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Modelllernen in der Gesundheitsprävention. Welche Rolle spielt Kognition beim Lernen?

Titel: Modelllernen in der Gesundheitsprävention. Welche Rolle spielt Kognition beim Lernen?

Hausarbeit , 2018 , 27 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Allgemeines

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit befasst sich mit der Verbindung von Kognitionen mit den verschiedenen Lerntheorien. Insbesondere das Modelllernen soll ausführlich bearbeitet werden. Wie Modelllernen entsteht und welche Chancen es bei der Gesundheitsprävention bietet, ist außerdem ein wichtiges Themengebiet. Für die heutige Gesellschaft ist der Umgang mit sozialen Medien ein besonders wichtiger Aspekt. Hier sollen Risiken und Chancen diskutiert werden, die das Modelllernen im Zusammenhang mit sozialen Medien mit sich bringen kann.

Bis Mitte des 20. Jahrhunderts beherrschte der Behaviorismus das psychologische Denken und Verständnis von Lernen. Die Assoziationspsychologie ging davon aus, Lernen fände statt, wenn auf Reizsituationen bestimmte Reaktionen folgen würden. Zudem wurden Verhaltensänderungen beobachtet und versucht, durch "… adäquate Umgebung ein erwünschtes Verhalten zu evozieren".

In den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts erfolgte ein Paradigmenwechsel, der als "kognitive Wende" oder "Kognitivismus" bekannt wurde. Als Erweiterung an das gestaltpsychologische Verständnis von Lernen durch Einsicht, standen von nun an die internalen, psychischen Prozesse des Lernens im Mittelpunkt.

Daraus resultierten "kognitive" Theorien, die die Aufnahme, Verarbeitung, Speicherung und Anwendung von Informationen untersuchten. Lernen ist aus heutiger Sicht ein Merkmal von Intelligenz, denn deswegen können sich Individuen an dynamische Veränderungen wechselnder Umgebungen anpassen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 HINTERGRUND

1.2 ZIEL DER ARBEIT

1.3 VORGEHEN

2 LERNEN

2.1 LERNTHEORIEN

2.1.1 Lernen durch Kontiguität

2.1.2 Lernen durch Verstärkung

2.1.3 Beobachtungslernen

2.2 KOGNITIONEN UND LERNFORMEN

3 MODELLLERNEN

3.1 MODELLLERNEN

3.2 MODELLLERNEN IN DER GESUNDHEITSPRÄVENTION

4 MODELLLERNEN UND MEDIEN

4.1 CHANCEN DER MEDIENNUTZUNG

4.2 RISIKEN DER FALSCHEN MEDIENNUTZUNG

5 FAZIT UND SCHLUSS

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Verbindung zwischen Kognitionen und verschiedenen Lerntheorien, mit einem besonderen Schwerpunkt auf dem Modelllernen. Das Ziel ist es, die Entstehung und Anwendung des Modelllernens zu erläutern und dessen Chancen sowie Risiken im Kontext der Gesundheitsprävention und der modernen Mediennutzung kritisch zu beleuchten.

  • Grundlagen der Lerntheorien und kognitiver Lernprozesse
  • Die vier Phasen des Modelllernens nach Bandura
  • Modelllernen als therapeutische Interventionsstrategie
  • Einfluss sozialer Medien auf Lernprozesse und Gesundheit von Kindern und Jugendlichen

Auszug aus dem Buch

3.1 Modelllernen

Modellierte Aktivitäten symbolisch zu repräsentieren, ist die Fähigkeit, neue Verhaltensweise nicht nur durch die unmittelbaren Erfahrungen zu erlernen, sondern auch auf dem Weg der Beobachtung. Durch die Beobachtung des Verhaltens anderer können Konsequenzen in dieser Situation betrachtet werden, um so zu entscheiden, inwiefern dieses Verhalten in das individuelle Repertoir aufgenommen wird oder nicht. (Bandura, 1976, S. 215)

