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Die Kalaschnikow aus der DDR. Objektanalyse

Titel: Die Kalaschnikow aus der DDR. Objektanalyse

Hausarbeit , 2021 , 24 Seiten

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Weltgeschichte - Allgemeines und Vergleiche

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird das Objekt „Sturmgewehr Kalaschnikow AK-47“9 aus dem Inventar des DDR-Museum Berlin hinsichtlich seiner materiellen und symbolischen Kulturbedeutung untersucht. Die Waffe soll dabei als länderübergreifendes Symbol betrachtet werden, welches auf die globale Konfrontationslage verweist. Daher kann diese Untersuchung auch als Zugang zur Makro-Geschichte des Kalten Krieges verstanden werden. Hierzu soll die Gliederung der Objektanalyse in drei Teilschritten erfolgen.

Zunächst wird im ersten Teil das Objekt hinsichtlich seiner Materialität analysiert. Hierzu gehört eine möglichst präzise Beschreibung, die auf Grundlage des verfügbaren Bildmaterials und zusätzlichen Informationen aus der Fachliteratur erfolgt. Dabei sollen unter anderem folgende Fragestellungen berücksichtigt werden: Ist die Bezeichnung „Russisches Sturmgewehr Kalaschnikow AK-47“ des DDR-Museum Berlin hinsichtlich der Vielzahl von Modellen aus der „Kalaschnikow-Familie“ zutreffend? Um welches Modell handelt es sich bei diesem Sturmgewehr?

Welche Besonderheiten weist dieses Modell im Vergleich zu anderen Kalaschnikow-Gewehren auf? Darauf aufbauend wird im nächsten Schritt der Umgang mit dem Objekt analysiert. Hierbei sollen Fragen hinsichtlich der Herkunft, Herstellung und Funktionalität des Objekts in der DDR betrachtet und diese in den makrogeschichtlichen Kontext eingerückt werden. Im abschließenden Schritt werden Fragen hinsichtlich des Bedeutungsgehalts des Objekts in der Vergangenheit und Gegenwart, auch abseits der eigentlichen Funktion als „Kriegswaffe“, betrachtet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Analyse der Materialität des Objekts

Analyse des Umgangs mit dem Objekt

Analyse des Bedeutungsgehalts des Objekts

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Objekt „Sturmgewehr Kalaschnikow AK-47“ aus dem Inventar des DDR-Museums Berlin mit dem Ziel, dessen materielle und symbolische Kulturbedeutung im Kontext des Kalten Krieges zu bestimmen und das exakte Modell sowie dessen Produktionszeitraum zu identifizieren.

  • Materialanalyse und technische Identifikation des Objekts als AKM/MPi KM.
  • Untersuchung der Herstellungsbedingungen und Waffenexporte der DDR.
  • Analyse der Rolle der Waffe im militärischen Kontext und an der innerdeutschen Grenze.
  • Erforschung der symbolischen Bedeutung der Kalaschnikow in Medien, Politik und Kultur.

Auszug aus dem Buch

Analyse der Materialität des Objekts

Neben der Bezeichnung des Untersuchungsobjekts als „Kalaschnikow AK-47“ gibt das DDR-Museum-Berlin nur den Hinweis auf die Produktion der Waffe in der DDR. Weitere Informationen zur Herkunft und zum Weg in die Sammlung des Museums liegen den Verantwortlichen auch auf Nachfrage nicht vor. Damit bieten die Angaben des Museums nur einen vagen Hinweis auf die Geschichte des Objekts. Auf Grund der vielzähligen Weiterentwicklungen der Kalaschnikow im Verlauf des Kalten Krieges kann durch die nun folgende Ermittlung des genauen Modells der Produktions- und damit auch der mögliche Einsatzzeitraum des Objekts eingegrenzt werden. Die in der Sowjetarmee intern als AK-53 bezeichnete Weiterentwicklung der AK-47 wurde als erste Kalaschnikow in größeren Stückzahlen exportiert und als Lizenzproduktion in verbündeten Staaten hergestellt.

