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Die Stoffwechselkrankheit Porphyrie. Eine Erklärung für den europäischen Vampir-Aberglauben?

Titel: Die Stoffwechselkrankheit Porphyrie. Eine Erklärung für den europäischen Vampir-Aberglauben?

Facharbeit (Schule) , 2020 , 21 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Biologie - Genetik / Gentechnologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die zentrale Fragestellung, die in dieser Arbeit behandelt werden soll, lautet: Lässt sich der Ursprung des europäischen Vampir-Aberglaubens durch die Gruppe der Stoffwechselerkrankungen, der Porphyrien, erklären?

In dem ersten Teil der Arbeit sollen ausgewählte Erkrankungen hinsichtlich ihrer Entstehung, Symptomatik und schließlich ihrer Behandlungsmöglichkeiten dargestellt werden. Im zweiten Teil hingegen soll der damalige Volksglaube näher analysiert und auf dieser Basis mit den Erkrankungen verglichen werden. Außerdem sollen einige der Vermutungen, welche Dolphin aufgestellt hat, um eine ähnliche Fragestellung zu befürworten, kritisch beleuchtet werden. Ziel ist es, die Fragestellung im abschließenden Fazit zu beantworten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Porphyrien

2.1. Akute Porphyrien

2.1.1. Ätiologie und Pathogenese

2.1.2. Symptomatik

2.1.3. Behandlung

2.2. Kutane Porphyrien

2.2.1. Ätiologie und Pathogenese

2.2.2. Symptomatik

2.2.3. Behandlung

3. Vampirismus

3.1. Bild des damaligen Vampirs

3.2. Zusammenhang zwischen Erkrankung und Aberglauben

3.2.1. Gemeinsamkeiten/Übereinstimmungen

3.2.2. Unterschiede/Abweichungen

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die wissenschaftliche Hypothese, ob die Gruppe der Stoffwechselerkrankungen, die Porphyrien, den Ursprung des europäischen Vampir-Aberglaubens erklären kann, indem Symptome der Erkrankung mit den Attributen des Vampirs verglichen werden.

  • Biochemische Grundlagen der Porphyrien und Häm-Biosynthese
  • Klinische Manifestationen akuter und kutaner Porphyrien
  • Historisches Bild des europäischen Vampir-Aberglaubens
  • Vergleich zwischen Porphyrie-Symptomen und Vampir-Attributen
  • Kritische Analyse von Erklärungsansätzen für den Vampir-Mythos

Auszug aus dem Buch

3.1. Bild des damaligen Vampirs

Die Entstehung eines Vampirs war laut Aberglauben auf bestimmte Menschen beschränkt. So sollen nur Mörder, Selbstmörder, Hexen oder durch Eltern bzw. die Kirche verfluchte Menschen das Potenzial für eine solche Entwicklung nach ihrem Tot besessen haben. Bei den Slawen konnte auch eine unschuldige Person dem Vampirismus zum Opfer fallen, wenn ein Vogel oder eine Katze die Leiche des Betroffenen vor dem Begräbnis überquerte. Viel häufiger sollen Vampire allerdings durch den Biss eines anderen Vampirs entstanden sein. Der Glaube an diese, einer Infektion ähnlichen, Art der Verbreitung scheint auch für die Hysterie im 17. Jahrhundert verantwortlich gewesen zu sein (Kayton 307). Weiterhin seien nur Dörfer vom Vampirismus betroffen. Größere Städte und die höheren Schichten der Gesellschaft wären verschont worden (Barber 5). Prädestiniert, Vampire zu werden, wären ebenfalls Kinder, welche mit der Embryonalhülle intakt, mit zusammengewachsenen Augenbrauen oder mit Zähnen geboren wurden. Außerdem sollen die Emotionen Liebe und Hass einen Toten zum Wiederauferstehen animiert haben (Oinas 108).

