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Die Wirkung der Theorie Arthur Schopenhauers auf den Film „Das Leben ist schön“

Title: Die Wirkung der Theorie Arthur Schopenhauers auf den Film „Das Leben ist schön“

Term Paper , 2021 , 16 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Jeannette Pfeiffer (Author)

Communications - Movies and Television

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Der italienische Film „La vita é bella“ oder auf Deutsch „Das Leben ist schön“ von Roberto Bengini stammt aus dem Jahre 1997 und gilt seit langem als ein erfolgreicher Klassiker. Der Film beginnt als eine humorvolle Liebeskomödie, verkehrt sich jedoch nach der Hälfte der Spielzeit in ein tragisches Drama vor dem historischen Hintergrund des Nationalsozialismus. Hier liegen Glück, Humor, Fröhlichkeit und die entgegengesetzte Tragik und Grausamkeit verstörend nahe beieinander. Dies kann durch den fast absurden Widerspruch des Films erklärt werden, der die menschlichen Emotionen dadurch stark hervorruft.

Dass der Humanismus während des Nationalsozialismus grade zu zerstört wurde, wird auch im Film durch schockierende Szenen dargestellt. Doch anstatt, dass sich während der Spielzeit ein Ohnmachtsgefühl ausdehnt, lässt es der Film nicht zu, die Würde des Menschen auf eine so niedrige Stufe herabzusetzen. Das Gefühl der Ohnmacht bleibt bei dem Protagonisten aus und wird durch eine energische Flucht bzw. Überwindung der Realität durch seine eigene Fantasie ersetzt. Am Anfang des Filmes wird der Philosoph Arthur Schopenhauer beiläufig zitiert: „Schopenhauer sagt, mit genug Willenskraft ist alles möglich. Ich bin das, was ich sein will.“ In dem Film selbst wird mehrmals lediglich unterschwellig auf dieses Zitat hingewiesen, doch auf seine Bedeutung in Bezug auf die dort dargestellten Situationen wird nicht eingegangen. Es wirkt fast so, als ob sich die Bedeutung dieses Zitates durch den gesamten Film zieht und einen ausschlaggebenden Nutzen mit sich bringt, welcher jedoch vorerst analysiert und folglich hinterfragt werden muss.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Inhaltsangabe

3. Exkurs: Philosophische Erklärung des genannten Zitates von Arthur Schopenhauer

4. Die Funktion der märchenhaften Elemente

5. Exkurs: Der Film als Gegenbild zur Realität- Eine Doppelstrategie

6. Der Gebrauch der Imagination: Flucht oder Überwindung der Realität?

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die philosophische Wirkung des Schopenhauer-Zitats „Mit genug Willenskraft ist alles möglich. Ich bin das, was ich sein will“ auf den Film „Das Leben ist schön“ und analysiert, inwiefern der Umgang des Protagonisten mit der Realität als aktive Überwindung statt als bloße Flucht zu werten ist.

  • Philosophische Fundierung durch Arthur Schopenhauer
  • Die Rolle märchenhafter Elemente in der Filminszenierung
  • Die Doppelstrategie von Fiktion und Realität im Medium Film
  • Psychologische Aspekte der bewussten Realitätsumdeutung
  • Selbstbehauptung und Wahrung der Würde unter Extrembedingungen

Auszug aus dem Buch

3. Exkurs: Philosophische Erklärung des genannten Zitates von Arthur Schopenhauer: „Mit genug Willenskraft ist alles möglich. Ich bin das, was ich sein will.“

„Mit genug Willenskraft ist alles möglich. Ich bin das, was ich sein will.“ Dieses Zitat von Schopenhauer tritt am Anfang des Filmes nach nur fünf Minuten Spielzeit in Erscheinung. Der Protagonist Guido fragt seinen Freund Ferrucio, wie er es schaffe, nach einer so kurzen Zeit einzuschlafen. Daraufhin zitiert Ferrucio Schopenhauer und wenn er schlafen möchte, dann nutze er diese Willenskraft und es funktioniere. Guido zieht diese philosophische Erkenntnis vorerst ins Lächerliche, indem er beispielsweise seinen Bruder dazu bekommen möchte, die Lampe auszuschalten, doch im Laufe des Filmes wird dieser Nutzen der eigenen Willenskraft eine immer wichtigere Rolle einnehmen.

Und da das Hauptaugenmerk dieser Hausarbeit auf Schopenhauers Zitat liegt, ist es obligatorisch, dieses näher zu erläutern. Das Zitat wurde aus einem von ihm verfassten bekannten Werk abgeleitet. Es stammt aus Schopenhauers Erkenntnistheorie, welche er in seinem 1819 erschienenen Hauptwerk „Die Welt als Wille und Vorstellung“ zusammenfasst. Der erste Satz des Bandes bietet einen Ausblick auf Schopenhauers im Werk aufgeführte Prämissen. Die Welt ist nur eine subjektive Vorstellung eines jeden Einzelnen. Dies würde bedeuten, dass die ‘Vorstellungswelt’ lediglich eine Illusion darstellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Fragestellung ein und erläutert die Bedeutung des Schopenhauer-Zitats für den Film sowie den Aufbau der Hausarbeit.

