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Der Selbstmord im "Mythos des Sisyphos" Albert Camus'

Vergleich mit Dostojewski und Kafka

Title: Der Selbstmord im "Mythos des Sisyphos" Albert Camus'

Essay , 2021 , 14 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Alexander Morosov (Author)

Philosophy - Miscellaneous

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Die kritische Sichtweise von Camus dem herkömmlichen Selbstmord gegenüber wird in dieser Facharbeit hergeleitet und analysiert. Außerdem werden noch anderweitige Arten des Selbstmordes von Camus sowie Dostojewski und Kafka veranschaulicht und in Verbindung gebracht. Darüber hinaus kommen weiterhin zu der reinen Quellenanalyse selbstständige Gedanken, welche über die Quellen hinaus gehen und eigene Hypothesen schaffen. Dabei lautet meine Arbeitshypothese: Setzt man das Absurde voraus, stößt Camus den Selbstmord und Hoffnung ab, Dostojewski kritisiert den Selbstmord auch, aber befürwortet den Glauben, und Kafka stellt den Selbstmord als Folge von Ignoranz des Absurden und dem zusätzlichen eigenen logischen Denken dar, ähnlich wie Dostojewski. Erarbeitet wurde der Inhalt anhand des Essays "Der Mythos des Sisyphos“ von 1942.

In diesem begründete Albert Camus das Absurde. Bei der Auswahl des Materials war das Hauptmerkmal, dass es den Selbstmord nach Albert Camus beinhaltet, weiteres Material wurde von Camus erwähnt und deshalb auch ausgewählt. Nur eine sekundäre Quelle wurde genutzt, diese diente dem besseren Verständnis. Der Arbeitsansatz besteht aus der Untersuchung und persönlichen Interpretation des Selbstmordes und seiner Abwandlungen nach Camus, Dostojewski und Kafka. Ziel ist es, am Ende eine genaue und prägnante Beschreibung der Ideen über den Selbstmord von den bereits genannten Autoren zu haben und diese mit eigenen Gedanken zu erweitern.

Der Selbstmord ist ein konventionelles Thema, weshalb dieser in vielen Feldern der Wissenschaft bearbeitet wird bspw. in der Psychologie, der Historik und natürlich der Philosophie. Zudem findet man diesen aber auch in der Literatur z.B. in Shakespeares Werk "Romeo und Julia". Dieser hat darüber hinaus gleichfalls einen festen Platz in Kulturen von Ländern wie Japan. Dort war er im 12 Jahrhundert weit verbreitet bei den männlichen Samurai, dies war der rituelle Selbstmord (Seppuku).
Dieser wird auch in der Oper "Madame Butterfly" von Giacomo Puccini thematisiert, aus welchem die Bekanntheit des Seppukus ausgeht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zusammenhänge des Absurden und des Selbstmordes

2.1. Camus zum Absurden – Was sind die Begrifflichkeit des Absurden und das Absurde grundsätzlich?

2.2 Selbstmord in der Welt des Absurden

3. Anderweitige Arten des Selbstmordes im Absurden

3.1. Camus philosophischer Selbstmord

3.2. Dostojewskis logischer Selbstmord

3.3 Unterschiede innerhalb der Sichtweisen von Dostojewski und Camus

4. Kausalität des Selbstmordes in Kafkas Romanen

4.1 Das Absurde im Alltag nach Kafka

4.2 Worin unterscheidet sich die Wahrnehmung des Absurden & die Reaktion auf das Absurde nach Kafka, Dostojewski, Camus und wo stimmen sie überein?

5. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Verhältnis zwischen dem philosophischen Konzept des „Absurden“ und dem Phänomen des Selbstmordes. Dabei wird analysiert, wie die Autoren Albert Camus, Fjodor Dostojewski und Franz Kafka das Absurde wahrnehmen, welche Rolle der Selbstmord in ihrem Denken spielt und inwieweit sie unterschiedliche Bewältigungsstrategien für eine als sinnlos empfundene Welt entwickeln.

  • Die Definition des Absurden nach Albert Camus
  • Vergleich der philosophischen und logischen Ansätze zum Selbstmord
  • Die Darstellung des Absurden im Werk von Franz Kafka
  • Wahrnehmung und Reaktion auf Sinnlosigkeit im interdisziplinären Vergleich

Auszug aus dem Buch

2.1 Camus zum Absurden – Was sind die Begrifflichkeit des Absurden und das Absurde grundsätzlich?

Um die Haltung Camus dem Selbstmord gegenüber zu erfassen, ist es nötig zu verstehen, was nach Camus die Begrifflichkeit des Absurden ist.

„«Das ist absurd» soll heißen:«Das ist unmöglich»», aber auch: «Das ist ein Widerspruch in sich»“.

