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Die SPD im Ersten Weltkrieg

Kriegskredite, Burgfrieden und Spaltung der deutschen Sozialdemokratie

Titel: Die SPD im Ersten Weltkrieg

Hausarbeit , 2004 , 22 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Florian Greiner (Autor:in)

Geschichte Deutschlands - Erster Weltkrieg, Weimarer Republik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit diskutiert die Frage, wie es zur sozialdemokratischen Zustimmung hinsichtlich der Bewilligung der Kriegskredite durch den Reichstag im August 1914 und zur späteren Spaltung der SPD während des Ersten Weltkriegs kommen konnte. Zusätzlich gibt die Hausarbeit einen Überblick über die Situation der Partei vor 1914, ihre verschiedenen Hauptströmungen und die durchaus ambivalenten Einstellungen führender Sozialdemokraten bezüglich der Kriegsfrage.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die SPD vor dem Krieg

2.1 Gründung und Anfangsjahre

2.2 Das Erfurter Programm

2.3 Strömungen innerhalb der deutschen Sozialdemokratie

2.4 Einstellung zu einem möglichen Krieg

3. Die SPD bei Kriegsausbruch

3.1 Die Sozialdemokratie in der Julikrise

3.2 Bewilligung der Kriegskredite und Burgfrieden

4. Die SPD während des Krieges

4.1 Der Weg in die Spaltung

4.2 Die MSPD als Regierungspartei 1918

5. Fazit: Aufbruch in die Nation oder Verrat der eigenen Ideale?

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Haltung und Entwicklung der deutschen Sozialdemokratie im Ersten Weltkrieg, insbesondere vor dem Hintergrund der Bewilligung der Kriegskredite und der anschließenden Parteispaltung. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit der Diskrepanz zwischen der ursprünglichen ideologischen Ausrichtung der Partei und ihrem tatsächlichen Handeln bei Kriegsausbruch und während des weiteren Kriegsverlaufs.

  • Die Entwicklung der innerparteilichen Strömungen vor 1914
  • Das Verhalten der SPD-Reichstagsfraktion in der Julikrise und bei der Abstimmung über Kriegskredite
  • Die Gründe für den sogenannten Burgfrieden und die politische Integration der Partei
  • Der Prozess der Parteispaltung und die Entstehung der USPD
  • Die Rolle der MSPD als Regierungspartei gegen Ende des Krieges 1918

Auszug aus dem Buch

3.2 Bewilligung der Kriegskredite und Burgfrieden

Nach einer hitzigen Debatte (vgl. Einleitung) beschloss die sozialdemokratische Reichstagsfraktion am 3. August 1914 mit 78:14 Stimmen am folgenden Tag bei der Reichstagssitzung für die Bewilligung der Kriegskredite zu stimmen. Zu den Abweichlern gehörten u.a. Hugo Haase und Karl Liebknecht. Über die Frage, ob dieses Abstimmungsergebnis unerwartet kam, besteht in der Historiographie bislang keine Einigung. Für Schorske stellte es lediglich „das logische Ende einer klaren Entwicklungslinie dar.“ Andere Forscher betonen dagegen, dass gerade angesichts des Verhaltens der Partei in der Julikrise die Entscheidung der SPD für die Kriegskredite zu stimmen alles in allem unerwartet kam.

Die Gründe, die den überwiegenden Teil der sozialdemokratischen Reichstagsabgeordneten zu ihrer Entscheidung bewogen haben, waren in jedem Falle vielschichtig. Über allem stand dabei der Glaube, dass es sich bei dem Krieg um einen Verteidigungskrieg handle. Bewusst betrieb der Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg ab Ende Juli 1914 eine Informationspolitik, die Russland die Schuld für die Verschärfung des Konfliktes und letztlich für den Kriegsausbruch in die Schuhe schob. Hinzu kam, dass die allgemeine Kriegsbegeisterung in Deutschland spätestens ab Anfang August auch die Arbeiterklasse erreicht hatte. Die ohnehin eher revisionistisch orientierten Freien Gewerkschaften hatten diesem Druck bereits am 2. August nachgegeben und ihren Burgfrieden mit den Arbeitgebervereinigungen geschlossen, indem sie ankündigten, für die Dauer des Krieges auf Lohnkämpfe und jede andere Form der Opposition zu verzichten, was nicht ohne Rückwirkung auf die SPD bleiben konnte, die mit den Gewerkschaften personell und ideologisch eng verbunden war.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung skizziert die Ausgangslage der SPD bei Kriegsausbruch 1914 und definiert die Leitfragen bezüglich der Kriegskreditbewilligung und der Parteispaltung.

