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Morphologische Gegenstandsbestimmung Tennis

Titel: Morphologische Gegenstandsbestimmung Tennis

Hausarbeit , 2020 , 21 Seiten , Note: 1.0

Autor:in: Vincent Ermisch (Autor:in)

Sport - Sportpsychologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Unter Verwendung der psychologischen Gegenstandanalyse (PGA) von Marlovits (2003), wurde die Wirkungseinheit des Tennisspielens rekonstruiert. Aufbauend auf drei Interviewbeschreibungen, die im Rahmen von Tiefeninterviews formuliert wurden und einen ersten Einblick in das Phänomen Tennisspielen gegeben haben, führte die Analyse des Gegenstandes zu einer Verdichtung auf die drei Themenkomplexe Kontrolle und Selbstbestrafung, Brutalität und Kommunikation. Das Thema Kontrolle und Selbstbestrafung, beschreibt grundsätzlich die Neigung, sich selbst in Form der eigenen Handlungen zu beherrschen und kontrollieren. Die Brutalität, bezieht sich vornehmlich auf eindeutige und vor allem einseitige Siege im Tennis, die häufig mit einer Demütigung des Gegners einhergehen. Im Rahmen der Kommunikation, wurde erarbeitet, dass sich im Zuge des Ballwechsels eine Art Konversation zwischen den Spielern einstellt. Aufbauend darauf wurden die Selbstbehandlungsmöglichkeiten Kontrolle und Auflehnung und Kommunikation und Brutalität formuliert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. ZUSAMMENFASSUNG

2. EINLEITUNG

3. METHODE

3.1 BEOBACHTUNG

3.2 SELBSTBESCHREIBUNG

3.3 TIEFENPSYCHOLOGISCHES INTERVIEW

3.4 PSYCHOLOGISCHE GEGENSTANDSANALYSE

4. BESCHREIBUNG

4.1 SELBSTBESCHREIBUNG

4.2 INTERVIEWBESCHREIBUNG

4.3 GEGENSTANDSBESCHREIBUNG

4.3.1 Ball

4.3.2 Schläger

4.3.3 Abhängigkeiten

4.3.4 Gewalten

5. GESCHICHTE

6. PSYCHOLOGISCHE GEGENSTANDSANALYSE

6.1 VERDICHTUNG

6.1.1 Kontrolle und Selbstbestrafung

6.1.2 Brutalität

6.1.3 Kommunikation

6.2 SELBSTBEHANDLUNG

6.2.1 Kontrolle und Auflehnung

6.2.2 Kommunikation und Brutalität

7. DISKUSSION

8. FAZIT

9. DARSTELLUNG FÜR DEN AUFTRAGGEBER

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das psychologische Phänomen des Tennisspielens durch eine morphologische Gegenstandsanalyse, um die Wirkungseinheit des Sports sowie damit verbundene psychische Bewältigungsmechanismen zu explorieren.

  • Rekonstruktion der Wirkungsweise von Tennis mittels psychologischer Gegenstandsanalyse.
  • Untersuchung der Spannungsfelder Kontrolle, Selbstbestrafung und Brutalität.
  • Analyse der non-verbalen Kommunikation während des Ballwechsels.
  • Identifikation von Selbstbehandlungsmöglichkeiten innerhalb der sportlichen Praxis.
  • Betrachtung von individuellem Erfolgsdruck und der Bedeutung des „mentalen Duells“.

Auszug aus dem Buch

Brutalität

Es sei ein „geiles“ Gefühl den Gegner laufen zu lassen, ihn zu kontrollieren und kompromisslos zu schlagen. Eine Beobachtung häufig aufkommender Spielverläufe, in denen ein Spieler seinen Gegner durch abwechselnd angewandte strategische Schläge, wie einen Cross nach einem Longline oder einen Stoppball nach einem Lob, offensichtlich rücksichtslos bloßstellt, zeigt, dass es offenbar reizvoll ist, seinen Gegner vermessen zu destruieren. Unter den eher vorbildlichen und vornehmen Strukturen des Tennis (Bette & Schimank, 2006), in denen jegliche Art von brutalem Kampf alleine schon wegen des fehlenden Körperkontaktes nicht stattfinden kann, darüber hinaus aber auch unter keinen Umständen akzeptiert und toleriert würde, verbirgt sich scheinbar ein sadistisches Vergnügen daran, unter Machtdemonstration andere Spieler zu demütigen.

Es lässt sich in diesem Zusammenhang eine Ambivalenz zwischen der häufig getroffenen Aussage, dass Tennis mit einer gewissen Vornehmheit, Zurückhaltung und ohne Erfolgsdruck ausgeübt wurde und wird (Bette & Schimank, 2006) und der Beschreibung und Beobachtung der angestrebten Machtdemonstration und respektlosen Zerlegung des Gegners, herausarbeiten. Schaut man sich darüber hinaus die Schwungbewegungen der Spieler, die im Zuge eines Schlages auftreten, an, so erinnern diese - unter der Prämisse der betrachteten Brutalität – an Bewegungen des früher und heute noch praktizierten Auspeitschens. Die Schmerzzuführung wird beim Tennis jedoch nicht unmittelbar durch den Schläger, sondern sinnbildlich in Gestalt des Balles erfahren. Auch die Bezeichnung Schlag, impliziert durch die Betrachtung des Box-Schlags oder des Strom-Schlags beispielsweise, eine gewisse Gewaltsamkeit und Aggressivität. Die deutlich hörbaren und harten Schlaggeräusche des Balles, erinnern an kampfinvolvierte Schusswaffengeräusche.

