Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Theologie - Vergleichende Religionswissenschaft

Theologie aus dem Dialog

Titel: Theologie aus dem Dialog

Essay , 2017 , 10 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anja M. Metzentien (Autor:in)

Theologie - Vergleichende Religionswissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Anhand aktueller christlich-muslimischer Gesprächsthemen zeigt diese Hausarbeit exemplarisch auf, was komparative Theologie als Theologie aus dem Dialog religionstheologisch zu leisten vermag. Welche weiterführende komparative Perspektive der christlich-buddhistische Dialog zur Soteriologie eröffnen kann soll hier ebenfalls skizziert werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was kann Theologie aus dem Dialog religionstheologisch leisten?

2.1. Komparative Theologie – eine Theologie aus dem Dialog

2.2. Textzeugen aus dem Dialog – eine theologische Neubewertung des Islams

2.3. Komparative Perspektive des christlich-buddhistische Dialoges zur Soteriologie

3. Resümee

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den noch jungen Forschungsansatz der komparativen Theologie, um aufzuzeigen, wie ein theologischer Dialog jenseits rein binentheologischer Standpunkte methodisch geführt werden kann. Dabei wird analysiert, wie diese Perspektive das Verständnis zwischen dem Christentum, dem Islam und dem Buddhismus vertiefen kann, ohne dabei in einen bloßen Relativismus zu verfallen.

  • Grundlagen und Ziele der komparativen Theologie
  • Die Rolle des II. Vatikanischen Konzils als Wegbereiter für den interreligiösen Dialog
  • Methodische Ansätze zur Interpretation heiliger Texte im interreligiösen Vergleich
  • Die christlich-muslimische Gesprächsbasis als Erkenntnisquelle
  • Der christlich-buddhistische Dialog und dessen soteriologische Herausforderungen

Auszug aus dem Buch

2.1. Komparative Theologie – eine Theologie aus dem Dialog

Forscht man danach, woher die komparative Theologie kommt und was ihre Ziele sind, so stößt man auf den gern zitierten Terminus „discursus academica de theologia comparativa“ des neuzeitlichen Professors of Divinity am University and King's College of Aberdeen, James Garden. Garden und andere Professoren versuchten im Kontext neuzeitlicher und aufklärerischer Aufbrüche, eine Art vergleichende Religionsgeschichte als akademische Disziplin zu etablieren, wobei die Begriffe „comparative theology“ und „religious studies“ oft miteinander konkurrierten und selbst im 19. Jahrhundert „comparative theology“ noch ein weit verbreiteter Begriff für eine ganze Sparte an Literatur mit unterschiedlichen Ausprägungen war. Nicht unwesentlich wird hierbei auch die Erbauungsliteratur der Missionare ihre Rolle gespielt haben.

Die tragende wissenschaftliche Methode der komparativen Theologie ist dabei stets der Vergleich gewesen und geblieben, was allerdings durchaus mit einigen Schwierigkeiten einhergehen und in eine gewisse Double-bind-Situation führen kann. Zum einen ist das Vergleichen die akademische Disziplin, mit der sich bereits die Religionsgeschichte bzw. seit dem 19. Jahrhundert die Religionswissenschaft als eigenständige Wissenschaft zu positionieren und auszuweisen sucht, zum anderen ist Religion, wie Jürgen Mohn hierzu schreibt, „per se ein komparativer Gegenstand einer kultur-, gesellschafts- und geschichtsvergleichenden Disziplin“. Demzufolge steht jede Aussage über Religion prinzipiell in einem komparativen Aussagekontext, was allerdings dazu führt, dass mit „einem komparativen Vorgehen als Methode und als Theorieelement einer religionswissenschaftlichen Religionstheorie […] jeder Diskurs über Religion, also auch der wissenschaftliche, zugleich in den Gegenstandsbereich zurück“ fällt. Mit anderen Worten, jede theologische Systematik einer Religion beruht formal auf Axiomen, von denen ausgehend sie im Vergleich mit anderen Religionen ihre Theoreme ableitet, die zugleich immer auch einer wissenschaftlichen Akzeptanz ausgesetzt sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in den Forschungsansatz der komparativen Theologie ein, der konstruktive Beziehungen zu anderen Religionen sucht, ohne vom eigenen theologischen Standpunkt auszugehen.

