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Von Heidegger bis Mertesacker

Familiennamen nach der Wohnstätte in natürlicher Landschaft von Gelände, Feld und Boden

Titel: Von Heidegger bis Mertesacker

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2008 , 22 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Kathleen Grünert (Autor:in)

Germanistik - Linguistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Auf den ersten Blick haben der Philosoph Martin Heidegger, der Fußballspieler Per Mertesacker, die Moderatoren Axel Bulthaupt und Matthias Opdenhövel, und die Künstlerin Hannah Höch nur schwerlich etwas gemeinsam. Dagegen würde man bei Personen mit den Familiennamen Wiese, von der Aue, Talmann, Hügler und Ockenfeld schon eher eine Beziehung zumindest hinsichtlich der vermeidlichen Herkunft ihrer Namen aus Landschaftsbegriffen bestätigen. Und dennoch haben einige Familiennamen mehr gemeinsam als man auf den ersten Blick vielleicht vermutet.
Mit der vorliegenden Arbeit soll ein Überblick über die Herkunft der Familiennahmen nach der Wohnstätte von Gelände, Feld und Boden gegeben werden. Dabei wird zunächst auf mentalitätsgeschichtliche und historische Voraussetzungen einzugehen sein und hier speziell auf relevante Besonderheiten der mittelalterlichen Kultur und Natur für die Bildung der Familiennamen. An diese Vorbetrachtung schließt sich eine Darlegung des aus der Recherche gewonnenen Namenmaterials an. Um eine bessere Übersicht zu ermöglichen, wurden deshalb Unterkategorien gebildet. Hierbei wurde die Einteilung nach Ebener Landschaft; Bodenerhebungen; Bodenvertiefungen; Bodenbeschaffenheit und Äcker, Felder, Wiesen vorgenommen. An die einzelnen Erläuterungen des Hauptteils schließt sich eine Ergebnisbündelung und Schlussbetrachtung an, die noch einmal die gewonnenen Erkenntnisse zusammenfasst.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Mentalitätsgeschichtliche & historische Voraussetzungen

3. Namenkategorisierung

3.1 Ebene Landschaft

3.2 Bodenerhebungen

3.3 Bodenvertiefungen

3.4 Bodenbeschaffenheit

3.5 Äcker, Felder, Wiesen

4. Ergebnisbündelung und Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Herkunft von Familiennamen, die auf die Wohnstätte in einer natürlichen Landschaft (Gelände, Feld und Boden) zurückzuführen sind, und analysiert deren sprachgeschichtliche Entwicklung vor dem Hintergrund mittelalterlicher Lebensverhältnisse.

  • Historische und mentalitätsgeschichtliche Voraussetzungen der Namensbildung im Mittelalter
  • Kategorisierung von Familiennamen nach landschaftlichen Merkmalen
  • Analyse von Wortbildungsstrukturen, Derivationen und Dialekteinflüssen
  • Untersuchung von Verdunkelungstendenzen bei Wohnstättennamen
  • Nachweis der Namen durch moderne Datenquellen wie Telefonbücher

Auszug aus dem Buch

3. Namenkategorisierung

Im nachfolgenden Kapitel wird das gewonnene Namenmaterial ausgewertet. Bei der Darstellung wird sowohl auf die im vorangestellten Punkt herausgearbeiteten Bedingungen, als auch auf hier folgende Vorbemerkungen einzugehen sein. Die Beurteilung der Familiennamen wird dabei exemplarisch erfolgen. Eine vorgenommene Untergliederung nach Ebener Landschaft; Bodenerhebungen; Bodenvertiefungen; Bodenbeschaffenheit und Äcker, Felder, Wiesen kommt der Darstellung und Argumentationsführung entgegen.

Im Gegensatz zu Familiennamen nach der Herkunft, bei welchen der Herkunftsort bzw. -raum benannt wird aus dem eine Person stammt, geben solche nach der Wohnstätte die Stelle an, an der ein Einheimischer wohnt. Der Wohnsitz der Person innerhalb des Dorfes bzw. der Stadt ist folglich namensgebend. Ausgangspunkt der Benennung sind zumeist Flurnamen sowie die Oberflächengestalt der umliegenden Landschaft. Verdeutlicht wird der Zusammenhang aller hier bisher angeführten Komponenten anhand der Abbildung 1.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der Familiennamen nach Wohnstätten ein und erläutert die methodische Vorgehensweise sowie die Kategorisierung des Materials.

