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Ästhetische Bildung in der Grundschule. Improvisationstheater zur Anregung ästhetischer Bildungsprozesse

Titel: Ästhetische Bildung in der Grundschule. Improvisationstheater zur Anregung ästhetischer  Bildungsprozesse

Hausarbeit , 2021 , 13 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Teresa Simon (Autor:in)

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit soll deutlich gemacht werden, dass auch das Improvisationstheater förderlich für die ästhetische Bildung sowie die allgemeine Entwicklung von Kindern sein kann. Im Zuge dessen soll folgende Fragestellung erörtert werden: Wie können, durch Einsatz von Improvisationstheater, ästhetische Bildungsprozesse angeregt werden und welche positiven Einflüsse kann das Improvisationstheater auf die Kindesentwicklung ausüben? Die ästhetische Bildung spielt eine immer wichtiger werdende Rolle in der Kindesentwicklung. Gerade Kinder sind besonders anfällig für den Durchlauf ästhetischer Erfahrungen. Durch die starke, kindliche, sinnliche Wahrnehmung erkunden sie ihre Umwelt, indem sie hören, schmecken, fühlen oder sehen.

Durch Momente des Staunens, die während der Erkundung durch die Sinne hervorgerufen werden, verändert und erweitert sich ihr bisheriger Blick auf die Welt. In der Grundschule können Kinder gezielt ästhetischen Erfahrungen ausgesetzt werden. Dies wird beispielsweise durch die Fächer Kunst, Sport und Musik möglich, in denen sich Kinder durch Tanz, bildnerisches Gestalten, Schauspielen oder Musizieren ästhetisch ausdrücken können. Das Fach Darstellendes Spiel, wird mittlerweile häufig an Schulen angeboten. Beim Schauspiel schlüpfen die Kinder in andere Rollen, bewegen sich neu, verändern die eigenen Verhaltensweisen und machen auf diese Art ästhetische Erfahrungen. Eine besondere Form des Theaters, das Improvisationstheater, ist, im Gegenzug zu anderen Theaterformen, wie dem klassischen Kindertheater oder dem Musical, bislang weniger alltäglich an Grundschulen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Ästhetische Bildung

2.1 Potenziale ästhetischen Handelns

2.2 Ästhetische Bildungsprozesse im Rahmenplan Grundschule

3 Improvisationstheater

3.1 Einführung in das Improvisationstheater

3.2 Improvisationstheater im Curriculum

3.2.1 Wahrnehmen und Erproben

3.2.2 Gestalten

3.2.3 Reflektieren und Präsentieren

3.3 Ästhetische Bildungsprozesse im Improvisationstheater

4 Potenziale des Improvisationstheaters für die Kindesentwicklung

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von Improvisationstheater als pädagogisches Instrument zur Förderung ästhetischer Bildungsprozesse an Grundschulen und analysiert dessen Auswirkungen auf die kindliche Persönlichkeitsentwicklung.

  • Grundlagen der ästhetischen Bildung und deren Verankerung im Lehrplan.
  • Einführung in die Konzepte und Funktionen des Improvisationstheaters.
  • Verbindung von theaterpädagogischen Kompetenzfeldern mit schulischen Lernzielen.
  • Analyse der positiven Effekte auf soziale Kompetenzen und Selbstvertrauen.
  • Diskussion zur Implementierung von Improvisationsmethoden im Schulalltag.

Auszug aus dem Buch

3.1 Einführung in das Improvisationstheater

„Improvisieren heißt, mit dem Unvorhergesehenen fertig werden, durch unvorbereitetes Handeln etwas hinbekommen. Irgendwie könnte man auch sagen: spontan und flexibel das Beste aus einer überraschenden Situation machen“ (Rühle 2004, S. 40).

Der Begriff der Improvisation lässt sich von dem Lateinischen „improvisus“ herleiten, was so viel wie „unvorhergesehen“ bedeutet (vgl. Masemann 2017, S. 24). Wer improvisiert, der reagiert auf etwas, das er nicht vorhergesehen hat. Improvisieren ist somit das unvorbereitete Handeln auf etwas Unerwartetes (vgl. Pahl 2016, S. 23). Setzt man sich mit dem Grundgedanken des Improvisierens auseinander wird deutlich, Improvisation ist Teil des alttäglichen menschlichen Handelns. Wir alle sind täglich Situation ausgesetzt, die wir nicht vorhersehen können. Das einfachste Beispiel für alltägliche Situationen, in denen wir Menschen improvisieren, sind Gespräche. Im Gespräch greifen wir zwar auf bekanntes Vokabular und Grammatik zurück, die Sätze und Aussagen, die wir treffen, sind jedoch meistens improvisiert, da sie in dieser Form vielleicht noch nie gesagt wurden und auch nie wieder gesagt werden (vgl. Nachmanovitch 2008, S. 27).

