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Friedenskonsolidierung und Demokratie - Zusammenhänge und Widersprüche mit Bezug auf das Beispiel Tadschikistan

Titel: Friedenskonsolidierung und Demokratie - Zusammenhänge und Widersprüche mit Bezug auf das Beispiel Tadschikistan

Hausarbeit , 2006 , 38 Seiten , Note: 1

Autor:in: Caroline Thon (Autor:in)

Politik - Region: Russland

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Bedeutet Demokratie gleich Frieden? Braucht Friede eine demokratische Entwicklung? Und wie friedfertig sind demokratische Systeme? Diesen kontroversen Fragen kritisch nachzugehen ist das Ziel der vorliegenden Arbeit. Nach einer Erörterung der theoretischer Grundlagen wird anhand des Krieges in Tadschikistan aufgezeigt, wie dort demokratische Prozesse und konfliktäre Entwicklungen miteinander zusammenhingen und welche Aussichten es auf einen "demokratischen Frieden" geben kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. DIE IDEE DER FRIEDENSKONSOLIDIERUNG

2.1. ZUSAMMENHÄNGE ZWISCHEN DEMOKRATIE/ DEMOKRATISIERUNG UND FRIEDEN

2.2. DER DEMOKRATIEBEGRIFF

2.3. DEMOKRATISIERUNG – MAßNAHMEN UND STRATEGIEN DER FRIEDENSKONSOLIDIERUNG

3. DAS FALLBEISPIEL TADSCHIKISTAN

3.1. STATUS QUO VON DEMOKRATIE UND KONFLIKTTRÄCHTIGKEIT IN TADSCHIKISTAN

3.2. RAHMENBEDINGUNGEN

3.3. KONFLIKT – URSACHEN, GENESE, NEUE MACHTKONSTELLATIONEN

3.4. TADSCHIKISTANS FRIEDEN OHNE DEMOKRATIE – EINE FRAGE DER ZEIT ODER „KULTUR“ ALS SCHICKSAL?

4. FAZIT

5. BIBLIOGRAPHIE

5.1. PRINTLITERATUR

5.2. INTERNETLITERATUR

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den theoretisch postulierten Zusammenhang zwischen Demokratie und Frieden sowie dessen praktische Anwendung und Validität am Beispiel der Friedenskonsolidierung in Tadschikistan nach dem dortigen Bürgerkrieg. Ziel ist es zu analysieren, ob und unter welchen Bedingungen Demokratisierung als effektives Instrument der Krisenprävention und Friedenssicherung dienen kann, insbesondere in einem post-konfliktären, gesellschaftlich fragmentierten Umfeld.

  • Die theoretische Verknüpfung von Demokratisierung und Friedenskonsolidierung
  • Strukturelle Rahmenbedingungen und Konfliktursachen in Tadschikistan
  • Die Rolle externer Akteure und Maßnahmen im Demokratisierungsprozess
  • Kulturelle und sozio-ökonomische Hürden für demokratische Transformation
  • Die kritische Reflexion des "Demokratie = Frieden"-Paradigmas

Auszug aus dem Buch

3.2. Rahmenbedingungen

Tadschikistan hatte bis 1991 keine national- oder eigenstaatliche Geschichte und auch keine Form demokratischer Erfahrung aufzuweisen. 1929 wurde es als Tadschikische Sozialistische Sowjetrepublik (SSR) unter russischer Besetzung gegründet. Die Grenzziehung ergab ein ökonomisch unselbständiges Gebilde, dass von sowjetischen Subventionen abhängig wurde. Zudem vereinte es neben einer tadschikischen Mehrheit, deren kulturelle und intellektuelle Zentren außerhalb der Grenzen blieben, mit anderen ethnischen Minderheiten. Unter den geographischen und klimatischen Bedingungen eines kontinentalen Hochgebirges und der damit verbundenen zeitweiligen Isolation der verschiedenen Regionen voneinander, entwickelten sich starke regionale Unterschiede, die sich einerseits wirtschaftlich zeigen, aber auch gesellschaftlich. Die pränationalen sozio-politischen Einheiten beruhten auf Abstammung: Großfamilie, Clan, Gemeinschaft („Avlod“) und Region mit Orientierung an starken Führungspersönlichkeiten strukturierten die Gesellschaft und waren vorrangiger Bezugspunkt der Loyalität des Individuums; die Avlods waren zudem oftmals eigene, in sich konsolidierte Wirtschaftseinheiten (siehe hierzu Seifert, 2002: 19-21). Die politischen Kulturen der Regionen gestalteten sich laut Seifert divers: so reichte die Organisationslogik von „ur-demokratisch“ (Pamir) über spätfeudalistisch mit autoritärer Zentralmacht (Leninabad), stark islamisch beeinflusst (Karategin und Vor-Pamir) bis hin zu einer Gemeinschaft mit nahezu allmächtigem Oberhaupt (Kuljab) (vgl. Seifert, 2002: 19-20).