2. Die SPD vor dem Krieg: Dieses Kapitel analysiert die historischen Grundlagen, Parteiprogramme und die ideologischen Strömungen innerhalb der Sozialdemokratie vor 1914.

3. Die SPD bei Kriegsausbruch: Es wird das Handeln der Partei in der Julikrise sowie die kontroverse Entscheidung zur Bewilligung der Kriegskredite und die Etablierung des Burgfriedens untersucht.

4. Die SPD während des Krieges: Das Kapitel behandelt den zunehmenden Zerfall der Partei, der schließlich in die formelle Spaltung und die Gründung der USPD sowie die Regierungsbeteiligung 1918 mündet.

5. Fazit: Aufbruch in die Nation oder Verrat der eigenen Ideale?: Das Fazit bewertet das Verhalten der SPD kritisch und ordnet die Parteispaltung sowie die Regierungsübernahme in den historischen Kontext der deutschen Geschichte ein.

Schlüsselwörter

SPD, Erster Weltkrieg, Kriegskredite, Burgfrieden, Sozialdemokratie, Parteispaltung, USPD, MSPD, Augusterlebnis, Revisionismus, Marxismus, Innenpolitik, Kaiserreich, Regierungsbeteiligung, Arbeiterbewegung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Haltung der SPD zum Ersten Weltkrieg, insbesondere die Entscheidung zur Bewilligung der Kriegskredite und die damit einhergehende interne Spaltung der Partei.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die ideologischen Strömungen in der Partei vor 1914, die Rolle der Gewerkschaften, der Burgfrieden mit dem Kaiserreich und die Regierungsbeteiligung der MSPD gegen Ende des Krieges.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, zu klären, wie es zu der Entscheidung zur Kreditbewilligung kam und warum sich die Partei im Verlauf des Krieges spaltete, statt geschlossen zu bleiben.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf der Auswertung von Sekundärliteratur und zeitgenössischen Quellen basiert, um die Beweggründe der Parteiführung und die innerparteiliche Dynamik nachzuvollziehen.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Aufarbeitung der Vorkriegsjahre, das Krisenmanagement der Partei im Juli 1914, den Prozess der Spaltung und die Rolle der Partei als Regierungskraft 1918.

Durch welche Schlagworte lässt sich der Inhalt zusammenfassen?

Wichtige Begriffe sind Sozialdemokratie, Kriegskredite, Burgfrieden, Parteispaltung, Kaiserreich und Arbeiterschaft.

Wie bewertet der Autor den Vorwurf des Verrats an sozialistischen Idealen?

Der Autor argumentiert, dass der Vorwurf aufgrund der bereits vor dem Krieg vollzogenen Integration der SPD in das bestehende staatliche System und des Wandels in der Einschätzung der Vaterlandsverteidigung differenziert zu betrachten ist.

Welche Bedeutung hatte die Rolle von August Bebel für den Kurs der Partei?

Bebel prägte bis 1913 die äußere Geschlossenheit der Partei maßgeblich, was jedoch über die schon lange existierenden, tieferliegenden innerparteilichen Zerwürfnisse hinwegtäuschte.

Welche Rolle spielten die Gewerkschaften bei der politischen Positionierung der SPD?

Die eng mit der SPD verbundenen Freien Gewerkschaften übten durch ihren Burgfrieden mit Arbeitgebern massiven Druck aus, der die Partei dazu bewegte, ebenfalls auf Opposition zu verzichten.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die SPD im Ersten Weltkrieg
Untertitel
Kriegskredite, Burgfrieden und Spaltung der deutschen Sozialdemokratie
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg  (Historisches Seminar / Seminar für Wissenschaftliche Politik )
Veranstaltung
Der Deutsche Bund und das Deutsche Kaiserreich
Note
1,0
Autor
Florian Greiner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
22
Katalognummer
V121300
ISBN (eBook)
9783640257966
ISBN (Buch)
9783640259595
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Erster Weltkrieg Deutsche Kaiserreich Geschichte der SPD Sozialdemokratie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Florian Greiner (Autor:in), 2004, Die SPD im Ersten Weltkrieg, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/121300
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Leseprobe aus  22  Seiten
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