Charakteristisch für den damaligen Vampir war die Eigenschaft, Blut zu trinken. Dazu soll er seine Opfer in eine hypnotische Trance versetzt, gebissen und das Blut ausgesaugt haben. Anders als in der heutigen Vorstellung besaßen Vampire allerdings keine vergrößerten Schneidezähne. Zu den Opfern der Angriffe zählte in erster Linie der engste Familienkreis des Vampirs (Oinas 109-111). Im 17. Jahrhundert berichtet die französischsprachige Zeitschrift Mercure Galant über die Vampir-Epidemie, welche sich nach Polen und Russland ausgebreitet hat und beschreibt Sichtungen von Vampiren, denen Blut aus dem Mund, der Nase, den Augen und den Ohren floss. Diese sollen ebenfalls nacheinander ihre Familienangehörigen verfolgt und angegriffen haben (Barber 1-2). Dazu koinzidieren die Erzählungen in dem Glauben, dass der Vampir nur während der Nacht sein Grab verlassen hat und bei Tageslicht schlief. Schaffte der Vampir es nicht vor Sonnenuntergang zurück in sein Grab, soll er verbrannt und zu Asche gefallen oder hilflos erstarrt sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema des Vampir-Aberglaubens und Vorstellung der Forschungsfrage, ob Porphyrien eine biologische Erklärung für diesen Mythos liefern können.

2. Die Porphyrien: Detaillierte Darstellung der biochemischen Grundlagen der Häm-Synthese sowie Klassifizierung und klinische Beschreibung akuter und kutaner Porphyrien.

3. Vampirismus: Analyse des historischen Vampir-Bildes des 17. Jahrhunderts sowie ein Vergleich der Symptomatik von Porphyrie-Erkrankten mit den zugeschriebenen Eigenschaften von Vampiren.

4. Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage mit dem Ergebnis, dass eine direkte Erklärung des Aberglaubens durch Porphyrien aufgrund statistischer und klinischer Diskrepanzen als unwahrscheinlich einzustufen ist.

Schlüsselwörter

Porphyrie, Vampirismus, Häm-Biosynthese, Aberglaube, Medizinische Anthropologie, Metabolische Erkrankung, Symptomatik, Historischer Kontext, Genetische Defekte, Stoffwechsel, Kutane Photosensitivität, Neuroviszerale Störungen, Vampir-Epidemie, Mythos, Pathogenese

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Facharbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die wissenschaftliche Hypothese, ob die Stoffwechselkrankheit Porphyrie den Ursprung des europäischen Vampir-Aberglaubens im 17. Jahrhundert biologisch erklären kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind die Biochemie der Häm-Biosynthese, die Symptome verschiedener Porphyrie-Formen sowie die historische Ausprägung des Vampir-Mythos in Osteuropa.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, die Forschungsfrage zu klären, ob die klinischen Merkmale der Porphyrie eine rationale Basis für die Entstehung des Vampir-Mythos bieten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse, bei der medizinische Fachdaten zu Porphyrien mit historischen Berichten über Vampir-Sichtungen abgeglichen und kritisch hinterfragt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die pathologischen Aspekte akuter und kutaner Porphyrien erläutert, gefolgt von einer detaillierten Beschreibung des damaligen Vampir-Bildes und dem Vergleich beider Phänomene.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die wichtigsten Begriffe sind Porphyrie, Vampirismus, Stoffwechsel, Häm-Biosynthese, Aberglaube und Pathogenese.

Kann Knoblauch als Abwehrmittel wissenschaftlich erklärt werden?

Die Arbeit diskutiert die Vermutung, dass Diallyldisulfid aus Knoblauch die Häm-Degradation stimuliert, was bei Porphyrie-Patienten die Symptome verschlechtern könnte, was den Aberglauben der abschreckenden Wirkung erklären könnte.

Warum wird die Erklärung durch Porphyrien im Fazit als unwahrscheinlich eingestuft?

Aufgrund der geringen Prävalenz der Krankheit, der Unmöglichkeit der Entwicklung eines Vampirs nach dem Tod und der fehlenden wissenschaftlichen Belege für ein blutdurstiges Verhalten bei Patienten.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Stoffwechselkrankheit Porphyrie. Eine Erklärung für den europäischen Vampir-Aberglauben?
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
21
Katalognummer
V1191154
ISBN (eBook)
9783346631848
Sprache
Deutsch
Schlagworte
stoffwechselkrankheit porphyrie eine erklärung vampir-aberglauben
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Die Stoffwechselkrankheit Porphyrie. Eine Erklärung für den europäischen Vampir-Aberglauben?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1191154
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Leseprobe aus  21  Seiten
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