arbeitskompetenzen im ‚Smart Factory‘-Kontext.
Das IT-Unternehmen MPDV Mikrolab GmbH mit Sitz in Mosbach bietet u.a. ‚Smart Factory‘-Lösungen an, welche in die Kategorien, ‚Prediction‘, ‚Planning & Scheduling‘ und ‚Execution‘ sowie ‚Analytics‘ aufgeteilt sind. Die Basis dieses Modells bildet die industrielle Erweiterung des ‚Internet of Things‘ – dem ‚Industrial Internet of Things‘. Oberstes Ziel der ‚Smart Factory‘ ist es, die bisherige konventionelle Produktion von Gütern über Mindestlosgrößen auf deutlich höheres Fertigungsniveau zu entwickeln, welches sich über einen höheren Individualisierungsgrad sowie einer höheren Mitwirkung durch Kunden*innen auszeichnet. Eine essenzielle Besonderheit im Rahmen der ‚Smart Factory‘ bildet die Prognose von verschiedenen Zuständen, wie eines möglichen Maschinenausfalls, Auftragsmengen oder Fertigungskosten. Dieser Begriff wird in der Regel für den Analyseteil als ‚Predictive Analytics‘ und in der Anlagen- sowie Maschinenwartung als ‚Predictive Maintenance‘ bezeichnet. Abbildung 3 gibt einen schematischen Aufbau über das Konzept des ‚Smart Factory Elements‘ wider.
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINFÜHRUNG: Diese Seminararbeit thematisiert die digitale Transformation der Produktion eines fiktiven mittelständischen Automobilzulieferers sowie allgemeine Trends im Mobilitätssektor.
2 AUFGABENSTELLUNG: Es wird die Notwendigkeit erläutert, den digitalen Wandel für ein mittelständisches Unternehmen mit internationalen Standorten in einem Management Summary aufzuarbeiten und zu strukturieren.
3 MANAGEMENT SUMMARY: Das Kapitel bietet eine detaillierte Analyse der Transformationsprozesse in Mobilität und Produktion, diskutiert neue Technologien wie die Smart Factory und gibt Handlungsempfehlungen.
Schlüsselwörter
Digitale Transformation, Mobilität, Automobilzulieferer, Produktion, Smart Factory, Industrie 4.0, Internet of Things, Predictive Maintenance, Geschäftsmodelle, Additive Fertigung, 3D-Druck, Innovationsmanagement, Wettbewerbsfähigkeit, Organisationskultur, Automatisierung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit den Herausforderungen und Chancen der digitalen Transformation für ein mittelständisches Unternehmen in der Automobilzulieferbranche.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Arbeit fokussiert sich auf den Mobilitätssektor, die technologischen Neuerungen in der Produktion (Smart Factory) und notwendige strategische Anpassungen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, ein Management Summary zu erstellen, das als Basis für strategische Entscheidungen für die digitale Transformation dient.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es werden aktuelle Marktentwicklungen analysiert und das Modell der fünf Wettbewerbskräfte von Porter genutzt, um strategische Handlungsfelder für das Unternehmen zu identifizieren.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden der Wandel der Mobilität, industrielle Digitalisierungstrends, die Smart Factory und spezifische Transformationsbeispiele wie additive Fertigung diskutiert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Digitale Transformation, Smart Factory, Industrie 4.0, additive Fertigung und strategisches Management.
Warum wird für den Bremsbelag-Hersteller eine schrittweise Vorgehensweise empfohlen?
Da Investitionen in die Digitalisierung durch den Cash-Flow finanziert werden müssen, ist eine stufenweise Umsetzung wirtschaftlich zwingend erforderlich.
Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur für den digitalen Wandel?
Die Unternehmenskultur ist entscheidend, da die Belegschaft frühzeitig sensibilisiert und durch Schulungen oder Workshops aktiv in den Veränderungsprozess einbezogen werden muss.
Welchen Zweck erfüllt der 'Digital Maturity Check'?
Er dient als Instrument, um den aktuellen Reifegrad der Digitalisierung in den einzelnen Prozessen des Unternehmens zu messen und präzise Optimierungsschritte abzuleiten.
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- Joachim Blaschek (Author), 2021, Digitale Transformation in der Wirtschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1282420