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Die Konflikte zwischen Friedrich II. und den Päpsten bis zur 1. Exkommunikation Friedrichs 1227

Titel: Die Konflikte zwischen Friedrich II. und den Päpsten bis zur 1. Exkommunikation Friedrichs 1227

Hausarbeit , 2007 , 25 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Nicholas Williams (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Krisen in der Biographie Friedrichs II. beschränken sich nicht auf den Konflikt mit den Päpsten, weswegen es wenig Sinn macht, sie als vollständig isolierte Phänomene in seiner Biographie zu betrachten. Allerdings, und das ist gleich zu Anfang auch schon eine der Thesen dieser Arbeit, finden die Konflikte Friedrichs II. mit den Päpsten nicht nur 1245 in Lyon ihren Höhepunkt oder gar entscheidendes Ende, sondern stellen auch schon vorher einen entscheiden Bereich dar, der Friedrichs Herrschaft charakterisiert. Zwar war der ständig schwelende Konflikt mit den lombardischen Städten mehr als ein einfaches Ärgernis, über die persönliche oder gar emotionale Bedeutung der Revolte seines Sohnes Heinrich lässt sich sicher viel spekulieren, und der päpstliche Bann eines Kaisers war im Hochmittelalter vieles, aber sicher kein Unikum. Nichtsdestotrotz nimmt der Konflikt zwischen Kaiser und Kurie eine zentrale Rolle in Friedrichs Herrschaft ein, in Sizilien noch mehr als im Reich, und ist darüber hinaus schon in seinen ersten Herrscherjahren sichtbar und bricht immer wieder auf – so die These dieser Arbeit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung: Die Auseinandersetzungen Friedrichs II. mit den Päpsten

II. Ausgangslage: Friedrich II. und Innozenz III.

III. Aufbruch ins Reich: neue Zugeständnisse

III.1 Imperium und Regnum

IV. Die Kaiserkrönung

V. Wieder Sizilien: Der Konflikt gewinnt an Kontur

V.1 Friedrich, die Sarazenen und die Kurie

V.2 Mittelitalien, der Lombardenbund und der Kirchenstaat

VI. Kreuzzug, kein Kreuzzug: die erste Exkommunikation Friedrichs II.

VII. Schlussfolgerung: Friedrich und die Päpste – wer war schuld am Konflikt?

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Konfliktbeziehungen zwischen Kaiser Friedrich II. und den Päpsten bis zur ersten Exkommunikation im Jahr 1227. Ziel ist es aufzuzeigen, dass der päpstlich-kaiserliche Machtkampf bereits vor seiner öffentlichen Eskalation ein prägendes, strukturelles Merkmal von Friedrichs Herrschaft war.

  • Die Machtfrage hinsichtlich der sizilischen Kirche
  • Die Spannung zwischen dem Imperium und dem Regnum Sizilien
  • Die Rolle der Kreuzzugsfrage als politisches Druckmittel
  • Das Spannungsfeld zwischen kaiserlicher Machtentfaltung und päpstlichem Anspruch
  • Die politische Dynamik in Italien und Deutschland

Auszug aus dem Buch

III.1 Imperium und Regnum

Während seiner ersten Herrschererfahrungen, und insbesondere während der Zeit, in der Friedrich seine Herrschaft in Deutschland gegen Otto und seine Anhänger durchsetzen musste, arbeitete er aufs engste mit Innozenz zusammen. Weder die Umstände der Durchsetzung seiner Macht in Deutschland noch das Verhältnis zum Papst in Rom waren dabei besonders einfach, war der Papst doch noch misstrauisch gegenüber dem Geschlecht der „Kirchenverfolger“ und versuchte bis zum letzten Moment, Otto zur Umkehr zu bewegen, so war es wohl Innozenz’ Wille, Friedrich als eine Art politisches Ziehkind zu behalten und nach wie vor, auch in kaiserlicher Funktion, so viel Einfluss wie möglich über ihn zu behalten, um einen Wiederholung des Dilemmas mit Otto zu verhindern. Dies wiederum brachte Friedrich in eine gewisse Zwickmühle, denn die deutschen Fürsten wiederum waren wenig geneigt, dem Papst die indirekte Kontrolle zu geben, und Friedrichs enge Bindung an (nach positiver Auslegung) oder Abhängigkeit von (negativ interpretiert) Innozenz gab durchaus Anlass zu Spott sowohl in Deutschland als auch in Sizilien. Dabei war es sicherlich Friedrichs Großzügigkeit unter den Fürsten, die Freigiebigkeit, mit der er alte wie neue Anhänger im Reich belohnte, die ihm die Treue seiner Vasallen sicherte, und die mit Ottos Grobheit kontrastierte.

Weniger im Gegensatz standen dafür die Zusagen, die Friedrich Innozenz in der „Goldbulle von Eger“ am 12.7.1213 bzw. im Spätsommer 1214 machte, in der er sämtliche Zugeständnisse Ottos IV. bestätigte. In der Bulle erkennt Friedrich zunächst die besonderen Verdienste des Papstes um seine Person an: Congnoscentes igitur gratiam que data est nobis ab ipso, habentes quoque pre oculis inmensa et innumera benefitia vestra, karissime domine et reverentissime pater, protector et benefectator noster domine Innocenti Dei gratia summe pontifex venerande, per cuius beneficium, operam et tutelam aliti sumus (...)

