Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Gesundheit - Sonstiges

Netzwerkarbeit als Strategie zur Prävention von sozialer Isolation nach der Verwitwung

Titel: Netzwerkarbeit als Strategie zur Prävention von sozialer Isolation nach der Verwitwung

Hausarbeit , 2007 , 17 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Simon Rohlfs (Autor:in)

Gesundheit - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Altern und das Alter selbst sind zu einem hochaktuellen Gesprächsthema avanciert, sowohl in der Politik als auch in der Gesellschaft. Allein wegen des grossen und auf weite Sicht wachsenden Anteils an Alten und Ältesten ist die Auseinandersetzung mit diesem Thema für den Studiengang Public Health höchst interessant.
Meine Arbeit soll sich in diesem Dschungel diskutierbarer Themen bzw. von Altersfragen gezielt auf das Thema „Verwitwung“ richten, den grossen Rahmen möchte ich in diese Richtung hin differenzieren und nach und nach erarbeiten, wie betroffene Personen präventiv gegen den Prozess einer sozialen Isolierung geschützt werden können.
Hierzu möchte ich im ersten Teil zunächst einmal die beliebte und viel diskutierte These der Alterung der Gesellschaft in Erinnerung rufen und mit Daten stützen, um dann auf
die Bildung von sozialen Netzwerken überzuleiten. Zu klären ist danach, inwiefern ein Netzwerk im Alter mit der Verwitwung eine Krise erfährt und wie man dieser Krise schliesslich entgegenwirken kann. Die Thesen, die in dieser Arbeit also zu überprüfen und belegen sind, lauten:

• These 1: Mit zunehmendem Alter verkleinert sich das soziale Netz
• These 2: Verwitwete laufen Gefahr, zu vereinsamen
• These 3: (Neue) Netzwerke - bes. Institutionen wie Begegnungsstätten - können soziale Isolation verhindern

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Demographie – Allgemeine Befunde und Trends

1.1 Auf dem Weg zur Seniorengesellschaft

1.2 Das Alter ist „weiblich“

2. Soziale Netzwerke

2.1 Begriffsbestimmung

2.2. Bestimmungskriterien

2.3 Gestaltung sozialer Netzwerke im Lebenslauf

3. Verwitwung

3.1 Risikogruppe „Umfeldbezogene“

3.2 Verwitwung und soziale Isolation / Einsamkeit

4. Prävention in der Praxis: Begegnungsstätten

Fazit

Literatur

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Relevanz der Netzwerkarbeit als präventive Strategie gegen soziale Isolation bei älteren Menschen nach dem Verlust des Lebenspartners. Das primäre Ziel besteht darin, aufzuzeigen, wie institutionalisierte Netzwerke – insbesondere Begegnungsstätten – dabei helfen können, drohender Vereinsamung in dieser kritischen Lebensphase entgegenzuwirken und die soziale Teilhabe zu sichern.

  • Demografischer Wandel und die Zunahme der "Seniorengesellschaft"
  • Struktur und Bedeutung sozialer Netzwerke im Lebensverlauf
  • Die Verwitwung als kritisches Lebensereignis und Risikofaktor für soziale Isolation
  • Präventionsansätze in der Praxis am Beispiel von Begegnungsstätten
  • Möglichkeiten der psychosozialen Unterstützung durch institutionalisierte Angebote

Auszug aus dem Buch

3.2 Verwitwung und Soziale Isolation / Einsamkeit

Wie schon im vorigen Verlauf erwähnt, führen niedrige Kinderzahlen und steigende Lebenserwartung zur Alterung der deutschen Bevölkerung, einhergehend mit einer starken Zunahme der Alten und Hochaltrigen.

Obwohl die zukünftigen Alten immer gesünder, besser ausgebildet und zu einem höheren Anteil verheiratet sein und mehr Kinder haben werden, ist der Anteil der Personen, die unter Risiko stehen, sozial isoliert zu leben und in Einsamkeit zu altern, enorm.

Bei Linnemann (1997, S. 25) findet sich eine vor allem im Hinblick auf das Thema der Verwitwung eine treffende Definition von Einsamkeit: „Einsamkeit ist ein negativ erfahrener Unterschied zwischen der Qualität der Beziehungen, wie man sie im Moment unterhält, und der Beziehungen, wie man sie sich eigentlich wünscht.“

Auf eine verwitwete Person trifft genau das zu: Das (zumeist jahrzehnte-lange) Alltagsgeschehen und die Routine mit dem Partner bricht abrupt und unwiederbringlich ab.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Thematik der gesellschaftlichen Alterung und der Verwitwung als Risikofaktor für soziale Isolation sowie Definition der zu untersuchenden Thesen.

