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Akademisches Selbstkonzept von Kindern. Haben Schüler/-innen der vierten Klasse einer Grundschule schon ein Konzept von sich selbst?

Title: Akademisches Selbstkonzept von Kindern. Haben Schüler/-innen der vierten Klasse einer Grundschule schon ein Konzept von sich selbst?

Term Paper , 2016 , 38 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

Pedagogy - School System, Educational and School Politics

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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem akademischen Selbstkonzept von Kindern. Zur Schule zu gehen bedeutet für Kinder nicht nur der Erwerb von neuem Wissen. Es bedeutet auch, sich selbst zu bewerten und sich beurteilen zu lassen, sowie sich selbst mit anderen zu vergleichen. Hieraus entsteht bei den Kindern Leistungsdruck, der von Erfolg und Misserfolg geprägt ist. Aus diesem Erfolg oder auch Misserfolg können Zufriedenheit und Stolz, aber auch Selbstzweifel und Unzufriedenheit resultieren, welches sich auf die eigene Persönlichkeitsentwicklung auswirkt.

Grundlegende Bildung in der Grundschule lässt sich nicht nur auf die domänenspezifische Lernfelder beziehen, sondern auch auf Lernstrategien, Lernmotivation und die Interessenentwicklung. Hier hat ein günstiges Selbstkonzept und ein positives Selbstwertgefühl eine große Bedeutung. Unterstützung bei der Identitäts- und Persönlichkeitsentwicklung in der Grundschule, gilt deshalb als ein zentrales Bildungsziel. Die Forschung geht davon aus, dass Schüler sich beschreiben, bewerten und selbst einschätzen können.

Sie wissen um ihre Stärken und ihre Schwächen und das sowohl im schulischen, wie auch im außerschulischen Bereich. Dementsprechend werden schulische Leistungen sowohl von schulischen als auch von außerschulischen Faktoren beeinflusst. Als Folge dessen wird ein positives Selbstkonzept von Schülern als Erziehungsziel in Schulen angesehen. Die Arbeit beschäftigt sich mit genau der oben beschriebenen Theorie und der Frage ob die Aussagen auch auf Schüler einer vierten Klasse zutreffen. Haben Schüler einer Grundschule schon ein Konzept von sich selbst?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Einbettung

2.1. Das Selbstkonzept in der Grundschule

2.1.1. Der Begriff Selbstkonzept

2.1.2. Das akademische Selbstkonzept

2.1.3. Einflussfaktoren auf die Genese von Selbstkonzepten

2.2. Der Leistungsbegriff

3. Das Studienprojekt

3.1. Die Fragestellung

3.2. Die Schule, allgemeine Voraussetzungen

3.3. Das Forschungsdesign

3.4. Die Instrumente

3.5. Die Erhebungsmethode

3.6. Die Auswertungsmethode

4. Darstellung und Diskussion der Ergebnisse

5. Zusammenfassung und Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, das akademische Selbstkonzept von Grundschulkindern der vierten Klasse zu untersuchen und dabei zu prüfen, ob ein Zusammenhang zwischen der Selbsteinschätzung der Schüler und ihren tatsächlichen schulischen Leistungen besteht.

  • Struktur und Entwicklung des Selbstkonzepts bei Grundschulkindern
  • Geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Selbstwahrnehmung
  • Zusammenhang zwischen akademischem Selbstkonzept und Noten
  • Einfluss von schulischen und außerschulischen Faktoren
  • Pädagogische Förderungsmöglichkeiten des Selbstkonzepts

Auszug aus dem Buch

2.1.1. Der Begriff Selbstkonzept

Der Begriff „Selbstkonzept“ („self-concept“) bezeichnet im wissenschaftlichen Diskurs „das deklarative Wissen einer Person über sich selbst“ (Hellmich 2011, S.20). Das eigene Handeln wird durch die kognitive Repräsentation der eigenen Stärken und Schwächen beeinflusst. Mit dem Begriff Selbstkonzept werden Vorstellungen, Einschätzungen und Bewertungen bezüglich verschiedener Aspekte der eigenen Person bezeichnet (Moschner 2001, S.629). Dazu gehört die subjektive Annahme über Eigenschaften, Fähigkeiten, Vorlieben, Gefühle, Interessen und dem eigenen Verhalten. Beim Selbstkonzept handelt es sich somit um eine „multidimensionale Gedächtnisstruktur“ (Hellmich 2011, S.21) und kann als Selbstbeschreibung verstanden werden.

Die Herausbildung eines stabilen Selbstkonzeptes jedes Kindes fördert gezielt die Persönlichkeitsentwicklung. Aufgrund dessen sollte eine wichtige Forderung an den Bildungsauftrag von Grundschulen lauten, das Schüler eigene Stärken und Schwächen erkennen. Dazu zählt auch „die Ausbildung eines positiven Selbstkonzeptes, die Anbahnung von Kompetenzbewusstsein, ebenso wie ein möglichst produktiver Umgang mit eigenen Erfolgen und Misserfolgen auf der einen Seite und die Entwicklung selbstwertdienlicher Attribuierungen auf der anderen Seite.“ (Valtin 2006, S.10). Die Inhalte der Selbstkonzepte haben immer eine subjektive Relevanz. Das Selbstkonzept nimmt dabei auch Einfluss auf intra- (z.B. Motivation von Schülern) und interpersonelle (z.B. aufsuchen einer bestimmten Situation) Prozesse.

