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Platon über die Liebe

Liebe und Freundschaft in Lysis, Symposium, Phaidros

Titel: Platon über die Liebe

Wissenschaftliche Studie , 2008 , 16 Seiten

Autor:in: Andre Schuchardt (Autor:in)

Philosophie - Philosophie der Antike

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Platon (428/427 - 348/347) ist als Philosoph wohl jedem bekannt. Die in seinen Werken behandelten Themen waren weitreichend. Das Thema Liebe war zentral in seinen Dialogen Lysis und dem Symposium sowie einer von zwei Gegenständen des Phaidros. In diesem Artikel sollen die zentralen Punkte der drei Dialoge zum Thema Liebe herausgearbeitet und, sofern möglich, daraus eine sie vereinende Theorie gebildet werden, was aber nicht ganz so einfach ist, da Platon in seinen Dialogen stets mehrere Personen sprechen lässt und einzig Sokrates als Indikator dafür gelten mag, welche Position Platon selbst nun einnimmt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Platon über die Liebe

1. Einleitung

2. Lysis. Oder: Über Freundschaft und Liebe

3. Symposium. Oder: Über Eros und den Trieb zur Unsterblichkeit

4. Phaidros. Oder: Über Nachteile und Nutzen der Liebe sowie die Beschaffenheit der Seele

5. Zusammenfassung

6. Literatur

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit hat zum Ziel, die zentralen philosophischen Aussagen Platons zum Thema Liebe aus den Dialogen "Lysis", "Symposium" und "Phaidros" systematisch herauszuarbeiten und auf eine vereinende Theorie hin zu untersuchen.

  • Analyse des Begriffs der Freundschaft und Liebe im "Lysis"
  • Untersuchung des Eros als Trieb zur Unsterblichkeit im "Symposium"
  • Diskussion von Nutzen und Nachteilen der Liebe im "Phaidros"
  • Betrachtung der menschlichen Seele und ihres Strebens nach dem Göttlichen
  • Reflexion über die Rolle des Sokrates als Vermittler platonischer Positionen

Auszug aus dem Buch

3. Symposium. Oder: Über Eros und den Trieb zur Unsterblichkeit.

Der Rahmen dieses Dialoges ist die Geschichte, die Apollodoros seinen Freunden erzählt, von dem ihm Glaukon erzählte, wie sie ihm Aristodemos erzählte. Aristodemos traf eines Abends den Sokrates, wie er auf dem Weg zum Gastmahl (Symposium) bei Agathon war, anlässlich dessen Gewinns eines Preises für seine Tragödien. Aristodemos trifft zunächst allein bei Agathon ein, denn Sokrates verschwand und blieb eine Weile erstmal im Garten des Nachbarn stehen, bevor er endlich nachkommt und sich zu Agathon legt.

An dieser Stelle schlägt Pausanias vor, dass sie nicht ganz soviel trinken, da er noch einen Kater hätte und lieber einfach nur zum Vergnügen denn des Rausches wegen trinken mag. Eryximachos schlägt vor, dass sie alle der Reihe nach Lobreden über den Eros halten, über den er vor einer Weile mit Phaidros sprach. Von diesen Lobreden erzählt nun Aristodemos, erinnert sich aber nur einiger wenigen davon.

a) Phaidros: Phaidros vertritt die traditionelle Ansicht. Laut Hesiod gab es einst Chaos und Eros, der alle anderen Götter zeugte. Für Eros sind der Liebhaber mit seinem Liebling ein großes Gut. Liebe leitet die Rechtschaffenen, denn sie bringt einem Scham bei einer schlechten Tat ein. Eine Armee aus Liebhabern wäre anzustreben, denn diese würden sich stets beistehen und nie etwas schlechtes tun. Das Liebende sogar füreinander sterben würden, wäre das höchste Opfer, das man den Göttern bringen kann. Und natürlich steht der Liebende höher als der Geliebte, denn er ist der aktive Part.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt das Thema Liebe in Platons Dialogen vor und erläutert die methodische Herangehensweise unter Verwendung der Schleiermacher-Übersetzung.

2. Lysis. Oder: Über Freundschaft und Liebe: Das Kapitel untersucht den Dialog Lysis, in dem Sokrates ergründet, wer wem Freund ist und ob Liebe ein Begehren nach dem ist, das uns vervollständigt.

3. Symposium. Oder: Über Eros und den Trieb zur Unsterblichkeit: Dieses Kapitel analysiert verschiedene Lobreden auf den Eros, gipfelnd in Diotimas Lehre vom Eros als Dämon und Trieb zur Unsterblichkeit.

4. Phaidros. Oder: Über Nachteile und Nutzen der Liebe sowie die Beschaffenheit der Seele: Hier werden die Ambivalenz der Liebe, der Wahnsinn und die dreiteilige Natur der Seele im Kontext des Dialogs Phaidros erörtert.

5. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung bündelt die Erkenntnisse über die Liebe als Begehren nach dem Fehlenden, als Weg zum Glück und als Suche der Seele nach Schönheit.

6. Literatur: Auflistung der verwendeten Primärquellen.

Schlüsselwörter

Platon, Liebe, Eros, Sokrates, Lysis, Symposium, Phaidros, Freundschaft, Seele, Unsterblichkeit, Philosophie, Begehren, Tugend, Wahnsinn, Antike

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der philosophischen Untersuchung des Liebesbegriffs in drei zentralen Werken Platons.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Themenfelder umfassen die Natur der Freundschaft, das Wesen des Eros, den Zusammenhang zwischen Liebe und Unsterblichkeit sowie die Struktur der menschlichen Seele.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Kernpunkte der Liebe in den Dialogen Lysis, Symposium und Phaidros herauszuarbeiten und eine verbindende Theorie zu formulieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine hermeneutische Textanalyse der platonischen Dialoge auf Grundlage der Schleiermacher-Übersetzung durchgeführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Kapitel, die jeweils einen der genannten Dialoge detailliert analysieren und die jeweiligen Argumentationsstränge darlegen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Platon, Eros, Seele, Begehren, Freundschaft und das Streben nach Unsterblichkeit.

Welche Rolle spielt die Figur des Sokrates in diesen Dialogen?

Sokrates dient als zentraler Indikator für Platons philosophische Positionen, auch wenn er in den Dialogen oft durch rhetorische Fragen oder Ironie agiert.

Was unterscheidet den "guten" vom "schlechten" Eros bei Pausanias?

Der gute Eros ist himmlisch und auf Vernunft ausgerichtet, während der schlechte Eros rein körperlich und auf bloße Befriedigung fixiert ist.

Wie definiert Diotima den Eros?

Diotima definiert Eros als einen Dämon, der zwischen Gut und Schlecht steht, und als einen Helfer, der den Menschen zur Unsterblichkeit durch geistiges Erzeugen führt.

Warum spielt die "Seele" eine wichtige Rolle im Dialog Phaidros?

Die Seele ist in Platons Theorie unsterblich und strebt durch den Anblick des Schönen zurück zum Göttlichen, was als "Wahnsinn" der Liebe beschrieben wird.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Platon über die Liebe
Untertitel
Liebe und Freundschaft in Lysis, Symposium, Phaidros
Autor
Andre Schuchardt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
16
Katalognummer
V120504
ISBN (eBook)
9783640237487
ISBN (Buch)
9783640239894
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Platon Liebe Symposium Phaidros Lysis Freundschaft sokrates philosophie griechen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Andre Schuchardt (Autor:in), 2008, Platon über die Liebe, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/120504
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Leseprobe aus  16  Seiten
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