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Ein Vergleich der Personenkulte um Rudi Dutschke und Greta Thunberg

Titel: Ein Vergleich der Personenkulte um Rudi Dutschke und Greta Thunberg

Facharbeit (Schule) , 2022 , 23 Seiten , Note: 14,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Weltgeschichte - Allgemeines und Vergleiche

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wie kam es zu der Idealisierung der Person Rudi Dutschke, und was sind die Parallelen zu Greta Thunberg heute?

Um das Aufkommen und die Entwicklungen der beiden Jugendbewegungen nachvollziehen zu können, werden die 68er Proteste und Fridays For Future in das Zeitgeschehen eingeordnet. Dadurch wird deutlich werden, warum Rudi Dutschke und Greta Thunberg die Gesellschaft mit ihren Anliegen spalten. Um Rudi Dutschke selbst besser verstehen zu können, bezieht sich die Arbeit auf die Biografie „Die drei Leben des Rudi Dutschke“ von Ulrich Chaussy. Die Facharbeit wird sich nicht umfangreich mit den Forderungen und Errungenschaften der beiden Protestbewegungen beschäftigen, da diese nur am Rande angeschnitten werden müssen, um die Entstehung der Personenkulte nachzuvollziehen. Das Gleiche gilt für die Formen des Protests und den Generationenkonflikt, beide Themenbereiche spielen nur eine untergeordnete Rolle, wenn man die Bewunderung rund um Rudi Dutschke und Greta Thunberg verstehen möchte.

Diese Facharbeit beschäftigt sich mit der medialen Fremd- und Selbstdarstellung der beiden Persönlichkeiten. Außerdem wird die öffentliche Meinung zu der jeweiligen Person zur jeweiligen Zeit analysiert, um schlussendlich die entstandenen Personenkulte miteinander zu vergleichen. Warum der Begriff „Personenkult“ zutrifft, wird durch eine anfängliche Definition erklärt. Da ein Vergleich möglich sein soll, wird nur die deutsche Meinungslandschaft betrachtet, englischsprachige Medien oder Proteste im Ausland werden nicht in die Analyse miteinbezogen. Stattdessen spielen Interviews wie “Zu Protokoll: Günter Gaus im Gespräch mit Rudi Dutschke“ oder das Spiegel-Interview mit Greta Thunberg: "Es ist ein gutes Zeichen, dass sie mich hassen“ eine große Rolle.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition Personenkult

3. Einordnung in den historischen Kontext

3.1 68er Bewegung

3.2 Fridays For Future

4. Leben und Wirken von Rudi Dutschke und Greta Thunberg

4.1 Rudi Dutschke

4.1.1 Kindheit und Jugend

4.1.2 Politische Einstellung

4.1.3 Politisches Wirken

4.2 Greta Thunberg

4.2.1 Politische Einstellung

4.2.2 Politisches Wirken

5. Rolle der Medien

5.1 Entstehung der öffentlichen Aufmerksamkeit bei Greta Thunberg

5.2 Entstehung der öffentlichen Aufmerksamkeit bei Rudi Dutschke

5.3 Springer gegen Dutschke

6. Meinung der Öffentlichkeit

6.1 Öffentliches Bild von Rudi Dutschke 1968

6.2 Öffentliche Meinung zu Greta Thunberg 2019

7. Besonderheiten und Identifikationen

7.1 Rhetorik

7.1.1 Dutschkes Bandwurm-Sätze

7.1.2 Ich rede nur, wenn es notwendig ist

7.2 Dutschkes Look

7.3 Zeitgeist

7.4 Identifikationsfiguren

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Facharbeit untersucht und vergleicht die mediale Wahrnehmung sowie die Entstehung von Personenkulten um die historischen Figuren Rudi Dutschke (68er-Bewegung) und Greta Thunberg (Fridays For Future), um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der gesellschaftlichen Spaltung und der Rollenbildung von Aktivisten aufzuzeigen.

  • Vergleich der medialen Fremd- und Selbstdarstellung
  • Analyse der öffentlichen Meinung zum jeweiligen Zeitpunkt
  • Einordnung in den historischen Kontext (68er-Bewegung vs. Fridays For Future)
  • Untersuchung rhetorischer Strategien und Identifikationsmerkmale
  • Rolle der Medien bei der Entstehung dieser Personenkulte

Auszug aus dem Buch

7.1.2 „Ich rede nur, wenn es notwendig ist“

Anders als bei Rudi Dutschke fing Greta Thunbergs Bekanntheit nicht mit dem Halten von Reden an, sondern sie inspirierte andere Menschen mit ihrem stillen Protest so stark, dass sie selbst als Rednerin eingeladen wurde. Ohne zuvor in der Öffentlichkeit gesprochen zu haben, meisterte sie ihre ersten Ansprachen souverän. Auffällig ist, dass sich von Anfang an ein schwarz-weiß Denken in ihren Reden wiederfinden lässt, dass die junge Generation als Opfer des Klimawandels darstellt und die älteren Generationen als Verursacher dessen deklariert. Fast ausschließlich werden die Personalpronomen „wir“ und „ihr“ benutzt. Des Weiteren werden die Politiker der letzten 40 Jahre wiederholt in den Reden für ihre Untätigkeit kritisiert, eine Entwicklung die der politische Redakteur Kjetil B. Alstadheim für besorgniserregend hält. So schreibt er:

„Sie riskiert, sie (die Proteste) in etwas Autoritäres, Antidemokratisches und geradezu Gefährliches zu führen. Ihre Rhetorik ist nur einen Ruck davon entfernt, etwas zu fordern, das über zivilen Ungehorsam hinausgeht. Und was sie sagt, ist unwahr. Es werden Fortschritte gemacht, auch wenn sie nicht groß genug sind."

