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Geschlechtergerechte Sprache als Instrument zur Umsetzung der gesellschaftlichen Gleichstellung von Frauen und Männern

Title: Geschlechtergerechte Sprache als Instrument zur Umsetzung der gesellschaftlichen Gleichstellung von Frauen und Männern

Term Paper (Advanced seminar) , 2021 , 18 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anette Claudia Kozok (Author)

French Studies - Linguistics

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Summary Excerpt Details

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht die Bedeutung der écriture inclusive in der französischen Sprache und ihre psycholinguistischen Auswirkungen in der Gesellschaft. Ein kleiner Umriss der geschichtlichen Frauenbewegung in Frankreich soll die Bedeutung des Themas darstellen. Es waren nämlich die Frauen, die unterdrückt wurden und um ihre Rechte in der patriarchischen Gesellschaft kämpften. Aufbauend darauf wird eine Darstellung der geschlechtergerechten Sprache in Frankreich erörtert. Die Gender Fair Language (GFL) oder geschlechtergerechte Sprache zielt darauf ab, geschlechtsspezifische Vorurteile oder sogar Stereotypen gegenüber einem bestimmten Geschlecht und soziale Diskriminierungen abzubauen. Durch die intensive Feldarbeit der geschlechtsgerechten Sprachen in den Bereichen der (1) Sprachstruktur, (2) der Sprachpolitik und (3) des individuellen Sprachverhaltens ist es möglich, einen kritischen Überblick zu gewinnen, wie sich geschlechtergerechte Sprache in der französischen Gesellschaft auswirkt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Frauenbild in Europa

3. Geschlechtergerechte Sprache in Frankreich

3.1 Sprachstruktur

3.2 Sprachpolitik

3.3 Individuelles Sprachverhalten

4. Auswirkung der geschlechtergerechten Sprache auf die Berufswahl

5. Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht die Bedeutung der écriture inclusive in der französischen Sprache und deren psycholinguistische sowie gesellschaftliche Auswirkungen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Frage, inwieweit die sprachliche Feminisierung von Berufsbezeichnungen die Berufswahl von Heranwachsenden beeinflussen kann.

  • Historische Entwicklung des Frauenbildes und der Frauenbewegung in Frankreich
  • Analyse der französischen Sprachstruktur im Kontext geschlechtergerechter Formulierungen
  • Einfluss sprachpolitischer Maßnahmen und Richtlinien auf den Sprachgebrauch
  • Psycholinguistische und soziologische Aspekte des individuellen Sprachverhaltens
  • Empirische Untersuchung der Auswirkungen geschlechtergerechter Sprache auf die Berufswahl

Auszug aus dem Buch

3.2 Sprachpolitik

Um der Sprachpolitik in dieser wissenschaftlichen Ausführung einen Raum zu geben, muss zunächst der Terminus Sprachpolitik definiert werden. Sprachpolitik wird als die „politischen Maßnahmen, die auf die Einführung, Durchsetzung, und Bestimmung der Reichweite von Sprache zielen“ (Braselmann 1999: 17) festgelegt. Diese Bezeichnung der „Sprachpolitik“ ist nicht leicht einzugrenzen. Zahlreiche andere Schlagwörter tauchen in diesem Zusammenhang auf: Sprachpflege, Sprachplanung, Sprachgesetzgebung, Sprachausbau, Sprachnormierung. Diese Begriffe bilden nur einen Teil der Sprachpolitik. Um der geschlechtergerechten Sprachpolitik gerecht zu werden, haben sich viele Länder zu einer Gleichbehandlung von Frauen und Männern verpflichtet (z. B. die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und assoziierte Staaten im Vertrag von Lissabon – Europäische Kommission, 2007) und den Grundstein zur Anwendung der Gender Fair Language (GFL) gelegt. (Schweizerische Bundeskanzlei, 1996, überarbeitet 2009; UNESCO, 1999; National Council of Teachers of English, 2002; Europäische Kommission, 2008; American Psychological Association, 2009). So hat die Umsetzung der gerechten Sprache in den verschiedenen Ländern und Sprachgemeinschaften unterschiedliche Sprachentwicklungen in verschiedenem Ausmaß genommen.

