Ich habe mir die Frage gestellt, welche Auswirkung die Covid-19-Pandemie auf die sozial-emotionale Entwicklung der Kinder im Alter von 1-6 Jahren hat. Diese Frage möchte ich im Rahmen dieser Facharbeit bearbeiten und mögliche Problematiken sowie Fördermaßnahmen aufzeigen.
Als Erstes zeige ich auf, was man unter der sozial-emotionalen Entwicklung versteht, um eine Grundlage für diese Facharbeit zu schaffen. Im Anschluss spreche ich mögliche betroffene Bereiche der sozial-emotionalen Entwicklung an. Gerade in Zeiten einer Pandemie, wo es immer wieder dazu kommen kann, dass die Kinder daheim betreut werden müssen, ist die Elternarbeit sehr wichtig. Deswegen werde ich danach ansprechen, wie die Kinder in der Entwicklung gefördert werden können und wie man dazu passend auch die Eltern mit einbeziehen kann. Passend dazu werde ich dann im Anschluss auf konkrete Handlungsmöglichkeiten für die pädagogischen Fachkräfte eingehen. Zum Schluss der Facharbeit werde ich diese nochmal kurz zusammenfassen und mein eigenes Fazit zu dem Thema ziehen. Zudem wird es einen kurzen Ausblick geben, wie es weiter gehen könnte mit der sozialen-emotionalen Entwicklung. Weitere Themenfragen, welche während der Facharbeit entstanden sind, werden ebenfalls im Schlussteil aufgezeigt.
Inhaltsverzeichnis
1. EINLEITUNG
2. HAUPTTEIL
2.1 WAS VERSTEHT MAN UNTER DER SOZIAL-EMOTIONALEN ENTWICKLUNG?
2.2 INWIEFERN IST DIE SOZIAL-EMOTIONALE ENTWICKLUNG BETROFFEN?
2.3 WIE KÖNNEN DIE KINDER IN DER ENTWICKLUNG DER SOZIAL-EMOTIONALEN KOMPETENZ GEFÖRDERT WERDEN UND WIE KÖNNEN DABEI DIE ELTERN MIT EINBEZOGEN WERDEN?
2.4 WELCHE KONKRETE HANDLUNGSMÖGLICHKEITEN HAT MAN IN DER PRAXIS
3. SCHLUSSTEIL/FAZIT
Zielsetzung und Themenbereiche
Die Facharbeit untersucht die Auswirkungen der CoVid-19-Pandemie auf die sozial-emotionale Entwicklung von Kindern im Alter von 1 bis 6 Jahren, beleuchtet dabei bestehende Risikofaktoren und leitet pädagogische Handlungsmöglichkeiten für Fachkräfte sowie Eltern ab.
- Grundlagen der sozial-emotionalen Entwicklung bei Kindern
- Einfluss der Pandemie und damit verbundener Einschränkungen auf das Sozialverhalten
- Identifikation von Risikogruppen für Entwicklungsverzögerungen
- Methoden zur Förderung sozialer und emotionaler Kompetenzen in der Kita
- Die Rolle der Elternarbeit und Zusammenarbeit mit dem Elternhaus
Auszug aus dem Buch
2.1 Was versteht man unter der sozial-emotionalen Entwicklung?
Die sozial-emotionale Entwicklung ist eine der wichtigsten Kompetenzen, welche bei Kindern eine große Rolle spielt. Dies formulierte auch Prof. Anton Dosen mit dem Satz: „Die emotionale Entwicklung ist die Basis für die ICH-Entwicklung“. Auf die emotionale Entwicklung baut laut ihm jeder weitere Entwicklungsschritt auf, so zum Beispiel, die sprachliche, motorische und kognitive Entwicklung. Den Forschungen von René Spitz nach, trifft die Aussage von Prof. Anton Dosen auch zu. René Spitz hat in seinen Forschungen zum Hospitalismus herausbekommen, dass Kinder, bei denen die emotionalen Bedürfnisse auf keine Resonanz trifft, in der Entwicklung mehr Defizite aufzeigen (vgl. Mock-Eibeck 2020, S.6).
Die sozial-emotionale kann man in zwei Teile aufteilen. Einmal in die soziale Kompetenz und zum anderen in die emotionale Kompetenz, dies erleichtert das weitere Erläutern dieser zwei Bereiche. Dennoch spielt die Zusammenarbeit aus den beiden Bereichen eine große Rolle. Dies veranschaulicht nochmal die Abbildung 1. In dieser wird von drei verschiedenen Ebenen geredet, von der Theorieebene, der Kontextebene und der Fertigkeitsebene. Als Theorieebene wird die sozial-emotionale Kompetenz genannt, was die Bereitschaft und die Fähigkeit soziale und emotionalen Kompetenzen in Interaktion mit anderen Menschen einzusetzen, beschreibt. Die zweite Ebene, welche darunter liegt, nennt sich die Kontextebene diese wird aufgeteilt in das „Selbst“ und die „Andere“.