Das Improvisationstheater, wie es durch seine Begründerin Viola Spolin verstanden wurde, ist somit das unvorhergesehene Theater, ein Theater ohne Skript. Als Teil der Theaterpädagogik wird beim Improvisationstheater bewusst ohne Textvorgaben agiert (vgl. Acherhammer 2013). Im Mittelpunkt des Improvisationstheaters stehen die Spontanität und Kreativität der Mitspieler. Mit Verzicht auf ein Skript gewinnen zudem Kooperation und Kommunikation der Schauspieler untereinander an Bedeutung. Schauspielkollegen werden demnach zu Spielpartnern, deren Ideen es gilt aufzunehmen und umzusetzen (vgl. Spolin 2002).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung ästhetischer Bildung in der Kindesentwicklung dar und formuliert die zentrale Fragestellung nach der Rolle des Improvisationstheaters in der Grundschule.

2 Ästhetische Bildung: Hier werden theoretische Grundlagen des Begriffs geklärt und die Potenziale ästhetischen Handelns sowie die Einordnung im Rahmenplan der Grundschule erläutert.

3 Improvisationstheater: Das Kapitel bietet eine Einführung in das Improvisationstheater als Form des Theaters ohne Skript und ordnet es in die curricularen Kompetenzbereiche Wahrnehmen, Erproben und Gestalten ein.

4 Potenziale des Improvisationstheaters für die Kindesentwicklung: Dieser Abschnitt analysiert die vielfältigen positiven Auswirkungen des Theaterspielens auf Persönlichkeitsentwicklung, soziale Fähigkeiten und Lernmotivation bei Kindern.

5 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und gibt eine Empfehlung zur stärkeren Integration von Improvisationstechniken in den Unterricht und in Nachmittagsprogramme.

Schlüsselwörter

Ästhetische Bildung, Improvisationstheater, Grundschule, Kindesentwicklung, Theaterpädagogik, Kompetenzförderung, Persönlichkeitsentwicklung, Spontanität, Kreativität, Teilrahmenplan Kunst, Soziale Kompetenz, Rollenspiel, Wahrnehmung, Selbsterfahrung, Interaktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie Improvisationstheater an Grundschulen als Methode genutzt werden kann, um ästhetische Bildungsprozesse anzuregen und die Entwicklung von Kindern positiv zu beeinflussen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind ästhetische Bildung, die theoretische Fundierung des Improvisationstheaters, die curriculare Verankerung im Fach Kunst sowie die Auswirkungen auf die psychische und soziale Entwicklung der Kinder.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt danach, wie durch Improvisationstheater ästhetische Bildungsprozesse angeregt werden können und welche positiven Einflüsse dies auf die Entwicklung von Grundschulkindern ausübt.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturanalyse, der Auswertung von Rahmenplänen und der Zusammenführung theaterpädagogischer Konzepte basiert.

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Ästhetik, eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem Improvisationstheater sowie die pädagogische Herleitung von Förderpotenzialen für die Kindesentwicklung.

Welche Schlagworte charakterisieren das Werk?

Die Arbeit lässt sich vor allem über Begriffe wie ästhetische Bildung, Grundschulpädagogik, Improvisationstheater und Persönlichkeitsförderung definieren.

Warum wird betont, dass Improvisationstheater die Heterogenität der Kinder positiv aufgreift?

Der Autor argumentiert, dass beim Improvisieren sprachliche, soziale oder intellektuelle Unterschiede in den Hintergrund treten, da das Spiel jedem Kind ermöglicht, sich individuell und ohne Leistungsdruck auszudrücken.

Welche Rolle spielt die „Angst vor dem Auftreten“ im Kontext der Arbeit?

Die Arbeit zeigt auf, dass Improvisationstheater Kindern hilft, die Angst vor dem Auftreten zu überwinden, da durch spielerische Techniken Selbstsicherheit aufgebaut und die Schwellenangst vor der Audienz verringert wird.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ästhetische Bildung in der Grundschule. Improvisationstheater zur Anregung ästhetischer Bildungsprozesse
Hochschule
Universität Koblenz-Landau
Note
2,3
Autor
Teresa Simon (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
13
Katalognummer
V1170531
ISBN (eBook)
9783346600035
ISBN (Buch)
9783346600042
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ästhetische Bildung Improtheater Improvisationstheater grundschule Theater Bildungsprozesse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Teresa Simon (Autor:in), 2021, Ästhetische Bildung in der Grundschule. Improvisationstheater zur Anregung ästhetischer Bildungsprozesse, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1170531
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