Anzumerken ist, dass bei einer Repugnanz eine Gegenüberstellung benötigt wird; dieser Konfrontation ist in Camus Fall ein “Vergleich zwischen einem Tatbestand und einer bestimmten Realität“. Somit ist resultierend das Absurde existent, wenn eine Handlung und eine spezielle Realität gegenübergestellt werden. Die Absurdität Camus selber entstammte dem „Mythos des Sisyphos“ aus der griechischen Mythologie, dieser ist „[…] der absurde Held.“ Sein Schicksal ist als Bestrafung für seine Listigkeit einen Stein einen Berg hochzurollen, damit dieser, sobald er den Gipfel erreicht hat, wieder herunterrollt. Dieses Schicksal des Sisyphos stellt Camus mit der Arbeit des normalen Arbeiters gleich, somit ist auch das Schicksal dessen absurd bzw. sinnlos. Jedoch probieren Menschen entgegen Absurden einen Sinn im Leben zu finden.

„Absurd aber ist der Zusammenstoß des Irrationalen mit dem heftigen Verlangen nach Klarheit, das im tiefsten Innern des Menschen laut wird.“

Sobald Menschen verstehen, dass kein Sinn im Leben gefunden werden kann, so probieren sie diesem sinnlosen Leben zu entfliehen, bspw. durch Selbstmord. Da aber nach Camus es „[...]außerhalb dieser Welt nichts Absurdes geben [kann]“, so ist dies der Grund, weshalb das Absurde etwas Bestimmendes ist und als die erste Wahrheit gelten kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema ein, erläutert die Relevanz des Selbstmordes in der Philosophie sowie Literatur und definiert die Arbeitshypothese der Verfasserin.

2. Zusammenhänge des Absurden und des Selbstmordes: Dieses Kapitel erläutert Camus' Grundbegriffe des Absurden und beleuchtet die ablehnende Haltung des Autors gegenüber dem Selbstmord.

3. Anderweitige Arten des Selbstmordes im Absurden: Hier werden der „philosophische Selbstmord“ nach Camus und der „logische Selbstmord“ bei Dostojewski gegenübergestellt und verglichen.

4. Kausalität des Selbstmordes in Kafkas Romanen: Das Kapitel analysiert die spezifische Verbindung zwischen Alltag, Absurdität und der Reaktion des Protagonisten in Kafkas Werken.

5. Schluss: Der Schlussteil fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert über die Akzeptanz der Sinnlosigkeit als mögliche Lebensstrategie.

Schlüsselwörter

Absurdes, Selbstmord, Camus, Sisyphos, Dostojewski, Kafka, Existenzphilosophie, Sinnlosigkeit, logischer Selbstmord, philosophischer Selbstmord, Weltbild, Lebenssinn, Rationalität, Weltanschauung, Existenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das philosophische Konzept des „Absurden“ und setzt es in Bezug zum Thema Selbstmord, insbesondere durch die Auseinandersetzung mit literarischen und philosophischen Werken.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Definition des Absurden, der Vergleich unterschiedlicher philosophischer Ansätze zum Umgang mit Sinnlosigkeit und die Analyse von Selbstmordmotiven in der Literatur.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Sichtweisen von Camus, Dostojewski und Kafka auf das Absurde und den Selbstmord präzise zu beschreiben und durch eigene Überlegungen zu erweitern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine Quellenanalyse durchgeführt, die durch eigene Interpretationen der Primär- und Sekundärliteratur ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Absurden nach Camus, den Vergleich mit Dostojewskis logischem Selbstmord und eine Fallstudie zu Kafkas Romanwelten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Absurdes, Selbstmord, Existenzphilosophie und die drei behandelten Autoren (Camus, Dostojewski, Kafka) bestimmt.

Wie unterscheidet sich Dostojewskis „logischer Selbstmord“ von Camus' Ansatz?

Während Camus den Selbstmord als Kapitulation vor dem Absurden ablehnt, analysiert Dostojewski den Selbstmord als logische Konsequenz der Weltablehnung, die nur durch den Glauben an die Unsterblichkeit überwunden werden kann.

Welche Rolle spielt Franz Kafka bei der Betrachtung des Absurden?

Kafka verbindet das Absurde mit dem Alltag. Seine Protagonisten suchen oft rational nach einem Sinn, obwohl sie mit einer vollkommen sinnlosen und absurden Welt konfrontiert sind.

Kann man nach Camus überhaupt in einer absurden Welt leben?

Camus schlägt vor, die Absurdität zu respektieren und zu akzeptieren, statt ihr durch Selbstmord oder illusorische Hoffnungen zu entfliehen.

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Details

Title
Der Selbstmord im "Mythos des Sisyphos" Albert Camus'
Subtitle
Vergleich mit Dostojewski und Kafka
Grade
1,7
Author
Alexander Morosov (Author)
Publication Year
2021
Pages
14
Catalog Number
V1169092
ISBN (eBook)
9783346578877
ISBN (Book)
9783346578884
Language
German
Tags
Selbstmord Camus Dostojewski Kafka
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexander Morosov (Author), 2021, Der Selbstmord im "Mythos des Sisyphos" Albert Camus', Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1169092
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