Frankreich war unter den romanischsprachigen Länder das erste Land, welches geschlechterpolitische Maßnahmen einleitete. 1981 beauftrage Staatspräsident Francois Mitterand Mme Yvette Roudy als Ministerin für Frauenrechte zu agieren: Le ministre délégué auprès du Premier ministre chargé des droits de la femme. Sie hatte die Aufgabe, das am 13 Juli 1983 erlassene Gesetz: Loi n° 83-635 du 13 juillet 1983 portant modifications du code du travail et du code pénal en ce qui concerne l’égalité professionnelle entre les femmes et les hommes zu überprüfen. Schnell wurde klar, dass es Frankreich im Gegensatz zu anderen Ländern für eine geschlechtergerechte Sprache in Berufsbezeichnungen an Terminologie mangelt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Debatte um geschlechtergerechte Sprache in Frankreich und definiert das Ziel der Arbeit, die Bedeutung der écriture inclusive zu untersuchen.

2. Das Frauenbild in Europa: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung der Frauenrechte von der Französischen Revolution bis in das 19. Jahrhundert nach und beleuchtet die soziokulturelle Unterordnung der Frau.

3. Geschlechtergerechte Sprache in Frankreich: Der Hauptteil analysiert die französische Sprachstruktur, die Rolle staatlicher Sprachpolitik bei der Feminisierung von Berufen sowie individuelle Faktoren des Sprachverhaltens.

4. Auswirkung der geschlechtergerechten Sprache auf die Berufswahl: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse einer Befragung von 250 Schülern und untersucht, ob geschlechtergerechte Berufsbezeichnungen das Vertrauen in die eigene Berufswahl stärken.

5. Ausblick: Der Ausblick resümiert die linguistischen und psychologischen Erkenntnisse und betont die Notwendigkeit politischer sowie wirtschaftlicher Maßnahmen zur Förderung der tatsächlichen Gleichstellung.

Schlüsselwörter

Geschlechtergerechte Sprache, Écriture inclusive, Frankreich, Sprachpolitik, Gender Fair Language, Berufswahl, Feminisierung, Grammatikalische Geschlechtersprache, Sprachstruktur, Psycholinguistik, Soziologie, Gleichstellung, Sprachwandel, Berufsbezeichnungen, Geschlechterasymmetrie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung und Auswirkungen geschlechtergerechter Sprache in der französischen Gesellschaft sowie deren Einfluss auf die berufliche Orientierung junger Menschen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Sprachstruktur, staatliche Sprachpolitik, psycholinguistische Auswirkungen der Sprache auf das Individuum und die gesellschaftliche Gleichstellung von Frauen und Männern.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu prüfen, ob das individuelle Sprachverhalten und die Feminisierung von Berufsbezeichnungen im Französischen eine messbare Auswirkung auf die Berufswahl von Schülerinnen und Schülern haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoretische Aufarbeitung der Sprachwissenschaft und ergänzt diese durch eine empirische Analyse, basierend auf einer Befragung von 250 französischen Schülern.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Sprachstruktur, Sprachpolitik, individuelles Sprachverhalten sowie eine konkrete Untersuchung zur Berufswahlfindung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Écriture inclusive, Feminisierung, Gender Fair Language, Sprachpolitik und psycholinguistische Einflüsse.

Welche Rolle spielt die "Académie française" in der Arbeit?

Sie wird als konservative Instanz dargestellt, die sich vehement gegen die Einführung der écriture inclusive und die Feminisierung von Berufsbezeichnungen wehrt.

Wie beeinflusst das grammatikalische Geschlecht laut der Autorin die Berufswahl?

Die Arbeit legt nahe, dass eine grammatikalisch neutrale oder feminine Form von Berufen das Selbstvertrauen stärken kann, sich auch für Berufsfelder zu interessieren, die bisher traditionell als "männlich" oder "weiblich" wahrgenommen wurden.

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Details

Title
Geschlechtergerechte Sprache als Instrument zur Umsetzung der gesellschaftlichen Gleichstellung von Frauen und Männern
College
University of Siegen  (Romanisches Seminar)
Course
Écriture inclusive - Feministische Sprachpolitik in der Frankophonie
Grade
2,0
Author
Anette Claudia Kozok (Author)
Publication Year
2021
Pages
18
Catalog Number
V1174307
ISBN (eBook)
9783346592811
ISBN (Book)
9783346592828
Language
German
Tags
Frankreich Sprachstruktur Sprachpolitik individuelles Sprachverhalten Sprachwissenschaft Linguistik Berufswahl Auswirkungen gendern geschlechtergerechte Sprache Instrument gesellschaftliche Gleichstellung Mann Frau Romanistik écriture inclusive Frankophonie feministische Sprachpolitik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anette Claudia Kozok (Author), 2021, Geschlechtergerechte Sprache als Instrument zur Umsetzung der gesellschaftlichen Gleichstellung von Frauen und Männern, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1174307
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