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Klientenzentrierter und systemischer Beratungsansatz im Vergleich

Titel: Klientenzentrierter und systemischer Beratungsansatz im Vergleich

Hausarbeit , 2020 , 17 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Sandra Becker (Autor:in)

Pädagogik - Allgemein

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Jeder Mensch befindet sich manchmal in der Lage, in der er vor einem Problem steht und nicht weiter weiß. Häufig sind es Krisen in der Partnerschaft, in der Familie, auf der Arbeit etc., die einem den Schlaf rauben und das alltägliche Leben belasten. In solchen Situationen kann eine professionelle Beratung hilfreich sein. Dann gilt es zunächst zu klären, welche Form der Beratung und welcher Beratungsansatz in Frage kommen.

Aufgrund der raschen gesellschaftlichen Veränderungen, entstanden immer mehr Organisationen, die sich auf spezifische Beratungsbedarfe fokussieren. Beratende Organisationen bzw. beratende Personen arbeiten in der Regel nach einem bestimmten Beratungsansatz. Die Wahl eines geeigneten Beratungsansatzes kann für Ratsuchende auf den ersten Blick überfordernd wirken. Der klientenzentrierte (synonym personenzentriert) sowie der systemische Beratungsansatz sind zwei davon. Dennoch stellt die systemische Beratung ein völlig anderes Konzept der Beratung dar als die klientenzentrierte Beratung. Es kommt die Frage auf, inwiefern sich die Methoden der systemischen Beratung und der klientenzentrierten Beratung in der Praxis unterscheiden.

Um diese Frage beantworten zu können, wird zunächst der Begriff „Beratung“ beleuchtet. Was verbirgt sich hinter dem Begriff und was gehört zu einer Beratung dazu? Anschließend wird es eine kurze Einführung in die klientenzentrierte sowie in die systemische Beratungstheorie geben, in der der geschichtliche und theoretische Hintergrund beider Ansätze betrachtet wird. Im Hauptteil geht es dann um die Ausarbeitung der Methoden bzw. Merkmale im klientenzentrierten und systemischen Beratungsprozess. Auf dieser Grundlage werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Ansätzen verdeutlicht. Zum Abschluss werden in einem Fazit die wichtigsten Aspekte zusammenfassend dargelegt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition grundlegender Begriffe

2.1 Definition des Begriffs „Beratung“

2.2 Einführung in die klientenzentrierte Beratungstheorie

2.3 Einführung in die systemische Beratungstheorie

3. Gegenüberstellung der Methoden des klientenzentrierten und des systemischen Beratungsansatzes

3.1 Die klientenzentrierte Beratungspraxis

3.2 Die systemische Beratungspraxis

3.3 Gemeinsamkeiten in der Methodik der Beratungsansätze

3.4 Unterschiede in der Methodik der Beratungsansätze

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht und vergleicht die methodischen Ansätze der klientenzentrierten sowie der systemischen Beratung, um deren spezifische Anwendungsgebiete und Unterschiede in der Beratungspraxis herauszuarbeiten.

  • Grundlagen der klientenzentrierten Beratungstheorie nach Carl Rogers
  • Theoretische Prinzipien und Konzepte der systemischen Beratung
  • Methoden und Merkmale der klientenzentrierten Beratungspraxis
  • Techniken und Vorgehensweisen in der systemischen Beratungspraxis
  • Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider Beratungsansätze im Vergleich

Auszug aus dem Buch

3.1 Die klientenzentrierte Beratungspraxis

Die klientenzentrierte Beratung ist geprägt von einem spezifischen Kommunikationsverhalten. Während des gesamten Beratungsprozesses liegt der Fokus auf dem/der Klient/in. Der/Die Beratende versucht das Gespräch nicht zu beeinflussen oder in eine bestimmte Richtung zu steuern. Dafür bedarf es einer bestimmten Haltung des/der Beratenden und dem Aufbau einer unterstützenden Beziehung zum/zur Klient/in. Dies ist ausschlaggebend für den Erfolg des Beratungsgeschehens (vgl. Alterhoff 1994: 38). Das Ziel der klientenzentrierten Beratung besteht darin, den/die Klient/in dabei zu unterstützen seine/ihre Stärken zu erkennen und zu der Person zu werden, die sie tatsächlich ist (vgl. Backhaus 2017: 25). Da sich die Entwicklung des Menschen über die ganze Lebensspanne vollzieht, fungiert der/die Beratende als zeitweilige/r Wegbegleiter/in. Das wesentlichste Merkmal des/der Beratenden ist, dass er dem/der Ratsuchenden aufmerksam zuhört (vgl. Hofert 2017: 229).

