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Frauen im Rechtsextremismus. Das rechte Frauenbild und dessen Auslebung

Titel: Frauen im Rechtsextremismus. Das rechte Frauenbild und dessen Auslebung

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2020 , 19 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Özge Sinecek (Autor:in)

Politik - Grundlagen und Allgemeines

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Intention dieser Arbeit besteht darin, einen kleinen Einstieg in das Phänomen "Frauen in Rechtsextremismus" zu geben, um damit auch das prototypische Bild des Rechtsextremismus zu entzerren. Außerdem wird verdeutlicht, dass es keine einheitlichen Erklärungen gibt, die dieses Phänomen erläutern können. Ebenso liegt aufgrund der Komplexität des Themas kein Anspruch auf Vollständigkeit vor, weshalb lediglich einige Ansätze angesprochen und einzelne Aspekte analysiert werden können.

Das Interesse dieser Arbeit liegt darin, das rechte Frauenbild sowie die Entwicklung und die Auslebung dieses Frauenbildes herauszuarbeiten. Hierbei wird zunächst der Begriff des Rechtsextremismus betrachtet. Anschließend werden die Rolle der Frau im Rechtsextremismus sowie die Motive und die Ursachen für das Entwickeln rechtsextremer Orientierungen bei Frauen ausgearbeitet. Des Weiteren werden die Frauen in rechtsextremen Frauenorganisationen dargestellt. Zudem wird ein kurzer Einblick über den Ausstieg der Frauen aus der Szene gegeben. Abschließend wird das Fazit gezogen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffserklärung Rechtsextremismus

3. Das Frauenbild im Rechtsextremismus

4. Wie entwickeln Frauen rechtsextremistische Orientierungen?

5. Frauen in rechtsextremen Organisationen

5.1 Der Anteil von Frauen in den extremen Rechten

5.2 Frauen in rechtsextremistischen Parteien

5.3 Gemeinschaft deutscher Frauen

5.4 Ring Nationaler Frauen

6. Der Ausstieg aus der Szene

7. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen der „Frauen im Rechtsextremismus“, wobei das primäre Ziel darin besteht, das verbreitete, einseitige Bild von Rechtsextremismus als reine „Männersache“ zu entzerren und die spezifischen Rollen, Motive und Handlungsweisen von Frauen in diesem politischen Spektrum zu beleuchten.

  • Begriffsdefinition und Spektrum des Rechtsextremismus
  • Ideologische Frauenbilder im Rechtsextremismus
  • Ursachen und psychologische Faktoren für die Entwicklung rechtsextremer Orientierungen bei Frauen
  • Der tatsächliche Anteil von Frauen in verschiedenen rechtsextremen Organisationen
  • Strategien und Herausforderungen bei einem Ausstieg aus der rechten Szene

Auszug aus dem Buch

3. Das Frauenbild im Rechtsextremismus

Die rechtsextremistische Ideologie schreibt dem Mann sowie der Frau bestimmte Rollen zu. Ferner soll es darum gehen, welche Rollen der Frau innerhalb dieser Ideologie zugeschrieben werden. Diesbezüglich hat Renz, die in der rechtsextremistischen Ideologie herrschende Frauenbilder in drei Haupttypen kategorisiert hier sind jedoch nur zwei von Relevanz:

Zunächst betrachtet die zukünftige Volksgemeinschaft die Frau klassisch als a) „treusorgende Hausfrau und Mutter“. Dabei hat sie die einzige Aufgabe, Kinder zu gebären und diese aufzuziehen. Für die Volkserhaltung werden mindestens 3 Kinder erwartet, die in den ersten sechs Lebensjahren mit besonderer Achtung umsorgt werden sollen. Der Lebensmittelpunkt der Frau ist dementsprechend die Familie.

Die b) „Mythische (Ur-) Mutter“ ist die „etwas modernisierte Form, in der die Frauen nicht nur Mutter sein sollen, sondern auch öffentlich-politisch aktiv werden können.“ Die entstehende natürliche Ungleichheit ordnet die Frauen zwar unter die Männer, aber dennoch werden weiße deutsche Frauen in dieser Ideologie gegenüber Ausländerinnen erhoben. Der Hintergrund rechtsextremer Auffassung ist der Antifeminismus. Emanzipationsprozesse zwischen Mann und Frau werden für gesellschaftliche Entfremdung verantwortlich gemacht. Themen wie Abtreibung und Verhütung werden als Bedrohung für die Volksgemeinschaft gesehen und Feministinnen sowie Andersdenkende als politische Feinde.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die mediale Wahrnehmung des Rechtsextremismus als männlich dominiertes Phänomen und setzt sich zum Ziel, das Bild durch die Analyse der Rolle von Frauen in diesem Kontext zu entzerren.

2. Begriffserklärung Rechtsextremismus: Dieses Kapitel erarbeitet eine wissenschaftliche Definition des Rechtsextremismus als Einstellungsmuster, das durch Ungleichwertigkeitsvorstellungen, Antisemitismus, Rassismus und die Ablehnung demokratischer Systeme gekennzeichnet ist.

