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Das Präteritum im Grammatikunterricht

Titel: Das Präteritum im Grammatikunterricht

Hausarbeit , 2020 , 16 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Jedes Unterrichtsfach in der Schule hat eine beliebte und eine unbeliebte Seite, so auch der Deutschunterricht in der Grundschule. Zu der beliebten Seite zählen z.B. das Schreiben fiktiver Geschichten, das Vorlesen, die Rollenspiele oder die Leseecke. Unbeliebter Weise findet sich auf dieser Seite nicht der Grammatikunterricht. Dieser wird meist auf die Frage nach dem richtigen oder falschen Sprachwissen und auf die Kontrolle durch Tests reduziert. Die impliziten Sprachbetrachtungen, wie z.B. die Sprachspiele mit den Wörtern und den Ausdrücken werden meist gar nicht mit dem Grammatikunterricht verbunden. Ein Beispiel hierfür ist das Lied "Drei Chinesen mit dem Kontrabass", bei dem alle Vokale in den Strophen durch einen anderen Vokal ersetzt werden.
Darüber hinaus ist der Grammatikunterricht umfangreich, denn er beinhaltet und lehrt metasprachliche Handlungen, die sprachlichen Phänomene, Sprachbewusstheit und Handlungsfähigkeiten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Der Grammatikunterricht

2. Konzeptionen des Grammatikunterrichts

3. Das Präteritum im Grammatikunterricht

4. Kommentierung des Unterrichtsmaterials von Nowak und Schröder – Kräftemessen der Verben

5. Selbst erstelltes Unterrichtsmaterial

5.1 Reflexion des selbst erstellten Unterrichtsmaterials

6. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit der didaktischen Vermittlung des Präteritums im Deutschunterricht der Grundschule. Ziel ist es, den Stellenwert der Grammatik zu beleuchten, aktuelle didaktische Konzepte zu diskutieren und anhand konkreter Beispiele aus der Unterrichtspraxis Möglichkeiten sowie Herausforderungen der Vermittlung von Vergangenheitsformen aufzuzeigen.

  • Bedeutung und Lernziele des Grammatikunterrichts
  • Didaktische Ansätze zur Grammatikvermittlung
  • Semantische und strukturelle Besonderheiten des Präteritums
  • Analyse und Reflexion von Unterrichtsmaterialien zur Verbflexion

Auszug aus dem Buch

Das Präteritum im Grammatikunterricht

In der deutschen Sprache stehen für eine mündliche oder schriftliche Wiedergabe vergangener Ereignisse drei Tempora zur Verfügung – Präsens, Perfekt und Präteritum. Folglich ist der Unterschied zwischen dem Gebrauch des Perfekts und dem Gebrauch des Präteritums zu unterscheiden.

Der zentrale semantisch-grammatische Unterschied zwischen dem Perfekt und dem Präteritum liegt darin, dass beide Tempora Vergangenheitslesarten zulassen, das Perfekt hingegen ermöglicht auch eine Resultatslesart. In der Vergangenheitslesart wird über ein in der Vergangenheit liegendes Ereignis berichtet, in der Resultatslesart über den Zustand nach einem vorangegangenen Ereignis. Genauer liegt der Gebrauchsunterschied zwischen dem Perfekt und dem Präteritum darin, dass das Präteritum im Gegensatz zu dem Perfekt in seiner Konstruktionsbedeutung die Komponente der Distanz beinhaltet. Demnach ist das Präteritum eine Zeitform der Vergangenheit ohne Bezug zur Gegenwart. Sie wird bezüglich ihrer Funktion für schriftliche Erzählungen, wie z.B. das Märchen, und Berichte verwendet. Mit dem Präteritum wird ein Ereignis zu einem vergangenen Zeitpunkt oder Zeitraum beschrieben. Diese Betrachtzeit liegt zwingend vor der Sprechzeit, welche der Zeitpunkt der Äußerung (über das vergangene Geschehen) ist.

