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Kognitionsforschung: Macht Mozarts Musik schlauer? Der Mozart-Effekt. Eine Darstellung des Phänomens

Titel: Kognitionsforschung: Macht Mozarts Musik schlauer? Der Mozart-Effekt. Eine Darstellung des Phänomens

Hausarbeit , 2007 , 61 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Henrik Welp (Autor:in)

Psychologie - Intelligenz und Lernpsychologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Mozart-Effekt ist ein von Alfred A. Tomatis geprägter Begriff für die vermeintliche Steigerung der Gehirnentwicklung bei Kindern unter drei Jahren, wenn diese Kinder Musik von Wolfgang Amadeus Mozart hören.
Die Idee, dass ein solches Phänomen existieren könnte, tauchte erstmals im Jahre 1993 auf - an der University of California in Irvine. Dort untersuchten der Physiker Gordon Shaw und Frances Rauscher, ein Spezialist auf dem Gebiet der kognitiven Entwicklung, bei ein paar Dutzend College-Studenten die Auswirkungen einer Hörprobe: der ersten 10 Minuten von Mozarts Klaviersonate für Vier Hände in D-Dur (KV 448). Sie stellten eine vorübergehende Steigerung des räumlichen und zeitlichen Denkens fest - ein Ergebnis, das per Messung mit dem "Stanford-Binet IQ-Test" ermittelt wurde. Niemand sonst hat diese Resultate jemals wiederholen können. Ein Forscher mindestens (Steven Halpern) hat sogar ermittelt, dass es Leute dümmer machen kann, Mozart zu hören. Ein weiterer Wissenschaftler meinte: "Das allerbeste, was man aus ihrem Experiment schließen kann - wenn es denn völlig unbestritten wäre - besteht darin, dass das Anhören von schlechter Musik Mozarts kurzfristig den IQ anhebt" (Michael Linton). Inzwischen untersucht Rauscher die Auswirkungen der Musik Mozarts auf Ratten. Und sowohl Shaw, als auch Rauscher ergingen sich in spekulativen Vermutungen darüber, dass die Musik Mozarts das räumliche Denken und das Gedächtnis beim Menschen anrege.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.0 Prolog

1.1 Einführung in die Thematik

2.0 Biografie

2.1 Mozart - Das Wunderkind (1756–1766)

2.2 Konzertmeister in Salzburg (1772–1777)

2.3 Auf Arbeitssuche und erneut Salzburg (1777–1781)

2.4 Freischaffender Komponist in Wien (1781–1791)

2.5 Letzte Werke und früher Tod

2.6 Hinterlassenschaft

3.0 Wirkung und Einfluss der Musik Mozarts

3.1 Der Mozart-Effekt und seine Popularität

3.2 Der Mozart-Effekt und seine wissenschaftliche Diskussion

3.4 Die Erweiterung des Mozart-Effektes

3.5 Der Mozart-Effekt und neue Perspektiven

3.6 Der Mozart-Effekt und die Musiktherapie

3.7 Der Mozart Effekt und seine Beliebtheit

4.0 Literaturquellen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen des sogenannten "Mozart-Effekts", hinterfragt kritisch die wissenschaftliche Fundierung der Behauptung, dass das Hören von Musik von Wolfgang Amadeus Mozart die Intelligenz oder kognitive Entwicklung steigern könne, und beleuchtet die Entstehung dieses medialen Mythos.

  • Biografische Hintergründe zu W. A. Mozart
  • Empirische Analyse des Mozart-Effekts in der wissenschaftlichen Diskussion
  • Untersuchung des Präferenz- und Stimmungseffekts bei kognitiven Aufgaben
  • Sozialpsychologische Perspektive auf die Entstehung wissenschaftlicher Legenden
  • Vergleichende Betrachtung von Musikunterricht und kognitiver Leistungsfähigkeit