1. Demographie – Allgemeine Befunde und Trends: Darstellung der demografischen Entwicklung in Richtung einer Seniorengesellschaft und Erläuterung der geschlechtsspezifischen Unterschiede im Alter.

2. Soziale Netzwerke: Theoretische Grundlegung des Netzwerkbegriffs, seiner Bestimmungskriterien sowie der Entwicklung und Veränderung sozialer Beziehungen über die Lebensspanne.

3. Verwitwung: Analyse des Verwitwungsprozesses als kritisches Lebensereignis, Identifikation von Risikogruppen wie den „Umfeldbezogenen“ und Diskussion des Zusammenhangs zwischen Partnerverlust und Einsamkeit.

4. Prävention in der Praxis: Begegnungsstätten: Untersuchung der Rolle von Begegnungsstätten als institutionelles Netzwerk zur Bereitstellung professioneller Hilfsangebote und Förderung der sozialen Teilhabe.

Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Netzwerkarbeit als zentrale Strategie zur präventiven Unterstützung in Lebensphasen, die durch Rollenwechsel und soziale Neuorientierung geprägt sind.

Schlüsselwörter

Netzwerkarbeit, Prävention, Gesundheitsförderung, Soziale Isolation, Verwitwung, Seniorengesellschaft, Soziale Netzwerke, Einsamkeit, Begegnungsstätten, Demografischer Wandel, Alter, Lebenslauf, Soziale Unterstützung, Teilhabe, Altenhilfe

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Wirksamkeit von Netzwerkarbeit als präventive Maßnahme gegen soziale Isolation bei älteren Menschen, die ihren Lebenspartner verloren haben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die demografischen Veränderungen der Gesellschaft, die Bedeutung sozialer Netzwerke im Alter und die Rolle von Begegnungsstätten in der praktischen Präventionsarbeit.

Was ist die Forschungsfrage oder das Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu klären, ob und wie soziale Netzwerke – insbesondere institutionalisierte Angebote – dazu beitragen können, Verwitwete vor dem Prozess der sozialen Isolierung zu schützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch orientierte Hausarbeit, die den aktuellen Stand der demografischen Forschung sowie Konzepte der sozialen Netzwerktheorie analysiert und auf die Praxis der Altenhilfe anwendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert demografische Trends, definiert die Struktur sozialer Netzwerke, analysiert Verwitwung als kritisches Lebensereignis und beschreibt das Angebotsspektrum von Begegnungsstätten als Interventionsinstrument.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Netzwerkarbeit, Verwitwung, Soziale Isolation, Prävention und Begegnungsstätten.

Wer ist die spezifische Risikogruppe, die im Dokument erwähnt wird?

Hollstein (2005) identifiziert die „Umfeldbezogenen“ als besondere Risikogruppe, da diese nach dem Tod des Partners oft eine Konzentration auf bestehende Kontakte vornehmen, was den sozialen Kreis langfristig einschränken kann.

Warum spielen Begegnungsstätten eine wichtige Rolle in der Prävention?

Begegnungsstätten wirken als niederschwellige, wohnortnahe Netzwerke, die soziale Isolation durch vielfältige Freizeit-, Bildungs- und Beratungsangebote aktiv aufbrechen können.

Was bedeutet „Einsamkeit“ im Kontext der Verwitwung laut der Arbeit?

In Anlehnung an Linnemann (1997) wird Einsamkeit als negativ empfundene Diskrepanz zwischen der gegenwärtigen Beziehungsqualität und dem individuellen Wunsch nach zwischenmenschlichem Austausch verstanden.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Netzwerkarbeit als Strategie zur Prävention von sozialer Isolation nach der Verwitwung
Hochschule
Universität Bremen
Note
1,7
Autor
Simon Rohlfs (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
17
Katalognummer
V127931
ISBN (Buch)
9783640344550
ISBN (eBook)
9783640344826
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Netzwerkarbeit Strategie Prävention Isolation Verwitwung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Simon Rohlfs (Autor:in), 2007, Netzwerkarbeit als Strategie zur Prävention von sozialer Isolation nach der Verwitwung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/127931
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  17  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum