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Positives Denken. Eine Analyse der negativen Konsequenzen für Individuum und Gesellschaft

Title: Positives Denken. Eine Analyse der negativen Konsequenzen für Individuum und Gesellschaft

Term Paper , 2021 , 18 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Psychology - Social Psychology

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Dieser Arbeit setzt sich mit den negativen Konsequenzen Positiven Denkens auseinander. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen wird erörtert, inwiefern sich hieraus ergebende Risiken und Gefahren auch als ein Problem für unsere Gesellschaft darstellen. Daher wird das Positive Denken, ein Lebenskonzept oder Ideologie, welche Optimismus als bedingungsloses Versprechen für persönlichen Erfolg postuliert, kritisch beleuchten.

Zu Beginn wird die gegenwärtige Forschungsrichtung der Positiven Psychologie, eine Forschung, welche die Bedeutung von positiven Empfindungen für das persönliche Wohlbefinden untersucht und diskutiert, in dessen Grundzügen wiedergeben. In diesem Zusammenhang werden auch die Relevanz, der Nutzen sowie die Gefahren von Optimismus in ihren Argumenten abgebildet. Darauffolgend wird die Arbeit das Positive Denken definieren und von der Positiven Psychologie abgrenzen. Hierfür wird sich die Ausführung auf populärwissenschaftliche Literatur und den öffentlichen Diskurs darüber stützen, da es sich beim Positiven Denken um keine wissenschaftliche Forschung, sondern um ein von Ratgeberliteraturen formuliertes Lebenskonzept handelt. Schwerpunkt hierbei ist es herauszuarbeiten, inwieweit diese konsequent optimistische Weltanschauung gesundheitsschädlich sein kann.

Um die Tragweite und Kontaktpunkte von Positivem Denken in unserer Gesellschaft skizzieren zu können, wird dessen Einfluss in drei Wirkungsweisen nachgezeichnet. Einerseits wird die tragende Rolle von sozialen Netzwerken und öffentlichen Medien angeführt. Bezugnehmend zum aktuellen Kontext wird im anschließenden Kapitel auf die Problematik des Positiven Denkens und die Mechanismen von Positivität während der Covid-19-Pandemie und den damit einhergehenden psychischen Belastungen eingegangen. Abschließend werden alle Erkenntnisse zusammengefasst, um einen Überblick über die negativen Konsequenzen von Positivem Denken für Individuum und Gesellschaft zu gewinnen. Zudem wird dazu angeregt, positive Denkmuster zu hinterfragen, Risiken zu erkennen und so negativen Konsequenzen vorzubeugen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Positive Psychologie

2.1 Kritik

2.2 Optimismus

2.2.1 Nutzen und Gefahren

3 Positives Denken und Toxische Positivität

3.1 Negative Folgen

4 Auswirkungen auf die Gesellschaft

4.1 Realitätsverlust

4.2 Leistungsanspruch

4.3 Positivität während der Pandemie

5 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die negativen Auswirkungen des „Positiven Denkens“ als Lebenskonzept oder Ideologie auf das Individuum und die Gesellschaft. Dabei wird analysiert, inwiefern der Zwang zur ständigen Positivität zu psychischen Belastungen führt und wie diese Dynamik durch gesellschaftliche Strukturen und Medien verstärkt wird.

  • Kritische Auseinandersetzung mit der Positiven Psychologie und dem Konzept des Optimismus.
  • Analyse des Zusammenhangs zwischen Positivem Denken und Toxischer Positivität.
  • Untersuchung der gesellschaftlichen Auswirkungen, insbesondere durch Soziale Medien und den herrschenden Leistungsanspruch.
  • Betrachtung der Rolle von Positivität als Bewältigungsstrategie während der Corona-Pandemie.
  • Reflektion über die Bedeutung eines authentischen Umgangs mit dem gesamten Gefühlsspektrum.

Auszug aus dem Buch

3 Positives Denken und Toxische Positivität

Positives Denken ist eine Form des Optimismus und ein Lebenskonzept, welches mithilfe von positiven Leitsätzen und Affirmationen zu einer positiven Beeinflussung des Lebens beitragen soll. „Die zentrale Idee des Positiven Denkens besteht darin, in allen Lebenslagen das Gute zu sehen und für die schönen Dinge des Lebens dankbar zu sein“ (Schütz & Hoge, 2007, S. 23).