Auszug aus dem Buch

1.1 Einführung in die Thematik

Der Mozart-Effekt ist ein von Alfred A. Tomatis geprägter Begriff für die vermeintliche Steigerung der Gehirnentwicklung bei Kindern unter drei Jahren, wenn diese Kinder Musik von Wolfgang Amadeus Mozart hören. Die Idee, dass ein solches Phänomen existieren könnte, tauchte erstmals im Jahre 1993 auf - an der University of California in Irvine. Dort untersuchten der Physiker Gordon Shaw und Frances Rauscher, ein Spezialist auf dem Gebiet der kognitiven Entwicklung, bei ein paar Dutzend College- Studenten die Auswirkungen einer Hörprobe: der ersten 10 Minuten von Mozarts Klaviersonate für Vier Hände in D-dur (KV 448).

Sie stellten eine vorübergehende Steigerung des räumlichen und zeitlichen Denkens fest - ein Ergebnis, das per Messung mit dem "Stanford-Binet IQ Test" ermittelt wurde. Niemand sonst hat diese Resultate jemals wiederholen können. Ein Forscher mindestens (Steven Halpern) hat sogar ermittelt, dass es Leute dümmer machen kann, Mozart zu hören. Ein weiterer Wissenschaftler meinte: "Das allerbeste, was man aus ihrem Experiment schließen kann - wenn es denn völlig unbestritten wäre - besteht darin, dass das Anhören von schlechter Musik Mozarts kurzfristig den IQ anhebt" (Michael Linton). Inzwischen untersucht Rauscher die Auswirkungen der Musik Mozarts auf Ratten. Und sowohl Shaw, als auch Rauscher ergingen sich in spekulativen Vermutungen darüber, dass die Musik Mozarts das räumliche Denken und das Gedächtnis beim Menschen anrege.

Zusammenfassung der Kapitel

1.0 Prolog: Einstieg in die Thematik durch Zitate verschiedener Forscher, die unterschiedliche Perspektiven auf den Mozart-Effekt und die frühkindliche Entwicklung beleuchten.

1.1 Einführung in die Thematik: Darstellung des Begriffsursprungs und der ersten experimentellen Untersuchungen sowie der aufkommenden Kritik und Skepsis gegenüber der angeblichen Intelligenzsteigerung.

2.0 Biografie: Überblick über das Leben von Wolfgang Amadeus Mozart, seine Kindheit als Wunderkind, seine Konzertreisen und seine beruflichen Stationen.

2.1 Mozart - Das Wunderkind (1756–1766): Beschreibung von Mozarts Geburt, früher musikalischer Ausbildung und den ersten Konzertreisen durch Europa.

2.2 Konzertmeister in Salzburg (1772–1777): Details zu Mozarts Anstellung als Konzertmeister unter Erzbischof Colloredo und seinen Bemühungen, dem Salzburger Reglement zu entkommen.

2.3 Auf Arbeitssuche und erneut Salzburg (1777–1781): Bericht über die erfolglose Suche nach einer neuen Anstellung in verschiedenen Städten und die Rückkehr nach Salzburg.

2.4 Freischaffender Komponist in Wien (1781–1791): Schilderung der Wiener Jahre als unabhängiger Komponist, der großen Opernerfolge und seiner familiären Situation.

2.5 Letzte Werke und früher Tod: Erläuterung der Entstehung der letzten Werke wie der Zauberflöte und des Requiems sowie der ungeklärten Umstände seines frühen Todes.

2.6 Hinterlassenschaft: Analyse der finanziellen Situation Mozarts und seiner persönlichen Hinterlassenschaft.

3.0 Wirkung und Einfluss der Musik Mozarts: Einleitung in die wissenschaftliche Debatte über den Einfluss von Musik auf Emotionen und Intelligenz.

3.1 Der Mozart-Effekt und seine Popularität: Erörterung der ursprünglichen Studie und der rasanten Verbreitung des Effekts als wissenschaftliche Legende in der Gesellschaft.

3.2 Der Mozart-Effekt und seine wissenschaftliche Diskussion: Kritische Auseinandersetzung mit Folgestudien und der hypothetischen neurophysiologischen Begründung (Trion-Modell).

