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Der Taoismus im damaligen und heutigen China. Praktische Ausdrucksweisen und religiöse Zentren

Titel: Der Taoismus im damaligen und heutigen China. Praktische Ausdrucksweisen und religiöse Zentren

Hausarbeit , 2019 , 21 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Orientalistik / Sinologie - Allgemeines u. Übergreifendes

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Zur Zeit der „Streitenden Reiche“ (479-221 v. Chr.) bildeten sich in China verschiedene philosophische Strömungen heraus: eine davon war der Taoismus. Die Taoisten hatten nie wirklich eine einheitliche Lehre und so entwickelten sich in den unterschiedlichen Gruppierungen auch die verschiedensten Praktiken. Einen Teil davon versuche ich in dieser Arbeit aufzuzeigen. Der erste Teil dieser Arbeit skizziert einen zeitlichen Ausschnitt des Taoismus, indem er auf verschiedene Lehren dieser Religion eingeht. So beschäftige ich mich mit dem Taoismus der Gelbturbane, dem Taoismus der Himmelsmeister, der Lehre der höchsten Klarheit und dem Taoismus des numinosen Juwels. Dabei lege ich ein besonderes Augenmerk auf die jeweilige Lehre und ihre praktischen Umsetzungen. Näher gehe ich außerdem auf die religiösen taoistischen Zentren ein, die gut die Tätigkeiten der damaligen Taoisten zeigen.

Ein historischer Einblick in die Lehren des Taoismus ist wichtig, um die noch heute in den Köpfen der Menschen verankerten Traditionen zu verstehen. Der Taoismus ist auch heute noch eine der fünf offiziellen Religionen Chinas. Zahlenmäßig gehörte der Taoismus nie zu einer der größeren Religionen und bekam deshalb nicht dieselbe Aufmerksamkeit wie etwa der Buddhismus oder der Konfuzianismus. Auch die konkrete Forschung über ihn blühte erst in den letzten Jahrzehnten auf. Doch findet man auch heute noch viele Ideale und Ideen des Taoismus in den Köpfen der asiatischen Menschen. Deshalb beschäftige ich mich im zweiten Teil dieser Arbeit mit den Ausprägungen des Taoismus in der heutigen chinesischen Gesellschaft. Besonders gehe ich auf sein Auftreten im Alltag der Chinesen ein und betrachte dabei seine Anwendung in Kunst, Kultur, Sport und Medizin. So befasst sich der zweite Teil dieser Arbeit mit dem Tao der Unbrauchbarkeit, der Einfachheit und des Reisens, der Suche nach Unsterblichkeit und dem Fluss des qi.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. Die praktischen Ausdrucksweisen des Taoismus

2.1 Die praktischen Seiten des Taoismus in der damaligen chinesischen Gesellschaft

2.1.1 Die Gelbturbane

2.1.2 Der Taoismus der Himmelsmeister

2.1.3 Der Taoismus der höchsten Klarheit

2.1.4 Das taoistische Kloster als Zentrum taoistischer Aktivität

2.1.5 Der Taoismus des numinosen Juwels

2.2 Taoismus im Alltag der heutigen chinesischen Gesellschaft

2.2.1 Das Tao der Unbrauchbarkeit

2.2.2 Das Tao der Einfachheit

2.2.3 Das Streben nach Unsterblichkeit

2.2.4 Der Fluss des Qi

2.2.5 Das Tao des Reisens

3.Schluss

4. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die vielfältigen praktischen Ausprägungen des Taoismus sowohl im historischen Kontext des alten Chinas als auch im Hinblick auf seine fortbestehende Relevanz und Anwendung im heutigen chinesischen Alltag.