Ende 1951 gab es bereits erste Absprachen zwischen der DDR-Führung unter Ulbricht und der UdSSR zu Rüstungsfragen. Im April 1952 gab Stalin der DDR die Erlaubnis zur eigenständigen Waffenproduktion, unteranderem der Lizenzproduktion von AK-53. Tatsächlich hatte die DDR hierbei kaum eine Möglichkeit zur Selbstbestimmung. Das vereinte Oberkommando des Warschauer Vertrages beschloss nach der Gründung der NVA deren Aufrüstung mit Waffen sowjetischer Barnut Wettig (2017) bemängelt dabei, dass dieser Umstand in der Forschung wenig beleuchtet wird. Häufig werden die Einmischungen Moskaus bei Rüstungsfragen der DDR nicht dargestellt, was vor allem bei Arbeiten mit ostdeutscher Provenienz festzustellen ist und in den meisten Fällen der Selbstdarstellung der DDR als souveräner Staat geschuldet ist.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Entstehungsgeschichte der Kalaschnikow-Familie und steckt den methodischen Rahmen für die Analyse des Objekts aus dem DDR-Museum Berlin ab.

Analyse der Materialität des Objekts: In diesem Kapitel wird das Untersuchungsobjekt technisch untersucht, um es präzise als AKM aus ostdeutscher Lizenzproduktion zu identifizieren und dessen Produktionszeitraum einzugrenzen.

Analyse des Umgangs mit dem Objekt: Es wird analysiert, wie die DDR als industrieller Produzent auftrat und die Waffe sowohl exportierte als auch zur Sicherung der innerdeutschen Grenze gegen die eigene Bevölkerung einsetzte.

Analyse des Bedeutungsgehalts des Objekts: Dieses Kapitel widmet sich der symbolischen Aufladung der Kalaschnikow als Werkzeug der Unterdrückung, Befreiung und in der modernen digitalen Popkultur.

Fazit: Das Fazit bestätigt die Zuordnung des Objekts zum Modell AKM (MPi KM), fasst die Ergebnisse zur Produktion sowie symbolischen Rezeption zusammen und verweist auf den Forschungsbedarf zur medialen Repräsentation.

Schlüsselwörter

Kalaschnikow, AKM, DDR, NVA, GWB Wiesa, Lizenzproduktion, Kalter Krieg, Waffenexporte, DDR-Museum Berlin, Materialität, Symbolik, Rüstungsproduktion, Grenzsoldaten, Technikgeschichte, Kulturgeschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit einer Objektanalyse eines im DDR-Museum Berlin vorhandenen Sturmgewehrs, um dessen genaue Typisierung und zeithistorische Bedeutung zu bestimmen.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Untersuchung?

Die zentralen Felder sind die materielle Beschaffenheit der Waffe, die ostdeutsche Rüstungsgeschichte im Kalten Krieg sowie die symbolische Wahrnehmung der Kalaschnikow in verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten.

Was ist das primäre analytische Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Identifizierung des spezifischen Modells (AKM) sowie die Einordnung der Waffe in den makrohistorischen Kontext der DDR-Geschichte und globaler Konflikte.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Es wird eine Objektanalyse durchgeführt, die auf dem Abgleich materieller Merkmale mit der Fachliteratur sowie einer ergänzenden, nicht-repräsentativen Umfrage zur kulturellen Wahrnehmung basiert.

Was wird primär im Hauptteil diskutiert?

Der Hauptteil gliedert sich in die technische Bestimmung, die Untersuchung der Herstellungs- und Einsatzbedingungen in der DDR sowie die detaillierte Analyse des Bedeutungsgehalts als Symbol.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Kalaschnikow, AKM, DDR, Lizenzproduktion, Symbolik und Rüstungsproduktion.

Warum konnte das Museum die Waffe ursprünglich nicht korrekt benennen?

Die falsche Benennung als AK-47 ist vermutlich auf die große optische Ähnlichkeit zu späteren Modellen wie der AKM und dem allgemein hohen Bekanntheitsgrad der ursprünglichen AK-47 zurückzuführen.

Welche Rolle spielte der GWB Wiesa bei der Waffenproduktion?

Der VEB Geräte- und Werkzeugbau Wiesa war die zentrale ostdeutsche Waffenschmiede, die neben der Lizenzproduktion moderner Kalaschnikow-Modelle auch als international wettbewerbsfähiger Betrieb fungierte.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Kalaschnikow aus der DDR. Objektanalyse
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
24
Katalognummer
V1264172
ISBN (eBook)
9783346707789
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kalaschnikow objektanalyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Die Kalaschnikow aus der DDR. Objektanalyse, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1264172
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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