Zusammenfassung der Kapitel
1. EINLEITUNG: Der Autor führt in die Thematik der Pandemie-Auswirkungen auf die Kindesentwicklung ein und verdeutlicht die Relevanz der Facharbeit.
2. HAUPTTEIL: In diesem Teil werden theoretische Grundlagen der sozial-emotionalen Entwicklung definiert, Pandemie-Folgen analysiert und konkrete Fördermöglichkeiten für die Praxis aufgezeigt.
2.1 WAS VERSTEHT MAN UNTER DER SOZIAL-EMOTIONALEN ENTWICKLUNG?: Das Kapitel erläutert die Begriffe der emotionalen und sozialen Kompetenz und deren wechselseitige Bedeutung für die kindliche Entwicklung.
2.2 INWIEFERN IST DIE SOZIAL-EMOTIONALE ENTWICKLUNG BETROFFEN?: Hier wird der Einfluss von Kontaktbeschränkungen und der Maskenpflicht auf die Interaktionsfähigkeit und das emotionale Wohlbefinden von Kindern kritisch hinterfragt.
2.3 WIE KÖNNEN DIE KINDER IN DER ENTWICKLUNG DER SOZIAL-EMOTIONALEN KOMPETENZ GEFÖRDERT WERDEN UND WIE KÖNNEN DABEI DIE ELTERN MIT EINBEZOGEN WERDEN?: Dieses Kapitel fokussiert auf die Bedeutung der Erziehungspartnerschaft und gibt praktische Anregungen zur Förderung von Empathie und Wir-Gefühl.
2.4 WELCHE KONKRETE HANDLUNGSMÖGLICHKEITEN HAT MAN IN DER PRAXIS: Die Möglichkeiten zur pädagogischen Unterstützung werden konkretisiert und auf die individuelle Beobachtung der Kinder bezogen.
3. SCHLUSSTEIL/FAZIT: Der Verfasser fasst die Ergebnisse zusammen, reflektiert seine persönliche Sichtweise und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung.
Schlüsselwörter
CoVid-19-Pandemie, Sozial-emotionale Entwicklung, Soziale Kompetenz, Emotionale Kompetenz, Entwicklung von Kindern, Erziehungspartnerschaft, Bindung, Interaktion, Pandemie-Auswirkungen, Pädagogik, Sprachförderung, Empathie, Wir-Gefühl.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Facharbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit den Einflüssen der CoVid-19-Pandemie auf die sozial-emotionale Entwicklung von Kindern im Alter von ein bis sechs Jahren.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Schwerpunkte sind die Definition sozialer und emotionaler Kompetenzen, die Auswirkungen von Kontaktbeschränkungen auf die kindliche Entwicklung sowie Ansätze zur Förderung dieser Kompetenzen durch Fachkräfte und Eltern.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, Problemstellungen aufzuzeigen, die durch die Pandemie entstanden sind, und Wege zu finden, wie pädagogische Fachkräfte und Eltern die Entwicklung der Kinder in dieser Zeit unterstützen können.
Welche wissenschaftliche Methodik wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen der sozial-emotionalen Entwicklung (z. B. nach Saarni und Caldarella & Merrell).
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine Analyse der pandemiebedingten Beeinträchtigungen und die Darstellung konkreter pädagogischer Handlungsmöglichkeiten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die zentralen Begriffe umfassen unter anderem sozial-emotionale Kompetenz, CoVid-19, Erziehungspartnerschaft, Bindung und Förderung.
Welchen Stellenwert nimmt die Elternarbeit in der Arbeit ein?
Die Arbeit betont, dass in einer Pandemie eine enge Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Kindertageseinrichtung essenziell ist, da Eltern bei der Bewältigung des neuen Alltags kompetente Unterstützung und Tipps benötigen.
Wie wirkt sich laut dem Autor die Maskenpflicht auf Kleinkinder aus?
Der Autor führt aus, dass die Maskenpflicht das Erkennen von Emotionen erschwert, da die Mimik der Gesprächspartner nur unzureichend wahrgenommen werden kann, was die soziale Interaktion belastet.
- Quote paper
- Marlon Weißmann (Author), 2022, Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die sozial-emotionale Kompetenz von Kindern, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1259349