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Soziale Ungleichheit und Diskriminierungserfahrungen im deutschen Bildungssystem. Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund

Titel: Soziale Ungleichheit und Diskriminierungserfahrungen im deutschen Bildungssystem. Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund

Hausarbeit , 2015 , 21 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Mila Behrendt (Autor:in)

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Ausarbeitung befasst sich mit der Situation von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund im deutschen Bildungssystem. Wie sind Migrantenkinder im Schulsystem positioniert? Was sind mögliche Gründe für die in Studien aufgezeigte Bildungsbenachteiligung? Welche Bildungsaufträge und Handlungsmöglichkeiten liegen in der Hand der Lehrkräfte? Im Rahmen dieser Ausarbeitung werden diese Fragen behandelt.

Hierzu werden zunächst einige relevante Begriffe erläutert, um danach die Situation von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund im deutschen Bildungssystem anhand von unterschiedlichen Daten darzustellen. Weiterhin werden unterschiedliche Erklärungsansätze für die Bildungsbenachteiligung aufgeführt, auf deren Grundlage Bildungsaufträge und Handlungsmöglichkeiten für Pädagogen hinsichtlich des Abbaus von Chancenungleichheiten aufzeigt werden. Anschließend wird auf die Chancen des Konzeptes der Ganztagsschule anhand der Vorstellung des Genoveva- Gymnasiums in Köln eingegangen. Die Ausarbeitung schließt mit einem persönlichen Fazit ab.

Spätestens seit der Veröffentlichung der für Deutschland mangelhaft ausgefallenen PISA-Ergebnisse im Jahr 2000 ist die Situation von Kindern und Jugendlichen im deutschen Bildungssystem zum relevanten Thema der Bildungspolitik geworden. Ursachen und Erklärungen für die Benachteiligung bestimmter Gruppen im Schulsystem werden zunehmend diskutiert, um Lösungen für das Problem „Bildungsbenachteiligung“ zu finden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffserklärungen

2.1 Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund

2.2 Soziale Ungleichheit

2.3 Bildungsbeteiligung

2.4 Institutionelle Diskriminierung

3. Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund im Bildungssystem

4. Erklärungen für die Bildungsbenachteiligung

4.1 Bildungsbenachteiligung aufgrund der sozialen Herkunft

4.2 Bildungsbenachteiligung aufgrund von kulturellen Defiziten

4.3 Bildungsbenachteiligung aufgrund von mangelnden Sprachkenntnissen

4.4 Bildungsbenachteiligung aufgrund von institutionellen Bedingungen Schulsystem

5. Bildungsaufträge und Handlungsmöglichkeiten für Pädagogen

6. Chance: Ganztagsschule – Das Genoveva-Gymnasium in Köln

7. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die Situation von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund im deutschen Bildungssystem, analysiert die Ursachen für bestehende Bildungsbenachteiligungen und leitet daraus notwendige pädagogische Handlungsoptionen ab.

  • Analyse der Bildungsbeteiligung von Migrantenkindern.
  • Erklärung von Benachteiligungsmechanismen (soziale Herkunft, Sprache, Institutionen).
  • Aufzeigen von Handlungsmöglichkeiten für Lehrkräfte.
  • Vorstellung von Best-Practice-Beispielen wie dem Ganztagsschulkonzept.

Auszug aus dem Buch

4.4 Bildungsbenachteiligung aufgrund von institutionellen Bedingungen Schulsystem

Neben den oben erläuterten Erklärungen, welche sich vor allem auf die individuellen Merkmale der Migrantenfamilien beziehen gibt es auch Erklärungen, die ihren Fokus auf die Kontextmerkmale bezüglich des Lernprozesses legen. Berücksichtigt werden hier beispielsweise die hierarchische Gliederung des deutschen Bildungssystems, Effekte der Schulformen im Bildungssystem und Phänomene institutioneller Diskriminierung.

Die frühe hierarchische Gliederung des deutschen Schulsystems hat zur Folge, dass der Bildungserfolg umso mehr vom jeweiligen familiären Hintergrund abhängt, da die Zeit bis zum Ende der Grundschule häufig nicht ausreicht um Kinder aus benachteiligten Ausgangslagen ausreichend zu fördern und ihnen so die Chance zu geben sich zu entwickeln und ihr tatsächliches Bildungspotenzial zu zeigen. Oftmals werden Kinder aus Migrantenfamilien, obwohl ihre weiteren schulischen Kompetenzen auch für eine höhere Schulform ausreichend wären, aufgrund von Sprachdefiziten auf eine Real- oder Hauptschule überwiesen, da am Gymnasium Möglichkeiten zur Sprachförderung fehlen würden.