2. Was kann Theologie aus dem Dialog religionstheologisch leisten?: Dieses Kapitel untersucht die methodischen Grundlagen und die historische Entwicklung der komparativen Theologie als Antwort auf religiöse Pluralität.

2.1. Komparative Theologie – eine Theologie aus dem Dialog: Hier erfolgt eine Auseinandersetzung mit den Ursprüngen und der wissenschaftlichen Methode des Vergleichens innerhalb der Theologie.

2.2. Textzeugen aus dem Dialog – eine theologische Neubewertung des Islams: Der Text beleuchtet die Bedeutung textkritischer Exegese des Korans, um einen Dialog auf Augenhöhe zwischen den monotheistischen Traditionen zu ermöglichen.

2.3. Komparative Perspektive des christlich-buddhistische Dialoges zur Soteriologie: Dieses Kapitel vergleicht die unterschiedlichen soteriologischen Konzepte, insbesondere die christliche Gnadenerlösung mit dem buddhistischen Streben nach Ich-Entgrenzung.

3. Resümee: Das Resümee fasst zusammen, dass Dialogkonzepte das Herzstück der komparativen Theologie bilden und durch eine intuitive Schriftbetrachtung den eigenen Horizont weiten können.

Schlüsselwörter

Komparative Theologie, Religionswissenschaft, Interreligiöser Dialog, Nostra Aetate, Soteriologie, Koran-Exegese, Christentum, Islam, Buddhismus, Religionstheologie, Heilshoffnung, Schriftauslegung, Pluralismus, James Garden, Angelika Neuwirth.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der komparativen Theologie als innovativem Forschungsansatz, der darauf abzielt, religiöse Traditionen in einen konstruktiven Dialog zu bringen, ohne die jeweilige Andersheit zu nivellieren.

Welches Ziel verfolgt die Autorin mit dieser Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie komparative Theologie als „Theologie aus dem Dialog“ religionstheologisch leisten kann, Gemeinsamkeiten und Kontraste zwischen Religionen wissenschaftlich fundiert zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Autorin nutzt primär die Methode des komparativen Vergleichs, ergänzt durch Ansätze der Schriftauslegung und die Einbeziehung historischer Textzeugen, um einen neutralen Boden für den interreligiösen Austausch zu schaffen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung der Theologie nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil, die Herausforderungen christlich-muslimischer Gespräche sowie die soteriologischen Unterschiede zwischen christlichem Offenbarungsglauben und buddhistischen Lehrtraditionen.

Was sind die wichtigsten Charakteristika der komparativen Theologie laut der Autorin?

Sie zeichnet sich durch die Abkehr von monopolistischem Wahrheitsanspruch, die Wertschätzung der Andersheit und das methodische Vorgehen aus, bei dem man nicht vom eigenen Standpunkt aus die andere Religion bewertet.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Grundlegung der komparativen Theologie, die exemplarische Anwendung auf den islamisch-christlichen Dialog via Textzeugen sowie einen Vergleich mit dem buddhistischen Verständnis von Erlösung.

Wie unterscheidet sich der christlich-buddhistische Dialog von anderen untersuchten Ansätzen?

Der Dialog mit dem Buddhismus ist besonders herausfordernd, da er keinerlei Verbindung zum biblischen Kanon besitzt, was die Suche nach vergleichbaren Elementen des spirituellen Erlebens und der Transformation erfordert.

Welche Rolle spielt die Konzilserklärung "Nostra Aetate" in der Argumentation?

Die Autorin hebt Nostra Aetate als bedeutende Zäsur hervor, die den Weg für eine neue Identitätsbestimmung der katholischen Kirche in einer religiös-pluralistischen Welt geebnet hat.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Theologie aus dem Dialog
Hochschule
Universität Luzern
Veranstaltung
Komparative Theologie
Note
1,0
Autor
Anja M. Metzentien (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
10
Katalognummer
V1242831
ISBN (eBook)
9783346667496
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Komparative Theologie Dialog Religionen Textzeugen christlich-muslimisch christlich-buddhistisch
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anja M. Metzentien (Autor:in), 2017, Theologie aus dem Dialog, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1242831
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  10  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum