Im Moment befinden sich vier unterschiedliche Alterskohorten auf dem Arbeitsmarkt. In der Gesellschaft erfolgt eine Verwendung der Begriffe Babyboomer, Generation X, Generation Y sowie die Generation Z. Diese können zum einen im Hinblick auf ihren Geburtenjahrgang und zum anderen durch verschiedene persönliche Charaktereigenschaften voneinander abgegrenzt werden. Verantwortlich für diese spezifischen Merkmale sind während der Kindheit durchlebte Generationserlebnisse, die einen prägenden Eindruck hinterlassen haben.
Diese Merkmale sollen für die einzelnen Generationen kurz dargestellt werden, bevor anschließend im speziellen die Generation Z betrachtet wird. Für Unternehmen ergibt sich in dem Zusammenhang ein Wandel bei den anzuwendenden Recruiting-Maßnahmen. Das Augenmerk ist auf das Mobile Recruiting zu legen. In dem Kontext erfolgt eine Betrachtung des Einflusses der Generation Z. Verschiedene Maßnahmen zur Umsetzung runden das Themengebiet abschließend ab.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Generationenunterschiede
2.1 Begriffsdefinition
2.2 Vorgängergenerationen
2.2.1 Babyboomer
2.2.2 Generation X
2.2.3 Generation Y
2.3 Generation Z
2.3.1 Prägende Ereignisse
2.3.2 Persönliche Eigenschaften
2.3.3 Anforderungen an die Arbeitswelt
2.3.4 Abgrenzung zu den Vorgängergenerationen
3 Recruiting
3.1 Begriffsdefinition
3.2 Recruiting 4.0
3.3 Mobile Recruiting
3.3.1 Entwicklung durch die Generation Z
3.3.2 Anforderungen an zukünftiges Mobile Recruiting
4 Zusammenfassung/Fazit
5 Literaturverzeichnis
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Generation Z auf das mobile Recruiting in Unternehmen, um aufzuzeigen, wie Firmen ihre Personalbeschaffung an die veränderten technologischen und sozialen Bedürfnisse dieser neuen Alterskohorte anpassen müssen.
- Charakterisierung der Generation Z im Vergleich zu Vorgängergenerationen
- Entwicklung und Bedeutung des Recruiting 4.0
- Status quo und technologische Anforderungen an das Mobile Recruiting
- Bedeutung der Candidate Experience für die Arbeitgeberattraktivität
- Synthese von Marktdaten zur Mediennutzung und Bewerbungspräferenzen
Auszug aus dem Buch
3.3 Mobile Recruiting
Mobile Recruiting ist wie bereits im vorherigen Abschnitt erwähnt eine elektronisch unterstützte Form der Personalbeschaffung. Die Kommunikation mit potenziellen Bewerbenden erfolgt dabei ausschließlich unter Anwendung mobiler Endgeräte (Böhm & Jäger, 2007, S. 45). Mobile Recruiting stellt demzufolge eine spezielle Art des E-Recruitings dar. Durch die Verwendung dieser Methode werden durch den Gebrauch des mobilen Internets prinzipiell alle E-Recruiting-Formen auch mobil nutzbar gemacht. Die Anpassung der Seiteninhalte an die Displaygrößen von Smartphones bzw. Tablet-PCs ermöglicht den Benutzenden eine optimale User Experience (Mülder & Wirtz, 2016, S. 145). Dabei reicht das Portfolio der nutzbaren Mobile-Media-Technologien vom unkomplizierten Einsatz einer SMS bis hin zu komplexen Augmented-Reality-Anwendungen, bei welchen die Realität mit zusätzlichen Informationen angereichert wird (Böhm, Jäger & Niklas, 2011). Von einem vollumfänglichen Mobile Recruiting-Prozess wird gesprochen, wenn von der Erstinformation über das Unternehmen bzw. der offenen Stelle bis hin zur endgültigen Einreichung der Bewerbungsunterlagen eine mobile Unterstützung der Anwendungen erfolgt (Dannhäuser, 2015, S. 17). Mit dem Verfahren lassen sich unterschiedliche Schlagwörter in Verbindung bringen. Eine qualitative Befragung von führenden Unternehmen zeigt, dass darunter grundsätzlich Geschwindigkeit, Verfügbarkeit und die Nutzung neuer Technologien verstanden wird. Weitere Vorzüge liegen in den verschiedenen Möglichkeiten der Kontaktaufnahme sowie einem innovativen und fortschreitenden Format (Weitzel et al., 2019).
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die digitale Transformation der Arbeitswelt ein und skizziert die Relevanz der Generation Z für moderne Recruiting-Strategien.
2 Generationenunterschiede: Das Kapitel definiert den Begriff der Generationen und stellt die spezifischen Merkmale, Werte und Arbeitsanforderungen der Babyboomer, Gen X, Gen Y sowie der Gen Z gegenüber.
3 Recruiting: Dieser Abschnitt erläutert die Grundlagen der Personalbeschaffung und beleuchtet die Evolution hin zum Recruiting 4.0 mit Fokus auf mobile Technologien.
4 Zusammenfassung/Fazit: Das Fazit fasst die Kernergebnisse zusammen und reflektiert die notwendigen Anpassungsmaßnahmen von Unternehmen hinsichtlich mobiler Recruiting-Prozesse.
5 Literaturverzeichnis: Hier werden sämtliche in der Arbeit verwendeten Quellen und Studien systematisch aufgeführt.
Schlüsselwörter
Generation Z, Mobile Recruiting, Recruiting 4.0, Personalbeschaffung, Digitale Transformation, Candidate Experience, Employer Branding, Fachkräftemangel, Mediennutzung, Smartphone, Recruiting-Trends, Generationenmanagement, Bewerbungsprozess, Jobsuche, Digital Natives.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit analysiert, wie der demografische Wandel und der Eintritt der Generation Z in den Arbeitsmarkt die Anforderungen an die Personalbeschaffung von Unternehmen verändern.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen die soziologische Abgrenzung von Generationen, moderne Recruiting-Methoden sowie die spezifische Rolle mobiler Endgeräte im Bewerbungsprozess.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die Auswirkungen der Generation Z auf das Mobile Recruiting aufzuzeigen und Strategien für eine erfolgreiche Ansprache dieser Zielgruppe abzuleiten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Synthese aktueller empirischer Studien zur Generation Z und Recruiting-Trends.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden zunächst die Merkmale der Generationen definiert und anschließend die technischen sowie strategischen Anforderungen an mobiles Recruiting detailliert erarbeitet.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Generation Z, Mobile Recruiting, Recruiting 4.0, Fachkräftemangel und Candidate Experience.
Warum ist die Generation Z für das Recruiting besonders relevant?
Als Digital Natives sind sie mit mobilen Technologien aufgewachsen und stellen hohe Ansprüche an Geschwindigkeit und Bedienbarkeit, was Unternehmen zu einer Anpassung ihrer Recruiting-Kanäle zwingt.
Was versteht man unter dem Begriff "One-Click-Bewerbung"?
Es handelt sich um einen Prozess, bei dem Bewerbungsunterlagen automatisiert aus Businessnetzwerken oder Profildaten importiert werden, um den Aufwand für Bewerber auf einen einzigen Klick zu minimieren.
- Quote paper
- Michael Poiger (Author), 2020, Recruiting 4.0. Auswirkungen der Generation Z auf das Mobile Recruiting von Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1174006