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Der Mentalitätswandel. Teilhabe von Menschen mit Behinderung im schulischen Kontext - vom Nationalsozialismus bis heute

Titel: Der Mentalitätswandel. Teilhabe von Menschen mit Behinderung im schulischen Kontext - vom Nationalsozialismus bis heute

Hausarbeit , 2021 , 20 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Kristin Engelhardt (Autor:in)

Geschichte - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Arbeit soll anhand der Evolution die Fragen beantwortet werden, wie die ersten Forderungen nach Gleichberechtigung entstanden sind und welche Maßnahmen nötig waren, um die Teilhabe behinderter Menschen und das gemeinsame Lernen zu ermöglichen. Ausgehend von der NS-Politik ist die Veränderung und Weiterentwicklung der zu dieser Zeit bestehenden Denk- oder Verhaltensmuster, ein weiterer Gegenstand dieser Hausarbeit. Für ein besseres Verständnis der Ausgangslage, wird in Kapitel zwei das Menschenbild Behinderter und die Höhepunkte der Aussonderung anhand der Euthanasieverbrechen mit anschließendem Übergang zu ersten Einforderungen gesellschaftlicher Teilhabe aufgezeigt. Das dritte Kapitel dient zur Einleitung des sich langsam anbahnenden Blickwechsels bezüglich der ersten Forderungen nach gesellschaftlichen Einschluss beeinträchtigter Menschen. Den zentralen Passus übernimmt in Kapitel vier der Entwicklungsverlauf der schulischen Integration. Die Teilhabe der heutigen Zeit wird in Punkt fünf erläutern und Selbstwahrnehmungen beschrieben. Die Beispielerfahrungen bieten gleichzeitig einen Anreiz, um über den Wechsel der Denk- und Verhaltensmuster zu diskutieren und einen Mentalitätswechsel anhand weiterer Erfahrungen des Lesers zu reflektieren. Die Auseinandersetzung mit der UN-Behindertenrechtskonventionen nimmt dabei einen separaten Unterpunkt ein, da sie die gesetzliche Verankerung des gemein-samen Lernens darstellt. In einem anschließenden Fazit werden theoretische Überlegungen und Ergebnisse zusammengeführt und liefern Antworten auf die oben aufgeführten Fragestellungen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Höhepunkt einer Exklusionspolitik – Behinderung im Nationalsozialismus

2.1 Das Menschenbild und der Wert Behinderter zur Zeit des Nationalsozialismus

2.2 Die Euthanasie von Menschen mit Behinderung

2.2.1 Kindereuthanasie

2.2.2 Erwachseneneuthanasie Aktion T4

2.2.3 Sonderbehandlung 14f13 und Aktion Brandt

2.2.4 Rechtliche Grundlagen der Rassenhygiene

3 Erste Rufe nach Teilhabe

4 Eine Zusammenfassung über die Entwicklung der Integrationspädagogik nach 1945

5 Teilhabe heute

5.1 UN-Behindertenrechtskonvention und weitere Zielsetzungen

5.2 Integration als rechtliche Grundlage und moralische Bereitschaft

5.3 Eigener Standpunkt aus heutiger Sicht

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den historischen Mentalitätswandel im Umgang mit Menschen mit Behinderung in Deutschland, ausgehend von der nationalsozialistischen Exklusionspolitik bis hin zur heutigen inklusiven Pädagogik, um zu verstehen, wie Forderungen nach Teilhabe entstanden sind und welche gesellschaftlichen Transformationsprozesse diese begleiteten.

  • Nationalsozialistische Euthanasie-Politik und deren ideologische Grundlagen
  • Entwicklung des Sonderschulwesens und schulische Integration nach 1945
  • Die Rolle von Elterninitiativen und politischen Impulsen für den Wandel
  • Rechtliche Verankerung von Inklusion (UN-Behindertenrechtskonvention)
  • Die moralische Verantwortung und das gesellschaftliche Bild von Behinderung

Auszug aus dem Buch

2.2 Die Euthanasie von Menschen mit Behinderung

Eine geraume Zeit vor dem zweiten Weltkrieg verstand man die Euthanasie als Sterbehilfe, die zur Erleichterung des Todeskampfes dienen sollte und als Sterbehilfe ohne Lebensverkürzung. Erst kurz vor Beginn des ersten Weltkrieges wandelte sich das Verständnis in die Richtung der straffreien Tötung sterbender und unheilbar kranker Menschen. Bis dahin galt als Voraussetzung der Straffreiheit solcher Taten, der inständige Wunsch des Kranken oder Sterbenden sowie das Mitleid des Vollziehenden. Mit der Veröffentlichung „Die Freigabe der Vernichtung lebensunwerten Lebens - ihr Mass und ihre Form“ von Binding und Hoche aus dem Jahr 1920 verschärfte sich die Deutung der Euthanasie. In diesem wurde die Tötung der Menschen beschrieben, die sich nicht im Sterbeprozess befanden und deren Leben sich, nach Einschätzung anderer, als lebensunwert darstellte (vgl. Henseler 1996: 103).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung umreißt den historischen Bogen von der NS-Zeit bis zur heutigen Inklusionsdebatte und legt die Zielsetzung dar, den Mentalitätswandel in der schulischen Integration zu reflektieren.

