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Das Absolut-Unendliche aus Cantors Mengentheorie

Title: Das Absolut-Unendliche aus Cantors Mengentheorie

Term Paper , 2019 , 17 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Philosophy - Theoretical (Realisation, Science, Logic, Language)

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Summary Excerpt Details

Georg Cantor (1845-1918), der Schöpfer der Mengenlehre, befasste sich seinerzeit mit dem Begriff der Unendlichkeit. Er machte durch die revolutionären Neuheiten ein extensives Feld für weitere Betrachtungsweisen hinsichtlich des Unendlichen frei, sodass nicht nur die Mathematik, sondern auch andere Wissenschaften wie zum Beispiel die Philosophie und die Theologie das Absolut-Unendliche versuchen, mithilfe der Mengenlehre zu ergründen. In dieser Hausarbeit wird es um die Rekonstruktion der verschiedenen Stufen der Mengenlehre gehen bis zum genannten Begriff, dem Absolut-Unendlichen. Bezüglich dieses Begriffs lautet die Leitfrage der Hausarbeit, wie die Mathematik mit dem Absolut-Unendlichen umzugehen pflegt und ob es Cantors Mengenlehre gerecht wird. Das Vorgehen besteht darin, zunächst die Menge mit ihren immanenten Eigenschaften zu erläutern. Im weiteren Verlauf folgen dann die Begriffe Mächtigkeit, Kardinalität, Bijektion, Abzählbarkeit, Überabzählbarkeit – welche ich mit Abbildungen veranschaulichen werde – und anschließend die Potenzmenge. Durch diese Beschreibung werden nach und nach die verschiedenen Stufen des Mengenuniversums thematisiert und in einer kumulativen Hierarchie als Abbildung eingereiht. Dadurch wird das Ausmaß der absoluten Unendlichkeit darstellbar als auch die Schwierigkeiten. Es folgt die Position der Mathematik, wie sie das Absolut-Unendliche charakterisiert. Mit dieser Position setzte ich mich kritisch auseinander. Zum Schluss wird auf eine rekapitulierende Wirkung gesetzt und eine endgültige These dargelegt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Die Menge: Kurze Einführung

III. Die Mächtigkeit und die Darstellungsmöglichkeiten

IV. Die Potenzmenge

V. Einführung von Alef-Null (ℵ0)

VI. Einführung in die kumulative Hierarchie

VII. Gelingt es der Mathematik, das Absolut-Unendliche zu charakterisieren?

VIII. Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der Rekonstruktion verschiedener Stufen der Mengenlehre, um den Begriff des Absolut-Unendlichen bei Georg Cantor wissenschaftlich zu ergründen und die Position der Mathematik sowie deren Möglichkeiten und Grenzen bei der Charakterisierung dieses Konzepts kritisch zu untersuchen.

  • Grundlagen der Mengenlehre und Definitionen
  • Mächtigkeit, Kardinalität und transfinite Mengen
  • Die Struktur der kumulativen Hierarchie
  • Das mathematische Problem des Absolut-Unendlichen
  • Schnittstellen zur Philosophie und Theologie im Kontext des Unendlichen

Auszug aus dem Buch

VII. Gelingt es der Mathematik, das Absolut-Unendliche zu charakterisieren?

Jeder Begriff, der erfolgreich definiert wird, kann eine bestimmte Menge produzieren, die diejenigen Gegenstände in sich trägt, welche auf den Begriff zutreffen. Mit solcher eine Definition sind Bildungen beliebiger Mengen ohne Einschränkungen erlaubt. Dadurch können aber auch Paradoxien zustande kommen, wie es im vorherigen Abschnitt bei der Russellschen Antinomie zu sehen war. Diese widersprüchlichen Mengen akzeptiert die Mathematik nicht. Sie versucht, den widersprüchlichen Mengen mit einem eigenen mathematischen Prinzip, dem Prinzip der iterativen Mengenauffassung, auszuweichen, damit die Nutzung aller Bestandteile der kumulativen Hierarchie konsistent gewährleistet ist (vgl. Kreis 2015, 377f.). Dieses mathematische Prinzip stützt sich auf zwei Stufen, welche auch Cantor zu befolgen scheint, um der Antinomie in der Menge aller Mengen zu entgehen.

