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Zur Ökologie und Ethologie des Afrikanischen Riesenwaldschweins (Hylochoerus meinertzhageni meinertzhageni 1904 THOMAS)

Freilanduntersuchungen im Queen Elizabeth National Park, Uganda

Title: Zur Ökologie und Ethologie des Afrikanischen Riesenwaldschweins (Hylochoerus meinertzhageni meinertzhageni 1904 THOMAS)

Diploma Thesis , 2002 , 137 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Sandra Fimpel (Author)

Biology - Behaviour

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Summary Excerpt Details

Data was collected over a period of six months on aspects of the ecology and behaviour of wild groups of the Giant Forest Hog (Hylochoerus meinertzhageni meinertzhageni, THOMAS) in the Queen Elizabeth National Park, Uganda.
Forest Hog social groups consist of one boar, one to four sows and their offspring. Other pigs usually do not allow a boar to join a family group apart from during the mating season. The effect of dominance hierachy was observed for both sexes on the following behaviours: leading the group, protection of the home range, protection of the sows against extra-group males and behaviour in presence of predators. The results reveal that Forest Hogs do not show any hierarchy within the group and all adult animals seem to be responsible for all group members. However, data suggests that there may be an alpha sow, who might be the centre of group coordination.
Raising piglets resembles that seen in other pig species, such as the European Wild Boar (Sus scrofa), but in case of loss of fitness of the mother the piglets are fed by other mothers. This seems to be initiated by the young, which means that it is more an act of allosucking than allosuckling. The piglets quickly begin to build up relationships with all other group members. The father-child-bond is very strong during the period of weaning. Play and interaction with other species are included in this work as a photo-documentation. The dry season causes changes in the environment that are unusual for the typical habitat of the Giant Forest Hog. Two groups with neighbouring home ranges were observed and compared in several aspects of behavioural adaptation: change of food plants, migration within the home range and splitting up in subgroups.
The vocalizations of Forest Hogs were recorded and partly analysed with sound analysing software. The different calls were classified by context and manner of production: there are creaking, grunting, puffing, squeaking and screaming sounds that make up the different calls. The voice development from piglet to adult animal, individual differences in contact calls and differences between calls that sound similar but have a different meaning are shown in spectrograms.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

A Einleitung

1 Geschichte und Geschichten

2 Taxonomie und geographische Verbreitung

3 Bisherige Untersuchungen

4 Anatomische Eigenheiten des Waldschweins

5 Ökologie und Sozialverhalten

6 Fragestellungen dieser Arbeit

B Material und allgemeine Methoden

1 Untersuchungsgebiete

2 Untersuchungszeitraum

3 Klima

4 Flora und Fauna

5 Die Waldschweinpopulation im Queen Elizabeth National Park

6 Lebensweise

7 Beobachtungsmodalitäten

8 Wiedererkennen von Individuen

9 Immobilisation und Radio-Telemetrie

10 Datengewinnung

11 Ethogramm

12 Tonaufnahmen und Tonanalyse

13 Statistische Auswertung

C Ergebnisse

1 Die Rolle von Keiler und Bache im Familienverband

1.1 Führung der Gruppe

1.2 Sichern des Aktionsraums

1.2.1 Begegnungen von Artgenossen

1.2.2 Markierungen

1.3 Sicherung der Bachen gegen fremde Keiler

1.4 Verhalten bei Anwesenheit von Prädatoren

1.4.1 Löwe

1.4.2 Hyäne

1.4.3 Mensch

1.5 Diskussion

2 Jungtiere

2.1 Säugen und Fremdsäugen

2.2 Entwicklung der Bindung zu verschiedenen Familienmitgliedern

2.3 Spielverhalten

2.4 Interaktion mit anderen Arten

2.5 Diskussion

3 Verhalten in der Trockenzeit

3.1 Nahrung

3.2 Wanderungen innerhalb des Aktionsraums

3.3 Aufspaltung in Untergruppen

3.4 Diskussion

4 Akustische Kommunikation

4.1 Charakterisierung des Lautinventars

4.2 Playback-Experimente

4.3 Physikalische Tonanalyse

4.4 Diskussion

D Abschließende Diskussion und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Diplomarbeit widmet sich der Erforschung der ökologischen Nische des Afrikanischen Riesenwaldschweins (Hylochoerus meinertzhageni) im Queen Elizabeth National Park, Uganda. Das Hauptziel ist die Untersuchung der sozialen Organisation, des Sozialverhaltens und der Lebensweise dieser Tierart unter Berücksichtigung der individuellen Beziehungen innerhalb der Familienverbände sowie der Anpassungsstrategien in Zeiten von Ressourcenknappheit.

  • Sozialstruktur und Rollenverteilung innerhalb der Familienverbände von Keilern und Bachen.
  • Aufzuchtverhalten, Bindungsentwicklung bei Jungtieren und das Phänomen des Fremdsäugens.
  • Verhaltensanpassungen während der saisonalen Trockenzeit (Nahrungsaufnahme und Raumnutzung).
  • Charakterisierung und physikalische Analyse der akustischen Kommunikation.