  • Historische Strömungen wie die Gelbturbane und der Himmelsmeister-Taoismus
  • Die Funktion und Bedeutung taoistischer Klöster als Zentren des religiösen Lebens
  • Taoistische Praktiken zur Lebensverlängerung und spirituellen Vervollkommnung
  • Die Verankerung taoistischer Ideale in moderner Kunst, Kultur und Gesundheit
  • Das Konzept des Qi und dessen Rolle in traditionellen und modernen Lebensbereichen

Auszug aus dem Buch

2.1.4 Das taoistische Kloster als Zentrum taoistischer Aktivität

Schon in den Anfängen des religiösen Taoismus in der Han-Zeit wurden lokale religiöse Zentren eingerichtet: die sogenannten tao-kuan. Sowohl die Himmelsmeister-Taoisten als auch die Taoisten der höchsten Klarheit bauten diese Klöster. Sie dienten vor allem als Sammelstellen für religiöse Schriften, als Herbergen und religiöse Einrichtungen. Die sogenannten „Weinzuteiler“ lebten dort und betreuten Gäste, welchen sie bei den Ritualen der Dämonenaustreibung und der Befreiung von Sünden halfen.

Die Anordnung der Tempel geschah nicht willkürlich. Zum Beispiel die Himmelsmeister-Taoisten errichteten ihre Zentren vor allem an oder auf Bergen. Sie nannten ihre Klöster „Amtsbereiche“ und sie sahen in ihnen Orte des Glücks. Jedes Zentrum war Teil eines Systems, welches durch geographische Parallelität und Korrespondenz verknüpft war. Sie waren verbunden durch astronomische Daten, Entsprechungen im Sternenhimmel und kosmische Energien.

Mehrere Quellen aus der Tang-Zeit berichteten von 24 solcher „Amtsbereiche“, wobei die Zahl 24 mit der Anzahl der kosmischen Energien übereinstimmte. 196 n. Chr. kamen weitere 4 „Amtsbereiche“ hinzu. So entsprach ihre Zahl der Zahl der sogenannten Mondhäuser; dieses System sollte den Himmelsmeistern helfen die „Universalharmonie“ zu erlangen. Laut taoistischer Überlieferungen wurde dieses auf religiösen Zahlenwerten aufgebaute System von der Gottheit Tai-shang Lao-chün an den Taoisten Chang Tao-ling übergeben.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Entwicklung des Taoismus in China ein und erläutert das Ziel der Arbeit, die praktischen Umsetzungen des Taoismus in Geschichte und Gegenwart zu untersuchen.

2. Die praktischen Ausdrucksweisen des Taoismus: Dieses Hauptkapitel detailliert die verschiedenen historischen Strömungen sowie die heutigen Ausprägungen taoistischer Ideale im chinesischen Alltag.

2.1 Die praktischen Seiten des Taoismus in der damaligen chinesischen Gesellschaft: Dieses Kapitel widmet sich den historischen Ausprägungen taoistischer Traditionen, von den Gelbturbanen bis hin zu den Zentren der höchsten Klarheit und den Klöstern.

2.1.1 Die Gelbturbane: Fokus auf die historische Bewegung der Gelbturbane, ihre militärische Organisation und die zentrale Rolle der Krankenheilung durch Sündenbekenntnis.

2.1.2 Der Taoismus der Himmelsmeister: Darstellung der hierarchischen Tradition der Himmelsmeister, ihres Zieles einer idealen Gesellschaft und der Bedeutung moralischer Gebote.

2.1.3 Der Taoismus der höchsten Klarheit: Behandlung dieser Schule, die sich durch Offenbarungen und Techniken der inneren Meditation zur Vervollkommnung auszeichnete.

2.1.4 Das taoistische Kloster als Zentrum taoistischer Aktivität: Analyse der Struktur und Funktion der tao-kuan (Klöster) als Orte für Schriften, Rituale und spirituellen Austausch.

2.1.5 Der Taoismus des numinosen Juwels: Untersuchung dieser religiösen Strömung, bei der Rituale und die Rezitation von Texten eine zentrale Rolle für das Heil der Menschen spielten.