Viele Autoren gehen davon aus, dass es sich bei dem Selbstkonzept um eine Struktur bereichsspezifischer Selbstkonzepte handelt. In der empirischen Pädagogik wird in diesem Zusammenhang oft das hierarchische Selbstkonzeptmodell von Shavelson angeführt. Das hierarchisch gegliederte Selbstkonzeptmodell nach SHAVELSON von 1976 ist durch 4 Ebenen gekennzeichnet und wie folgt gegliedert: An der obersten Stelle des Modells steht das allgemeine oder auch globale Selbstkonzept. Darunter, in der zweiten Ebene, fällt das akademische oder auch schulische Selbstkonzept, welches durch die unterschiedlichen Fächer, in der dritten Ebene, wie Mathematik, Deutsch oder Naturwissenschaften gegliedert ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung des Selbstkonzepts im Grundschulalter und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Übereinstimmung von Selbsteinschätzung und Schulleistung.

2. Theoretische Einbettung: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Selbstkonzept, akademisches Selbstkonzept und Leistungsbegriff und stellt theoretische Rahmenmodelle vor.

3. Das Studienprojekt: Der Abschnitt beschreibt das Forschungsdesign, die Erhebungsinstrumente, die Vorgehensweise bei der Gruppendiskussion und der schriftlichen Befragung sowie die Auswertungsmethodik.

4. Darstellung und Diskussion der Ergebnisse: Hier werden die erhobenen Daten ausgewertet und im Hinblick auf die Forschungsfragen zu geschlechtsspezifischen Unterschieden und dem Zusammenhang von Leistung und Selbstkonzept diskutiert.

5. Zusammenfassung und Schlussfolgerung: Das Fazit fasst die Kernergebnisse zusammen und gibt Empfehlungen für die pädagogische Praxis zur gezielten Stärkung des Selbstkonzepts im Unterricht.

Schlüsselwörter

Selbstkonzept, Grundschule, akademisches Selbstkonzept, Leistungsbegriff, Selbstwirksamkeit, Schulleistung, Geschlechtsunterschiede, Gruppendiskussion, Fragebogen, Persönlichkeitsentwicklung, Kompetenzbewusstsein, Pädagogische Psychologie, Bildungsauftrag, Selbstbild, Leistungsbewertung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht das akademische Selbstkonzept von Kindern in einer vierten Klasse der Grundschule und hinterfragt, wie diese sich selbst einschätzen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Schwerpunkte sind die theoretischen Grundlagen des Selbstkonzepts, der Einfluss von Schulleistungen auf die Wahrnehmung sowie geschlechtsspezifische Unterschiede im schulischen Kontext.

Was ist die primäre Forschungsfrage des Projekts?

Die Hauptfrage ist, ob ein hohes Selbstkonzept oder eine hohe Selbstwirksamkeitserwartung mit tatsächlichen guten schulischen Leistungen (Halbjahreszeugnisse) einhergeht.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Es wurde ein qualitativ-quantitativer Mix gewählt: Eine Gruppendiskussion mit vier Kindern zur tiefen Exploration und eine schriftliche Befragung der gesamten Klasse zur Quantifizierung der Ergebnisse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Hintergründe, beschreibt das gewählte Forschungsdesign an der Grundschule und stellt die Ergebnisse aus Befragung und Diskussion detailliert dar.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten durch die Begriffe Selbstkonzept, Grundschulpädagogik, Leistungserwartung und Geschlechtsstereotype beschreiben.

Was ist das Ergebnis bezüglich geschlechtsspezifischer Unterschiede?

Die Untersuchung bestätigt, dass Jungen sich eher im mathematischen Bereich kompetent einschätzen, während Mädchen ihre Stärken verstärkt im sprachlichen Bereich sehen.

Welchen Einfluss haben Noten auf das Selbstkonzept?

Die Arbeit zeigt insbesondere bei Jungen einen messbaren Zusammenhang: Gute Leistungen wirken sich positiv auf das akademische Selbstkonzept aus, was den „Skill-Development-Ansatz“ stützt.

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Details

Title
Akademisches Selbstkonzept von Kindern. Haben Schüler/-innen der vierten Klasse einer Grundschule schon ein Konzept von sich selbst?
College
Bielefeld University
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2016
Pages
38
Catalog Number
V1184254
ISBN (eBook)
9783346614988
ISBN (Book)
9783346614995
Language
German
Tags
akademisches selbstkonzept kindern haben schüler/-innen klasse grundschule konzept
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2016, Akademisches Selbstkonzept von Kindern. Haben Schüler/-innen der vierten Klasse einer Grundschule schon ein Konzept von sich selbst?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1184254
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