Auszug aus dem Buch

1 Geschichte und Geschichten

Großes Aufsehen erregte 1904 die in der Zeitschrift „Nature“ veröffentlichte Nachricht von Oldfield Thomas, der Offizier Meinertzhagen in der Kolonie Britisch-Ostafrika habe Teile eines riesigen, bisher unbekannten Schweins an das British Museum geschickt. Zwar hatte schon Sir Henry M. Stanley dieses schwarze Tier auf seinen Expeditionen im Kongo nahe dem Semliki River getroffen, doch nur von ihm erzählt und nichts darüber schriftlich verfasst (JOHNSTON, 1904). Obwohl gleich darauf Meldungen eingingen, dass auch andere Herren der britischen Besatzung das Waldschwein entdeckt und erlegt hätten, war es THOMAS, der noch im selben Jahr das Afrikanische Riesenwaldschwein als erster beschrieb und ihm den Artnamen Hylochoerus meinertzhageni gab (THOMAS, 1904). Es war das letzte große Säugetier Afrikas, das wissenschaftlichen Welt noch verborgen geblieben war (KLINGEL & KLINGEL, 2002). Den Einheimischen war es jedoch bekannt.

Bis heute ranken sich Mythen um das Riesenwaldschwein, das scheu und zurückgezogen in den dichten Wäldern und undurchdringlichen Buschland Afrikas lebt. In vielen afrikanischen Stämmen glaubt man noch immer, die schwarzen Tiere brächten Unglück und Krankheit über ihre Familien und Viehherden. So wird bei den Bakonjo, einem Stamm im Westen Ugandas, erzählt, nur ein einziges Haar von einem Waldschwein vermöge eine ganze Herde Kühe zum Sterben zu bringen. Auch d'HUART (1978) schreibt von einem derartigen Aberglauben bei Volksstämmen im Norden Kongos. MOHR (1960) spricht die Angst der Bevölkerung des Nandi-Stammes in Kenya an: bösartige Waldschweine hätten ungereizt reisigsammelnde Frauen im Wald angefallen.

Zusammenfassung der Kapitel

A Einleitung: Dieses Kapitel bietet einen historischen Überblick, beschreibt die taxonomische Einordnung und fasst den bisherigen Wissensstand sowie die Fragestellungen der Untersuchung zusammen.

B Material und allgemeine Methoden: Hier werden das Untersuchungsgebiet im Queen Elizabeth National Park, die Datenerhebungsmethoden wie Beobachtungen, Telemetrie, Tonaufnahmen und die angewandte statistische Auswertung detailliert beschrieben.

C Ergebnisse: Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Gruppenrollen, die Entwicklung und das Sozialverhalten von Jungtieren, Verhaltensweisen während der Trockenzeit sowie die Analyse der akustischen Kommunikation.

D Abschließende Diskussion und Ausblick: Die Ergebnisse werden im Kontext bestehender ethologischer Erkenntnisse reflektiert und mögliche Schwerpunkte für zukünftige Forschungsarbeiten aufgezeigt.

Schlüsselwörter

Hylochoerus meinertzhageni, Riesenwaldschwein, Queen Elizabeth National Park, Sozialstruktur, Ethologie, Sozialverhalten, Trockenzeit, Kommunikation, Vokalisation, Familienverband, Populationsdynamik, Allosuckling, Freilanduntersuchung, Habitatnutzung, Verhaltensökologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit untersucht die Ökologie und das Ethogramm des Afrikanischen Riesenwaldschweins in seinem natürlichen Lebensraum in Uganda.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert auf soziale Strukturen, das Aufzuchtverhalten, Anpassungsstrategien in der Trockenzeit sowie die Lautäußerungen der Tiere.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Definition der ökologischen Nische des Waldschweins durch die Analyse von Individualbeziehungen, Reproduktion und Populationsdynamik.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine sechsmonatige Freilandstudie durchgeführt, die direkte Verhaltensbeobachtungen, Radio-Telemetrie und akustische Analysen umfasst.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Aufgabenverteilung zwischen Keiler und Bache, die Entwicklung von Jungtieren, Verhaltensanpassungen bei Nahrungsmangel und die Vokalisation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Sozialverhalten, Riesenwaldschwein, Uganda, Ethologie, Kommunikation und Trockenzeit.

Was bedeutet das Phänomen des "Allosuckling" in dieser Arbeit?

Es beschreibt das Säugen von Jungtieren durch artfremde Muttertiere, was bei Riesenwaldschweinen als Anpassung an Stress und Ressourcenmangel beobachtet wurde.

Welche Rolle spielt der Keiler innerhalb des Familienverbandes?

Entgegen früherer Annahmen ist er nicht alleiniger Anführer; er ist jedoch maßgeblich für die Verteidigung der Gruppe gegen fremde Keiler und Prädatoren verantwortlich.

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Details

Title
Zur Ökologie und Ethologie des Afrikanischen Riesenwaldschweins (Hylochoerus meinertzhageni meinertzhageni 1904 THOMAS)
Subtitle
Freilanduntersuchungen im Queen Elizabeth National Park, Uganda
College
Free University of Berlin  (Institut für Biologie - Zoologie)
Grade
1,0
Author
Sandra Fimpel (Author)
Publication Year
2002
Pages
137
Catalog Number
V125843
ISBN (eBook)
9783640313631
ISBN (Book)
9783640317387
Language
German
Tags
Ethologie Afrikanischen Riesenwaldschweins THOMAS) Freilanduntersuchungen Queen Elizabeth National Park Uganda
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sandra Fimpel (Author), 2002, Zur Ökologie und Ethologie des Afrikanischen Riesenwaldschweins (Hylochoerus meinertzhageni meinertzhageni 1904 THOMAS), Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/125843
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