Darin lässt sich eine Gemeinsamkeit mit Dutschkes Reden erkennen, beide sind recht radikal in ihren Forderungen und Denkweisen. Außerdem auffällig sind Thunbergs gleichzeitiges Berufen auf die Wissenschaft und das Emotionalisieren, zwei Faktoren die normalerweise nicht zusammenpassen, im Kontext des Klimawandels jedoch funktionieren. Ein Beispiel dafür wäre ein Ausschnitt ihrer Rede in New York:

"For more than 30 years, the science has been crystal clear. How dare you continue to look away and come here saying that you're doing enough, when the politics and solutions needed are still nowhere in sight.”

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung setzt das Ziel der Arbeit fest, die medialen Personenkulte um Rudi Dutschke und Greta Thunberg anhand von Biografien, Interviews und öffentlicher Wahrnehmung zu vergleichen.

2. Definition Personenkult: Das Kapitel definiert den Begriff "Personenkult" anhand des Dudens und weiterer Quellen als Überbetonung der Führungsrolle einer Einzelperson und überträgt diese auf die beiden Protagonisten.

3. Einordnung in den historischen Kontext: Hier werden die 68er Bewegung und die Fridays For Future Bewegung kurz in das jeweilige gesellschaftspolitische Zeitgeschehen eingeordnet.

4. Leben und Wirken von Rudi Dutschke und Greta Thunberg: Dieses Kapitel widmet sich den biografischen Hintergründen, den politischen Einstellungen und dem praktischen politischen Wirken beider Aktivisten.

5. Rolle der Medien: Es wird analysiert, wie Medien bei beiden Akteuren zur Entstehung der öffentlichen Aufmerksamkeit beigetragen haben, inklusive des negativen Einflusses des Springer-Verlags im Fall Dutschke.

6. Meinung der Öffentlichkeit: Das Kapitel beleuchtet das öffentliche Echo, von Bewunderung bis hin zu Anfeindungen, und nutzt Umfragedaten, um die gesellschaftliche Spaltung abzubilden.

7. Besonderheiten und Identifikationen: Hier werden rhetorische Stile, äußeres Erscheinungsbild, das Verhältnis zum Zeitgeist und die Rolle als Identifikationsfiguren detailliert verglichen.

8. Fazit: Das Fazit fasst die Gemeinsamkeiten, insbesondere den Generationenkonflikt, die Funktion als Gesicht ihrer jeweiligen Bewegung und die hohe mediale Abhängigkeit der Personenkulte zusammen.

Schlüsselwörter

Personenkult, Rudi Dutschke, Greta Thunberg, 68er-Bewegung, Fridays For Future, Medien, Öffentlichkeit, Klimawandel, Vietnamkrieg, Identifikationsfigur, Rhetorik, Generationenkonflikt, Politischer Aktivismus, Protestkultur, Gesellschaftliche Spaltung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Facharbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht vergleichend die mediale Konstruktion und Wahrnehmung von Personenkulten um zwei einflussreiche Jugend-Aktivisten, Rudi Dutschke und Greta Thunberg.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten zählen die mediale Selbstdarstellung, die öffentliche Meinung, die rhetorischen Mittel der Akteure sowie die Einordnung ihrer Bewegungen in den jeweiligen historischen Zeitgeist.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Entstehung der Personenkulte zu verstehen und aufzuzeigen, warum diese beiden Figuren ihre jeweilige Gesellschaft gespalten haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine analytische Facharbeit, die auf der Auswertung von Biografien, zeitgenössischen Interviews, Presseberichten und Umfragedaten basiert.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in die biografische Analyse, die Ausarbeitung der medialen Rolle, die öffentliche Rezeption sowie den Vergleich in Fragen von Rhetorik und Identitätsstiftung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wesentliche Begriffe sind Personenkult, mediale Polarisierung, Identifikationsfiguren, Generationenkonflikt und der Vergleich zwischen 68er-Bewegung und Fridays For Future.

Wie unterscheidet sich die mediale Entstehung der Aufmerksamkeit?

Während bei Dutschke in den 60er Jahren klassische Printmedien und Verbände entscheidend waren, verbreitete sich die Aufmerksamkeit für Thunberg durch soziale Medien und ihren unmittelbaren Streik sofort global.

Welche Rolle spielt die Rhetorik in der Bildung der Personenkulte?

Beide setzen auf polarisierende Sprache: Dutschke durch komplexe, theorielastige Sätze, Thunberg durch eine emotional-direkte Ansprache, die Fakten und moralische Appelle verbindet.

Wie bewertet der Autor die Rolle Dutschkes kurz vor dem Attentat?

Der Autor stellt fest, dass Dutschke versuchte, gegen die eigene Personalisierung anzukämpfen, dies aber durch seinen Rücktritt im Fernsehen paradoxerweise eher verstärkte.

Welchen Einfluss hatte der Springer-Verlag auf das Image von Rudi Dutschke?

Der Springer-Verlag trug durch aggressive Diffamierung und Artikel, die Dutschke als "Bürgerschreck" darstellten, massiv zur Polarisierung und zum negativen Bild Dutschkes in breiten Teilen der Bevölkerung bei.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ein Vergleich der Personenkulte um Rudi Dutschke und Greta Thunberg
Note
14,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
23
Katalognummer
V1239981
ISBN (eBook)
9783346665331
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Personenkult Rudi Dutschke Greta Thunberg 68er Bewegung Fridays For Future Springer gegen Dutschke Identifikationsfigur Idol
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2022, Ein Vergleich der Personenkulte um Rudi Dutschke und Greta Thunberg, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1239981
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  23  Seiten
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