In der ersten Stufe werden beliebige Gegenstände in Betracht gezogen, welche unabhängig von der Mengenbildung existieren und dieser somit vorgegeben sind. In der zweiten Stufe werden diese Gegenstände dann zu einer Menge und dadurch zu einem neuen Objekt zusammengefasst. So können schon in der ersten Stufe nicht so viele Gegenstände für die Menge aller Mengen herangezogen werden, um in die zweite Stufe einzugehen. Die Konsequenz liegt auf der Hand: Es braucht immer gewisse Gegenstände, um Mengen bilden zu können und die „Allmenge“, welche zu groß ist, kann dadurch unterbunden werden.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Vorstellung der Thematik um Georg Cantor und die Zielsetzung der Untersuchung des Absolut-Unendlichen in der Mathematik.

II. Die Menge: Kurze Einführung: Grundlagen der Mengenbildung und Definitionen nach Cantor und der axiomatischen Mengenlehre.

III. Die Mächtigkeit und die Darstellungsmöglichkeiten: Erläuterung von Kardinalität, Gleichmächtigkeit und der Abbildbarkeit von Mengen.

IV. Die Potenzmenge: Einführung der Potenzmenge und der Beweisführung, dass diese stets mächtiger als die Ausgangsmenge ist.

V. Einführung von Alef-Null (ℵ0): Definition der transfiniten Kardinalzahlen und der Einführung von Alef-Null als kleinste transfinite Kardinalzahl.

VI. Einführung in die kumulative Hierarchie: Darstellung des Aufbaus des Mengenuniversums und der Problematik der "Allmenge".

VII. Gelingt es der Mathematik, das Absolut-Unendliche zu charakterisieren?: Kritische Auseinandersetzung mit der mathematischen Axiomatisierung und der Grenze des Unendlichen.

VIII. Schluss: Zusammenfassung der Erkenntnisse über die Möglichkeiten und Grenzen der Mathematik im Umgang mit dem Absolut-Unendlichen.

Schlüsselwörter

Georg Cantor, Mengenlehre, Unendlichkeit, Absolut-Unendliches, Kardinalität, Alef-Null, Potenzmenge, kumulative Hierarchie, Russellsche Antinomie, transfinite Mengen, Mathematik, Philosophie, Theologie, Mengenuniversum, Axiomatisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Konzept des Unendlichen in der Mengenlehre nach Georg Cantor und hinterfragt, ob die Mathematik das „Absolut-Unendliche“ mathematisch präzise erfassen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die mathematische Mengenlehre, Kardinalität, die verschiedenen Stufen des Unendlichen (transfinit vs. absolut) sowie die logischen Paradoxien der Mengenbildung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Rekonstruktion der cantorschen Mengenlehre, um die Grenzen der mathematischen Beschreibung des Absolut-Unendlichen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf der Analyse mathematischer Grundlagentexte sowie philosophischer und theologischer Perspektiven zur Unendlichkeit basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Grundlagen der Mengenlehre, die Mächtigkeit von Mengen, die Potenzmenge, die transfiniten Kardinalzahlen (Alef-Null) und die kumulative Hierarchie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Georg Cantor, Mengenlehre, transfinite Mengen, Kardinalität und das Absolut-Unendliche charakterisiert.

Warum ist die Russellsche Antinomie für die Argumentation wichtig?

Sie illustriert die logischen Widersprüche, die entstehen, wenn Mengen ohne Einschränkung gebildet werden, und motiviert die Entwicklung der iterativen Mengenauffassung.

Welche Rolle spielt die Theologie im Kontext des Absolut-Unendlichen bei Cantor?

Cantor betrachtet das Absolut-Unendliche nicht nur als mathematisches, sondern auch als ontologisches Problem, wobei die Theologie und Offenbarung zur Erfassung des Unbegreiflichen herangezogen werden.

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Details

Title
Das Absolut-Unendliche aus Cantors Mengentheorie
College
University of Frankfurt (Main)
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2019
Pages
17
Catalog Number
V1180752
ISBN (eBook)
9783346601858
ISBN (Book)
9783346601865
Language
German
Tags
Georg Cantor Absolut-Unendliche Aleph
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2019, Das Absolut-Unendliche aus Cantors Mengentheorie, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1180752
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