2. Inhaltsangabe: Es wird die filmische Handlung des Werkes „Das Leben ist schön“ von der Exposition über die Deportation bis hin zum Ende im Konzentrationslager zusammengefasst.

3. Exkurs: Philosophische Erklärung des genannten Zitates von Arthur Schopenhauer: Dieses Kapitel erläutert Schopenhauers Erkenntnistheorie und setzt den Begriff der Willenskraft in den theoretischen Kontext der Realitätsgestaltung.

4. Die Funktion der märchenhaften Elemente: Die Analyse zeigt auf, wie der Regisseur durch märchenhafte Motive eine eigene Atmosphäre schafft, die den Zuschauer frühzeitig auf die subjektive Wahrnehmungswelt des Protagonisten einstimmt.

5. Exkurs: Der Film als Gegenbild zur Realität- Eine Doppelstrategie: Hier wird untersucht, wie der Film einerseits als Medium bereits eine Distanz zur Realität aufbaut und wie Guido innerhalb des Films eine zweite, fiktive Ebene zur Bewältigung der Ereignisse nutzt.

6. Der Gebrauch der Imagination: Flucht oder Überwindung der Realität?: Dieses zentrale Kapitel diskutiert unter Einbeziehung psychologischer Aspekte, ob Guidos Handeln als Realitätsflucht zu bezeichnen ist oder eine bewusste und kraftvolle Überwindung der gegebenen Umstände darstellt.

7. Fazit: Das Fazit beantwortet die zentrale Forschungsfrage und bestätigt, dass die Anwendung der Willenskraft zum Schutz der Würde und der emotionalen Stabilität des Sohnes als erfolgreiche Überwindung der Realität zu bewerten ist.

Schlüsselwörter

Willenskraft, Schopenhauer, Das Leben ist schön, Realität, Imagination, Märchen, Nationalsozialismus, Überlebensstrategie, Wahrnehmung, psychologische Resilienz, Selbstbehauptung, Fiktion, Traumatisierung, Würde, subjektive Wirklichkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung des Schopenhauer-Zitats „Mit genug Willenskraft ist alles möglich“ im Kontext des Spielfilms „Das Leben ist schön“.

Welche zentralen Themenfelder werden analysiert?

Die Schwerpunkte liegen auf der philosophischen Erkenntnistheorie Schopenhauers, der Funktion märchenhafter Gestaltungsmittel im Film und der psychologischen Fähigkeit zur Selbstbehauptung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu klären, ob der Protagonist Guido die Realität des Konzentrationslagers durch seine Fantasie lediglich fluchtartig verdrängt oder ob er sie aktiv und willensstark überwindet.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine filmwissenschaftliche und philosophische Analyse, die mit psychologischen Konzepten zur Selbstwirksamkeit und Wahrnehmungssteuerung verknüpft wird.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil der Ausarbeitung im Fokus?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Analyse der „Doppelstrategie“, bei der der Film sowohl als Gegenbild zur Realität fungiert, als auch Guidos „Spiel“ als interne Realitätskonstruktion beleuchtet.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Willenskraft, Realität, Imagination, psychologische Resilienz und die Unterscheidung zwischen Flucht und Überwindung.

Warum ist das Zitat von Schopenhauer für den Film so bedeutend?

Das Zitat dient als theoretisches Fundament, um zu verstehen, wie Guido durch die Kraft seines Geistes eine subjektive Realität erschafft, die sowohl seine eigene Würde als auch die seines Sohnes schützt.

Zu welchem Schluss kommt der Autor bezüglich der Frage nach Flucht oder Überwindung?

Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass es sich um eine bewusste Überwindung der Realität handelt, da Guido durch kontinuierliche Anstrengung und Übung die Macht der Umstände kognitiv und emotional bricht.

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Details

Title
Die Wirkung der Theorie Arthur Schopenhauers auf den Film „Das Leben ist schön“
College
Christian-Albrechts-University of Kiel
Grade
1,3
Author
Jeannette Pfeiffer (Author)
Publication Year
2021
Pages
16
Catalog Number
V1269925
ISBN (eBook)
9783346714954
ISBN (Book)
9783346714961
Language
German
Tags
Das Leben ist schön
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jeannette Pfeiffer (Author), 2021, Die Wirkung der Theorie Arthur Schopenhauers auf den Film „Das Leben ist schön“, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1269925
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