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Die Verwendung von Ausrufezeichen in Zeitungstexten im Wandel der Zeit

Title: Die Verwendung von Ausrufezeichen in Zeitungstexten im Wandel der Zeit

Seminar Paper , 2018 , 67 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Nina Groß (Author)

German Studies - Linguistics

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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit widmet sich der Frage, inwiefern sich der Wandel des Ausrufezeichens in den letzten Jahrzehnten vollzogen hat und untersucht, inwieweit sich die Art der Verwendung dessen verändert hat.

Um einen theoretischen Rahmen zu schaffen, wird das Augenmerk zunächst auf die Herkunft, den geschichtlichen Hintergrund und die Interpunktionsregeln gelenkt, welche dem Satzzeichen zugrunde liegen. Hierfür werden Hinweise der Rechtschreiblehren der letzten vier Jahrhunderten hinsichtlich des Ausrufezeichens untersucht (beginnend mit dem 18. und abschließend mit dem 21. Jahrhundert), damit bekannt ist, wie die Leitlinien für den Gebrauch des Ausrufezeichens waren und sind. Diese Regeln sollen genauer untersucht und erläutert werden, um später auf diese theoretische Grundlage zurückgreifen zu können, wenn die Ergebnisse der Korpusanalyse ausgewertet werden.

Diese Korpusanalyse wird die Basis des zweiten empirisch ausgerichteten Teils dieser Arbeit sein. Es werden hierbei Zeitungstexte aus den unterschiedlichen Jahrhunderten untersucht, um zu erfahren, ob und wie sich die Verwendungsart und -häufigkeit des Ausrufezeichens gewandelt hat.

Liest man Zeitungsartikel oder auch Beiträge in Foren, die sich mit Orthografie und Interpunktion beschäftigen, so stellt man schnell fest, dass über kein anderes Satzzeichen so große Uneinigkeit herrscht und so viel Unterschiedliches berichtet wird wie beim Ausrufezeichen. Zum Teil wird das Satzzeichen als unbegründet unbeliebtes und vom Aussterben bedrohtes Satzzeichen betrauert, während man gleichzeitig Beschwerden darüber liest, dass das Ausrufezeichen inflationär gebraucht wird und man im Alltag regelrecht davon überschwemmt wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hintergrundinformationen und Interpunktionsregeln des Ausrufezeichens

2.1 Form, Etymologie, Varianten und die geschichtlichen Anfänge des Ausrufezeichens

2.2 Interpunktionsregeln des 18. Jahrhunderts

2.3 Interpunktionsregeln des 19. Jahrhunderts

2.4 Interpunktionsregeln des 20. Jahrhunderts

2.5 Interpunktionsregeln des 21. Jahrhunderts

3. Überprüfung der Verwendung des Ausrufezeichens anhand von Zeitungstexten

3.1 Vorgehensweise der Korpusanalyse

3.2 Vorstellung und Auswertung der Ergebnisse des 18. Jahrhunderts

3.3 Vorstellung und Auswertung der Ergebnisse des 19. Jahrhunderts

3.4 Vorstellung und Auswertung der Ergebnisse des 20. Jahrhunderts

3.5 Vorstellung und Auswertung der Ergebnisse des 21. Jahrhunderts

3.6 Vergleichsanalyse

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den diachronen Wandel in der Verwendung des Ausrufezeichens in deutschsprachigen Zeitungstexten vom 18. bis zum 21. Jahrhundert und analysiert dabei sowohl die normative Entwicklung durch Regelwerke als auch die tatsächliche Anwendungspraxis.

  • Historische Entwicklung der Interpunktionsregeln für das Ausrufezeichen
  • Empirische Korpusanalyse der tatsächlichen Verwendungshäufigkeit
  • Untersuchung der pragmatischen Einsatzgebiete (z.B. Anrede, Aufforderung, Nachdruck)
  • Vergleich der theoretischen Normvorgaben mit der journalistischen Textpraxis