3. Das Frauenbild im Rechtsextremismus: Hier werden die innerhalb der rechtsextremen Ideologie vorherrschenden, teils traditionellen und teils modernisierten Frauenbilder dargestellt, wie etwa die „treusorgende Hausfrau“ oder die „Mythische Mutter“.

4. Wie entwickeln Frauen rechtsextremistische Orientierungen?: Der Abschnitt untersucht, wie individuelle Lebenssituationen, widersprüchliche Rollenerwartungen („doppelte Vergesellschaftung“) und Konfliktbewältigungsstrategien zur Entstehung solcher Orientierungen bei Frauen beitragen.

5. Frauen in rechtsextremen Organisationen: Dieses Kapitel nutzt die Beteiligungspyramide von Renate Bitzan, um das Ausmaß weiblicher Präsenz in verschiedenen Ebenen – von der Einstellung bis zur Straftat – sowie die spezifische Rolle von Frauenorganisationen wie der GDF und dem RNF aufzuzeigen.

6. Der Ausstieg aus der Szene: Zum Abschluss wird der komplexe und schwierig verlaufende Ausstiegsprozess von Frauen aus der rechtsextremen Szene thematisiert, der mit psychischer Belastung, Verfolgung und Angst verbunden ist.

7. Schluss: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass Frauen keineswegs nur eine Nebenrolle spielen, sondern zunehmend rechtsextreme Ideologien manipulativ in die Mitte der Gesellschaft tragen.

Schlüsselwörter

Rechtsextremismus, Frauenbild, rechtsextreme Organisationen, NPD, Gemeinschaft deutscher Frauen, Ring Nationaler Frauen, Antisemitismus, Rassismus, Doppelte Vergesellschaftung, Ausstiegsprozess, politische Orientierung, Antifeminismus, Volksgemeinschaft, Radikalisierung, Gender.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle von Frauen innerhalb des deutschen Rechtsextremismus, einem Bereich, der in öffentlichen und medialen Diskursen oft primär mit Männern assoziiert wird.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die ideologische Definition des Rechtsextremismus, das Frauenbild innerhalb dieser Ideologie, die Ursachen für die Radikalisierung von Frauen sowie das konkrete Ausmaß ihrer Beteiligung an Organisationen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das Klischee des Rechtsextremisten als zwangsläufig männlich zu entzerren und aufzuzeigen, wie Frauen aktiv an rechtsextremen Strukturen mitwirken und diese stabilisieren.

Welche methodische Vorgehensweise liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Ausarbeitung und Analyse bestehender sozialwissenschaftlicher Literatur sowie empirischer Befunde, unter anderem durch die Nutzung der Beteiligungspyramide von Renate Bitzan.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert untersucht?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische Ansätze zur Entstehung rechtsextremer Orientierungen bei Frauen besprochen als auch die praktische Arbeit spezifischer Organisationen wie dem „Ring Nationaler Frauen“ beleuchtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die inhaltliche Ausrichtung?

Wichtige Begriffe sind etwa Rechtsextremismus, Frauenbild, Radikalisierung, Organisationen wie der RNF, sowie die Thematik des Ausstiegs aus der rechten Szene.

Warum spielt das „doppelte Vergesellschaftung“ bei Frauen eine Rolle?

Der Begriff beschreibt den Konflikt, dem Frauen durch die widersprüchlichen Rollenanforderungen – als emanzipierte Berufstätige und gleichzeitig als traditionelle, sorgende Mutter – ausgesetzt sind, was als Nährboden für rechtsextreme Ideologien dienen kann.

Welche Funktion übernehmen Frauen innerhalb rechtsextremer Parteien wie der NPD?

Frauen werden häufig eingesetzt, um die Szene nach außen hin „weicher“ und gewaltfreier wirken zu lassen, sie dienen teils als optische Aushängeschilder („Eyecatcher“) und agieren verstärkt in sozialen Berufsfeldern, um die Ideologie in die Gesellschaft zu tragen.

Wie gestaltet sich der Ausstieg aus der Szene für Frauen?

Der Ausstieg ist meist ein langwieriger und gefährlicher Prozess, der durch Drohungen ehemaliger Kameraden und soziale Isolation geprägt ist, wobei Aussteigerinnen hierbei Unterstützung durch spezielle Programme benötigen.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Frauen im Rechtsextremismus. Das rechte Frauenbild und dessen Auslebung
Note
2,0
Autor
Özge Sinecek (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
19
Katalognummer
V1270507
ISBN (eBook)
9783346713612
ISBN (Buch)
9783346713629
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Rechtsextremismus Polizei Frauenbild
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Özge Sinecek (Autor:in), 2020, Frauen im Rechtsextremismus. Das rechte Frauenbild und dessen Auslebung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1270507
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Leseprobe aus  19  Seiten
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