A. Bandura (* 1925) weitete seine Überlegungen der Lerntheorie zur allgemeinen sozial-kognitiven Theorie aus. Vorherige Wissenschaftler fanden schon früh heraus, dass Modelllernen bei verschiedene Tierarten scheiterte, deshalb bezieht sich Bandura ausschließlich auf Humanstudien und äußert sich nur zur Natur des Menschen, der er folgende grundsätzliche Fähigkeiten zuspricht. (Schermer, 2006, S. 83-84)

x Gebrauch von Symbolen,

x vorausschauendes Denken,

x stellvertretend durch Beobachtung lernen

Durch selbst-reflexive Fähigkeiten ist der Mensch in der Lage über sich und seine Erfahrungen nachzudenken. Bandura berücksichtigt die Innenwelt einer Person als wesentliche Determinante ihres Handelns und lässt bei diesen Beobachtungen entweder nur personale oder umweltbezogene Determinanten zu. Er ist der Ansicht, dass Bedingungen der Person, des Verhaltens, und der Umwelt gegenseitig in Wechselwirkung stehen und benennt diese als reziproken Determinismus. (Schermer, 2006, S. 83-84)

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel stellt den historischen Übergang vom Behaviorismus zum Kognitivismus dar und definiert das Ziel und Vorgehen der vorliegenden Arbeit.

2 LERNEN: Hier werden unterschiedliche Lerntheorien wie die klassische und operante Konditionierung sowie das Beobachtungslernen erläutert und mit kognitiven Prozessen in Beziehung gesetzt.

3 MODELLLERNEN: Dieses Kapitel widmet sich detailliert der sozial-kognitiven Theorie von Bandura sowie der Anwendung des Modelllernens in der klinischen Gesundheitsprävention.

4 MODELLLERNEN UND MEDIEN: Der Fokus liegt hier auf den Chancen und Risiken, die sich durch den Einfluss von Massenmedien und sozialen Vorbildern auf die menschliche Entwicklung ergeben.

5 FAZIT UND SCHLUSS: Zusammenfassende Reflexion über die Bedeutung kognitiver Lernstrategien und der Notwendigkeit weiterführender Forschung zum Einfluss digitaler Medien.

Schlüsselwörter

Modelllernen, Kognitivismus, Behaviorismus, Gesundheitsprävention, Klassische Konditionierung, Operante Konditionierung, Soziale Medien, Mediennutzung, Beobachtungslernen, Bandura, Verhaltensmodifikation, Internale Prozesse, Selbstwirksamkeit, Psychische Belastung, Identifikationsmodelle

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit setzt sich mit der psychologischen Bedeutung von Kognitionen in Lerntheorien auseinander, insbesondere im Hinblick auf das Modelllernen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen klassisches und operantes Konditionieren, Modelllernen nach Bandura, Gesundheitsprävention und die Auswirkungen der Mediennutzung auf das Verhalten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Mechanismen des Modelllernens zu erklären und zu analysieren, wie dieses zu Präventionszwecken genutzt werden kann, ohne dabei die Risiken moderner Medieneinflüsse zu ignorieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf der Analyse psychologischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Studien basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung lerntheoretischer Grundlagen, die detaillierte Beschreibung der vier Phasen des Modelllernens sowie eine Untersuchung der medienvermittelten sozialen Beeinflussung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Modelllernen, Kognition, Verhaltensmodifikation, Medienseinfluss und Gesundheitsprävention charakterisiert.

Warum ist das Modelllernen für die Gesundheitsprävention relevant?

Modelllernen ermöglicht es, durch Beobachtung positiver oder therapeutischer Vorbilder Verhaltensweisen zu erlernen, die Schutzfaktoren fördern und bei der Problembewältigung helfen können.

Welche Rolle spielen moderne soziale Medien bei der Identitätsbildung laut der Arbeit?

Soziale Medien bieten Jugendlichen wichtige Identifikationsmöglichkeiten, können jedoch durch die Vermittlung ungesunder Schönheitsideale oder sozialen Leistungsdruck auch negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Modelllernen in der Gesundheitsprävention. Welche Rolle spielt Kognition beim Lernen?
Hochschule
SRH Fernhochschule
Note
2,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
27
Katalognummer
V1271721
ISBN (eBook)
9783346720665
ISBN (Buch)
9783346720672
Sprache
Deutsch
Schlagworte
modelllernen gesundheitsprävention welche rolle kognition lernen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2018, Modelllernen in der Gesundheitsprävention. Welche Rolle spielt Kognition beim Lernen?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1271721
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  27  Seiten
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