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Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Pädagogische Psychologie

"Therapie statt Erziehung?"

Begriffsbestimmung und eine kritische Buchbesprechung

Titel: "Therapie statt Erziehung?"

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2007 , 44 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Markus Bensch (Autor:in)

Pädagogik - Pädagogische Psychologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der wissenschaftlichen Literatur zum Thema Erziehung und Therapie ist häufig eine gewisse Einseitigkeit zu erkennen. Erziehung und Therapie werden als gegensätzliche und sich ausschließende Bereiche angesehen. Somit entscheiden sich die Autoren meist schon zu Beginn ihrer Arbeit entweder für die eine oder für die andere Seite.
Anders verhält es sich mit Bärbel Schöns (1993) Veröffentlichung, die ich mir für meine Buchbesprechung ausgewählt habe. Bereits der Titel lässt eine gewisse Unentschiedenheit vermuten: „Therapie statt Erziehung?“ und im Untertitel wird dann die beabsichtigte Problemstellung deutlich: „Chancen und Probleme der Therapeutisierung pädagogischer und sozialer Arbeit“.
Bevor ich im Hauptteil der Arbeit eine kritischen Analyse der Referenzliteratur vornehme steht im ersten Kapitel die Klärung der Begriffe „Erziehung“ und „Therapie“ im Mittelpunkt. Ich hoffe, dass dadurch ein guter Einblick in das wissenschaftliche Verständnis und die beständigen Diskussionen über diese beiden Begriffe gegeben werden kann.
Im Anhang ist eine ausführliche Literaturrecherche dokumentiert, die ich im Rahmen dieser Hausarbeit durchgeführt habe.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

EINLEITUNG

1. BEGRIFFSBESTIMMUNGEN

1.1. Definition des Begriffs Erziehung

1.1.1. Begriffsdefinition nach Brezinka

1.1.2. Der Erziehungsbegriff nach Heid

1.1.2.1. Der ‚Absichtsbegriff’ der Erziehung

1.1.2.2. Der ‚Wirkungsbegriff’ der Erziehung

1.2. Definition des Begriffs Therapie

1.2.1. Das Wort Therapie im allgemeinem Sprachgebrauch

1.2.2. Das Bedeutungsumfeld des Begriffs Therapie

1.2.3. Das Eigentliche im Begriff Therapie

2. „THERAPIE STATT ERZIEHUNG?“ VON BÄRBEL SCHÖN – EINE KRITISCHE ANALYSE DES BUCHES

2.1. Inhaltsverzeichnis des Buches

2.2. Inhaltliche Zusammenfassung der einzelnen Kapitel

2.3. Betrachtung der formalen Aspekte des Werkes

2.4. Kritische Analyse einzelner Hauptaussagen

2.4.1. Aussage 1: „Im strengen Sinne beweisbar ist/[sind] meine These[n] nicht“

2.4.2. Aussage 2: „Meine Thesen beziehen sich auf das Alltagsverständnis von Erziehung“

2.4.3. Aussage 3: „Mangelnde professionelle (Selbst-)Kontrolle der therapeutischen Arbeit“ – auch heute noch aktuell?!

SCHLUSSBEMERKUNG

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Wechselverhältnis zwischen Erziehung und Therapie, wobei die zentralen Begriffe zunächst wissenschaftlich fundiert bestimmt werden. Das primäre Ziel ist eine kritische Auseinandersetzung mit der These einer zunehmenden "Therapeutisierung" pädagogischer und sozialer Arbeit anhand der Buchbesprechung von Bärbel Schön, um die Chancen und Risiken dieser Entwicklung für die pädagogische Praxis zu beleuchten.

  • Theoretische Abgrenzung der Begriffe Erziehung und Therapie.
  • Analyse des Wandels vom erzieherischen zum therapeutischen Deutungsmuster.
  • Untersuchung der Chancen und Risiken der Therapeutisierung pädagogischer Arbeitsfelder.
  • Kritische Reflexion über die professionelle Kontrolle therapeutischer Methoden.
  • Diskussion des Einflusses gesellschaftlicher Veränderungen auf Erziehungsprozesse.

Auszug aus dem Buch

1.2.3. Das Eigentliche im Begriff Therapie

An den bisherigen Erklärungsversuchen des Begriffs Therapie ist bereits die Schwierigkeit einer Definition deutlich geworden. Die verschiedenen wissenschaftlichen Richtungen geben dazu eher Beschreibungen seiner Bedeutung und des Zusammenhangs, in dem er verwendet wird. Der Grund für fehlende Definitionen im eigentlichen Sinne, liegt möglicherweise darin, dass es die Therapie nicht als konkret fassbaren und bezeichenbaren Gegenstand gibt. Zu diesem Gegenstand wird sie erst, wenn sie stattfindet (vgl. Schumann 1993, S. 185f.).

