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Vergleich der Gedichte "El cisne" von Delmira Agustini und "Tú me quieres blanca" von Alfonsina Storni

Title: Vergleich der Gedichte "El cisne" von Delmira Agustini und "Tú me quieres blanca" von Alfonsina Storni

Term Paper , 2019 , 22 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anonym (Author)

Romance Studies - Spanish Studies

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Summary Excerpt Details

Zwei ausgewählte Werke werden analysiert und miteinander verglichen. Die Analyse behandelt das Gedicht „El Cisne“ von Delmira Agustini und „Tú me quieres blanca“ von Alfonsina Storni. Anschließend wird festgestellt, warum die Werke der beiden Lyrikerinnen aus Lateinamerika von der Gesellschaft kritisch aufgefasst wurden. Zunächst werden die Struktur, der Schreibstill und die Wortwahl analysiert. Zuletzt werden die Syntax und die vermittelte Nachricht in der Poesie genauer betrachtet. Abschließend werden beide Gedichte miteinander verglichen und Ähnlichkeiten in den Vordergrund gesetzt. Im Folgenden werden beide Lyrikerinnen und ihre wichtigsten Werke vorgestellt.

Delmira Agustini und Alfonsina Storni waren zwei junge Frauen, die ihren Traum, Schriftstellerinnen zu werden, in Lateinamerika verwirklichen wollten. Trotz der Kritik der Gesellschaft gelang es den beiden zahlreiche Gedichtbänder rauszubringen und ihre Position als weibliche Lyrikerinnen zu markieren. Man muss es betonen, dass die Frauen im 20. Jahrhundert in Lateinamerika nicht emanzipiert waren und konnten nicht, wie heute üblich, am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Die meisten hatten keinen Beruf und durften sich in der Öffentlichkeit nur in Begleitung eines Mannes blicken lassen. Bis nach dem Ersten Weltkrieg unterlagen junge Paare folgenden Regeln: „der Señorita war nur vom Balkon erlaubt, mit ihrem Künftigen zu plaudern. Auch der Beruf des Schriftstellers war durch die Männerwelt dominiert und es kam selten vor, dass eine Frau sich damit beschäftigte. Delmira Agustini und später Alfonsina Storni haben es jeweils, trotz Kritik der Gesellschaft und schweren Umständen des privaten Lebens, geschafft sich in Lateinamerika als Lyrikerinnen zu etablieren. Sie schrieben über umstrittene Themen wie Liebe, Erotik, Tod oder Frauenrechte. Beide Frauen, befassten sich mit dem Thema der unerfüllten Liebe, welches durch ihre eigenen traurigen Erfahrungen inspiriert wurde. Zudem mussten sie sich täglich gegen die Kritik der patriarchalen Gesellschaft und der männlichen Schriftstellern beweisen. Delmira und Alfonsina benutzten die Lyrik als ein Mittel um ihre Stimmen zu Wort kommen zu lassen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Delmira Agustini

2.1. Die Poesie von Agustini

3. Alfonsina Storni

3.1. Die Werke von Storni

4. Vergleich ausgewählter Gedichte

4.1. Tú me quieres blanca

4.2. El Cisne

4.3. Analyse

5. Schluss

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit zielt auf einen vergleichenden literaturwissenschaftlichen Diskurs über die Lyrik von Delmira Agustini und Alfonsina Storni ab. Dabei wird hinterfragt, inwiefern die beiden Dichterinnen durch ihre Auseinandersetzung mit den Themen Liebe, Erotik und gesellschaftlicher Doppelmoral zu Wegbereiterinnen einer weiblichen Identität in der lateinamerikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts wurden und wie sie gegen patriarchale Strukturen protestierten.

  • Lebenswege der Lyrikerinnen im soziokulturellen Kontext Lateinamerikas
  • Die Rolle der Weiblichkeit und Sexualität in der modernen Lyrik
  • Kritik an der Doppelmoral und patriarchalen Rollenbildern
  • Analyse der Gedichte "El cisne" und "Tú me quieres blanca"
  • Widerstand durch poetische Sprache und formale Innovation

Auszug aus dem Buch

4.1. Tú me quieres blanca

Eins der berühmtesten Gedichte von Storni „Tú me quieres blanca“ aus dem Gedichtband „El dulce dano“, wurde im Jahre 1918 veröffentlicht. Es stellt eine ironische und gleichzeitig kritische Darstellung, der idealen Frau aus der Perspektive eines Mannes, vor. Gleichzeitig wird auch eine weibliche Figur dargestellt, die auf dem Weg zum Selbstbewusstsein und Selbstakzeptanz ist. Die Struktur des Gedichts ist recht übersichtlich und besteht hauptsächlich aus sechs-silbigen Versen mit Assonanz, einem vokalischem Halb Reim der Laute a-a. In der mittleren Strophe kann aber der Gleichklang der Vokale a-o beobachtet werden (vgl. Phillips 1975:32 ff.).

Von der Syntax her, lässt sich das Gedicht in drei Teile unterteilen, Erster, beginnend mit dem ersten Vers „Tú me quieres alba…“, zweite Strophe, mit dem Anfang „Tú que hubiste todas…“ und letztlich der dritte Teil mit dem Vers „Huye hacia los bosque…“. Die erste Strophe kann als Auslegung der Bedürfnisse des Mannes gesehen werden und in der Zweiten wird dieser genauer vorgestellt. Folglich klingt die letzte Strophe wie ein Vorwurf, der direkt an den Mann gerichtet wird. Ferner wird in den ersten drei Versen eine ironische Anspielung zu dem Mythos der Reinheit der Frau gemacht, da sie weiß, aus Schaum und Perlmutt sein soll. Diese Beschreibungen entsprechen einer sehr oberflächlichen Vorstellung des Mannes, was aber weder mit den seelischen noch körperlichen Attributen der Frau zu tun hat. Die letzten Verse dieser Strophe sprechen direkt das Thema der Doppelmoral an, die die männliche Figur verlangt. Diese möchte, dass seine Frau schneeweiß rein ist (vgl. Phillips 1975:34).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel stellt die historische Relevanz von Agustini und Storni als Schriftstellerinnen in einem patriarchalen Lateinamerika des 20. Jahrhunderts dar und führt in die Fragestellung der vergleichenden Analyse ein.

