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Öffentlichkeitsbeteiligung als Mittel der Entscheidungsfindung. Ablauf und Integration in die ökologische Folgenabschätzung

Title: Öffentlichkeitsbeteiligung als Mittel der Entscheidungsfindung. Ablauf und Integration in die ökologische Folgenabschätzung

Research Paper (undergraduate) , 2021 , 23 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Dennis Dreher (Author)

Economy - Environment economics

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Die folgende Studienarbeit soll betrachten, inwiefern die Öffentlichkeitsbeteiligung als Mittel der Entscheidungsfindung allgemein und in der ökologischen Folgenabschätzung dienen kann. Zunächst werden die rechtlichen Grundlagen anhand der Gesetzestexte erarbeitet. Zur Verdeutlichung wird als Fallbeispiel das öffentliche viel diskutierte Projekt "Stuttgart 21" und die dazugehörige Neubaustrecke von Wendlingen nach Ulm herangezogen. Dabei wird neben der Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen der ökologischen Folgen auch allgemein die damalige Öffentlichkeitsbeteiligung betrachtet. Grundsätzlich lassen sich Erkenntnisse aus der allgemeinen Partizipation dann auch auf Beteiligungsmöglichkeiten für ökologische Bereiche übertragen. Abschließend wird diskutiert, welchen Nutzen die Formen der Öffentlichkeitsbeteiligung haben und ein Fazit gezogen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Darlegung der rechtlichen Grundlagen

3. Bezug zum Thema ökologische Folgenabschätzung

4. Darstellung anhand eines Fallbeispiels

5. Diskussion und Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Rolle der Öffentlichkeitsbeteiligung als Instrument zur Entscheidungsfindung, insbesondere im Kontext ökologischer Folgenabschätzungen, und analysiert anhand des Projekts „Stuttgart 21“ die Herausforderungen und Potenziale einer aktiven Bürgerbeteiligung.

  • Rechtliche Rahmenbedingungen der Öffentlichkeitsbeteiligung
  • Methoden der Partizipation bei umweltrelevanten Vorhaben
  • Fallstudie: Bürgerproteste und Beteiligungsformen bei Stuttgart 21
  • Analyse von Akzeptanzfaktoren und Verzögerungsrisiken
  • Optimierungsstrategien für moderne Beteiligungsprozesse

Auszug aus dem Buch

4. Darstellung anhand eines Fallbeispiels

Das Projekt „Stuttgart 21“ ist ein Verkehrs- und Städtebauprojekt mit dem Ziel der Modernisierung des Stuttgarter Bahnknotens. Kernbestandteil des Projekts ist dabei die Umgestaltung des bisherigen Kopfbahnhofs in einen Durchgangsbahnhof und dessen Verlegung unter die Erde. Im gleichen Zug werden außerdem etwa 57km neuer Gleisanlagen als Zu- und Abbringer zum neuen Stuttgarter Hauptbahnhof verlegt. Durch die Tieferlegung der Bahnhofs- und Gleisanlagen in den Untergrund werden zudem Flächen inmitten der Stuttgarter Innenstadt frei, die für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung zur Verfügung stehen. Zusammen mit der Neubaustrecke Wendlingen – Ulm bildet „Stuttgart 21“ das „Bahnprojekt Stuttgart – Ulm“ (vgl. Bahnprojekt Stuttgart - Ulm e.V. 2019).

Erste Überlegungen zur Tieferlegung des Stuttgarter Hauptbahnhofs und einer Neubaustrecke entlang der Bundesautobahn A8 ergaben sich bereits in den 80er Jahren. Im Jahr 1990 wurden aus der Abwägung verschiedener städtebaulicher Konzepte schließlich zwei Varianten weiterverfolgt. Neben der sich jetzt in der Umsetzung befindlichen Variante gab es auch eine Überlegung, entlang der bestehenden Filstalbahn zu planen. 1992 entschied man sich schließlich für die bis heute verwendete Kombination aus Tieferlegung des Bahnhofs und der autobahnnahen Trasse entlang der BAB A8 aus. Von Bund, Land, Stadt, Regionalverband und der Deutschen Bahn AG wurde im November 1995 nach erfolgter Machbarkeitsstudie eine Rahmenvereinbarung zur Umsetzung des Projekts beschlossen (vgl. Schlager 2010, 4f.).

