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Einstellungsänderung, Vorurteile und Kreativität

Titel: Einstellungsänderung, Vorurteile und Kreativität

Einsendeaufgabe , 2021 , 33 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: MSc Maria-Magdalena Wetzinger (Autor:in)

Psychologie - Persönlichkeitspsychologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Einsendeaufgabe aus dem Modul Persönlichkeits- und Sozialpsychologie umfasst folgende Inhalte:
Theorien und Maßnahmen zur Einstellungsänderung, Begriffserläuterung Entstehung von „Vorurteil(en)“, Beispiele im Rahmen „Jung führt Alt“, Abgrenzung Intelligenz versus Kreativität, Messung der Kreativität, kreativitätsfördernde/-behindernde situative Einflüsse.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Aufgabe 1 - Einstellungsänderung

1.1 Einstellungen

1.2 Theorien und Maßnahmen zur Einstellungsänderung

2 Aufgabe 2 – Vorurteil

2.1 Begriffserläuterung „Vorurteil“

2.2 Entstehung von Vorurteilen

2.3 Beispiele im Rahmen „Jung führt Alt“

3 Aufgabe 3 - Kreativität

3.1 Abgrenzung Intelligenz versus Kreativität

3.2 Messung der Kreativität

3.3 Kreativitätsfördernde/-behindernde situative Einflüsse

Anlagen

Definitionen „Intelligenz“ und „Kreativität“

Messung von Kreativität

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit zentralen psychologischen Konstrukten, um deren Einfluss auf betriebliche Prozesse, soziale Interaktionen und individuelle Verhaltensweisen zu erläutern. Ziel ist es, ein Verständnis für die Mechanismen der Einstellungsänderung, die Entstehung von Vorurteilen im Arbeitskontext sowie die Potenziale und Faktoren der Kreativitätsmessung und -förderung zu schaffen.

  • Psychologische Grundlagen der Einstellungsbildung und -änderung.
  • Die Entstehung und Auswirkungen von Vorurteilen in intergenerationalen und multikulturellen Arbeitsumfeldern.
  • Differenzierung und Zusammenhang zwischen Intelligenz und Kreativität.
  • Methodische Ansätze zur Messung von Kreativität in Theorie und Praxis.
  • Situative und strukturelle Faktoren zur Förderung kreativer Prozesse in Unternehmen.

Auszug aus dem Buch

2.3 Beispiele im Rahmen „Jung führt Alt“

Mitarbeiter*innen und Unternehmen stehen heute vielen Herausforderungen entgegen: Neben einer herausfordernden Wirtschaft und deren wirtschaftspolitischer Folgen, zunehmender Komplexität, Dynamik und Schnelligkeit bewirkt steigernder Druck zunehmend psychosoziale Kosten, die oft kaum abzuschätzen sind (Dallwitz-Wegner, 2016, S. 11). Junge Mitarbeitende wuchsen mit vielfältigen Technologien und Kommunikationsmöglichkeiten auf, die Verhaltensweisen und Erwartungen prägten. Langjährig erfahrene Mitglieder des Teams verfügen über Expertenwissen, das sich auch auf grundlegendere Lebensfragen bezieht und in beachtenswerten Urteilen und Ratschlägen aufzeigt. Diese Weisheit, oder auch Intelligenz des Alters nach Baltes & Smith, zeigt sich in Mechanik und Pragmatik, z. B. als wissensgebundene Intelligenz, welche die erworbene Berufsexpertise reflektierend nutzt. Laut ihnen kommt es erst im fortgeschrittenen Alter zu Leistungsspitzen durch folgende Stärken wie praktische, sowie soziale Intelligenz und die Integration kognitiver und affektiver Komponenten. Diese Verbindung von Verstand und Gefühl gelingt Älteren generell leichter und entspricht der Eigenschaftskomponente Vernunft (1990, S. 127). Trotzdem gibt es Vorurteile gegenüber alten Menschen (Krings & Kluge, 2008)