2. Delmira Agustini: Das Kapitel beleuchtet die Biografie und den Werdegang der Lyrikerin vor dem Hintergrund ihrer Herkunft, ihrer schwierigen Ehe und ihres tragischen Todes.

2.1. Die Poesie von Agustini: Hier werden die drei bedeutendsten Gedichtbände sowie das moderne Schreibverständnis der Autorin untersucht, insbesondere ihre kontroverse Darstellung erotischer Themen.

3. Alfonsina Storni: Dieser Abschnitt beschreibt das von sozialen Nöten, familiären Schwierigkeiten und gesundheitlichen Kämpfen geprägte Leben der in der Schweiz geborenen Argentinierin.

3.1. Die Werke von Storni: Das Kapitel analysiert die Entwicklung von Stornis Schreibstil, ihre feministische Haltung in Essays und Gedichten sowie ihre Rolle als Journalistin.

4. Vergleich ausgewählter Gedichte: Dieses Kapitel vergleicht die Lebensläufe und die thematische Übereinstimmung der beiden Autorinnen hinsichtlich ihres Kampfes gegen die von Männern dominierte Literaturwelt.

4.1. Tú me quieres blanca: Analyse des Gedichts von Storni hinsichtlich der ironischen Darstellung der Forderung nach weiblicher Reinheit und der Kritik an der männlichen Doppelmoral.

4.2. El Cisne: Untersuchung des Werks von Agustini, in dem der Schwan als Symbol der sexuellen Macht und der Emanzipation der Frau neu interpretiert wird.

4.3. Analyse: Zusammenführung der Ergebnisse, wobei die persönlichen Hintergründe, die Rezeption durch Kritiker und die Bedeutung als feministischer Widerstand im Fokus stehen.

5. Schluss: Fazit der Arbeit, das die Bedeutung von Agustini und Storni als moderne, kontroverse Dichterinnen unterstreicht, die durch ihre Lyrik Tabuthemen brachen.

Schlüsselwörter

Delmira Agustini, Alfonsina Storni, lateinamerikanische Literatur, Modernismo, Lyrik, Emanzipation, Doppelmoral, Liebe, Erotik, Feminismus, El Cisne, Tú me quieres blanca, Patriarchat, Frauengeschichte, Widerstand.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Hauptanliegen der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit untersucht den literarischen Beitrag von Delmira Agustini und Alfonsina Storni, zwei bedeutenden Lyrikerinnen, die trotz gesellschaftlicher Widerstände ihren Platz in der patriarchalen Literaturwelt Lateinamerikas behaupteten.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Die zentralen Themen sind Liebe, Erotik, der Tod sowie die Kritik an der männlichen Doppelmoral und den eingeschränkten Frauenrechten im frühen 20. Jahrhundert.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch eine vergleichende Analyse zweier Gedichte ("El cisne" und "Tú me quieres blanca") aufzuzeigen, wie diese Autorinnen bewusst Regeln brachen und sich als autonome, sprechende Subjekte etablierten.

Welcher wissenschaftliche Ansatz wird verfolgt?

Die Arbeit verfolgt einen literaturwissenschaftlichen Vergleichsansatz, der biographische Hintergründe mit der textnahen Analyse von Metrik, Syntax und Bildsprache innerhalb der Epoche des Modernismo und darüber hinaus verknüpft.

Welche Aspekte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der beiden Autorinnen, die Analyse ihres Werks im Kontext ihrer Zeit sowie den direkten Vergleich der ausgewählten Gedichte im Hinblick auf deren provokanten Inhalt und formale Struktur.

Welche Begriffe beschreiben die Arbeit am besten?

Emanzipation, literarischer Protest, Modernismo, weibliche Identität und männliche Doppelmoral sind die prägenden Begriffe dieser Arbeit.

Inwiefern spielt der "Schwan" eine Rolle in Agustinis Lyrik?

Der Schwan dient in Agustinis Gedicht als neu interpretiertes Symbol; sie bricht mit dem traditionellen modernistischen Ideal und stellt ihn als Liebhaber dar, um weibliche Sexualität und Macht autoritär zum Ausdruck zu bringen.

Wie distanziert sich Storni in ihrem Gedicht von ihrer Umwelt?

Storni nutzt in "Tú me quieres blanca" Ironie und Imperativformen, um die illusionäre, von Männern verlangte "Reinheit" frontal anzugreifen und die Rolle der Frau als moralisch überlegen zu deklarieren.

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Details

Title
Vergleich der Gedichte "El cisne" von Delmira Agustini und "Tú me quieres blanca" von Alfonsina Storni
College
University of Potsdam  (Romanistik)
Grade
2,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2019
Pages
22
Catalog Number
V1278181
ISBN (eBook)
9783346723192
ISBN (Book)
9783346723208
Language
German
Tags
Gedichte Spanische Literautur Romanistik Delmira Agustini Alfonsina Stormi Uruguay Argentinien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2019, Vergleich der Gedichte "El cisne" von Delmira Agustini und "Tú me quieres blanca" von Alfonsina Storni, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1278181
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