Zusammenfassung der Kapitel

ZUSAMMENFASSUNG: Bietet einen Überblick über die Anwendung der psychologischen Gegenstandsanalyse auf das Tennisspielen und verdichtet die Ergebnisse auf die drei Kernbereiche Kontrolle, Brutalität und Kommunikation.

EINLEITUNG: Stellt das Tennis als gesellschaftlich populäre Individualsportart vor und leitet die sportpsychologische Relevanz sowie das Ziel der Arbeit ab.

METHODE: Beschreibt den methodischen Zugang über Beobachtungen, Selbstbeschreibungen und tiefenpsychologische Interviews im Kontext der morphologischen Gegenstandsanalyse.

BESCHREIBUNG: Liefert eine phänomenologische und objektive Analyse des Tennisspiels, inklusive der Spielgeräte sowie funktionaler und technischer Rahmenbedingungen.

GESCHICHTE: Beleuchtet die historische Entwicklung des Tennissports von den Klosterhöfen des 12. Jahrhunderts bis zur heutigen Professionalisierung.

PSYCHOLOGISCHE GEGENSTANDSANALYSE: Kernkapitel, in dem die Wirkungsbereiche und Selbstbehandlungsmöglichkeiten zu theoretischen Modellen verdichtet werden.

DISKUSSION: Reflektiert die Ergebnisse, beantwortet die Forschungsfrage zur Wirkung des Sports und hinterfragt die psychologischen Ambivalenzen zwischen Kontrolle und Brutalität.

FAZIT: Fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Spannung zwischen Begrenzung und Entfaltung im Tennis.

DARSTELLUNG FÜR DEN AUFTRAGGEBER: Visualisiert die Ergebnisse in kompakter Form für eine praktische Anwendung oder Präsentation.

Schlüsselwörter

Tennis, psychologische Gegenstandsanalyse, Kontrolle, Brutalität, Kommunikation, Sportpsychologie, Selbstbehandlung, Leistungsdruck, Mentales Training, Individualsport, Spielgestaltung, Morphologie, Wettkampf.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit rekonstruiert das Phänomen Tennis als eine Wirkungseinheit unter Anwendung der morphologischen Gegenstandsanalyse nach Marlovits.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Analyse fokussiert sich primär auf die Spannungsfelder von Kontrolle, Selbstbestrafung, Brutalität und Kommunikation im Tennissport.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Wirkungskraft des Tennissports aus sportpsychologischer Sicht zu erklären und die zugrunde liegenden psychischen Gestaltungsprozesse der Spieler offen zu legen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird die qualitative Methode der psychologischen Gegenstandsanalyse (PGA) verwendet, flankiert durch Literaturrecherche, Spielbeobachtungen und tiefenpsychologische Interviews.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Neben einer historischen Einordnung und der Beschreibung der Rahmenbedingungen steht die Verdichtung der subjektiven Spielerlebnisse zu psychologischen Kategorien im Mittelpunkt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie psychologische Gegenstandsanalyse, Kontrolle, Selbstbehandlung, Brutalität und die Kommunikation als non-verbaler Austausch zwischen den Spielern definieren den Kern der Arbeit.

Wie unterscheidet sich die Brutalität im Tennis von der auf dem Platz gezeigten Vornehmheit?

Die Arbeit identifiziert eine Ambivalenz: Während das Tennis oberflächlich höflich erscheint, bergen die strategische Zerstörung des Gegners und die Machtdemonstration während des Spiels brutale und humane Erbarmungslosigkeiten.

Warum wird das Netz symbolisch als "psychologische Distanz" interpretiert?

Das Netz trennt die Spieler räumlich, schützt sie vor einem direkten Eindringen in ihren "seelischen Raum" und erlaubt dennoch eine Konversation, in der nur preiszugeben ist, was man selbst möchte.

Inwiefern hat die Geschichte den Charakter des modernen Tennis geprägt?

Der Ursprung als Ableger des Fußballs, die Entwicklung als pädagogisches Mittel und der Wandel zum Volkssport haben Strukturen hinterlassen, die heute in den strengen Regeln und der exklusiven Tradition (z.B. Wimbledon) fortbestehen.

Was sagt die Arbeit über das Kontrollbedürfnis der Tennisspieler aus?

Spieler streben akribisch nach Perfektion und Kontrolle über Spielereignisse, wobei das Scheitern an diesem Anspruch (Fehler) als Quelle der Motivation und zugleich als Auslöser für innere Spannungen fungiert.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Morphologische Gegenstandsbestimmung Tennis
Note
1.0
Autor
Vincent Ermisch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
21
Katalognummer
V1263772
ISBN (eBook)
9783346700339
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sportpsychologie Gegenstandsbestimmung Tennis Morphologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Vincent Ermisch (Autor:in), 2020, Morphologische Gegenstandsbestimmung Tennis, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1263772
Blick ins Buch
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