Beispiel 1: Junge Führungskraft führt ältere Mitarbeiter – soziale Kategorisierung, „wir“ gegen „sie“: Oft bilden sich in Firmen altersangepasste Grüppchen und es macht sich das Gefühl breit „wir“ versus „die Anderen“ – im Sinne von „wir Alten“ : „die Jungen“. Das steigert sich besonders, wenn eine junge Person erfahrenere Mitarbeitende führt. Dann passiert es sehr schnell, dass „die Jungen/der Junge“ gar nichts mehr richtig machen, denn erstens fehle ihnen sowieso die Erfahrung, sie sind zu motiviert, zu engagiert, zu leistungsfähig und gut ausgebildet, wirken zu attraktiv, scheinen nur Augenmerk auf Freizeit und eine darauf ausgerichtete Work-Life-Balance zu haben und dadurch doch wieder nur egoistisch und nicht loyal.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Aufgabe 1 - Einstellungsänderung: Dieses Kapitel erläutert die psychologischen Komponenten von Einstellungen und analysiert verschiedene Theorien und Interventionsmaßnahmen, wie etwa die kognitive Dissonanz oder persuasive Kommunikation, zur bewussten Einstellungsänderung.

2 Aufgabe 2 – Vorurteil: Hier werden Definition, Entstehung sowie die sozialen Funktionen von Vorurteilen untersucht, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf praxisnahen Beispielen wie dem Generationenkonflikt „Jung führt Alt“ im Arbeitsalltag liegt.

3 Aufgabe 3 - Kreativität: Dieses Kapitel widmet sich der wissenschaftlichen Definition von Kreativität in Abgrenzung zur Intelligenz und bietet einen Überblick über verschiedene psychometrische Messmethoden sowie situative Faktoren, die Kreativität in Organisationen hemmen oder fördern können.

Schlüsselwörter

Einstellungsänderung, Kognitive Dissonanz, Persuasive Kommunikation, Vorurteile, Soziale Diskriminierung, Gruppenkonflikte, Kreativität, Intelligenz, Divergentes Denken, Kreativitätsmessung, Arbeitsumgebung, Organisationspsychologie, Generationenkonflikt, Personalentwicklung, Mitarbeiterführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt grundlegende psychologische Themenfelder, namentlich Einstellungspsychologie, Vorurteilsforschung und Kreativitätsdiagnostik, mit Fokus auf deren Anwendung und Relevanz im beruflichen und organisationalen Kontext.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Schwerpunkte sind die Methoden der Einstellungsänderung, die Entstehung von Stereotypen und Vorurteilen sowie die Bedingungen für optimale Kreativität in Teams und Unternehmen.

Was ist das Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, theoretische psychologische Konstrukte auf aktuelle Herausforderungen im Berufsalltag zu übertragen, um für Führungskräfte und Personaler Handlungsempfehlungen abzuleiten.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse relevanter psychologischer Fachliteratur, Theorien (z. B. Theorie der kognitiven Dissonanz, Theorie des überlegten Handelns) und zeigt empirische Befunde zu Testverfahren auf.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil ist in drei Sektionen unterteilt: Einstellungsänderung (Theorien und Maßnahmen), Vorurteile (Begriffsbestimmung und Beispiele im Arbeitskontext) und Kreativität (Definition, Messung und Einflussfaktoren).

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Sozialpsychologie, Einstellungs- und Vorurteilsforschung, Kreativität, Organisationspsychologie und Personalführung charakterisieren.

Wie unterscheidet sich der Ansatz bei der Kreativitätsmessung?

Die Arbeit differenziert zwischen verschiedenen Ansätzen, wie der Messung kreativer Prozesse, der Personeneigenschaften, der Produkte selbst und der Prüfung der förderlichen bzw. hemmenden Arbeitsumgebung.

Wie erklärt die Arbeit das Phänomen „Jung führt Alt“?

Es wird als Resultat sozialer Kategorisierung und Bildung von „Wir-gegen-die“-Gruppen beschrieben, das durch unterschiedliche Erwartungshaltungen, technologische Kompetenzunterschiede und defensive Schutzbedürfnisse des Selbstwertgefühls beider Seiten verstärkt wird.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Einstellungsänderung, Vorurteile und Kreativität
Hochschule
SRH Fernhochschule  (Beratung und Coaching)
Veranstaltung
Persönlichkeits- und Sozialpsychologie
Note
1,0
Autor
MSc Maria-Magdalena Wetzinger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
33
Katalognummer
V1244978
ISBN (eBook)
9783346672360
Sprache
Deutsch
Schlagworte
einstellungsänderung vorurteile kreativität SRH
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
MSc Maria-Magdalena Wetzinger (Autor:in), 2021, Einstellungsänderung, Vorurteile und Kreativität, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1244978
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  33  Seiten
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