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Arbeit führt in die Fragestellung ein, ob Demokratisierung ein geeignetes Instrument zur Friedenskonsolidierung in Konfliktregionen darstellt.

2. DIE IDEE DER FRIEDENSKONSOLIDIERUNG: Dieses Kapitel erläutert den theoretischen Rahmen und die Debatte über den Zusammenhang zwischen Demokratie, Demokratisierung und Frieden.

3. DAS FALLBEISPIEL TADSCHIKISTAN: Das Kapitel analysiert die spezifischen Rahmenbedingungen, die Konfliktursachen und den Demokratisierungsprozess in Tadschikistan nach dem Bürgerkrieg.

4. FAZIT: Die Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Anwendbarkeit des Demokratisierungsparadigmas unter den gegebenen Bedingungen.

5. BIBLIOGRAPHIE: Das Verzeichnis listet sämtliche verwendete Print- und Internetquellen auf.

Schlüsselwörter

Friedenskonsolidierung, Demokratisierung, Tadschikistan, Bürgerkrieg, Krisenprävention, politische Transformation, Clanstrukturen, Konflikttransformation, Staatsbildung, regionale Identitäten, Demokratiebegriff, post-sowjetische Staaten, Machtkonstellationen, Transition, soziale Kohäsion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den theoretischen Anspruch, dass Demokratie ein notwendiges Instrument für dauerhaften Frieden ist, und prüft diesen Anspruch anhand des Fallbeispiels Tadschikistan.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Friedenskonsolidierung, das Demokratisierungskonzept in Nachkriegsgesellschaften sowie die soziokulturellen und politischen Rahmenbedingungen in Tadschikistan.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das Verhältnis von demokratischer Entwicklung zu gesellschaftlichem Frieden zu klären und zu analysieren, inwiefern externe Demokratieförderung in instabilen Kontexten erfolgreich sein kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine politikwissenschaftliche Fallstudienanalyse, die auf Basis von Literaturrecherche und der Analyse von Transformationsprozessen durchgeführt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Friedenskonsolidierung und eine detaillierte Fallstudie zu Tadschikistan, inklusive der Untersuchung von Rahmenbedingungen, Konfliktgenese und dem Status quo der Demokratie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Friedenskonsolidierung, Demokratisierung, Tadschikistan, Konflikttransformation, Clanstrukturen und politische Transformation.

Wie bewertet die Autorin die Rolle der Clans in Tadschikistan?

Die Autorin sieht die Clanstrukturen als historisch gewachsene, prägende Strukturmerkmale der tadschikischen Gesellschaft, die oft mit westlichen Demokratiekonzepten kollidieren und den Transformationsprozess maßgeblich beeinflussen.

Welche Schlussfolgerung zieht die Arbeit für Tadschikistan?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass einfache Demokratisierungsprozesse ohne Rücksicht auf lokale Gegebenheiten und ohne soziale Kohäsion in Tadschikistan bisher nicht zu einem nachhaltigen demokratischen Frieden geführt haben.

Ende der Leseprobe aus 38 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Friedenskonsolidierung und Demokratie - Zusammenhänge und Widersprüche mit Bezug auf das Beispiel Tadschikistan
Hochschule
Universität Hamburg  (Institut für Politische Wissenschaft)
Veranstaltung
Krisenprävention (Hauptseminar)
Note
1
Autor
Caroline Thon (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
38
Katalognummer
V126029
ISBN (eBook)
9783640314515
ISBN (Buch)
9783640318032
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Friedenskonsolidierung Demokratie Zusammenhänge Widersprüche Bezug Beispiel Tadschikistan
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Caroline Thon (Autor:in), 2006, Friedenskonsolidierung und Demokratie - Zusammenhänge und Widersprüche mit Bezug auf das Beispiel Tadschikistan, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/126029
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Leseprobe aus  38  Seiten
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