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Vorunterrlichtliche Vorstellungen und deren Erhebung

Titel: Vorunterrlichtliche Vorstellungen und deren Erhebung

Seminararbeit , 2002 , 15 Seiten , Note: 1

Autor:in: Anne Kaufmann (Autor:in)

Didaktik - Biologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Unter vorunterrichtlichen Vorstellungen versteht man das Wissen der Kinder, das bereits vor dem ersten Kontakt mit Schule und Lernen besteht. Diese Vorstellungen sind durch Alltagserfahrungen gefestigt und stimmen meist nicht mit den naturwissenschaftlichen Erklärungen überein. Das bedeutet, dass sich bei den Schülern bereits festgefahrene Denkstrukturen gebildet haben, welchen hartnäckig vertreten werden.
Die Sichtweisen, die sich in einem Langwierigen Anpassungsprozess an Lebenssituationen stabilisiert haben und bei der Anwendung auf den Alltag meistens als richtig erwiesen haben . Diese Vorstellungen entstehen durch ein zufällig aufsteigendes Interesse des Kindes an einem gewissen, meist neuen Zusammenhang.
Die Vorstellungen der Kinder meist lokal begrenzt und beruhen auf simplen Schlussfolgerungen aus bereits bekanntem Wissen, z.B. dass ein Stein herunter fällt, weil er schwer ist. Die Erdanziehungskraft wird dabei, wie auch andere Faktoren, nicht berücksichtigt .
Allerdings sind nicht alle Vorstellungen gleich. Verankerte und sogenannte Ad- hoc- Vorstellungen gilt es hierbei zu unterscheiden. Ad- hoc- Vorstellungen entstehen, wenn Schüler mit etwas konfrontiert werden, zu dem sie sich noch keinerlei Wissen angeeignet haben. Die allgemeinen Vorstellungen hingegen haben sich tief verankert und einen Verbrauchscharakter angenommen. Dies bedeutet, dass sie sich in Alltagssituationen bereits bewiesen haben und somit schwieriger zu ändern sind.
Da die vorunterrichtlichen Vorstellungen eine Auslegung von neuen Aspekten überhaupt erst ermöglichen, geschieht es häufig dass Schüler das zu Lernende falsch verstehen und so Lernschwierigkeiten entstehen können. Daher ist es wichtig zu wissen, woher die Vorstellungen stammen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Sachanalyse

1.1 Was sind vorunterrichtliche Vorstellungen?

1.2 Woher stammen die vorunterrichtlichen Vorstellungen?

1.3 Was versteht man unter Lernen?

1.4 Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Vorstellungen und dem Lernen?

1.5 Wie kann man vorunterrichtliche Vorstellungen erheben?

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von vorunterrichtlichen Vorstellungen bei Kindern im Sachunterricht. Das primäre Ziel ist es, den Ursprung dieser Vorstellungen zu ergründen, ihren Einfluss auf den Lernprozess darzulegen und aufzuzeigen, wie Lehrer durch gezielte Unterrichtsstrategien einen konstruktiven Konzeptwechsel anregen können.

  • Definition und Herkunft vorunterrichtlicher Vorstellungen
  • Kognitive Prozesse und die Rolle des Gedächtnisses beim Lernen
  • Zusammenhang zwischen kindlichen Denkstrukturen und wissenschaftlichem Wissen
  • Unterrichtsmethoden zur Erhebung und Weiterentwicklung von Vorstellungen

Auszug aus dem Buch

1.1 Was sind vorunterrichtliche Vorstellungen?

Unter vorunterrichtlichen Vorstellungen versteht man das Wissen der Kinder, das bereits vor dem ersten Kontakt mit Schule und Lernen besteht. Diese Vorstellungen sind durch Alltagserfahrungen gefestigt und stimmen meist nicht mit den naturwissenschaftlichen Erklärungen überein. Das bedeutet, dass sich bei den Schülern bereits festgefahrene Denkstrukturen gebildet haben, welchen hartnäckig vertreten werden.

Die Sichtweisen, die sich in einem Langwierigen Anpassungsprozess an Lebenssituationen stabilisiert haben und bei der Anwendung auf den Alltag meistens als richtig erwiesen haben. Diese Vorstellungen entstehen durch ein zufällig aufsteigendes Interesse des Kindes an einem gewissen, meist neuen Zusammenhang.