3.4 Die Erweiterung des Mozart-Effektes: Untersuchung der Zusammenhänge zwischen musikalischen Fähigkeiten und allgemeiner bzw. räumlicher Intelligenz.

3.5 Der Mozart-Effekt und neue Perspektiven: Diskussion über zukünftige Forschungsansätze unter Einbeziehung neurowissenschaftlicher und kognitionspsychologischer Erkenntnisse.

3.6 Der Mozart-Effekt und die Musiktherapie: Reflexion über die Bedeutung der Musikforschung für die Musiktherapie und die Einzigartigkeit des Individuums bei der Musikwahrnehmung.

3.7 Der Mozart Effekt und seine Beliebtheit: Analyse der soziologischen Faktoren, warum sich der Mythos des Mozart-Effekts trotz fehlender Beweise hartnäckig in der Öffentlichkeit hält.

4.0 Literaturquellen: Auflistung der verwendeten wissenschaftlichen Fachliteratur und Quellen.

Schlüsselwörter

Mozart-Effekt, Musikpsychologie, räumliche Intelligenz, kognitive Entwicklung, Rauscher, Shaw, wissenschaftliche Legende, Musiktherapie, Gehirnentwicklung, empirische Forschung, Musikpädagogik, Trion-Modell, Medieneinfluss, Präferenzeffekt, Stimmungseffekt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Phänomen des sogenannten "Mozart-Effekts", bei dem behauptet wird, das Hören von Musik von W. A. Mozart steigere die Intelligenz und Gehirnentwicklung, insbesondere bei Kindern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die historische Einordnung Mozarts, die psychologische Analyse von Intelligenzmessungen in Verbindung mit Musikhören und die Entstehung von wissenschaftlichen Mythen durch die Medien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die wissenschaftliche Validität der Mozart-Effekt-Behauptungen zu prüfen und aufzuzeigen, warum sich diese wissenschaftliche Legende entgegen der empirischen Befundlage in der Gesellschaft etablieren konnte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und kritische Diskussion bestehender psychologischer und neurowissenschaftlicher Studien sowie Meta-Analysen zum Thema.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine biografische Einleitung, die wissenschaftliche Diskussion um den Effekt anhand zahlreicher Studien (u.a. Ratten- und Humanexperimente) und eine Analyse der soziologischen Verbreitung des Mythos.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Mozart-Effekt, räumliche Intelligenz, empirische Forschung, wissenschaftliche Legende und kognitive Entwicklung.

Warum konnte sich der Mozart-Effekt laut dieser Arbeit so gut in der Gesellschaft halten?

Der Autor führt dies auf die hohe gesellschaftliche Aufregung um frühkindliche Bildung zurück, bei der Menschen nach einfachen Lösungen für komplexe Probleme suchen und dabei wissenschaftlich zweifelhafte Behauptungen unkritisch aufgreifen.

Welche Rolle spielen die Medien bei der Verbreitung des Effekts?

Die Medien haben laut der Arbeit einen entscheidenden Anteil daran, dass aus einer vorsichtigen wissenschaftlichen Andeutung binnen kurzer Zeit eine unbestrittene Tatsache gemacht wurde, was den Prozess zu einer "wissenschaftlichen Legende" werden ließ.

Ende der Leseprobe aus 61 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kognitionsforschung: Macht Mozarts Musik schlauer? Der Mozart-Effekt. Eine Darstellung des Phänomens
Hochschule
Fachhochschule Kiel  (Institut für Marketing)
Veranstaltung
Psychologie
Note
1,0
Autor
Henrik Welp (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
61
Katalognummer
V123806
ISBN (eBook)
9783640291885
ISBN (Buch)
9783640291977
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mozart-Effekt Darstellung Phänomens Psychologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Henrik Welp (Autor:in), 2007, Kognitionsforschung: Macht Mozarts Musik schlauer? Der Mozart-Effekt. Eine Darstellung des Phänomens, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/123806
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Leseprobe aus  61  Seiten
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