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Das nizäno-konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis

DIe zentrale Formulierung des christlichen Glaubens an den dreifaltigen Gott

Titel: Das nizäno-konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis

Hausarbeit , 2022 , 16 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Katja Rommel (Autor:in)

Theologie - Systematische Theologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Arbeit wird das nizäno-konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis hinsichtlich seiner christologischen Aussagen und der Aussagen zum Heiligen Geist untersucht. Als Hauptquelle dienen die Bekenntnisse von Nizäa und Konstantinopel. Einer Veranschaulichung der Inhalte, der Entwicklungsgeschichte, ihrer Formulierungen und der damit verbundenen Auseinandersetzungen und Probleme dient der vorangestellte kurze Einblick in die Themenschwerpunkte der beiden Konzile.

Wie wichtig die historische Einbettung für das adäquate Verständnis der Aussagen ist, lässt exemplarisch Unterpunkt 2.6 erkennen, in dem es um die konstantinopolitanischen Ergänzungen zu Jesus Christus geht. Hier wird deutlich, wie die Konzilsväter in Konstantinopel versuchten, die christologischen Aussagen aus Nizäa biblisch abzusichern und damit zu legitimieren.

Dem leichteren Nachvollzug dieser Ausführungen dient die Synopse im Anhang, in der die beiden Glaubensbekenntnisse von Nizäa und Konstantinopel einander gegenübergestellt sind. Welche Auswirkungen kleine Textergänzungen haben können, lässt sich am „Filioque“-Zusatz veranschaulichen, der Ende des sechsten Jahrhunderts von der Westkirche dem nizäno-konstantinopolitanischen Symbolum hinzugefügt wurde und dessen päpstliche Bestätigung im Jahre 1014 erfolgte. Dieser Zusatz besagte, dass der Heilige Geist nicht nur aus dem Vater, sondern auch aus dem Sohn hervorgeht. Das „Filioque“ ist bis zum heutigen Tag einer der wesentlichen theologischen Streitpunkte zwischen der römisch-katholischen und der orthodoxen Kirche.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

A Einleitung

B Hauptteil

1. Das nizäno-konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis

2. Aussagen zu Jesus Christus

3. Aussagen zum Heiligen Geist

C Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das nizäno-konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis als zentrale Formulierung des christlichen Glaubens an den dreifaltigen Gott, wobei der Fokus auf den christologischen Aussagen sowie der Rolle des Heiligen Geistes liegt, um die theologische Verzahnung der beiden Konzile von Nizäa und Konstantinopel aufzuzeigen.

  • Historische Einordnung der Konzile von Nizäa und Konstantinopel
  • Analyse des Vater-Sohn-Verhältnisses und der Gottheit Jesu Christi
  • Untersuchung der Rolle und Wesensbestimmung des Heiligen Geistes
  • Biblische Legitimierung der Bekenntnisinhalte
  • Vergleich der Bekenntnisse zur Verdeutlichung theologischer Entwicklungen

Auszug aus dem Buch

2.1 Herr (Kyrios)

In der dritten Zeile des nizäno-konstantinopolitanischen Symbolums wendet sich das Bekenntnis „an (den) einen Herrn Jesus Christus“. Der Titel „Herr“ (Kyrios) ist in der Septuaginta die Bezeichnung für Gott, dessen Namen aus Ehrfurcht nicht mehr genannt werden durfte. Als auch dem Sohn Jesus Christus nach seiner Auferstehung dieser Hoheitstitel, als dem zu Gott Erhöhten, zugesprochen wurde (vgl. Phil 2,9.11)13, ließ dies die Göttlichkeit Jesu bereits anklingen. Im Neuen Testament findet sich dieser Hoheitstitel Jesu insgesamt 700mal.14 So unterstreicht diese Aussage „Jesus ist der Herr“ die Gottheit seiner Person.

Zusammenfassung der Kapitel

A Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung des nizäno-konstantinopolitanischen Glaubensbekenntnisses ein und erläutert die methodische Vorgehensweise sowie die historische Relevanz der Konzile.

B Hauptteil: Der Hauptteil analysiert detailliert die Aussagen des Bekenntnisses zu Jesus Christus und zum Heiligen Geist im Kontext der historischen Auseinandersetzungen.

1. Das nizäno-konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Konzile von Nizäa und Konstantinopel als Grundlage der dogmatischen Formulierungen.

2. Aussagen zu Jesus Christus: Hier werden zentrale Hoheitstitel und Aspekte wie die Fleischwerdung Jesu exegetisch und historisch beleuchtet.

3. Aussagen zum Heiligen Geist: Dieses Kapitel widmet sich der Entwicklung der Lehre über den Heiligen Geist und seiner Bedeutung als Lebensspender und Teil der Trinität.

C Schluss: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die bis heute bestehende Gültigkeit des Glaubensbekenntnisses als Essenz der christlichen Lehre.

Schlüsselwörter

Glaubensbekenntnis, Nizäa, Konstantinopel, Trinität, Jesus Christus, Heiliger Geist, Dogma, Gottheit, Wesenseinheit, Konzilsgeschichte, Christologie, Vater-Sohn-Verhältnis, Pneumatomachen, Arianismus, Liturgie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das nizäno-konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis als fundamentale Zusammenfassung des christlichen Trinitätsglaubens.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Schwerpunkte sind die christologischen Aussagen, die Gottheit Jesu sowie die Theologie des Heiligen Geistes im Spannungsfeld der altkirchlichen Konzile.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Entwicklung der dogmatischen Formulierungen und deren biblische Absicherung innerhalb der Bekenntnisse von Nizäa und Konstantinopel aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theologische und historische Analyse der Bekenntnistexte sowie auf die Auswertung einschlägiger kirchengeschichtlicher und dogmatischer Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einleitung zu den Konzilen sowie exegetische Erläuterungen zu den Abschnitten über Jesus Christus und den Heiligen Geist.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Trinität, Gottheit, Wesensgleichheit (homousios), Konzilsgeschichte und die bleibende Bedeutung des Glaubensbekenntnisses für die Liturgie.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen "usia" und "hypostasis" eine wichtige Rolle?

Diese Unterscheidung war entscheidend, um das theologische Dilemma zu lösen, ob innerhalb der Gottheit eine echte personale Unterscheidung besteht, was schließlich zur kappadokischen Formel von einem Wesen in drei Personen führte.

Welche Bedeutung hat das "Filioque" für das Bekenntnis?

Das von der Westkirche hinzugefügte Filioque, das besagt, dass der Heilige Geist auch vom Sohn ausgeht, stellt bis heute einen wesentlichen theologischen Streitpunkt zwischen der römisch-katholischen und der orthodoxen Kirche dar.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das nizäno-konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis
Untertitel
DIe zentrale Formulierung des christlichen Glaubens an den dreifaltigen Gott
Hochschule
Katholische Akademie Domschule Würzburg
Veranstaltung
Grundkurs Theologie
Note
1,0
Autor
Katja Rommel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
16
Katalognummer
V1244169
ISBN (eBook)
9783346670465
ISBN (Buch)
9783346670472
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Nizäa Konzil Konstantinopel christliches Glaubensbekenntni Heiliger Geist Jesus Gott Filioque Symbolum Ökumene
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katja Rommel (Autor:in), 2022, Das nizäno-konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1244169
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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