Als fragwürdig werden in diesem Zusammenhang vor allem gewisse Coaching-Methoden, wie sie in zahlreichen Ratgeberliteraturen oder im Internet zu finden sind, angesehen (vgl. Steinmeyer, 2020). Jene vermeintlichen Fachexpert*innen propagieren eine konsequent optimistische Weltanschauung (vgl. Steinmeyer, 2020). Das Programmieren von Gefühlszuständen wird gegenüber den Klient*innen als Erfolgsversprechen für ein glückliches Leben formuliert (vgl. Steinmeyer, 2020). Dabei werden Optimismus und Pessimismus stark vereinfacht dargestellt, obwohl es ein „komplexe[s] Zusammenspiel zwischen der menschlichen Persönlichkeit und ihrem sozialen Umfeld“ ist (Masurczak, 2021).

Beim Positiven Denkens wird versucht Rückschläge als Herausforderungen und damit als Chancen anzuerkennen. Scheich beschreibt dies als „Zweckoptimismus” (2001, S.99). Auch der Begriff Toxische Positivität wird in diesem Zusammenhang verwendet (vgl. Lukin, 2019).

„The phrase “toxic positivity” refers to the concept that keeping positive, and keeping positive only, is the right way to live your life. It means only focusing on positive things and rejecting anything that may trigger negative emotions.” (Lukin, 2019)

Toxische Positivität als Konzept des zwanghaften Positiv-Denkens führt zum Ausblenden beziehungsweise dem Unterdrücken aller negativen Emotionen. Diese Form der Verdrängung ist für die Verarbeitung, dem reflektierten Einschätzen der Realität und im Umgang mit persönlichen Rückschlägen hinderlich. Dies kann langfristig zu hoher psychischer Belastung führen (vgl. Scheich, 2001, S.11-15).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Allgegenwärtigkeit von Positivität während der Corona-Pandemie und definiert das Ziel der Arbeit, die negativen Konsequenzen dieses Lebenskonzepts kritisch zu hinterfragen.

2 Positive Psychologie: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der Positiven Psychologie sowie deren Kritikpunkte und differenziert zwischen verschiedenen Formen des Optimismus.

3 Positives Denken und Toxische Positivität: Hier wird Positives Denken als Ideologie definiert und das Konzept der Toxischen Positivität eingeführt, wobei insbesondere die negativen psychischen Folgen der Unterdrückung von Emotionen behandelt werden.

4 Auswirkungen auf die Gesellschaft: Dieses Kapitel analysiert den Realitätsverlust durch Soziale Medien, den gesellschaftlichen Leistungsanspruch und die Rolle von Positivitätszwang während der Pandemie.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, einen realitätsnahen, reflektierten Umgang mit dem gesamten Gefühlsspektrum anstelle einer einseitigen Positivitätsdoktrin zu etablieren.

Schlüsselwörter

Positives Denken, Positive Psychologie, Optimismus, Toxische Positivität, Leistungsgesellschaft, Soziale Medien, Mentale Gesundheit, Verdrängung, Emotionen, Selbstinszenierung, Ideologie, Resilienz, Pandemie, Selbstoptimierung, Psychische Belastung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht kritisch die negativen Konsequenzen des Lebenskonzepts „Positives Denken“ für den Einzelnen sowie die Gesellschaft.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Feldern gehören die Positive Psychologie, das Phänomen der Toxischen Positivität, die Rolle Sozialer Medien bei der Selbstinszenierung und die Auswirkungen des Leistungsdrucks.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das Ideal des Positiven Denkens als Ideologie zu psychischen Belastungen führen kann, anstatt wie versprochen Erfolg und Glück zu garantieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die populärwissenschaftliche Quellen, gesellschaftstheoretische Analysen und aktuelle psychologische Forschung miteinander verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Mechanismen der Positivität in Sozialen Medien, den Druck zum ständigen Erfolg in der modernen Leistungsgesellschaft und das Verhalten während der Covid-19-Pandemie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind unter anderem Positives Denken, Toxische Positivität, Leistungsgesellschaft, psychische Gesundheit und Selbstoptimierung.

Welche Rolle spielen Soziale Medien bei der Verbreitung von Positivität?

Soziale Medien fungieren als Verstärker, indem sie durch Algorithmen und das Fehlen von negativen Feedback-Optionen ein idealisiertes, von Problemen bereinigtes Lebensbild vermitteln.

Was bedeutet der Begriff „Toxische Positivität“ im Kontext der Pandemie?

Es bezeichnet das zwanghafte Bestreben, auch in der Ausnahmesituation der Pandemie ausschließlich positive Gefühle zuzulassen und produktiv zu sein, was zur Unterdrückung notwendiger Krisenbewältigung führt.

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Details

Title
Positives Denken. Eine Analyse der negativen Konsequenzen für Individuum und Gesellschaft
College
University of the Arts Berlin
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2021
Pages
18
Catalog Number
V1250179
ISBN (eBook)
9783346684752
ISBN (Book)
9783346684769
Language
German
Tags
Positive Psychologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2021, Positives Denken. Eine Analyse der negativen Konsequenzen für Individuum und Gesellschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1250179
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