2. Mentalitätsgeschichtliche & historische Voraussetzungen: Dieses Kapitel beleuchtet das mittelalterliche Leben, die Abhängigkeit des Menschen von der Natur und die Siedlungsentwicklung als Basis für die Entstehung von Wohnstättennamen.

3. Namenkategorisierung: Das Kernkapitel wertet das Namenmaterial anhand spezifischer geografischer Kategorien wie Landschaft, Erhebungen, Vertiefungen und Bodennutzung aus.

3.1 Ebene Landschaft: Analyse der Grundtypen für ebene Lagen und deren Ableitung durch Suffigierung und Zusammenbildung.

3.2 Bodenerhebungen: Untersuchung der Namensbildung bei Erhebungen unter Berücksichtigung dialektaler Varianz und der Abgrenzung zu modernen Begriffen.

3.3 Bodenvertiefungen: Analyse der Namensvielfalt bei Vertiefungen und Senkungen, illustriert durch geografische Verteilungskarten.

3.4 Bodenbeschaffenheit: Betrachtung von Familiennamen, die im Zusammenhang mit der Bodenbeschaffenheit und Gewässern stehen.

3.5 Äcker, Felder, Wiesen: Untersuchung der letzten Kategorie, die sich mit anthropogen genutzten Flächen wie Feldern und Wiesen befasst.

4. Ergebnisbündelung und Schlussbetrachtung: Das Abschlusskapitel fasst die Erkenntnisse über die Bildungsformen zusammen und diskutiert die Rolle von Dialekten und die Tendenz zur Verdunkelung der Namen.

Schlüsselwörter

Familiennamen, Wohnstättenname, Namenkunde, Mittelalter, Flurnamen, Sprachgeschichte, Derivation, Dialekt, Siedlungsgeschichte, Onomastik, Kulturlandschaft, Etymologie, Wortbildung, Namenforschung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht Familiennamen, die von der spezifischen Wohnstätte in einer natürlichen oder kulturlandschaftlichen Umgebung abgeleitet wurden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die historische Herleitung der Namen, der Einfluss der mittelalterlichen Lebenswelt und die sprachwissenschaftliche Kategorisierung basierend auf Geländeformen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist ein Überblick über die Herkunft dieser Familiennamen und die Aufdeckung von Mustern, wie der Mensch seine Umgebung zur Benennung nutzte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine qualitative Auswertung von Namensmaterial, das durch Vergleich mit heutigen Telefonbuchdaten und unter Einbeziehung sprachgeschichtlicher Lexika analysiert wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Kategorien wie Ebene Landschaft, Bodenerhebungen, Vertiefungen, Bodenbeschaffenheit sowie landwirtschaftlich genutzte Flächen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Familiennamen, Wohnstättenname, Namenkunde, Onomastik und Kulturlandschaft.

Warum spielt das Mittelalter eine so wichtige Rolle für die Namensentstehung?

Im Mittelalter war die Mobilität des Einzelnen stark begrenzt und die räumliche Bindung an das direkte Siedlungsumfeld prägte das Bewusstsein und damit die Benennungspraxis.

Was ist unter dem Begriff "Verdunkelung" im Kontext der Namenforschung zu verstehen?

Verdunkelung bezeichnet den Prozess, bei dem die ursprüngliche Bedeutung eines Namens aufgrund sprachlicher Veränderungen (Dialekte, Lautwandel) für heutige Sprecher nicht mehr unmittelbar erkennbar ist.

Wie beeinflussen Dialekte die Familiennamenbildung?

Dialekte führten zu einer hohen Varianz in der Schreibweise und den Grundtypen der Namen, was die Zuordnung zu Wohnstätten heute oft erschwert.

Welchen Stellenwert nehmen Zusammenbildungen in der Untersuchung ein?

Zusammenbildungen, etwa aus Flurnamen und Berufsbezeichnungen, fungieren oft als differenzierende Zusätze und ermöglichen eine genauere historische Identifikation.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Von Heidegger bis Mertesacker
Untertitel
Familiennamen nach der Wohnstätte in natürlicher Landschaft von Gelände, Feld und Boden
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Institut für Germanistik)
Veranstaltung
Geschichte der Namen
Note
1,0
Autor
Kathleen Grünert (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
22
Katalognummer
V125783
ISBN (eBook)
9783640313310
ISBN (Buch)
9783640317127
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Heidegger Mertesacker Familiennamen Wohnstätte Landschaft Gelände Feld Boden
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kathleen Grünert (Autor:in), 2008, Von Heidegger bis Mertesacker, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/125783
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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