Die Vorstellungen der Kinder meist lokal begrenzt und beruhen auf simplen Schlussfolgerungen aus bereits bekanntem Wissen, z.B. dass ein Stein herunter fällt, weil er schwer ist. Die Erdanziehungskraft wird dabei, wie auch andere Faktoren, nicht berücksichtigt.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Sachanalyse: Dieses Kapitel liefert die theoretische Basis über die Beschaffenheit kindlicher Wissensstrukturen und deren Entstehung im Alltag.

1.1 Was sind vorunterrichtliche Vorstellungen?: Hier wird definiert, dass Kinder mit festen, aber oft wissenschaftlich inkorrekten Vorstellungen in den Unterricht kommen, die durch Alltagserfahrungen geprägt sind.

1.2 Woher stammen die vorunterrichtlichen Vorstellungen?: Das Kapitel erläutert, dass kognitive Modelle ab der Geburt durch Beobachtungen, Medien und soziale Einflüsse kontinuierlich aufgebaut werden.

1.3 Was versteht man unter Lernen?: Hier wird der Prozess der Informationsverarbeitung zwischen Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis sowie die Bedeutung des aktiven Wissensaufbaus durch Umstrukturierungsprozesse beleuchtet.

1.4 Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Vorstellungen und dem Lernen?: Dieses Kapitel verdeutlicht, dass eine langfristige Veränderung von Vorstellungen nur durch einen behutsamen "Theoriewandel" und die aktive Einbindung der Vorerfahrungen möglich ist.

1.5 Wie kann man vorunterrichtliche Vorstellungen erheben?: Abschließend werden Unterrichtsstrategien wie der »learning – cycle« oder das fünf-Phasen-Modell vorgestellt, um Schülervorstellungen gezielt aufzugreifen und einen Konzeptwechsel zu fördern.

Schlüsselwörter

Vorunterrichtliche Vorstellungen, Sachunterricht, Konzeptwechsel, Lernprozess, Gedächtnis, kognitive Modelle, Alltagserfahrungen, Konstruktivismus, Didaktik, Wissensaufbau, Unterrichtsstrategien, Piaget, Assimilation, Akkomodation, Transfer.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Rolle des Vorwissens von Kindern im Biologie-Sachunterricht und wie dieses Wissen den Lernprozess beeinflusst.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Definition von Schülervorstellungen, die Funktionsweise des menschlichen Gedächtnisses und methodische Ansätze für einen erfolgreichen Konzeptwechsel im Unterricht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Lehrer vorunterrichtliche Vorstellungen als Basis nutzen können, statt sie zu ignorieren oder als falsch abzuwerten.

Welche wissenschaftlichen Theorien werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf kognitionspsychologische Grundlagen sowie Theorien von Jean Piaget zum Lernen und zur kognitiven Anpassung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Entstehung von Wissen, die Unterscheidung zwischen prozeduralem und deklarativem Wissen und die Notwendigkeit von Umstrukturierungsprozessen beim Lernen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Konzeptwechsel, vorunterrichtliche Vorstellungen, kognitive Entwicklung und didaktische Unterrichtsgestaltung charakterisiert.

Was unterscheidet "Ad-hoc"-Vorstellungen von allgemeinen Vorstellungen?

Allgemeine Vorstellungen sind tief im Wissensnetz verankert und haben einen Verbrauchscharakter, während Ad-hoc-Vorstellungen spontan bei neuen, unbekannten Situationen gebildet werden.

Warum ist das Bild des "Nürnberger Trichters" heute irrelevant?

Weil modernes Lernen nicht passiv erfolgt, sondern den Schüler als aktiven Gestalter seines eigenen Lernprozesses begreift, der auf bestehendem Wissen aufbaut.

Welche Rolle spielt die Äquilibration nach Piaget?

Sie dient dazu, das durch neue Informationen entstandene kognitive Ungleichgewicht wieder auszugleichen und das Wissen auf ein höheres Niveau zu heben.

Warum ist ein "Transfer" für Schüler schwierig?

Der Transfer erfordert, dass Lernende ihr Wissen aus einem spezifischen Kontext herauslösen und abstrahieren, was hohe kognitive Anforderungen stellt.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vorunterrlichtliche Vorstellungen und deren Erhebung
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main  (Institut für Didaktik der Biologie)
Note
1
Autor
Anne Kaufmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
15
Katalognummer
V125188
ISBN (Buch)
9783640306671
ISBN (eBook)
9783640308569
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Vorunterrlichtliche Vorstellungen Erhebung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anne Kaufmann (Autor:in), 2002, Vorunterrlichtliche Vorstellungen und deren Erhebung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/125188
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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