Aus Sicht der klientenzentrierten Beratungstheorie arbeitet der/die Beratende nach den drei Grundeinstellungen Echtheit/Kongruenz, Akzeptanz/Wertschätzung, einfühlendes Verstehen/Empathie (vgl. Backhaus 2017: 19ff.).

Nach Alterhoff (1994) ergibt sich Echtheit/Selbstkongruenz daraus, dass „inneres Erleben, bewußtes Wahrnehmen der eigenen Erlebnisinhalte und deren kommunikativer Ausdruck miteinander übereinstimmen“ (ebd.: 121). Echtheit ist vorhanden, wenn der Mensch mit sich selbst im Einklang ist. Er kann seine eigenen Gedanken und Gefühle wahrnehmen und sie adäquat ausdrücken. In Bezug auf der/die Beratende heißt das, dass er/sie sein/ihr eigenes Erleben auch als solches preisgibt. So verhindert er/sie, dass der/die Klient/in das Gesagte als eine Diagnose versteht. Außerdem wirkt der/die Beratende durch seine/ihre Echtheit nicht wie ein „Rollenträger“ (ebd.: 122) bzw. wie Jemand, der nur seine Arbeit verrichtet, in dem er zuhört und Diagnosen stellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung professioneller Beratung bei Lebenskrisen dar und führt in die zwei zentralen Ansätze der klientenzentrierten und systemischen Beratung ein.

2. Definition grundlegender Begriffe: In diesem Kapitel werden der Begriff „Beratung“ sowie die theoretischen Hintergründe des klientenzentrierten und des systemischen Ansatzes definiert.

3. Gegenüberstellung der Methoden des klientenzentrierten und des systemischen Beratungsansatzes: Das Kapitel analysiert die spezifischen Praxismethoden beider Ansätze sowie deren Gemeinsamkeiten und methodische Unterschiede.

4. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und reflektiert die Anwendbarkeit beider Beratungsansätze in der Praxis.

Schlüsselwörter

Beratung, klientenzentrierte Beratung, systemische Beratung, Carl Rogers, Beratungspraxis, Beratungstheorie, Methode, Beziehung, Kommunikation, Selbsthilfe, Problemlösung, System, Wirklichkeitskonstruktion, Empathie, Wertschätzung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der professionellen Beratung in der Erwachsenenbildung und vergleicht dabei zwei prominente Ansätze: die klientenzentrierte und die systemische Beratung.

Welche zentralen Themenfelder deckt das Dokument ab?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Beratung, die theoretischen Grundlagen der beiden Ansätze, die praktische Methodik in Beratungsgesprächen sowie einen detaillierten Vergleich von Gemeinsamkeiten und Differenzen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu beantworten, wie sich die Methoden des klientenzentrierten und des systemischen Beratungsansatzes in der tatsächlichen Beratungspraxis unterscheiden.

Welche wissenschaftliche Methodik liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse, um die Beratungstheorien und die daraus abgeleiteten Methoden systematisch gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der konkreten Beratungspraxis, wobei insbesondere die Rollen des Beraters, die Beziehungsgestaltung und spezifische Techniken wie z.B. zirkuläres Fragen oder Genogrammarbeit untersucht werden.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Beratungspraxis, klientenzentrierter Ansatz, systemische Beratung, Methodenvielfalt und Beziehungsgestaltung definiert.

Wie unterscheidet sich die Rolle des Beraters zwischen den beiden Ansätzen?

Während im klientenzentrierten Ansatz der Berater als empathischer Wegbegleiter fungiert, der keine Ziele vorgibt, moderiert der systemische Berater aktiv den Prozess und setzt methodische Interventionen ein.

Welche spezifische Rolle spielt das "zirkuläre Fragen" in der systemischen Beratung?

Das zirkuläre Fragen dient dazu, Perspektivwechsel anzuregen, Fehleinschätzungen über andere Beteiligte zu korrigieren und die systemischen Zusammenhänge innerhalb einer Gruppe oder Familie sichtbar zu machen.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Klientenzentrierter und systemischer Beratungsansatz im Vergleich
Hochschule
Universität Münster
Veranstaltung
Beratungstheorien in der Erwachsenen-/Weiterbildung
Note
1,7
Autor
Sandra Becker (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
17
Katalognummer
V1196237
ISBN (eBook)
9783346645043
ISBN (Buch)
9783346645050
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Klientenzentrierter Beratungsansatz Systemischer Beratungsansatz Beratungspraxis Erwachsenen-/Weiterbildung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sandra Becker (Autor:in), 2020, Klientenzentrierter und systemischer Beratungsansatz im Vergleich, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1196237
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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