2.2 Taoismus im Alltag der heutigen chinesischen Gesellschaft: Dieses Unterkapitel beleuchtet, wie taoistische Denkmuster in der modernen chinesischen Lebenswelt, Kunst und Kultur fortbestehen.

2.2.1 Das Tao der Unbrauchbarkeit: Erläutert das taoistische Ideal, sich zurückzunehmen und Aufmerksamkeit zu vermeiden, um inneren Frieden zu finden.

2.2.2 Das Tao der Einfachheit: Zeigt die Ästhetik der Schlichtheit in der chinesischen Literatur und Alltagskultur auf.

2.2.3 Das Streben nach Unsterblichkeit: Diskutiert den Wandel der Vorstellung von Unsterblichkeit vom spirituellen Ziel hin zu modernen Gesundheitsaspekten.

2.2.4 Der Fluss des Qi: Erklärt die Bedeutung von Qi in Medizin, Sport und kreativen Tätigkeiten wie Malerei und Kalligraphie.

2.2.5 Das Tao des Reisens: Beschreibt das Leben als Reise voll Vertrauen in den rechten Weg.

3.Schluss: Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse über die Entwicklung und die praktische Relevanz des Taoismus durch die Jahrhunderte.

4. Literaturverzeichnis: Auflistung der in der Arbeit verwendeten Quellen.

Schlüsselwörter

Taoismus, China, Geschichte, Religion, Klöster, Rituale, Qi, Unsterblichkeit, Meditation, Alltag, Lebensenergie, Han-Zeit, Tradition, Philosophie, Schriften.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema der Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und den praktischen Ausprägungen des Taoismus, angefangen bei seinen historischen Strömungen bis hin zu seinem Fortbestehen in der modernen chinesischen Gesellschaft.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die religiöse Praxis (wie Rituale, Krankenheilung und Meditation), die Bedeutung taoistischer Klöster sowie die Anwendung taoistischer Konzepte (Qi, Unsterblichkeit, Einfachheit) im heutigen Alltag.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie unterschiedliche taoistische Gruppierungen in der Vergangenheit agierten und wie diese Ideale auch heute noch das Denken und Handeln vieler Menschen in China beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine religionshistorische und kulturwissenschaftliche Analyse, die sich primär auf Literaturquellen und die Auswertung historischer sowie zeitgenössischer Dokumente stützt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert geschildert?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse verschiedener Schulen (z.B. Gelbturbane, Himmelsmeister) und eine Untersuchung der Präsenz von Tao-Idealen (z.B. der Fluss des Qi) im aktuellen chinesischen Alltag.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Publikation am besten?

Taoismus, historische Lehren, spirituelle Praxis, chinesische Kultur, Qi, Meditation und die Transformation religiöser Ideen in den modernen Alltag.

Wie unterschied sich die Krankenheilung bei den verschiedenen taoistischen Schulen?

Bei den Gelbturbanen und den Himmelsmeistern spielten Sündenbekenntnis, magische Zeremonien und tugendhaftes Handeln eine zentrale Rolle zur Wiederherstellung des kosmischen Energieflusses.

Was unterscheidet das "Tao der Unbrauchbarkeit" von westlichen Erfolgsmodellen?

Während westliche Modelle oft auf Selbstdarstellung und Leistungsdruck basieren, betont das Tao der Unbrauchbarkeit, dass Zurückhaltung und Aufmerksamkeitseinsparung den inneren Frieden schützen und den Menschen so bewahren.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Taoismus im damaligen und heutigen China. Praktische Ausdrucksweisen und religiöse Zentren
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
21
Katalognummer
V1235885
ISBN (eBook)
9783346658302
ISBN (Buch)
9783346658319
Sprache
Deutsch
Schlagworte
taoismus china praktische ausdrucksweisen zentren
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Der Taoismus im damaligen und heutigen China. Praktische Ausdrucksweisen und religiöse Zentren, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1235885
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