Des weiteren werden defizitäre Unterstützungsmöglichkeiten der Eltern ebenfalls als Kriterium für die Prognose hinsichtlich der Schulformzuweisung am Ende der Grundschulzeit miteinbezogen. Vorrangiges Ziel ist hier oftmals die Heterogenität bezüglich der Leistungen möglichst gering zu halten, um homogenen Lerngruppen zu schaffen.

Solche Formen institutioneller Diskriminierung lassen sich auch schon beim Eintritt in die Grundschule feststellen. Für Migrantenkinder besteht hier ein erhöhtes Risiko in den Schulkindergarten zurückgestuft zu werden. Begründet wird dies meist durch zusätzlichen Förderbedarf aufgrund sprachlichen Defiziten oder auch aufgrund von fehlender Kindergartenzeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Bildungsbenachteiligung von Kindern mit Migrationshintergrund nach PISA und Zielsetzung der Arbeit.

2. Begriffserklärungen: Definition zentraler Begriffe wie Migrationshintergrund, soziale Ungleichheit, Bildungsbeteiligung und institutionelle Diskriminierung.

3. Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund im Bildungssystem: Darstellung der PISA-Ergebnisse und der überproportionalen Verteilung von Migrantenkindern auf bestimmte Schulformen.

4. Erklärungen für die Bildungsbenachteiligung: Analyse der Ursachen durch soziale Herkunft, kulturelle Defizite, Sprachbarrieren und strukturelle Bedingungen im Schulsystem.

5. Bildungsaufträge und Handlungsmöglichkeiten für Pädagogen: Aufzeigen notwendiger interkultureller Kompetenzen sowie konkreter Förderansätze für Lehrkräfte.

6. Chance: Ganztagsschule – Das Genoveva-Gymnasium in Köln: Praxisbeispiel einer erfolgreichen Umsetzung von Ganztagskonzepten zur Förderung von Bildungschancen.

7. Fazit: Zusammenfassende Einschätzung der Notwendigkeit kontinuierlicher Investitionen in Bildungspotenziale und Lehrerqualifikation.

Schlüsselwörter

Bildungsbenachteiligung, Migrationshintergrund, soziale Ungleichheit, institutionelle Diskriminierung, PISA-Studie, Bildungsbeteiligung, Ganztagsschule, Interkulturelle Kompetenz, Sprachförderung, Genoveva-Gymnasium, Schulerfolg, Chancengleichheit, Bildungsauftrag.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit thematisiert die ungleiche Bildungssituation von Kindern mit Migrationshintergrund in Deutschland und sucht nach Wegen, diese Benachteiligungen abzubauen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf den Ursachen der Bildungsbenachteiligung, den strukturellen Problemen des Schulsystems sowie pädagogischen Handlungsstrategien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Gründe für den schulischen Erfolg bzw. Misserfolg von Kindern mit Migrationshintergrund aufzuzeigen und Strategien für Pädagogen zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methodik wird angewandt?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung auf Basis wissenschaftlicher Literatur und statistischer Daten, ergänzt durch ein Praxisbeispiel.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine begriffliche Fundierung, eine Analyse der Ursachen für Benachteiligungen (z.B. soziale Herkunft, Sprache) und die Erarbeitung von Lösungsansätzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Bildungsbenachteiligung, Migration, institutionelle Diskriminierung, Chancengleichheit und Sprachförderung.

Welche Rolle spielt das Genoveva-Gymnasium in dieser Arbeit?

Das Gymnasium dient als Fallbeispiel, um zu zeigen, wie ein Ganztagsschulkonzept erfolgreich zur Förderung heterogener Schülerschaften beitragen kann.

Warum wird die soziale Herkunft als Faktor für den Schulerfolg angeführt?

Die Arbeit erläutert, dass Bildungsabschlüsse stark mit dem sozioökonomischen Status der Eltern korrelieren, was Kinder aus bildungsfernen Familien benachteiligt.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Soziale Ungleichheit und Diskriminierungserfahrungen im deutschen Bildungssystem. Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund
Hochschule
Universität zu Köln
Note
1,0
Autor
Mila Behrendt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
21
Katalognummer
V1194978
ISBN (eBook)
9783346642899
ISBN (Buch)
9783346642905
Sprache
Deutsch
Schlagworte
soziale ungleichheit diskriminierungserfahrungen bildungssystem kinder jugendliche migrationshintergrund
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mila Behrendt (Autor:in), 2015, Soziale Ungleichheit und Diskriminierungserfahrungen im deutschen Bildungssystem. Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1194978
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Leseprobe aus  21  Seiten
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