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Auseinandersetzungen Friedrichs II. mit den Päpsten: Einführung in die Thesen der Arbeit und Begründung der zeitlichen sowie inhaltlichen Beschränkungen der Analyse.

II. Ausgangslage: Friedrich II. und Innozenz III.: Betrachtung der frühen, durch Vormundschaft geprägten Verbindung zwischen Friedrich und dem Papst sowie der Konfliktpunkte um die sizilische Kirche.

III. Aufbruch ins Reich: neue Zugeständnisse: Analyse der Vorbereitungen Friedrichs auf den Thronantritt in Deutschland und der dabei eingegangenen kirchenpolitischen Verpflichtungen.

III.1 Imperium und Regnum: Untersuchung der engen Zusammenarbeit mit dem Papsttum während der Durchsetzung der Macht in Deutschland und der damit verbundenen politischen Zwänge.

IV. Die Kaiserkrönung: Darstellung der Ereignisse rund um die Kaiserkrönung und die Bemühungen Friedrichs, die Herrschaft in Deutschland und Sizilien zu festigen.

V. Wieder Sizilien: Der Konflikt gewinnt an Kontur: Analyse der Festigung der königlichen Zentralgewalt auf Sizilien und der Reaktionen der Kurie darauf.

V.1 Friedrich, die Sarazenen und die Kurie: Erörterung der Sarazenenproblematik auf Sizilien und deren Belastungspotenzial für die päpstlich-kaiserlichen Beziehungen.

V.2 Mittelitalien, der Lombardenbund und der Kirchenstaat: Untersuchung der wachsenden Spannungen in Italien und der Bedeutung des Lombardenbundes im Konflikt zwischen Kaiser und Papst.

VI. Kreuzzug, kein Kreuzzug: die erste Exkommunikation Friedrichs II.: Analyse der Ereignisse um den Kreuzzug, die letztlich zur Exkommunikation Friedrichs im Jahr 1227 führten.

VII. Schlussfolgerung: Friedrich und die Päpste – wer war schuld am Konflikt?: Kritische Reflexion der Schuldfrage unter Einbeziehung struktureller und machtpolitischer Aspekte.

Schlüsselwörter

Friedrich II., Papsttum, Innozenz III., Honorius III., Gregor IX., Sizilien, Imperium, Regnum, Kreuzzug, Exkommunikation, Kirchenpolitik, Staufer, Machtanspruch, Konflikt, Mittelalter

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die komplexen, konfliktbehafteten Beziehungen zwischen Kaiser Friedrich II. und den Päpsten Innozenz III., Honorius III. und Gregor IX. bis zum Jahr 1227.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Im Mittelpunkt stehen die kirchenpolitischen Zugeständnisse, die Herrschaftssicherung in Sizilien und Deutschland sowie die wiederholten Spannungen um den Kreuzzug und die Oberhoheit über die Kirche.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist der Nachweis, dass der Konflikt zwischen Kaiser und Kurie kein plötzliches Ereignis war, sondern ein grundlegendes und konstantes Merkmal von Friedrichs gesamter Herrschaftszeit.

Welche methodische Vorgehensweise wählt der Autor?

Der Autor stützt sich auf eine Analyse des Forschungsstandes (insbesondere Wolfgang Stürner) sowie eine kritische Untersuchung zeitgenössischer Quellen und Privilegien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die chronologische und thematische Analyse der Etappen von Friedrichs Aufstieg, die kirchenrechtlichen Abmachungen, den Umgang mit der Sarazenenfrage und die politische Eskalation in Italien.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind unter anderem die Einheit von Imperium und Regnum, das Kreuzzugsversprechen, die päpstliche Vormundschaft und die Machtkonstellationen des Hochmittelalters.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Sarazenen-Konflikts?

Der Autor sieht in der Lösung des Sarazenenproblems vor allem ein Zeichen für Friedrichs politisches Geschick; es belastete das Verhältnis zur Kurie, war jedoch für sich genommen kaum der ausschlaggebende Grund für das endgültige Zerwürfnis.

Warum kam es zur Exkommunikation im Jahr 1227?

Die Exkommunikation erfolgte offiziell aufgrund der Nichterfüllung des Kreuzzugsversprechens, wird vom Autor jedoch als politisch motivierte Maßnahme interpretiert, um Friedrichs wachsenden Machtanspruch in Italien zu begrenzen.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Konflikte zwischen Friedrich II. und den Päpsten bis zur 1. Exkommunikation Friedrichs 1227
Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg  (Historisches Seminar)
Veranstaltung
Das Konzil von Lyon 1245
Note
1,3
Autor
Nicholas Williams (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
25
Katalognummer
V127217
ISBN (Buch)
9783640338870
ISBN (eBook)
9783640339624
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Konflikte Friedrich Päpsten Exkommunikation Friedrichs
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nicholas Williams (Autor:in), 2007, Die Konflikte zwischen Friedrich II. und den Päpsten bis zur 1. Exkommunikation Friedrichs 1227, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/127217
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Leseprobe aus  25  Seiten
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