Hinsichtlich ihrer Bildung unterscheidet man die Verben in regemäßige/ schwache und unregelmäßige/ starke Verben. Bei den regelmäßigen Verben ändert sich der Vokal im Stamm des Verbes nicht, es wird -te (+ Endung) angehängt. Dann wird beispielsweise aus der Präsensform ich kaufe die Präteritumform ich kaufte. Bei den unregelmäßigen Verben hingegen ändert sich der Vokal oder der Zwielaut im Verbstamm, wie z.B. bei der Präsensform ich spreche, aus dieser wird die Präteritumform ich sprach.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Der Grammatikunterricht: Dieses Kapitel erläutert die Stellung des Grammatikunterrichts im Deutschunterricht und definiert zentrale Lernziele für Schüler hinsichtlich Sprachbewusstheit und analytischer Kompetenz.

2. Konzeptionen des Grammatikunterrichts: Hier werden verschiedene didaktische Ansätze wie formale, funktionale, systematische und induktive Modelle gegenübergestellt und in ihrem pädagogischen Nutzen bewertet.

3. Das Präteritum im Grammatikunterricht: Das Kapitel widmet sich der sprachwissenschaftlichen Einordnung des Präteritums sowie der Unterscheidung von starken und schwachen Verben im Kontext der schulischen Vermittlung.

4. Kommentierung des Unterrichtsmaterials von Nowak und Schröder – Kräftemessen der Verben: Eine kritische Analyse spezifischer Lehrmaterialien, die darauf abzielen, Schülern den Umgang mit Vergangenheitsformen durch entdeckendes Lernen näherzubringen.

5. Selbst erstelltes Unterrichtsmaterial: Dieses Kapitel präsentiert ein eigenes erarbeitetes Übungsblatt zur Anwendung des Präteritums.

5.1 Reflexion des selbst erstellten Unterrichtsmaterials: Eine kritische Auseinandersetzung mit der didaktischen Wirksamkeit des eigenen Materials und Vorschläge für zukünftige Optimierungen.

6. Literaturverzeichnis: Ein Verzeichnis der verwendeten fachdidaktischen Quellen und Literatur.

Schlüsselwörter

Präteritum, Grammatikunterricht, Verbflexion, Sprachdidaktik, Starke Verben, Schwache Verben, Unterrichtsmaterial, Sprachreflexion, Grundschule, Tempus, Sprachbewusstheit, Sprachgebrauch, Perfekt, Fach Deutsch, Didaktische Ansätze

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Vermittlung des Präteritums als Zeitform im Deutschunterricht der Grundschule unter Berücksichtigung verschiedener didaktischer Ansätze.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Rolle des Grammatikunterrichts, die theoretische Abgrenzung von Zeitformen und die praktische Gestaltung sowie Evaluation von Lehrmaterialien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Schüler durch entdeckendes Lernen ein tieferes Verständnis für die Bildung und den funktionalen Gebrauch des Präteritums entwickeln können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine fachdidaktische Arbeit, die auf Literaturrecherche und der Analyse sowie Reflexion von bestehendem und eigenem Unterrichtsmaterial basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine Diskussion didaktischer Ansätze, eine detaillierte Analyse eines Praxisbeispiels von Nowak und Schröder sowie die Vorstellung und Reflexion eines eigenen Übungsblattes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Präteritum, Grammatikunterricht, Verbflexion, Sprachdidaktik und starke sowie schwache Verben.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Präteritum und Perfekt im Unterricht wichtig?

Die Arbeit verdeutlicht, dass beide Formen unterschiedliche Funktionen in der Sprachverwendung (Resultatslesart vs. Distanz zur Gegenwart) haben, deren Verständnis für die stilistische Kompetenz der Schüler essenziell ist.

Welche Rolle spielt die Reflexion bei selbst erstellten Materialien?

Die Reflexion dient der kritischen Überprüfung, ob das Material didaktisch sinnvoll ist, die Lernziele erreicht und wo noch Potenziale zur Erweiterung oder Varietät bestehen.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Präteritum im Grammatikunterricht
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
16
Katalognummer
V1193716
ISBN (eBook)
9783346637178
ISBN (Buch)
9783346637185
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Deutsch Unterricht Grammatik Zeitformen Präteritum Didaktik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Das Präteritum im Grammatikunterricht, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1193716
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Leseprobe aus  16  Seiten
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