Es folgt eine Beschreibung des Begriffs Therapie, die eine Annäherung an das Eigentliche des Begriffs ermöglichen soll.

a. Hilfeleistung

Von Therapie wird immer dann gesprochen, wenn darunter Handlungsweisen verstanden werden, die zur Behebung oder Linderung eines leiblichen oder seelischen Schadens beitragen, der beim Individuum zu einem Leidensdruck geführt hat.

Die Handlungsweisen sind auf die in der Diagnose festgestellten Ursachen bezogen. Das Ziel therapeutischen Handelns ist darum nicht nur die Ursachen der Schädigung zu beseitigen und die Gesundheit wieder herzustellen, sondern darüber hinaus dem Individuum eine seinen Möglichkeiten entsprechende Teilhabe am Leben allgemein wieder zu ermöglichen.

Zusammenfassung der Kapitel

BEGRIFFSBESTIMMUNGEN: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Fundierung, indem es die Begriffe Erziehung und Therapie mittels verschiedener wissenschaftlicher Positionen (u.a. Brezinka, Heid, Schumann) differenziert und analysiert.

„THERAPIE STATT ERZIEHUNG?“ VON BÄRBEL SCHÖN – EINE KRITISCHE ANALYSE DES BUCHES: Im Hauptteil erfolgt eine kritische Rezension des Werkes von Bärbel Schön, wobei der Fokus auf dem Wandel der Deutungsmuster, den Chancen und Problemen der Therapeutisierung sowie einer eingehenden Prüfung zentraler Thesen der Autorin liegt.

Schlüsselwörter

Erziehung, Therapie, Therapeutisierung, Pädagogik, Sozialisation, Deutungsmuster, Psychoanalyse, Verhaltensmodifikation, Psychotherapie, professionelle Kontrolle, Erziehungswissenschaft, Handlungsfähigkeit, Individualisierung, Normalisierung, Selbstbestimmung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung des komplexen Verhältnisses zwischen Erziehung und Therapie und beleuchtet kritisch, wie therapeutische Denkmuster zunehmend pädagogische Arbeitsbereiche beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Begriffsdefinition von Erziehung und Therapie, die Analyse des gesellschaftlichen Wandels hin zu therapeutischen Deutungsmustern sowie die kritische Reflexion über die Qualität und Kontrolle therapeutischer Interventionen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel besteht darin, auf Basis der Buchbesprechung von Bärbel Schön aufzuzeigen, wie sich erzieherische und therapeutische Ansätze überschneiden und welche Chancen sowie Gefahren sich daraus für die pädagogische Praxis ergeben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse: Sie kombiniert eine theoretische Begriffsbestimmung mit einer kritischen Buchbesprechung und gleicht die Thesen der Autorin mit weiterführender Literatur und aktuellen wissenschaftlichen Diskursen ab.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Referenzliteratur, eine inhaltliche Zusammenfassung des Werkes von Bärbel Schön, die Betrachtung formaler Aspekte sowie eine tiefgehende kritische Analyse ausgewählter Hauptaussagen der Autorin.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Erziehung, Therapie, Therapeutisierung, Pädagogik, Sozialisation, Psychotherapie und professionelle Selbstkontrolle.

Wie bewertet der Autor die "Therapeutisierung" pädagogischer Arbeit?

Der Autor erkennt sowohl Chancen, wie die bessere Wahrnehmung des Menschen als aktives Subjekt, warnt aber gleichzeitig eindringlich vor Gefahren wie der Stigmatisierung, der Entmachtung des Klienten und der mangelnden professionellen Kontrolle therapeutischer Methoden.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Erziehung und Therapie für den Autor wichtig?

Die Unterscheidung ist entscheidend, um zu vermeiden, dass pädagogische Prozesse vorschnell als krankhaft definiert oder therapeutische Maßnahmen ohne ausreichende methodische Fundierung unkritisch in den Alltag übertragen werden.

Ende der Leseprobe aus 44 Seiten  - nach oben

Details

Titel
"Therapie statt Erziehung?"
Untertitel
Begriffsbestimmung und eine kritische Buchbesprechung
Hochschule
Universität Augsburg  (Phil.-Soz. Fakultät)
Veranstaltung
Erziehungsprozesse und –erfolge durch systematische Verhaltensbeeinflussung
Note
1,0
Autor
Markus Bensch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
44
Katalognummer
V125198
ISBN (eBook)
9783640300471
ISBN (Buch)
9783640305308
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Therapie Erziehung Erziehungsprozesse Verhaltensbeeinflussung Brezinka Heid
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Markus Bensch (Autor:in), 2007, "Therapie statt Erziehung?", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/125198
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  44  Seiten
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