Auszug aus dem Buch

2.1 Form, Etymologie, Varianten und die geschichtlichen Anfänge des Ausrufezeichens

Die aktuelle Definition des Ausrufezeichens, welches man im Duden oder in dessen Onlineversion nachschlagen kann, beschreibt das Zeichen als ein „Satzzeichen in Form eines senkrechten Strichs mit Punkt darunter, das Ausrufe-, Wunsch- und Aufforderungssätzen sowie nach Ausrufewörtern steht“ (Winkenbach 2014, 1). Die Gestalt des Ausrufezeichens geht wahrscheinlich auf den etwas dickeren Druck des damaligen Kommas zurück (vgl. Höchli 1981, 287). „Das graphische Zeichen hält also wie eine Wand, welche die ankommenden Wörter auflaufen lässt, den Wortfluss für einen kurzen, aber signifikanten Augenblick an. In diesem Halten entlädt sich die sinnvolle Intention des Ausrufezeichens“ (Maiolino 2009, 30). Das Ausrufezeichen wird außerdem, genau wie der Punkt und das Fragezeichen, als sogenanntes Satzschlusszeichen eingestuft (vgl. Duden 2006, 1073), was bedeutet, dass „sie das Ende von einfachen und zusammengesetzten Sätzen markieren“ (Heuer; Flückiger; Gallmann 2006, 386).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der uneinheitlichen Verwendung des Ausrufezeichens ein und umreißt die Zielsetzung der Untersuchung des diachronen Wandels.

2. Hintergrundinformationen und Interpunktionsregeln des Ausrufezeichens: Das Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung, etymologische Herkunft und die sich wandelnden normativen Vorgaben für das Ausrufezeichen in den Regelwerken von 1700 bis ins 21. Jahrhundert.

3. Überprüfung der Verwendung des Ausrufezeichens anhand von Zeitungstexten: Hier erfolgt eine empirische Korpusanalyse, welche die praktische Verwendung des Satzzeichens in Zeitungstexten über vier Jahrhunderte hinweg quantitativ und qualitativ auswertet.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert den Rückgang der Verwendung des Ausrufezeichens sowie die Diskrepanz zwischen normativen Regeln und der journalistischen Praxis.

Schlüsselwörter

Ausrufezeichen, Interpunktion, Orthografie, Zeitungstexte, Sprachgeschichte, Normierung, Korpusanalyse, Satzschlusszeichen, Ausdrucksstärke, diachroner Wandel, Grammatik, Sprachgebrauch, Interjektion, Syntax, Zeichensetzung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Entwicklung und Verwendung des Ausrufezeichens im Deutschen über einen Zeitraum von vier Jahrhunderten, konkret vom 18. bis ins 21. Jahrhundert.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentral sind die theoretische Herleitung durch historische Grammatiken und Regelwerke sowie die empirische Überprüfung dieser Normen anhand von Zeitungstext-Korpora.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu ergründen, ob und wie sich die Verwendungshäufigkeit und die Art des Einsatzes des Ausrufezeichens im Laufe der Zeit verändert haben.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine diachrone Korpusanalyse mit Daten aus historischen Archiven (wie COSMAS II), um den realen Sprachgebrauch in Zeitungen statistisch auszuwerten.

Was deckt der Hauptteil ab?

Der Hauptteil analysiert die historischen Regelwerke chronologisch und stellt diesen die empirischen Ergebnisse der jeweiligen Jahrhunderte gegenüber, um Trends aufzuzeigen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Studie?

Wichtige Begriffe sind Diachronie, Interpunktionsregeln, Normwandel, Korpuslinguistik und die pragmatische Funktion des Ausrufezeichens als Ausdrucksmittel.

Warum spielt die Anrede bei der Analyse eine besondere Rolle?

Die Analyse zeigt, dass das Ausrufezeichen in Anreden besonders im 18. Jahrhundert häufig war, im 21. Jahrhundert jedoch nahezu vollständig aus diesem Kontext verschwunden ist.

Wie erklärt die Arbeit den "Rückgang" des Ausrufezeichens?

Der Rückgang wird durch eine zunehmende Tendenz zu sachlicherem Schreibstil und die zunehmend kritische Haltung von Regelwerken gegenüber einer inflationären Verwendung erklärt.

Welche Rolle spielt der Duden für die Normierung?

Der Duden fungiert als maßgebliche Instanz, wobei die Arbeit aufzeigt, wie dessen Vorgaben über die Jahrzehnte hinweg auf gesellschaftliche und linguistische Veränderungen reagierten.

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Details

Title
Die Verwendung von Ausrufezeichen in Zeitungstexten im Wandel der Zeit
College
University of Regensburg
Grade
1,3
Author
Nina Groß (Author)
Publication Year
2018
Pages
67
Catalog Number
V1181874
ISBN (eBook)
9783346617965
ISBN (Book)
9783346617972
Language
German
Tags
Ausrufezeichen Interpunktion Sprachwissenschaft Zulassungsarbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nina Groß (Author), 2018, Die Verwendung von Ausrufezeichen in Zeitungstexten im Wandel der Zeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1181874
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