Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit sind ausgewählte Schriften Ockhams zu Theologie und Ethik, welche seine Überlegungen im Bereich der Freiheitslehre als Gegenstandsbereich haben.
Ziel dieser Arbeit ist es, Wilhelm von Ockhams Reflexionen und seine Beweisführung zur Freiheit Gottes und der des Menschen herauszuarbeiten und nachzuvollziehen. Außerdem sollen Zusammenhänge zwischen den unterschiedlichen Thesen und Begriffen geknüpft werden. Die inhaltliche Gliederung dieser Arbeit ist wie folgt aufgebaut: Kapitel zwei widmet sich der Bestimmung grundlegender Begriffe in Ockhams Lehre von der Freiheit. Im Zentrum dieser Arbeit stehen Kapitel drei und vier: Sie thematisieren Ockhams Überlegungen zur Freiheit Gottes und der des menschlichen Willens. Im Fazit wird schließlich das Ergebnis der Untersuchung vorgestellt.
Inhaltsverzeichnis
- I. Einleitung
- II. Die Begriffe der Kontingenz, Notwendigkeit und Freiheit nach Wilhelm von Ockham
- 2.1. Kontingenz
- 2.2. Notwendigkeit
- 2.3. Freiheit
- III. Ockhams Lehre von der Freiheit Gottes
- 3.1. Die doppelte Allmacht Gottes
- 3.2. Ist Gott ein Willkürherrscher?
- IV. Die Freiheit des Menschen nach Ockham
- V. Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit Wilhelm von Ockhams Freiheitslehre, indem sie seine Überlegungen zur Freiheit Gottes und des Menschen analysiert. Ziel ist es, Ockhams Reflexionen und Beweisführungen in den Bereichen Theologie und Ethik nachzuvollziehen und Zusammenhänge zwischen seinen verschiedenen Thesen und Begriffen aufzuzeigen.
- Die Bedeutung von Kontingenz, Notwendigkeit und Freiheit in Ockhams Philosophie
- Ockhams Lehre von der doppelten Allmacht Gottes
- Die Freiheit des menschlichen Willens nach Ockham
- Die Beziehung zwischen Philosophie und Theologie bei Ockham
- Die Relevanz von Ockhams Gedanken für die Entwicklung der modernen Freiheitsidee
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel zwei beleuchtet die fundamentalen Begriffe Kontingenz, Notwendigkeit und Freiheit in Ockhams Denken. Dabei werden seine Definitionen und Argumente anhand ausgewählter Textstellen erläutert. Kapitel drei widmet sich Ockhams Lehre von der Freiheit Gottes und untersucht seine Konzepte der doppelten Allmacht Gottes. In Kapitel vier werden Ockhams Überlegungen zur Freiheit des menschlichen Willens behandelt, wobei die Frage nach dem Verhältnis von Freiheit und Notwendigkeit im Vordergrund steht.
Schlüsselwörter
Wilhelm von Ockham, Freiheit, Kontingenz, Notwendigkeit, Allmacht Gottes, Willensfreiheit, Schöpfungstheologie, Sparsamkeitsprinzip, Ockhams razor, "modernus", Philosophie, Theologie, Ethik.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Kernthema von Wilhelm von Ockhams Freiheitslehre?
Die Untersuchung befasst sich mit der absoluten Freiheit Gottes und der daraus resultierenden Freiheit des menschlichen Willens in Theologie und Ethik.
Was versteht Ockham unter "Kontingenz"?
Kontingenz bedeutet, dass Dinge so sind, wie sie sind, aber auch anders sein könnten – dies ist die Grundlage für die Freiheit göttlichen und menschlichen Handelns.
Was bedeutet die "doppelte Allmacht Gottes"?
Ockham unterscheidet zwischen der absoluten Macht Gottes (potentia absoluta) und der geordneten Macht (potentia ordinata), durch die er sich an die von ihm geschaffenen Gesetze bindet.
Ist Gott nach Ockham ein "Willkürherrscher"?
Die Arbeit analysiert diese kritische Frage und untersucht, wie Ockham die Freiheit Gottes mit moralischen Prinzipien in Einklang bringt.
Was ist "Ockhams Razor"?
Es ist das Sparsamkeitsprinzip der Philosophie, nach dem die einfachste Erklärung, die mit den wenigsten Annahmen auskommt, bevorzugt werden sollte.
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- Liz Meyers (Author), 2021, Wilhelm von Ockhams Moralphilosophie. Die Freiheit Gottes und die des Menschen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1223235