2 Der Höhepunkt einer Exklusionspolitik – Behinderung im Nationalsozialismus: Dieses Kapitel analysiert das entmenschlichende Menschenbild der NS-Zeit sowie die systematische Vernichtung behinderter Menschen durch Euthanasie-Programme und rassenhygienische Gesetze.

3 Erste Rufe nach Teilhabe: Es wird der langsame Prozess skizziert, in dem Forderungen nach Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe trotz bestehender exkludierender Bildungsstrukturen aufkamen.

4 Eine Zusammenfassung über die Entwicklung der Integrationspädagogik nach 1945: Das Kapitel beschreibt den schwierigen Wiederaufbau des Sonderschulwesens sowie den wachsenden Druck durch Elterninitiativen und politische Beschlüsse hin zu einer integrativeren Ausrichtung.

5 Teilhabe heute: Hier werden die UN-Behindertenrechtskonvention, die rechtlichen Grundlagen der Inklusion und die Notwendigkeit einer moralischen Auseinandersetzung im gesellschaftlichen Kontext thematisiert.

6 Fazit: Das Fazit führt die Ergebnisse zusammen und betont, dass Inklusion ein fortlaufender Prozess ist, der über strukturelle Veränderungen hinaus eine kontinuierliche gesellschaftliche Reflexion erfordert.

Schlüsselwörter

Nationalsozialismus, Euthanasie, Exklusion, Integration, Inklusion, Mentalitätswandel, Sonderpädagogik, UN-Behindertenrechtskonvention, Menschenwürde, Sonderschulwesen, Teilhabe, Bildungspolitik, Geschichte, Behinderung, Elterninitiativen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert den historischen Wandel der gesellschaftlichen und schulischen Teilhabe von Menschen mit Behinderung in Deutschland von der NS-Zeit bis in die Gegenwart.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die NS-Euthanasie-Politik, der Wiederaufbau des Sonderschulwesens, die Rolle von Elternbewegungen und die rechtliche Verankerung von Inklusion.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, den Mentalitätswandel von der Ausgrenzung hin zu einem inklusiven Bildungsverständnis anhand historischer Entwicklungen nachvollziehbar zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische und analytische Aufarbeitung von Fachliteratur sowie offiziellen bildungspolitischen Dokumenten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet detailliert die NS-Vernichtungspolitik, die Entwicklung der Integrationspädagogik nach 1945 sowie aktuelle rechtliche und moralische Aspekte der Inklusion.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Inklusion, Exklusion, Sonderpädagogik, Menschenwürde, historische Entwicklung und Teilhabe.

Welche Rolle spielten Elterninitiativen in diesem Prozess?

Elterninitiativen, wie etwa die "Lebenshilfe", waren entscheidende Impulsgeber, die durch politisches Engagement ein Umdenken in der Bildungsfähigkeit behinderter Kinder erzwangen.

Warum wird die NS-Zeit als Ausgangspunkt gewählt?

Die NS-Zeit stellt einen historischen Tiefpunkt der Exklusionspolitik dar, dessen Verständnis essenziell ist, um den Kontrast und die Notwendigkeit des späteren Wandels hin zur Inklusion zu begreifen.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Mentalitätswandel. Teilhabe von Menschen mit Behinderung im schulischen Kontext - vom Nationalsozialismus bis heute
Hochschule
Universität Koblenz-Landau
Veranstaltung
geschichtliche Entwicklung von Integration und Inklusion
Note
1,3
Autor
Kristin Engelhardt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
20
Katalognummer
V1175771
ISBN (eBook)
9783346596352
ISBN (Buch)
9783346596369
Sprache
Deutsch
Schlagworte
mentalitätswandel teilhabe menschen behinderung kontext nationalsozialismus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kristin Engelhardt (Autor:in), 2021, Der Mentalitätswandel. Teilhabe von Menschen mit Behinderung im schulischen Kontext - vom Nationalsozialismus bis heute, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1175771
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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