Das Projekt eignet sich besonders gut zur Darlegung der Öffentlichkeitsbeteiligung, da sich hier zwei verschiedene Formen zugleich darstellen lassen: Neben der politisch gewollten Beteiligung an den Verwaltungsprozessen des Raumordnungs- und Planfeststellungsverfahren kam auch mit der Zeit eine starke Beteiligung von Seiten der Bürger selbst. Neben der Beteiligung zur ökologischen Folgenabschätzung wird auch die Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen des Projekts allgemein betrachtet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung definiert den Begriff der Öffentlichkeitsbeteiligung und skizziert die Fragestellung bezüglich ihrer Funktion bei der Entscheidungsfindung im Kontext ökologischer Folgenabschätzungen.

2. Darlegung der rechtlichen Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die gesetzlichen Anforderungen an die Bürgerbeteiligung, basierend auf nationalen Gesetzen sowie der Århus-Konvention.

3. Bezug zum Thema ökologische Folgenabschätzung: Hier werden die Chancen aufgezeigt, wie durch Bürgerwissen und aktive Partizipation ökologische Folgen bei Großprojekten minimiert und die gesellschaftliche Akzeptanz erhöht werden kann.

4. Darstellung anhand eines Fallbeispiels: Das Projekt "Stuttgart 21" dient als detaillierte Fallstudie, um verschiedene Formen der Beteiligung und die daraus resultierenden gesellschaftlichen Konflikte zu analysieren.

5. Diskussion und Zusammenfassung: Abschließend werden die Erkenntnisse reflektiert, wobei die Bedeutung einer frühzeitigen und ehrlichen Kommunikation zur Vermeidung von Verzögerungen und Akzeptanzproblemen hervorgehoben wird.

Schlüsselwörter

Öffentlichkeitsbeteiligung, Partizipation, Stuttgart 21, Umweltverträglichkeitsprüfung, Entscheidungsfindung, Bürgerbeteiligung, ökologische Folgenabschätzung, Planfeststellungsverfahren, Volksabstimmung, Akzeptanz, Verwaltungsrecht, Umweltschutz, Großprojekte, Demokratie, Bürgerbegehren.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Funktion und Wirksamkeit von Öffentlichkeitsbeteiligung als Instrument zur Entscheidungsfindung bei Verwaltungsprozessen und Großprojekten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die rechtlichen Rahmenbedingungen der Partizipation, die ökologische Folgenabschätzung bei Infrastrukturprojekten sowie die Wechselwirkung zwischen politisch gesteuerten Verfahren und bürgerlichem Engagement.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu untersuchen, inwiefern Öffentlichkeitsbeteiligung die Qualität und Akzeptanz von Entscheidungen beeinflussen kann und welche Lehren für künftige Projekte gezogen werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse zu rechtlichen und partizipativen Grundlagen sowie eine explikative Fallstudienanalyse am Beispiel des Bahnprojekts „Stuttgart 21“.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine juristische Grundlagenbetrachtung, eine theoretische Einordnung der Vorteile bei Umweltvorhaben und eine praktische Fallstudie, die verschiedene Arten des Protests und der Beteiligung untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Öffentlichkeitsbeteiligung, Stuttgart 21, Umweltverträglichkeitsprüfung, Partizipation und Akzeptanz.

Warum war das Fallbeispiel Stuttgart 21 für die Argumentation des Autors essenziell?

Stuttgart 21 zeigt beispielhaft, wie formal korrekte Verwaltungsverfahren dennoch an der fehlenden Einbindung des Bürgers scheitern können und führt zu einer Debatte über moderne Beteiligungsformen wie Volksentscheide.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor in Bezug auf künftige Projekte?

Der Autor fordert eine deutlich frühzeitigere und aktivere Einbindung der Bürger, um durch transparente Kommunikation und konstruktive Partizipation Zielkonflikte und Verzögerungen zu minimieren.

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Details

Title
Öffentlichkeitsbeteiligung als Mittel der Entscheidungsfindung. Ablauf und Integration in die ökologische Folgenabschätzung
College
University of Applied Sciences Stuttgart
Grade
1,3
Author
Dennis Dreher (Author)
Publication Year
2021
Pages
23
Catalog Number
V1270422
ISBN (eBook)
9783346714527
ISBN (Book)
9783346714534
Language
German
Tags
Umweltverträglichkeitsprüfung Bürgerbeteiligung Klimaschutz Nachhaltigkeit Naturschutz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dennis Dreher (Author), 2021, Öffentlichkeitsbeteiligung als Mittel der Entscheidungsfindung. Ablauf und Integration in die ökologische Folgenabschätzung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1270422
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